Lesermeinung

Zum Schutz von Biber, Wolf, Kormoran und Co.:

Ich möchte vorab klarstellen, dass sich mein Leserbrief nicht gegen den ehrenamtlichen Naturschutz wendet, sondern nur gegen diejenigen, die für die rechtlichen Vorschriften die Verantwortung tragen.

Am aktuellsten sind unsere Probleme mit den Bibern. Da wird zum Beispiel ein Ort mit 4375 Einwohnern von Hochwasser geschädigt, weil ein von Bibern errichteter Damm gebrochen ist. Ein Glück, dass Menschen nicht zu Schaden kamen.

Auch wenn es in unserer Region rund 180 Jahre lang keine Biber gegeben hat, war der Biber noch nie vom Aussterben bedroht. Dieser Schutz kann nur aus sinnlosem und willkürlichem Gutdünken hochstehender Naturschutzfunktionäre und -politiker entstanden sein, die keinen Bezug mehr zur Basis haben.

Im Grunde sollten nur Tierarten geschützt werden, die vom Aussterben bedroht sind. Wird deshalb eine Tierart geschützt, dann sollte auch eine Zahl festgelegt werden, bis zu der der Schutz gelten soll (Kapazitätsgrenze).

Die Vorschriftenmacher müssen gewaltig umdenken. Hier nur wenige Beispiele: Der Fischbestand im Unterlauf der Jagst ist durch einen Löschwasserschaden nahezu verschwunden. Fischereivereine wollen mit dem Einsatz von Jungfischen den Schaden beheben. Doch die geschützten mehr als 100 Kormorane, die in diesem Bereich leben, fressen die eingesetzten Fische wieder auf. Kormorane waren noch nie vom Aussterben bedroht. Heute gelten sie in ganz Deutschland als Plage.

Auch die geschützten Graureiher sind längst eine Plage. Der Hunger treibt sie in die Städte und dort fliegen sie von Gartenteich zu Gartenteich und klauen die Fische, so auch in meinem Garten. Der Naturschutz denkt nicht daran, meine Fische zu schützen.

Der Naturschutz findet keine schlüssige Erklärung, weshalb derzeit so wenig Vögel an die Futterhäuschen kommen. Ich glaube, den Grund zu erkennen: Die Rabenvögel sind geschützt und vermehren sich rasant.

Wölfe hat es bei uns längere Zeit nicht mehr gegeben, doch waren sie noch nie vom Aussterben bedroht. Derzeit vermehren sie sich in Europa stark und werden deshalb auch bei uns wieder erwartet. Deshalb hat das Land einen Handlungsleitfaden für Wölfe erstellt. Danach sind die Wölfe geschützt. Welch ein Unsinn!

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© Schwäbische Post 11.01.2017 20:37
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Kommentare

Helmuth Meixner

Störfall am AKW Grundremmingen berichtet deas UMWELTINSTITUT - interessiert nicht!

Kühe töten mehr Menschen, als Weiße Haie (und Wölfe natürlich auch - kein Interesse!

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Aber dann kommen BIBER

Ich mag nicht mehr:

BIBER und BÄUME, wie Weiden und Erlen gehören seit URZEITEN zusammen und helfen das (gülle- und abwassergeschwängerte) Gewässer zu klären. Biber VERJÜNGEN diese Uferbäume wie Gärtner die Hecken zuhause geschnitten werden MÜSSEN. Die "Wasserbäume" sind hoch effizient bei der Gewässereinigung und MÜSSEN gepfelgt werden, weil sie sonst vergreiesen. Was ist also der Biber? Er ist DER KOSTENLOSE Gärtner und Klärwärter. Biberschäden sind in aller Rgel leicht zu verhindern.

Der böse WOLF

Sprichwort der Inuit:

"Gott schuf das (nordamerikanische) Ren (Karibou) zum Wohle von uns Menschen. Dann erschuf er den WOLF zum Wohel der Rentiere"

Was heißt denn dass bitte?

Ganz einfach, die Beutegreifer sind unabdingbar bei der natürlich Zuchtauslese, beim Beseitigen kranker Beutetiere, bei der Regulation der Bestände.

Das giolt natürlich auch für ander Prädatoren, wie den

KORMORAN und genau der hat es in sich. Warum?

Ganz einfach, man nehme das in aglerkreise sehr bekannte Stichwort "Forellenpuff oder Karpfenpuff.

Was ist damit?

Ganz einfach. In heutigen gülle- und abwassergeschädigten Gewässern ist nicht mehr viel los was einen "Fischfreund" Freude machen kann.

Was macht Mann wenn die Freude nicht mehr da ist? Er kauft sich schnelle Freude.

Man setzt UNZÄHLIGE FANGFÄHIGE FISCHE in genannte Abwässer aus und fängt und DRILLT für ein paar Tage. Was nicht gefangen werden kann stirbt oft ohnehin.

Was macht der böse KORMORAN? Er erlöst solche Fische vor jämmerlichen Qualen und hilft dabei sogar HOCH ansteckende Fischseuchen zu unterbinden.

In fast allen Gewässern gab es früher so genannte ENDEMISCHE FISCHARTEN, also Fische, die hoch spezifisch zum jeweilgen Gewässer gehörten. Heute ist Huchen eben Huchen, denn endimesche Huchen gibt es kaum noch. Also Ersatz-Huchen!

Was machen Hobbyangler?

Sie setzen ZUCHTBASTARDE ein und nennen das Naturschutz!

Ja, diese verdammte Ökologie hat es in sich! Sie ist hoch komplex und nicht mit Stammtischparolen zu regeln.

Menschen OHNE AHNUNG sollen die Finger davon lassen und zwar konsequent!

Vieles was getan wird ist ohnehin VERBOTEN!