Hier schreibt der KC Schwabsberg 1953 e.V.

Ein Heimspiel mit gewissen Tücken?

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    Schwabsberg hat auch gegen den ESV Lok Rudolstadt seine Saisonziele fest im Blick und will dementsprechend die Hausaufgabe gegen die Thüringer engagiert angehen.

Kegeln, 1. Bundesliga Männer: Schwabsberg empfängt den Vorletzten ESV Lok Rudolstadt

Mit dem ESV Lok Rudolstadt steht Schwabsbergs Erstligakeglern eine auf den ersten Blick scheinbar einfache Aufgabe ins Haus. Die Gäste aus Thüringen stehen derzeit punktgleich mit der Mannschaft vom FSV Erlangen-Bruck am Ende der Tabelle. Keinesfalls sollten die Schwaben ob dieser Konstellation aber in den Fehler verfallen, den Gegner zu unterschätzen.

Das Ziel haben Schwabsbergs Kegler zwar im Hinterkopf, die Ziellinie aber noch nicht in Sichtweite. In den verbleibenden sechs Spieltagen gilt es zunächst noch einen spannenden Hindernisparcours zu bewältigen und das möglichst ohne Federn zu lassen. Kein ganz einfaches Unterfangen, denn die Gegner haben es in sich. In den beiden letzten Heimspielen empfängt man am 11. März zunächst den bis dato noch ungeschlagenen, designierten neuen Deutschen Meister SKV Rot Weiß Zerbst und zum Saisonfinale am 25.03. mit der Victoria aus Bamberg den Vizemeister des vergangenen Jahres. Damit ist bereits auch das Gebot der Stunde klar definiert. In den nächsten Begegnungen müssen fleißig Punkte gesammelt werden damit man, von äußeren Zwängen gänzlich unbelastet, in diese beiden Partien gehen kann.
Der kräftezehrende Endspurt im vergangenen Jahr, wo man Woche für Woche Ostalb seine Spuren hinterlassen. So war es nicht verwunderlich, dass sich beim einen oder anderen Akteur gewisse Verschleißerscheinungen bemerkbar machten und gelegentlich schon einmal die geistig Frische fehlte. In den ersten Ligaspielen des neuen Jahres war den Schwaben deutlich anzumerken, dass diese in der Winterpause neue Energie für den Schlussspurt in der Meisterschaft getankt haben. Hinzu kommt, dass der aktuell lockere Spielrhythmus, mit zwei spielfreien Wochenenden im Monat, reichlich Raum gibt, um noch einmal kräftig durch zu schnaufen, bevor im März die Schlagzahl wieder deutlich erhöht wird.
Im Februar beschert der Spielplan den Ostwürttembergern gleich zwei Heimspiele in Folge. Den Auftakt machen die Eisenbahner aus Rudolstadt. Am 18.02. kommt es dann zum unmittelbaren Duell mit dem SKC Nibelungen Lorsch. Die Hessen liebäugeln ebenfalls noch mit einem Plätzchen im vorderen Drittel der Tabelle.
Schwabsbergs Punkteausbeute aus den ersten beiden Spielen war optimal. Daran will man gegen Rudolstadt nahtlos anknüpfen. Nur so lässt sich das gesteckte Ziel, zum Saisonende einen der internationalen Starplätze zu erreichen, realisieren.
Die Gastgeber gehen mit der Bürde des Favoriten in die Begegnung. Eine Last mit der man aber umzugehen versteht. Im Hinspiel in „Rolschte“ überzeugte Schwabsberg mit einer grundsoliden Leistung und gewann hochverdient mit 7 : 1 (3569 : 3369 Kegel). Eine kompakte Mannschaftsleistung, schnörkelloses Spiel und vor allem Biss in den Zweikämpfen, das waren die Attribute mit denen sich die Gäste von der Ostalb insgesamt 18 : 6 Satzpunkte erarbeiteten. Eine makellose Bilanz und das auf fremder Platte. An diese Leistung möchte man auch im Heimspiel nur zu gerne anknüpfen. Unterschätzen wird man die Thüringer keinesfalls, dazu sind die Erinnerungen an den knappen Auswärtserfolg in Breitengüßbach noch zu frisch.

Stimmen zum Spiel – Philipp Vsetecka:
„Lösbar ist die samstägliche Aufgabe gegen Rudolstadt ohne Frage. Ganz einfach ist sie aber keineswegs. Gerade solche Spiele bergen manchmal ihre Tücken. Ein, zwei überraschende Punktgewinne und schon ist dafür gesorgt, dass eine solche Begegnung alles andere als langweilig wird.“

Das Mannschaftsaufgebot
Reiner Buschow, Damir Cekovic, Mathias Dirnberger, Ronny Endraß, Timo Hehl, Manuel Lallinger, Jürgen Pointinger, Philipp Vsetecka.

 

Blickpunkt Bundesliga – 13. Spieltag

13. Spieltag, Samstag 04.02.2017

13.00 Uhr SKC Victoria Bamberg - FSV Erlangen-Bruck
14.00 Uhr KRC Kipfenberg - Donauperle Straubing
13.00 Uhr SKV RW Zerbst 1999 - SKC Staffelstein
14.00 Uhr KC Schwabsberg - ESV Lok Rudolstadt
12.00 Uhr SKC Nibelungen Lorsch - TSV Breitengüßbach

Tabelle 1. Kegler-Bundesliga Männer (Stand 12. Spieltag)

(1.)
SKV Rot-Weiß Zerbst 1999 12 12 0 0 80.5 24 : 0
(2.)
SKC Victoria Bamberg 12 9 0 3 68 18 : 6
(4.)
KC Schwabsberg 12 8 0 4 59 16 : 8
(5.)
SKC Staffelstein 12 7 1 4 58 15 : 9
(3.)
SKC Nibelungen Lorsch 12 7 0 5 58 14 : 10
(7.)
KRC Kipfenberg 12 6 0 6 42.5 12 : 12
(6.)
Aufwärts Donauperle Straubing 12 5 0 7 40 10 : 14
(8.)
TSV Breitengüßbach 12 3 1 8 31 7 : 17
(10.)
ESV Lok Rudolstadt (N) 12 1 0 11 22 2 : 22
(9.)
FSV Erlangen Bruck (N) 12 1 0 11 21 2 : 22

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© KC Schwabsberg 1953 e.V. 01.02.2017 11:35
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