Hier schreibt der Stadt-Seniorenrat Aalen

Netzwerk 60 Plus im Stadt-Seniorenrat Aalen e.V.

Mitteilungen des Aalener Netzwerks 60 Plus

Stand 10. Februar 2017

Telefon Stadt-Seniorenrat: 07361/9750558; E-Mail: ssr.aalen@t-online.de

Inhalt

1 Kaffeetreff in der Begegnungsstätte

2 Vereinbarte Termine

3 Was wir uns für dieses Jahr noch vorgenommen haben

4 Was wir sonst noch besprochen haben

 

1. Termin Kaffeetreff

7. März, 4. April, 2. Mai, 6. Juni, 4. Juli

2. Vereinbarte Termine

Am Dienstag, 14. Februar 2017 zur großen Ausstellung des Landesmuseums Württemberg im Alten Schloss:„Die Schwaben. Zwischen Mythos und Marke

Eintrittspreis: Erwachsene 13,-- EUR

Es haben sich dreizehn Teilnehmer gemeldet. Wir brauchen demnach drei Metropoltickets für jeweils 43,-- EUR. Der Fahrpreis pro Teilnehmer liegt somit bei knapp 10,-- EUR.

Achtung Korrektur:Wir treffen uns in der Bahnhofshalle gegen 9:15 Uhr. Abfahrt um 9:35 Uhr, Ankunft 10:37 Uhr.

 

Mit OVA am Samstag, den 4. März ins Historische Museum der Stadt Speyer

zur großen Sonderausstellung „Maya“.

Die im wahrsten Sinne des Wortes "versunkene" Hochkultur der Maya umgibt seit ihrer Entdeckung ein Mysterium. Spektakuläre Exponate sowie interaktive Installationen geben tiefe Einblicke in die Lebenswelt der einstigen Hochkultur.

Bis jetzt sind acht Personen angemeldet; z. Zt. sind noch Plätze frei.

Ab Aalen OVA-Betriebshof 08:00 Uhr - An Aalen ca. 19:00 Uhr

Preis pro Person inklusive Eintritt plus Audioguide 53,-- EUR

 

· Am Mittwoch, 22. März 2017 zur Ausstellungdes Badischen Landesmuseums im Schloss in Karlsruhe:„ Ramses - Göttlicher Herrscher am Nil

Eintrittspreis: Erwachsene 12,-- EUR, ermäßigt 9,-- EUR

Beim Kaffeetreff haben sich neun Interessenten gemeldet; bis jetzt liegen zwei Anmeldungen vor. Bitte bis zum oder beim nächsten Kaffeetreff am 7. März anmelden, ich werde dann eine Gruppenkarte für die DB besorgen. Zur Orientierung: Heutiger Preis 28,00 EUR pro Teilnehmer.

Abfahrt 9:03 Uhr mit ICE direkte Verbindung, Ankunft in Karlsruhe 10:53 Uhr

Rückfahrt ca. 17:06 Uhr mit ICE, Ankunft in Aalen um 18:55 Uhr.

Ramses II: Sein Name steht für Ägypten wie die Pyramiden, Ramses der Große war der mächtigste aller Pharaonen, hatte der Legende nach 100 Kinder und wurde schon zu Lebzeiten als Gott verehrt. Erstmalig in Deutschland widmet ihm nun das Badische Landesmuseum Karlsruhe eine große Sonderausstellung.

66 Jahre, so lange wie kein anderer, herrschte Ramses II. über Ägypten. Aus einer jahrzehntelangen Krise führte er innenpolitisch sein Land zu einer kulturellen und wirtschaftlichen Blüte, wie es nach ihm keinem Pharao mehr gelang. Sein diplomatisches Geschick gipfelte im ältesten schriftlichen Friedensvertrag der Weltgeschichte, den er nach der berühmten Schlacht von Kadesch mit den aus Anatolien stammenden Hethitern aushandelte. Und schließlich überzog Ramses zur Demonstration seiner imperialen Macht sein Reich mit gewaltigen Tempelanlagen und Kolossalstatuen: Abu Simbel, das Ramesseum in Theben und der Säulenhof des Luxor-Tempels.

Von dieser Monumentalität gibt die Ramses-Ausstellung anhand von Modellen und überdimensionalen Inszenierungen einen unvergesslichen Eindruck. Zu den Exponaten gehören Statuetten fremder Götter oder wertvolle Gastgeschenke des Pharaos an seine Nachbarn, die zum Teil noch nie in der Öffentlichkeit zu sehen waren. Einige von Ramses Angehörigen, wie sein Sohn Chaemwese oder seine Gemahlin Nefertari, werden mit einzigartigen Fundstücken aus deren Gräbern vorgestellt. Zudem präsentiert die Ausstellung neueste Forschungsergebnisse der Ausgrabungen in der von Ramses errichten Hauptstadt Pi-Ramesse (Haus des Ramses).

So gewinnt der Besucher ein umfassendes Bild einer faszinierenden Persönlichkeit und seiner Zeit: Ramses als Familienmensch, Feldherr, Pharao, Bauherr und Gott.

 

Am Samstag, den 8. April ins Ulmer Museum zur Gesamtschau der Sammlung Fried „Kunst erleben“.

Wir fahren mit der DB. Eine schnelle Verbindung geht ab Aalen um 9:07 Uhr, Ankunft in Ulm 9:54 Uhr. Rückfahrt ggf. 16:00 oder 18:00 Uhr. Da die Ausstellung erst ab 11.00 Uhr öffnet, legen wir vorher noch eine Kaffeepause ein.

Erstmals seit 1991 wird die Kollektion wieder (fast) komplett präsentiert: 440 Gemälde, Grafiken und Plastiken von 260 Künstlern, die über drei Geschosse hinweg einen faszinierend vielfältigen Blick auf die Kunst vor allem der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ermöglichen; angefangen bei der Klassischen Moderne über Informel und Konkrete Malerei, Gruppe Zero und Abstrakten Expressionismus bis in die wilden Achtziger. Darunter sind Werke heute vergessener Künstler, von Größen wie Uli Pohl aus der Region und teuer gehandelter moderner Klassiker wie Klee, Rothko und Richter.

„Es ist atemberaubend!“ Inge Fried ist hin und weg am Ende des Rundgangs. Einige der Bilder hat die Witwe des Ulmer Kunstsammlers, Verlegers und Feuilletonisten Kurt Fried (1906-1981) selbst noch nie gesehen, mit vielen aber hat sie - mal kürzer, mal länger - zusammen gelebt. Sie hingen in ihrem Wohnzimmer oder standen im Keller, und als sie 1978 als Stiftung an das Ulmer Museum gingen, da versteckte ihr Sohn Rainer sein Lieblingsbild unterm Bett. Er konnte sich von Martial Raysses „Audrey Hepburn“ einfach nicht trennen.

Hergeben musste er es doch, denn das kleine Werk gehört nun einmal zu dem großen Ganzen, das heute als „Sammlung Fried“ einen bedeutsamen, inzwischen millionen-schweren Kernbestand des städtischen Museums bildet.

Kurt Fried, Mitherausgeber der Schwäbischen Donau-Zeitung, später SÜDWEST PRESSE, verfolgte als Sammler keinen konkreten Plan, als sein Abenteuer mit der Kunst begann. 1959 eröffnete er die Galerie „studio f“ in seinem Wohnhaus. Fast zehn Jahre lang fanden die Ausstellungen dort statt, bevor die Galerie in die Wieland-Galerie seiner Zeitung zog. Nach dem Tode Frieds führte sein Mitarbeiter Burkhard Meier-Grolman sie bis 1985 weiter.

Als „Halbjude“ im Nationalsozialismus verfolgt, genoss Fried nach dem Krieg die Frei-heit, hemmungslos seiner Neugier folgen zu können – Freunde wie Max Bill als Rektor der Ulmer Hochschule für Gestaltung und Almir Mavignier waren wichtige Ansprechpartner. Sie sind denn auch unter den Ersten, die einem beim Entrée im Erdgeschoss begegnen. Dort soll eine bunte Zusammenstellung die Lebendigkeit veranschaulichen, „die Seh-erfahrung von damals wiederbeleben“. Die war geprägt von einem großen Staunen nach allen Seiten, deshalb hängt alles, wie es einst in den Ausstellungen im „studio f“ eben nacheinander kam.

So glitzert zwischen Otto Piene und Lucio Fontana golden ein Bild des heute nicht mehr gleichermaßen präsenten Herbert Oehm, und daneben hängt ein Bild von Daniel Spoerri. „Kurt Fried liebte offenbar die Gegensätze, zumindest hatte er Spaß daran“, meint der Kurator Mäntele. Es war wohl diese Offenheit, die Frieds Galerie zu einer der wenigen zeitgenössischen Avantgarde-Galerien im Süddeutschland der Nachkriegszeit werden ließ.

Einer der Höhepunkte der Schau wird just im mittelalterlichen Kiechel-Bau zelebriert. Papierarbeiten von Pollock, de Kooning und Kline, „Stripes“ von Morris Louis und ein großer Ellsworth Kelly hängen da; vor der leuchtenden Papierarbeit von Mark Rothko kann man im Séparée meditieren, bevor die Pop Art bis hin zu Keith Haring führt. Und dann hat der Besucher immer noch zwei Stockwerke vor sich, in denen sich Strömungen der 50er bis 80er ihren Weg bahnen. Dort kann man sich von Op Art „Die Pforten der Wahrnehmung“ öffnen lassen oder mit Jo Baer eine der wenigen weiblichen Minimal-Art-Künstler entdecken. Persönlicher Geschmack scheint für Fried nicht unbedingt ein Kriterium gewesen zu sein. Arnulf Rainers selbstverletzendes „Gelbgesicht“ konnte „KF“ nicht leiden, nun hängt es sinnig neben einem Anstaltsbild von Ben Willikens.

Neben viel Prominenz hat man lang vergessene Mappenwerke von Istvan Nadler und Imre Bak aus der Versenkung geholt, aber auch zurecht Bekanntes ins Licht gerückt, so wie das wunderschöne „Sleeping Girl“ von George Segal. Bevor die Ausstellung in die Schatz-kammer mit Klee, Schiele, Klimt und Schlemmer mündet, begegnet man im Gang dem Sammler selbst: Gerhard Richter hat ihn mit Galerist Hans-Jürgen Müller nach einem Foto vom 60. Geburtstag gemalt. Die zwei begutachten eine Weinflasche – Kunst und Genuss sind da, wie es sich bei KF gehörte, ganz nah beieinander.

 

Am Dienstag, den 9. Mai mit der DB nach Ravensburg

Geplant sind ein Rundgang im Stadtkern und ein Museumsbesuch. Details legen wir im April fest.

Günstige Verbindungen ab Aalen, z. B. 9:07, an Ravensburg 10:51 Uhr.

Rückfahrt entweder 17:46 oder 19:05 Uhr.

Zur Orientierung: Heutiger Preis 32,20 EUR pro Teilnehmer bei einer Gruppe ab sechs Personen.

Ravensburg ist eine der schönsten, besonders gut erhaltenen historischen Städte Süddeutschlands. Als Reichsstadt und Sitz der Ravensburger Handelsgesellschaft ist Ravensburg im späten Mittelalter zum Zentrum in der Bodensee-region aufgestiegen. Markante Gebäude, Plätze und Straßen prägen das Bild der historischen Altstadt, die noch heute weitgehend erhalten ist. Schon von weitem locken die vielen Türme der alten Handelsstadt. Mehr als ein Dutzend haben Ravensburg als Stadt der Türme und Tore bekannt gemacht. Die meisten wurden im 14. und 15. Jahrhundert errichtet. Vielfältig sind sie in Gestalt und Form: kantig, halbrund oder rund - je nachdem, was der Stadtverteidigung am dienlichsten war. Vier Museen machen die Ravensburger Oberstadt zum Anziehungspunkt für kulturell Interessierte. Das Museum Humpis-Quartier, das Kunstmuseum, das Museum Ravensburger und das Wirtschaftsmuseum bieten in einem breiten Themenspektrum spannende und inspirierende Ausstellungen.

Das neue Kunstmuseum lädt Interessierte zu einem spannenden und inspirierenden Dialog mit der Kunst ein. Im Mittelpunkt steht die Sammmlung Peter und Gudrun Selinka. Unterschiedliche Wechselausstellungen ergänzen die beachtenswerte Dauerpräsentation.

Im mittelalterlichen Museum Humpis-Quartier (MHQ) können sich die Besucher auf eine Zeitreise durch sieben Gebäude und rund 60 Räume auf den Spuren von 1000 Jahren Kulturgeschichte begeben. Wechselnde Sonderausstellungen präsentieren spannende historische Themen.

Im Museum Ravensburger gehen Besucher auf eine interaktive Entdeckungsreise durch die Geschichte und Gegenwart des Unternehmens mit dem blauen Dreieck. Kinder und Jugendliche erfahren mit der tiptoi® Museums-Rallye Spannendes und Wissenswertes rund um das interaktive Mitmach-Museum.

Das Wirtschaftsmuseum Ravensburg erzählt „Wirtschaftsgeschichte(n) des 19. Und 20. Jahrhunderts“ unserer Region mit kurzweiligen Anekdoten und originalen Objekten. Wechselnde Sonderausstellungen gehen wirtschaftsrelevanten und lebensnahen Themen auf den Grund.

Der Spielehersteller und Buchverlag Ravensburger AG trägt seit mehr als 130 Jahren den Namen der Stadt in die Welt hinaus und wirbt somit auch für Stadt und Region. Viele Besucher kennen Ravensburg vor allem als Stadt der Spiele. Dieses Merkmal wird durch viele Angebote wie das Ravensburger Spieleland, das Museum Ravensburger, Kinder- und Spielekisten in Gastronomie und Übernachtungsbetrieben sowie einen blauen Spielkegel auch im Stadtbild sichtbar.

 

Im Lutherjahr vom 22. Juni bis 26. Juni 2017 nach Wittenberg

Den Vorschlag, die Exkursion mit Mack Omnibusreisen, Ellwangen, durchzuführen, nahmen bis jetzt acht Personen an, die sich inzwischen alle angemeldet haben.

Preis im Doppelzimmer 395,-- EUR pro Person; Einzelzimmer 455,-- EUR

Wer teilnehmen möchte, bitte selbst anmelden, Einzelzimmer auf Anfrage Einzelheiten zur Busreise nachstehend.

 

3. Was wir uns für dieses Jahr noch vorgenommen haben

München mit Besuch des Deutschen Museums

Hier kann man trotz laufender Modernisierungsarbeiten und einiger bis 2019 geschlossener Abteilungen problemlos einen ganzen Tag verbringen. Das Museum lässt 1,5 Millionen Besucher jährlich in die faszinierende Welt von Technik und Natur-wissenschaften eintauchen. Rund 50 Themengebiete und 30.000 Exponate zum Staunen und Ausprobieren warten auf der Museumsinsel.

 

Schwäbisch Hall (Kunsthalle Würth oder Hällisch Fränkisches Museum)

Ein Muss: Auf der Rückfahrt mit PKW Halt im Cafe im Städtle in Vellberg.

 

Mannheim mit Besuch des TECHNOSEUMS

Es ist eines der großen Technikmuseen in Deutschland. Die Ausstellung zeigt 200 Jahre Technik- und Sozialgeschichte. Sie steht mit ihren Experimentierstationen zu Natur-wissenschaft und Technik für experimentelles Begreifen mit Spaß und Staunen.

 

Karlsruhe Die ständige Ausstellung in der Kunsthalle

Die reiche Sammlung der Kunsthalle ist der Ausgangspunkt ihrer Ausstellungstätigkeit. Sie bildet zudem die Vorlieben und den Kunstsinn der badischen Markgräfinnen und Markgrafen ab, deren Kollektion den Grundstock für das Museum bildet. Dieser Bilderschatz wird bis heute kontinuierlich erweitert. 3455 Werke aus den wichtigen Epochen der Kunstgeschichte bilden ein großes Panorama der abendländischen Kunst.

 

4. Was wir sonst noch besprochen haben

Achtung: Änderung des Treffpunkts!!

Wanderung

Am 24. Februar trifft sich eine Gruppe um 12.00 Uhr in Unterkochen bei ALDI auf dem Parkplatz. Es werden Fahrgemeinschaften gebildet. Fahrt nach Königsbronn und Parken der PKW am Friedhof Itzelberger See. Ca. 8 km Wanderstrecke um Königsbronn. Zunächst geht die Route in Richtung Ochsenberg und dann oberhalb von Königsbronn in etwa auf den Zahnberg zu. Abstieg nach Königsbronn und Kaffeepause im Cafe „Veredelt“ von Traudel Gold und Angelika Dömel. Rückkehr zum Parkplatz am Itzelberger See. Beim nächsten Kaffeetreff soll ein Termin zum Besuch der Märzenbecherblüte im Eselsburger Tal festgelegt werden.

Bis zum nächsten Treffen verbleibe ich mit herzlichen Grüßen

Ihr F. Heigl

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© Stadt-Seniorenrat Aalen 11.02.2017 17:55
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