Lesermeinung

Zur Neuregelung der Altersversorgung der Landtagsabgeordneten:

Für diese Altersversorgung kann nur jemand plädieren, der den Bezug zu den Bürgern in unserem Land völlig verloren hat, und soziale Gerechtigkeit mit Füßen tritt.

Es ist mit keinem Argument zu rechtfertigen, wenn ein Abgeordneter innerhalb einer Legislaturperiode (fünf Jahre) einen Pensionsanspruch von mindestens 952 Euro aufbaut. Dies steht nicht ansatzweise im Verhältnis zu der großen Mehrheit unserer arbeitenden Bevölkerung, die zum Teil für diesen Rentenanspruch ihr Leben lang hart arbeiten muss. Deshalb ist diese Selbstbereicherung für jeden normalen Bürger ein Schlag ins Gesicht.

Mit der jetzigen Regelung (monatlich 1679 Euro für private Vorsorge) ist jeder Abgeordnete in BW bereits deutlich besser als die allermeisten Bürger in unserem Land versorgt. Dass dieser Beschluss dann ohne die AfD, die sich klar dagegen aussprach, ausgeklüngelt wurde, macht die Sache noch delikater. Wieder einmal ein typisches Beispiel für das Demokratieverständnis der etablierten Parteien.

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© Schwäbische Post 13.02.2017 20:17
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Kommentare

Frieder Kohler

Wir graben noch tiefer, Frau Gentner, und nehmen uns von den "Vollzeitabgeordneten" einige Häuptlinge vor, und lassen Zahlen ihrer Nebentätigkeiten sprechen. Vom Aufsichtsrat bis zur Unternehmensführung werden Sie in der "Tiefsee" auf Schatzkisten der Freibeuter stoßen, daß den Lesern "schwarz" vor den Augen wird! Bis bald - und ran an die Schwachstelle der Unwahrhaftigen...