Behagliches Ambiente

Immer öfter wird Holz im Bad verwendet. Neue Verfahren machen viele Hölzer widerstandsfähiger gegen Feuchtigkeit.
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    Warm und elegant: Holz erobert den Nassbereich immer mehr und schafft ein behagliches Wohnklima. Foto: BHW
Jetzt wird’s noch behaglicher im Bad. Holz oder Holzoptik für Böden, Waschtische oder Wände machen aus der kühlen Nasszelle eine gemütliche Wellness-Zone. Neu im Reich von Dusche und Badewanne: digitale Technik.

Lange galt, dass Holz im Bad nichts zu suchen hat. Doch Hersteller und Handwerk haben inzwischen Verfahren entwickelt, die Holz auch im Badezimmer pflegeleicht und widerstandsfähig machen. Im Barfußbereich erfreut sich das umweltfreundliche Naturmaterial daher wachsender Beliebtheit.

Behaglich wohnen

„Holz wird von jeher für Fenster, Türen, Fassaden und in Küchen verwendet. Dabei ist es deutlich größeren Einflüssen durch Feuchtigkeit beziehungsweise Wasserdampf ausgesetzt als im Bad“, erläutert Tim Rehkopf von der BHW Bausparkasse. Fürs moderne Designbad werden edle Hölzer wie Mahagoni, Teak oder Douglasie verwendet – sie sind von Natur aus gegen Feuchtigkeit resistent. Immer öfter sieht man auch Hölzer aus einheimischem Anbau wie Buche, Bernsteineiche, Nussbaum oder Lärche, die ebenfalls bestens der Nässe trotzen.

Digitale Technik im Bad

Für manch einen unerwartet kommt der Einzug digitaler Technik in die Räume, wo gebadet und geduscht wird. Ein sensorgesteuerter Ventilator kann hier beispielsweise zum guten Mikroklima verhelfen. Er stellt sich ganz automatisch bei einer bestimmten Luftfeuchtigkeit an und transportiert die feuchte Luft nach außen. Das ist sogar noch viel besser als eine Lüftung, die nur über Fenster erfolgt. BHW

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© Schwäbische Post 17.02.2017 19:09
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