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Feuerwehr Waldstetten - Prunkstück der Gemeinde

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    Ehrungen und Beförderungen bei der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Waldstetten

Bei der Hauptversammlung der Feuerwehr Waldstetten im Schützenhaus Wißgoldingen wurde auf das ereignisreiche Jahr zurückgeblickt. Bürgermeister Michael Rembold bedankte sich bei Ralf Schamberger für die schöne Zusammenarbeit und seine Verbundheit zur Feuerwehr Waldstetten. Besondere Ehrungen für 25 Jahre und 40 Jahre Feuerwehrdienst durfte Ralf Schamberger überreichen.

Kommandant Ingo Brosch begrüßte herzlich alle Feuerwehrkameraden der aktiven Wehr, der Jugendfeuerwehr, des Spielmanns- und Fanfarenzuges sowie der Altersabteilung, im Schützenhaus in Wißgoldingen. Nach einem Musikstück des Spielmannszuges begrüßte Brosch zudem Bürgermeister Michael Rembold, Ortsvorsteherin Ingrid Banzhaf, stellvertretenden Kreisbrandmeister und Kommandant von Schwäbisch Gmünd Ralf Schamberger, Ehrenkommandanten Martin Seitzer und Albert Weber, die Vertreter der HVO Gruppe Wißgoldingen, Vertreter des DRK Waldstetten und unseren Notfallseelsorger Diakon Herbert Baumgarten. Anschließend wurde den verstorbenen des vergangenen Jahres gedacht. Beim Jahresbericht von Kommandant Ingo Brosch, hob er stolz hervor, dass es derzeit 107 Feuerwehrleute im aktiven Dienst gäbe und davon acht weibliche Mitglieder. Im vergangen Jahr wurden zudem sieben Mitglieder aus der Jugendfeuerwehr übernommen. Der Spielmanns- und Fanfarenzug bestand zum Jahresende aus 37 Mitgliedern, davon 11 weiblich. In der Jugendfeuerwehr waren es 33 Mitglieder, davon eine weiblich. In den Altersabteilungen konnten 24 Mitglieder erfasst werden. Somit kommt die Feuerwehr Waldstetten auf eine beeindruckende Gesamtzahl von 201 Mitglieder. Unter diesen Mitgliedern sind insgesamt 10 Zugführer, 15 Gruppenführer, 54 Maschinisten und 66 Atemschutzgeräteträger. Der Fahrzeugbestand in 2016 war unverändert mit zwei MTW, einem LF 16/12, einem LF 10, einem LF 8/6, einem LF 8 und einem GW-T. Außerdem blickte Brosch auf insgesamt 32 Übungen in den beiden Einsatzabteilungen zurück. Besonders hervorzuheben waren zusätzliche 27 Übungen für das Leistungsabzeichen. Mit den 14 Proben für den Spielmanns- und Fanfarenzug ergeben sich sage und schreibe 2.700 Übungensstunden. Beim Rückblick auf die Einsätze wurden kurioserweise fast alle Einsätze in der ersten Jahreshälfte abgearbeitet. Insgesamt wurden in 2016 knapp 90 Einsatzstellen angefahren, davon ein Kleinbrand, ein Mittelbrand, zwei Unterstützungen für den Rettungsdienst, einmal Brandmeldeanlage, zwei Türöffnungen, zwei Ölspuren, ein Sturmschaden, eine technische Hilfe mit Personen im Aufzug, ca. 60 Hochwassereinsätze und acht Falschalarme. somit ergaben sich 1.468 Einsatzstunden. Hinzu kamen 774 Stunden für Brandsicherheitswachen und 13 Auftritte des Spielmanns- und Fanfarenzuges. Somit kommt die Feuerwehr Waldstetten auf eine stolze Summe von 5.278 Stunden. Anschließend umriss Brosch die sonstigen Verpflichtungen wie die Hauptversammlungen der Abteilungen, die Maibaumaktionen die Floriansfeier am Rechberg, Weiterbildungsveranstalttungen, das Leistungsabzeichen, den Kreisfeuerwehrtag sowie die Verbandsversammlung in Bargau. Besonders hob Brosch die Veranstaltungen die der Kameradschaft dienten hervor, wie z.B. die Skiausfahrt am 20. Februar, mehrtägige Ausflüge und das Garten- und Maibaumfest. Zudem ging Brosch noch auf den hervorragenden Ausbildungs- und Ausrüstungsstand der Gerätschaften ein. Beim Rückblick auf das Jahr 2016 durfte außerdem der Rückblick auf die Großschadenslage mit dem Hochwasser nicht fehlen. Das Bild was sich uns bot, werde so schnell keiner vergessen. Für die gesamte Ortsmitte galt "Land unter" und es wurden sehr viele Gebäude im inneren beschädigt. Brosch sei seit 30 Jahren in der Feuerwehr und bisher habe er keinen Einsatz gegeben, den man auch mit einer "Wäschgölt" hätte anfahren können. Besonders hob Brosch hervor, dass der Gemeinderat und Bürgermeister schnell die beschädigten Feuerwehrgerätschaften zur Neubeschaffung freigaben. Zum Abschluss des Berichtes, bedankte sich Brosch bei diversen Personen. Besonders dankte er Bürgermeister Michael Rembold, der im vergangen Jahr sehr viel für seine Feuerwehr bereitstehen musste und wieder bewies wie er fest und entschlossen hinter seiner Feuerwehr stehe.

Anschließend blickte Jugendwart Marc Wittlinger auf die Jugendarbeit der Jugendfeuerwehr Waldstetten zurück. An rund 40 Übungsabenden kümmerten sich 13 Betreuer liebevoll, spannden und vorbildlich um die Belange der Jugendlichen. Es wurden verschiedene Highlights wie 24- Stunden Jugendfeuerwehr, Altpapiersammlungen, Zeltlager oder Ausflüge organisiert. Zudem sei die Jugendfeuerwehr immer tatkräftig bei den Veranstaltungen der aktiven Wehr tätig.

Bei den anschließenden Grußworten von Bürgermeister Michael Rembold ging er zuerst auf das Hochwasser in 2016 ein. Er nannte die Feurwehr Waldstetten ein absolutes "Prunkstück" als tragende Säule der Gemeinde. Es war durch die zusätzlichen Termine und Verpflichtungen im Sommer zu merken, dass die Feuerwehrkameraden sich eine Pause verdient haben um durchzuschnaufen. Rembold ging zudem darauf ein, dass der Dialog untereinander und zu allen Blaulichtorganisationen so tadellos funktioniere und anstehende Probleme immer schnell und unkompliziert gelöst werden. Besonders bedankte sich Bürgermeister Rembold für das schöne Miteinander mit dem stellvertretenden Kreisbrandmeister und Gmünder Kommandant Ralf Schamberger. Rembold hob die Arbeit von Schamberger als Kommandant in Schwäbisch Gmünd hervor und sei sich sicher, dass Schamberger der "Kommandant der Herzen" bleiben werde. Schamberberger tritt wie bei Dienstantritt schon geplant entsprechend vom Kommdandatenposten zurück und wird künftig der Stellvertreter sein. Besonders zeichne Schamberger aus, dass er immer Rückrad bewiesen habe und sich auch vor seine Wehren gestellt habe. Als kleines Dankeschön übergab Rembold eine Flasche Wein und für die Schweistropfen die auch bei kommenden Einsätzen fließen werden ein Waldstetter Handtuch.

Anschließend bedankte sich der stellvertretende Kreisbrandmeister Ralf Schamberger für die netten Worte und Geschenke bei Bürgermeister Michael Rembold. Schamberger hob besonders hervor, dass die Gemeinde Waldstetten die Hochwassereinsätze nicht separat verrechnet sondern komplett übernommen haben. Das sei überhaupt nicht selbstverständlich. Auch der Umgang mit den beschädigten Gerätschaften sei vorbildlich und besonders Wertvoll. Ralf Schamberger ging noch auf die Umstellung der Alarmierung ab 2018 ein. Zum Abschluss bedankte sich Schamberger bei der Feuerwehr Waldstetten und schloss damit ab, dass er sich in Waldstetten sehr wohl fühle.

In diesem Jahr wurden Alexander Grund, Marc Wittlinger, Peter Geiger und Alexander Albrecht vom Oberlöschmeister zum Hauptlöschmeister befördert. Für 25 Jahre Feuerwehrdienst wurden Martin Schumacher, Peter Geiger, Markus Heilig und Christof König geehrt. Für 40 Jahre Feuerwehrdienst wurde Heribert Zeller, Karl-Heinz Reißmüller und Martin Seitzer geehrt.

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© Freiwillige Feuerwehr Waldstetten 20.03.2017 06:28
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