Lesermeinung

Zum Thema Radarkontrollen in Mögglingen:

„Seit einigen Wochen darf in der Lauterstraße in Mögglingen nur noch mit 30 km/h gefahren werden – wegen der Sondersituation ‘Baustelle Ortsumfahrung’. Diese Regelung sollte den Anwohnern Entlastung bringen. Leider ist diese Lösung keine Entlastung, sondern ein Ärgernis oder besser gesagt eine reine Abzocke. Die Autofahrer werden rund um die Uhr geblitzt, obwohl an der Baustelle nur werktags zirka acht bis neun Stunden gearbeitet wird. Das ergibt eine super Ausbeute. Warum war es nicht gewollt, weiterhin mit 50 km/h zu fahren und dafür ein Parkverbot ab der Einmündung Heubacherstraße bis Ortsende (Richtung Lautern) einzurichten? Kein Fahrzeug fährt 30 km/h, es wird lediglich kurz vor der Anlage abgebremst und dann wird zügig weitergefahren. Aber ganz Schlaue fahren auf der Gegenspur (dort kann ja nichts passieren) und überholen die langsameren Fahrzeuge.
Wir als direkte Anwohner der Blitzanlage können so eine Denk- und Vorgehensweise seitens der Gemeindeverwaltung und Straßenverkehrsbehörde nicht nachvollziehen, aber Hauptsache die Kasse klingelt.“
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© Schwäbische Post 10.07.2017 21:44
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Kommentare

In my humble opinion

Nun, ich habe mich auch schön öfter gefragt, welche Absicht hinter manchem aufgestellten Schild steckt, weil ich bei ( natürlich - weil kein "Experte" - nur oberflächlicher ) Betrachtung zu anderen Schlussfolgerungen kommen würde. Aber dann habe ich gelernt:

A) Die Behörden und Verwaltungen stellen nur zur SICHERHEIT irgendwelche Schilder auf, wir Bürger sind vielleicht manchmal nur zu dumm, das zu begreifen.

B) Alle diese Schilder und Anordnungen entsprechen den Vorgaben in Gesetzen, Verordnungen, Vorschriften und Leitlinien - welchen Redaktionsschluss die haben ( = wie alt die sind ), ist unerheblich, die Zeiten mögen sich ändern, die Vorschriften kaum.

C) SINN machen ist nun mal KEINE Vorschrift.

D) Siehe A), aber: Wir glauben, dass die zur "Sicherheit" aufgestellten Schilder und Anordnungen zu "unserer Sicherheit" aufgestellt seien. Weit gefehlt, viele von denen sind zur "Sicherheit der das Schild aufstellenden Behörde/Verwaltung" gegen Regressforderungen von durch eigene Dummheit zu Schaden gekommenen Verkehrsteilnehmern an die Behörde vor Gericht gedacht. Wenn man sich "daran hält", KANN einfach nichts passieren - so die Einschätzung - und wenn doch was passiert, hat der Verkehrsteilnehmer gewiss vorschriftswidrig gehandelt.

Vielleicht ist ja nicht wirklich so, aber manchmal sieht's einfach so aus, oder?