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Zum Schönblick - "Bürger legen Rechtsbeschwerde ein"

VON LESER HARALD SEIZ
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    Demut

So,so, Herr Bläse findet die Rechtsbeschwerde zu diesem Zeitpunkt "irritierend".

Ich finde, sie kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Es ist eine Schande, dass die Stadt an den betroffenen Bürgern vorbei Entscheidungen zu Bebauungsplänen zu erzwingen versucht.

Ortsvorsteher Weiss mag mit betroffenen Bügern gesprochen haben. Aber anscheinend nur mit solchen, von denen er Zustimmung erwarten durfte. Mit den am direktesten betroffenen Bürgern hat er sicher nicht gesprochen, denn die kenne ich.

Westlich von dem erwähnten "Sportplatz" ist genug Platz für das geplante Altenheim. Der Sportplatz selbst muss dafür gar nicht geopfert werden. Uns Gmündern wird derzeit durch die vom OB gewollte Verdichtung der Bebauung so allerhand zugemutet. Deshalb sollte auch für das Christliche Gästezentrum Württemberg (Schönblick) keine Extrawurst gebraten werden. Die Gebäude des "Schönblicks" liegen weit verstreut auf einem riesigen Grundstück. Nicht bewaldeter Baugrund ist überreichlich vorhanden.

Von der christlich-altpietistischen Glaubensgemeinschaft erhoffe ich mir, dass sie sich besinnt und zu Demut und Respekt vor der Natur zurückfindet.

Der Taubentalwald ist für mich ein Stück Heimat. Ich will nicht einsehen, warum er von den Rändern her Stück für Stück eingeschrumpft werden sollte. Schon viel zu viele Beton- und Glaspaläste sind in diese grüne Lunge meiner Heimatstadt hineingewuchert.

Damit muss endlich Schluss sein! Ein für allemal. Stellt das Taubental und den Nepperberg endlich unter besonderen naturschutzrechtlichen Schutz!

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© Harald Seiz 10.08.2017 13:06
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