Leserbeiträge

MONSANTO: GIFT FÜR ALLE(S) - Käufer und Streitparteien bekannt?

VON LESER FRIEDER KOHLER
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    Schweigen? Handeln - sofort!


Der lange Kampf um Glyphosat (http://www.schwaebische-post.de/1621160/) wurde bis heute von 264 Lesern gelesen oder nur "angeklickt"? Der Kommentar von Martin Hofmann hätte mehr Aufmerksamkeit verdient und unter "Beliebteste Artikel/Meistgelesen" mit der Höchstzahl erscheinen müssen! Hier der Bewweis meiner Feststellung:

Roundup, der Prozess - ARTE Online vom 17. Oktober bis zum 16. Dezember 2017 (https://www.arte.tv/de/videos/069081-000-A/roundup-der-prozess/

"Roundup® ist unter diesem und anderen Markennamen das weltweit am meisten gespritzte Pflanzenschutzmittel. Vierzig Jahre nach dessen Markteinführung wurde sein Wirkstoff Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend für den Menschen eingestuft. Vor dem Hintergrund der in der Europäischen Union anstehenden Entscheidung über ein Glyphosat-Verbot geht die Doku dem Skandal auf den Grund."

Obwohl kein Mensch müssen muß, diesen Dokumentarfil müssen Sie ansehen, damit Sie (an-)schauen und erkennen, warum nicht nur Umweltaktivisten  Agrarkonzernen wie Monsanto einen „Ökozid“ vorwerfen.

Endspiel um Glyphosat - so campact in info@campact.de !

"Die Sensation ist in Griffweite: Glyphosat, meistverkauftes Ackergift der Welt, in Europa verboten. Nötig ist ein letzter Kraftakt: In ganz Deutschland wollen wir den CDU/CSU-Büros unser stärkstes Argument vor die Tür legen – sterbende Bienen, Schmetterlinge und Käfer. Doch das schaffen wir nur mit Ihrer Hilfe...„"

Als Unterstützer von campact gebe ich gerne weiter:"Wollt ihr unsere Helden sein, sagt zu Glyphosat heut Nein“ – das schallte am Dienstag den Grünen-Verhandlungsführenden Cem Özdemir und Katrin Göring-Eckardt entgegen, als sie durch die Dämmerung vor dem Reichstag zur Jamaika-Runde eilten. Dreißig Campact-Aktive überreichten ihnen unseren Glyphosat-Appell. Die beiden staunten über 250.000 Unterschriften und versprachen: Wir arbeiten am Nein zu Glyphosat.

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© Frieder Kohler 27.10.2017 11:48
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Kommentare

Frieder Kohler

Reicht die Reaktion der geschäftsführenden Kanzlerin? Geben Sie bitte "Laut", denn darauf gibt es nur eine Antwort: Entlassung! Für die Neuzulassung von Glyphosat steuerte Agrarminister Christian Schmidt (CSU) gestern in Brüssel die entscheidende Ja-Stimme bei. Per Rechtsbruch: Deutschland hätte sich im Kreis der EU-Mitgliedsstaaten enthalten müssen. Denn noch regiert die SPD mit – und hatte ihr Veto gegen das Ackergift eingelegt. Doch Schmidt wies seinen Brüsseler Vertreter heimlich an, für Monsantos Bestseller zu stimmen.[1]

Lassen Sie uns jetzt gemeinsam dafür sorgen, dass Schmidts hinterlistiges Manöver Konsequenzen hat: Kanzlerin Angela Merkel muss den Monsanto-Minister sofort entlassen. Und die SPD darf diesen Affront nicht hinnehmen: Sollte sie wieder eine Koalition mit der Union eingehen, muss sie einen Glyphosat-Ausstieg auf nationaler Ebene zur Bedingung machen – wie Präsident Emmanuel Macron ihn gestern für Frankreich verkündet hat.[2] Wenn die beiden größten EU-Staaten aussteigen, hätte Monsanto durch Schmidts dreiste EU-Aktion wenig gewonnen. (info@campact.de)

Frieder Kohler

Was sagen Sie dazu:

Die Kanzlerin: https://opablog.net/2017/11/29/gelungen-der-glyphosat-coup/

 Sie hat das Ding europaweit durchgezogen.
Sie hat der CSU paar Pluspunkte für die kommende Wahl verschafft.
Sie hat der SPD gezeigt, wo der Hammer hängt und nötigt letztere (mit dem Eintritt in die GroKo) ihre völlige Korruptheit erneut zu beweisen.
Sie manövriert in einer Position scheinbarer Schwäche, ihrer Lieblingsposition.
Sie eröffnet den Glyphosatkritikern weite Räume für Protestgeschrei und aktionistischen Nonsens.
Merkel weiss, dass sie sich auf die Korruptheit ALLER Beteiligten verlassen kann. Auch ich, der einfache Mann, gehöre zu den Korrupten: Meine Rente wird im nächsten Jahr Dank der übermächtigen deutschen Exportindustrie, voraussichtlich um 4% steigen. Will so jemand wirklich das System überwinden?