Vergewaltiger oder S21 Gegner - der Unterschied?
Würde jemand im Falle einer Vergewaltigung behaupten, das Opfer wäre aufgrund seines Verhaltens oder Aussehens selbst schuld und den Täter träfe eigentlich keine Schuld, könnt man davon ausgehen, dass diese Aussage zurecht zu Protesten führen würde. Genau dieser Strategie aber bedienen sich die S21 Gegner nach den Straftaten vom Montag, und unsere Landesregierung weiß nichts anderes zu tun, als sanftmütig zu friedlichem Verhalten aufzurufen und unser Innenminister kündigt in diesen Zusammenhang gleich an, dass die Polizei selbstverständlich sich an diese Regeln halten wird. Ein Freischein für Chaoten und Verbrecher?
Die Äußerungen der Parkschützer / S21 Gegner, sie hätten einen Polizeibeamten in zivil enttarnt, der provozieren sollte und deshalb sei die Bahn und die Polizei an den Straftaten mit Millionenschäden schuld, ist schlicht erlogen und deckt Verbrecher und Kriminelle in ihren Reihen. Ein Video just dieses Vorfalls ist unmittelbar nach bekannt werden im Internet veröffentlicht worden. In ihm ist zu sehen, wie eine Gruppe Demonstranten auf einen am Boden liegenden Menschen eintreten und schlagen und ihn dabei immer wieder beschimpfen und bedrohen. Es handelt sich offensichtlich um einen Zivilbeamten der Polizei und dies ist den Verbrechern bekannt. Sie machen trotz unzähliger Zuschauer, zum teil unter deren Applaus weiter. Als der Beamte eine Chance zur Flucht sieht, versucht er diese zu nutzen, wird aber wenige Meter weiter von einer Gruppe Demonstranten aktiv an der Flucht gehindert, so dass seine Verfolger ihn wieder einholen und weiter misshandeln. Bei den Personen welche den Beamten am ausweichen hinderten, handelte es sich keineswegs um schwarz gekleidete jugendliche, sondern um mehrere ältere Personen, die mit ihrem Verhalten gleich mehrere Straftaten begingen und wissentlich einem Menschen durch ihr Verhalten einen Schaden zufügten. Und alles was unserer Landesregierung dazu einfällt, ist die Schuld zur Bahn zu schieben, welche von ihrem legitimen Baurecht gebrauch macht.
Offensichtlich ist den Grünen jedes, aber auch wirklich jedes Mittel recht, um den Bau zu verhindern. Sie lassen nicht nur zu, dass millionenschwere Sachschäden entstehen, sie lassen auch zu, dass unsere Polizei zum Papiertiger wird und die Beamten gejagt und verletzt werden. Die wirklich sehr zaghaften und kaum ernsthaft wirkenden Versuche zu mehr Friedlichkeit aufzurufen täuschen nicht über die eigentliche Absicht unserer Landesregierung hinweg.
Unser Ministerpräsident und sein Verkehrsminister lassen keine Gelegenheit aus, den Widerstand gegen S21 weiter anzuheizen. Sie schüren dabei nicht nur gezielt Ängste, sie verbreiten hierbei auch gezielt die Unwahrheit. Wenn Herr Kretschmann behauptet, dass das Ergebnis der Schlichtung einen Baustop beinhaltet hätte, dann war er vermutlich bei einer anderen Schlichtung als Herr Geissler. Der stellte nach seinen dankenden Worten gleich zu beginn der Veröffentlichung fest, dass das Projekt S21 gebaut werden soll, möglicherweise aber mit Nachbesserungen. Er nannte es S21+. Jetzt einen Baustop hineininterpretieren zu wollen, ist unlauter und verwerflich. Wie aber bereits festgestellt, ist unserer Grün/Roten Landesregierung jedes Mittel recht um ihre Ideologie durchzusetzen. Die neueste Forderung unseres Verkehrsminister macht bereits deutlich, dass auch nach dem Stresstest noch lange kein weiterkommen in Sicht ist. Ohne das Ergebnis zu kennen, verlangt er jetzt, dass für den existierenden Kopfbahnhof ein Stresstest gemacht werden soll, der mit dem Stresstest S21 dann verglichen werden kann. Offensichtlich ist ihm bereits bekannt, dass das Testergebnis für S21 positiv sein wird und er sucht jetzt bereits nach Wegen weiterhin zu bremsen, entgegen seiner vertraglichen und gesetzlichen Verpflichtungen. Der nächste Schritt würde dann sein, einen Stresstest für K21 zu verlangen. Dieser müsste aber erst einmal planerisch erstellt werden, ein Fahrplan entwickelt und ein Planfeststellungsverfahren durchgeführt werden. Die mehreren Jahre bis das Ergebnis bekannt ist, sollte die Bahn selbstverständlich auf eigene Kosten den Bau ruhen lassen.
Auf mich macht das Verhalten unserer Landesregierung den Eindruck, dass einige Mitglieder sich nahe am Amtsmissbrauch bewegen. Dass unser Ministerpräsident durchaus in der Lage ist, extremistischen Gedanken zu folgen hat er in seiner Vergangenheit ja bereits eindrucksvoll bewiesen. Schließlich war er Mitglied im Kommunistischen Bund Westdeutschland (KBW) welcher Massenmörder wie Mao oder PolPot (zusammen ca. 33 Mio. Tote) zu seinen ideologischen Vorbildern zählte. Die lapidare Entschuldigung unseres MP, dass es sich um einen Ideologischen Irrtum handelt, wie er auf seiner HP schreibt, erscheint in einem etwas anderen Bild, wenn klar wird, dass die Grünen erst politische Macht werden konnten, nach dem sie massiv Gelder aus Organisationen des KBW erhalten hatte. Derzeit sind ca. 40% der Grünen Führungspositionen mit ehemaligen KBW – Mitgliedern besetzt. Ein Schelm wer böses dabei denkt.
Vor diesem ideologischen Hintergrund dürfte nun einigen bewusst werden, was wir von dieser Landesregierung, nicht nur im Bezug auf S21 noch zu erwarten haben.

















ostalbmensch
24.06.2011 | 09:59 Uhr
Vergewaltiger oder S21 Gegner - der Unterschied?
Ein Leserbrief gleich mit einem polarisierenden Logo?
Was soll uns das sagen? Anschließend ein Schwall Haß über die Grünen, die S21-Gegner und den Ministerpräsidenten gießen und fertig ist die Peinlichkeit. Das hat mit einer sachlichen Auseinandersetzung nicht das geringste zu tun. Ach ja - die Überschrift ist besonders daneben.
Ballern Sie doch Ihren Frust auf die Zielscheibe in Ihrem Schützenverein, Herr Doppstädt.
Die Schwäpo sollte privat eingestellte Logos in Leserbriefen nicht dulden.