Senioren-Begleitung, Vortrag im Annapark
Robert Dietrich erläuterte am Mittwoch, den 28. März 2012 vor etwa 20 älteren Damen und Herren in der Begegnungsstätte Annapark in Wasseralfingen das Kooperationsprojekt der Senioren-Begleitung. Frau Piper, Leiterin der Begegnungsstätte hatte zu dem Vortrag eingeladen. Dietrich stellte den Anwesenden den Stadt-Seniorenrat (SSR) Aalen vor und erläuterte, dass das Projekt aus der Zusammenarbeit des SSR und des Amtes für Soziales, Jugend und Familie im Jahre 2009 entstanden ist. Er erklärte dass es das Ziel des Projektes ist, älteren Menschen Hilfestellung in Alltagsangelegenheiten anzubieten. Diese Hilfe erfolgt durch ehrenamtlich tätige Begleiterinnen und Begleiter überwiegend im häuslichen Bereich, wobei sich Begleiter und Begleitete zunächst noch nicht kennen. Es gibt aber auch Begleitungen im familiären und nachbarschaftlichen Umfeld, in Pflegeheimen oder im Betreuten Wohnen. Das Angebot ist auf das Stadtgebiet Aalen, Kernstadt und Ortsteile beschränkt.
Robert Dietrich hatte einige Begleitungsbeispiele in den Vortrag aufgenommen. Frau Röhrle, Seniorenbegleiterin aus Wasseralfingen berichtete über ihre Erfahrungen mit einer Begleitung. Es entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, in deren Verlauf auch Fragen nach gezielter Begleitung gestellt wurden. Ein älterer Herr würde gern Ende April das Fußballspiel zwischen dem VfB Stuttgart und Bayern München sehen. Hier ergab sich überraschend eine Möglichkeit, weil Frau Röhrle einem Fan-Club vorsteht, der dieses Spiel besuchen will. Ein anderer älterer Herr sucht Begleitung zu Traktorrennen. Eine Dame sucht Begleitung für die Treffen in der Begegnungsstätte im Annapark.
Leiter der Koordinationsgruppe ist Robert Dietrich und gleichzeitig 2. Vorsitzender des SSR. Er arbeitet ehrenamtlich. Zwei weitere Koordinatoren, Ute Fuchs und Franz Wiedenhöfer sind hauptamtliche Mitarbeiter im Amt für Soziales und Familie bei der Stadt Aalen. Sie führen ihre Arbeit während ihrer Arbeitszeit durch. Zur ‚Arbeit‘ der Koordinationsgruppe gehören Hausbesuche, Vermittlungen, regelmäßige Einsatzgespräche, Verwaltungsarbeit, die Organisation von Gruppentreffen in Form von Einladungen und deren praktische Durchführung und die Organisation der Qualifizierungskurse in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule und der Familienbildung Aalen. Die tragenden Mitglieder des Projektes sind jedoch die Begleiterinnen und Begleiter, die sich ausschließlich ehrenamtlich einbringen, worauf Robert Dietrich am Ende seines Vortrages hinwies.














