Freundeskreis Kongo mit erster Erfolgsbilanz
Nach der Vereinsgründung am 02.10.2010 konnte vor kurzem die erste Mitgliederversammlung abgehalten werden. In deren Rahmen lobte Bürgermeister Peter Traub die tolle Arbeit aller Verantwortlichen. Pfarrer Jean Lukombo brachte in dem schriftlich übermittelten Grußwort seinen Dank im Namen der hilfsbedürftigen Menschen im Kongo zum Ausdruck. Die Vereinsführung um den ersten Vorsitzenden Thomas Haas blickte sehr zufrieden auf die ersten eineinhalb Jahre des Vereinslebens zurück. In seinem Jahresbericht stellte Haas zahlreiche Aktivitäten und die großherzige Unterstützung durch die Vereinsmitglieder und viele Freunde Afrikas heraus.
Zusammen mit der Missionsgruppe der Kirchengemeinde wurde zum Beispiel die Aktion „Coffee-Stop“ durchgeführt. Der Dank galt insbesondere auch der Missionsgruppe, die mit 250 Euro direkt zum Erfolg dieser Benefizveranstaltung beigetragen hatte. Wegen der großen Resonanz konnte das Oktoberfest in der Mühlenscheuer als Höhepunkt im Verlauf des letzen Jahres bezeichnet werden. Diese Aktion wurde von zahlreichen Sponsoren und durch den Mühlenverein als Besitzer des Oberkochener Kulturtempels unterstützt. Zum Gelingen des Festes haben natürlich die Ostalbkrainer aus Königsbronn in ganz besonderer Weise beigetragen. Die Musikanten um Tobias Fink haben an diesem Tag ihre Gage für den Kongo gespendet und bereits ihre Zusage für 2012 gegeben. Einen besonderen Akzent konnte der Freundeskreis durch die Nikolaus-Aktion setzen, die in diesem Jahr ebenfalls wiederholt werden soll. Mit dem Benefizkonzert von Joy of Gospel wurde das neue Jahr 2012 gleich mit einem Glanzlicht gestartet. Die Besucherinnen und Besucher bedankten sich für das super Konzert mit der großartigen Spendensumme von 2.700 Euro. Auch die Kolpingfamilie Oberkochen brachte ihre Verbundenheit mit den Menschen im Kongo durch eine Spende in Höhe von 250 Euro zum Ausdruck.
Der Bischof der Diözese Matadi Dr. Daniel Nlandu hat der Kirchengemeinde St. Peter und Paul und dem Freundeskreis Kongo im Oktober des letzten Jahres seinen zweiten Besuch abgestattet und ausführlich über die aktuelle Situation im Kongo berichtet. Er möchte gerade den jungen Menschen in seiner Heimat zu besseren Perspektiven verhelfen. Der nachhaltige Ausbau der Bildungschancen ist eines seiner dringendsten Anliegen. Thomas Haas konnte bekannt geben, dass sich die Vereinsführung deshalb für das humanitäre Projekt „Schulbau“ entschieden habe. Der Verein wird sein ganzes Engagement auf dieses Ziel hin ausrichten und baut weiterhin auf die Unterstützung vieler Gleichgesinnter.
















