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Vortrag: FSME-, Masern- und Gebärmutterhalskrebsimpfung

Frau Täubel referierte am 16. April 2012 im gut besetzten Schillerhaus über das Thema "Impfen". Sie sprach über die FSME-, Masern- und Gebärmutterhalskrebsimpfung. Die Heilpraktikerin engagiert sich in der Interessengemeinschaft "Eltern für Impfaufklärung - efi" in Heidenheim.

Bei der FSME-Impfung wird gegen einen Virus geimpft, der von Zecken übertragen wird. Die Impfung bietet jedoch keinen Schutz gegen die Erkrankung Borreliose. Bei den gemeldeten Nebenwirkungen der FSME-Impfung an das Paul-Ehrlich-Institut wurden schwere neurologische Erkrankungen wie Lähmungen, Taubheitsempfindungen oder MS aufgeführt.

Bei der Masern-Impfung stellte Frau Täubel die 1967 in Ghana durchgeführte Studie von Herrn Dr. Bob vor. Er beobachtete, dass gerade die Masernpatienten mit dem heftigsten Ausschlag und höchstem Fieber die Krankheit letztlich am besten überstanden. Durch das Weglassen der symptomunterdrückenden Medikamente wie z.B. fiebersenkende Arzneien waren weniger Todesfälle zu verzeichnen. Vor Einführung der Masernimpfung hatte fast jedes Kind die Erkrankung bis zur Einschulung durchgemacht. Auffällig war aber, dass in dieser Zeit die Masern bei Kindern unter einem Jahr höchst selten vorkamen. Das lag daran, dass die Mütter die Erkrankung selber durchgemacht hatten. Dadurch hatten sie eine lebenslange Immunität erworben, die sie durch das Stillen als Nestschutz an ihre Kinder weitergeben konnten. Die Ursache, dass dies heute nicht mehr der Fall ist, liegt an der Masernimpfung. Als weitere Impffolge sah die Referentin die Verschiebung der Masern ins Erwachsenenalter, in dem die Krankheit weit gefährlichere Ausmaße annehmen kann als in der Kindheit.

Zur Gebärmutterhaltskrebs-Impfung betonte sie, dass seit der Einführung des PAP-Tests (Krebsvorstufe) im Rahmen einer jährlichen Vorsorgeuntersuchung die Erkrankung von Gebärmutterhalskrebs in den letzten 40 Jahren um 60 % zurückgegangen sei. Die Vorsorgequote betreffe in Deutschland 60 %. In Ländern mit einer höheren Vorsorgequote ging die Erkrankungshäufigkeit über 90 % zurück. Die Wahrscheinlichkeit am humanen Papilloma-Virus (HPV) zu erkranken liege bei ca. 0,017% pro Jahr; das Erkrankungsrisiko liegt ohne Impfung somit weit unter einer Promille.

Am Ende des Vortrags lud Frau Barth zur nächsten Veranstaltung „Wie finde ich zum passenden homöopathischen Arzneimittel“ - aus dem Nähkästchen einer klassischen Homöopathin“ mit Heilpraktikerin Elke Städtler-Friedmann am 07. Mai 2012 ein.

Auf der efi-Homepage www.efi-heidenheim.de sowie auf unserer Vereinshomepage www.homoeopathie-oberkochen.de sind weitere Informationen rund um das Thema Impfen zu finden.

© Schwäbische Post 23.04.2012 zurück
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