Jugendarbeit ist nachhaltig
Anlässlich der Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg 2012 möchten wir darauf aufmerksam machen, dass kaum eine Ressource so hohe Nachhaltigkeit hervorbringt, wie die Jugendarbeit. Allein wir, der Kreisjugendring Ostalb e.V., haben 35 Mitgliedsverbände die alle kreisweit tätig sind.
Von der Alltagsgestaltung bis hin zum gemütlichen Zusammensein nehmen diese Einfluss auf Kinder und Jugendliche. Welches andere Feld hat so großen Einfluss auf die nachhaltige positive Entwicklung von Jugendlichen? In der Schule werden wichtige Fertigkeiten gelernt, doch ohne soziale Anbindung in einem Verein oder im Freundeskreis, können diese nicht, wie von der Gesellschaft gewünscht, eingesetzt werden.
Fähig- und Fertigkeiten, die man sich - vor allem in frühen Jahren - selbst, aus freien Stücken und mit viel Spaß an der Sache aneignet, bleiben einem zumeist eher erhalten. Zudem sind Jugendliche, die in einem Verein oder Verband selbst aktiv mitgewirkt haben und dort auch Verantwortung übernommen haben, später eher bereit ehrenamtlich tätig zu werden und sich sozial zu engagieren. Wenn wir nicht früh anfangen, Einfluss auf die positive Entwicklung unserer Kinder und Jugendlichen zu nehmen, gibt es in den nächsten Generationen weniger Vielfalt und auch engagierte Ehrenamtliche. Unsere Gesellschaft ohne Ehrenamt? Das möchte sich niemand vorstellen - und vor allem keiner bezahlen!
Rücksicht auf andere, Übernahme von Verantwortung, erleben und kennenlernen von demokratisch-politischen Strukturen und sich selbst Ausprobieren - dafür bleibt heute oft kaum noch Zeit. Daher ist es umso erfreulicher, dass sich auch eine Vielzahl von Ehrenamtlichen HelferInnen jeden Tag aufs Neue in diesem Bereich mit bemerkenswertem Einsatz unseren Kindern und Jugendlichen annehmen.
Alle, die erfolgreich Jugendarbeit betreiben möchten, sind auf das Eigeninteresse der Kinder oder Jugendlichen angewiesen. Es sind etliche Verbände in der Jugendarbeit vertreten und für jedes Interesse ist was dabei. Durch den demographischen Wandel verringert sich die Anzahl der Kinder immer weiter und genau deshalb ist es umso wichtiger unter dem Motto „keiner darf verloren gehen“ , weiter zu arbeiten. Denn je weniger Kinder und Jugendliche es werden, umso kostbarer wird jeder einzelne. Ob Kinder und Jugendliche mit oder ohne Behinderung, mit oder ohne Migrationshintergrund, mit oder ohne Schulabschluss darf dabei zukünftig keine Frage mehr sein.
Nähere Informationen zum Kreisjugendring gibt es auf unserer Homepage www.kjr.ostalb.de.














