Hier schreibt der Kreisjugendring Ostalb

Ein Dank an die Jugendarbeiter

48 Stunden für die Nachhaltigkeit? Was passiert denn da genau? Im ganzen Land werden zahlreiche Aktionen rund um das Thema Nachhaltigkeit stattfinden. 2012 wird Nachhaltigkeit zu einem der ganz großen Themen in der internationalen Politik.

Und weil wir in der Jugendarbeit schon lange wissen, dass nachhaltiges Engagement bei jedem Einzelnen anfängt, sagen wir heute anläßlich der Nachhaltigkeitstage 2012 in Baden- Württemberg, danke an unsere "Jugendarbeiter", die in den verschiedensten Bereichen Gelegenheit für nachhaltiges Lernen bieten.

Infoblock_____________________________________________________________

Unsere Mitgliedsorganisationen:

AG Rötenberg ● AJO ● Albvereinsjugend ● BDKJ ● BdP ● Bläserjugend ● Chorjugend ● Chorknaben ● DBGJ ● DLRG Jugend ● EJW ● Ev. Freikirche ● Friedenswerkstatt Mutlangen ● Haus der Jugend Aalen ● JuFun e.V. ● Johanniter Jugend ● Jugendrotkreuz ● Jugendhaus Schwäbisch Gmünd ● Jugendtreff Wasseralfingen ● Jugendzentrum Ellwangen ● Junge Philharmonie ● Kreisjugendfeuerwehr ● Kreislandjugend ● Kleintierzüchterjugend ● Landkreisverwaltung ● Malteserjugend ● Oderstraße 8 ● SJR Aalen ● SJR Heubach ● SJR Schwäbisch Gmünd ● Solidaritätsjugend ● Sportkreisjugend ● THW Jugend ● Trachtenjugend _____________________________________________________________________

Der große Wert der Jugendarbeit, das heben die Jugendforscher um den Professor Thomas Rauschenbach, der im Auftrag der baden-württembergischen Landesregierung eine Untersuchung zur „Lage und Zukunft der Kinder und Jugendarbeit in Baden-Württemberg“ durchgeführt und ausgewertet hat, mit Nachdruck hervor, liegt in der so genannten „Alltagsbildung“: In derKinder- und Jugendarbeit lernen junge Menschen nicht nach Lehrplänen, hier wird nicht mit Tests ein Lernerfolg abgeprüft. Im Vordergrund stehen eben keine Wissensbereiche, sondern soziale Kompetenzen. Denn indem sich Kinder und Jugendliche engagieren, eignen sie sich – ganz beiläufig, daher „Alltags-Bildung“ – nach und nach große Fähigkeiten und Fertigkeiten an: Sie erwerben hohe Sozialkompetenz, entwickeln sich persönlich weiter und lernen ein aktiver und mündiger Teil der Gesellschaft zu sein. Und dies, auch das machen die Jugendforscher deutlich, ohne Rücksicht auf den sozialen und kulturellen Hintergrund – in der Kinder- und Jugendarbeit kann sich jeder und jede mit Gewinn engagieren.

Bildung und Wissen sind Motoren für eine nachhaltiger Entwicklung. Kinder und Jugendliche brauchen solche Bildungsangebote, die sie in die Lage versetzen, sich in eine nachhaltige Entwicklung einzubringen. Dabei gilt immer: reines Sachwissen bleibt folgenlos, wenn die Schüler dessen Sinn für ihr persönliches Leben nicht erkennen können.

Wichtig ist deswegen ein Lernen mit Kopf, Herz und Hand, kreative Zugänge zur Umwelt und das Verbinden ökologischer und ökonomischer Fragen.

Wir gestalten die Gegenwart sowie Zukunft als Konsumenten und Produzenten, als Wähler und Politiker, als Berufstätige und Ehrenamtliche, als Eltern und in der Freizeit. Dafür muss jeder einzelne ein Wertekennenlernen, diskutieren dürfen und dabei sein eigenes Wertegefüge entwickeln. Am besten gelingt das, wenn Jugendbeteiligung auf allen Ebenen effektiv stattfindet, sodass Nachhaltigkeit nicht nur auf der Agenda der Politik steht, sondern als Kernanliegen der jungen Generation aufgegriffen und thematisiert wird.

Nachhaltigkeit erreichen bedeutet, die Gesellschaft und insbesondere die Jugendlichen bei der Suche nach Antworten für komplexe Fragestellungen einzubeziehen.

© Schwäbische Post 25.04.2012 zurück
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