Stadionumbau bedeutet: die Fankultur bedenken!
Zum Leserbrief von Herrn Marcinkowski:
Der VfR Aalen hat den Aufstieg in die zweite Fussballbundesliga geschafft. Seit einigen Tagen wird in der Kommunalpolitik und der Bevölkerung über den Ausbau des Stadions diskutiert, der mit dem Aufstieg fällig wird.
Erinnern wir uns zurück: Vor 10 Jahren musste das Stadion umgebaut werden. Auch damals äußerten viele Kritiker ihren Unmut über die hohen Ausgaben für den Stadionausbau. Prophezeiten dem VfR Aalen keinen langfristigen Erfolg und der Stadt mit dieser Entscheidung einen Fehler.
Nun hat der VfR ein langfristiges Ziel und den größten Erfolg der Vereinsgeschichte erreicht, mit Unterstützung von Sponsorenpartnern und der Stadt Aalen. In der Diskussion um bauliche Maßnahmen und den bevorstehenden Kosten tritt jedoch ein wichtiger Teil des sportlichen Erfolgs in den Hintergrund: die Fans.
Dabei geht es doch beim Umbau auch um die Steh-Tribüne, auf der die aktiven Fangruppen die Spiele im Stadion erleben. Wer die Fankultur des VfR Aalen in den letzten Jahren verfolgt hat, der weiß was sich dort dank der Fanoffensive Rohrwang e.V. Positives entwickelt hat. Wer ein Spiel im Stadion gesehen hat, der weiß wie viel Engagement, Kreativität und Leidenschaft auf der Ost-Tribüne (Block P) aufgebracht wird, um mit Fangesängen und Choreografien die Mannschaft anzufeuern. Mannschaft und Trainerstab äußerten immer wieder, dass die Fans ein wichtiger Faktor waren gerade in den entscheidenden Spielen waren.
Mir ist bewusst, dass die Kassen der Kommunen nicht überlaufen. Doch nur mit einer langfristig angelegten Lösung der neuen Tribüne, wird sich die Fankultur des VfR Aalen weiterhin positiv entwickeln können. Eine treue Fangemeinde ist ein Grundstein für den weiteren Erfolg.
Die Stadt muss also Mut beweisen wenn es um die Planung des Stadionumbaus geht!
















