Porsche zu verkaufen - 50 000 gehen an die Ärmsten in Nepal
"Porsche-Gewinner sucht Käufer zugunsten von Hilfsprojekt in Nepal": Im Juli erreichte das Vorstandsteam der Govinda Entwicklungshilfe e.V. ein besonderer Anruf: Ein Lehrer einer kleinen Dorfschule im Kleinwalsertal meldete sich und gab an, in der Klassenlotterie einen nagelneuen Porsche im Wert von 106 000 Euro gewonnen zu haben.
Er wollte zunächst nicht an den Gewinn glauben. Erst nach mehrmaliger Rückbestätigung konnte er sein Glück fassen. Für ihn war sofort klar, dieses große Glück nicht für sich alleine behalten zu wollen, sondern seinen Gewinn in Bares umzuwandeln und mit den Menschen zu teilen, die nicht auf die Schokoladenseite des Lebens gefallen sind. Er findet, dass er mehr hat als er zum Leben braucht während andere nicht einmal das Nötigste haben, daher machte er sich auf die Suche nach einer seriösen Hilfsorganisation. Durch einen Tipp seiner Kollegin stieß er auf Govinda. Er war zu tiefst beeindruckt von der Erfolgsgeschichte, angefangen vom mutigen Start bis zu den laufenden Projekten dieser Hilfsorganisation, die selbstlos und rein ehrenamtlich von engagierten jungen Menschen geführt wird. Hier kommt wirklich so gut wie jeder Euro direkt bei den Hilfsbedürftigen in Nepal an, woraufhin er sich für Govinda Entwicklungshilfe e.V. entschieden hat. Zudem liegt der Fokus von Hilfsorganisationen heute vorwiegend auf aktuellen Katastrophengebieten, so dass Dauernotstandsgebiete wie Westnepal zunehmend aus dem Blickfeld rücken.
Nun wird der meistbietende Käufer gesucht, der Spaß und Freude am Fahren dieses besonderen Porsches hat und gleichsam damit viel Gutes und Hilfe zur Selbsthilfe in Westnepal ermöglicht. Der nagelneue Porsche Carrera 911, der Mitte Juli in Stuttgart Zuffenhausen ausgeliefert wird, hat einen Wert von über 106 000 Euro. 50 000 Euro des Verkaufspreises wird Walter Grabherr spenden so dass die Summe im vollen Umfang den Ärmsten der Armen in Westnepal zugutekommt. Ein Privatverkauf wird favorisiert, da der Lotteriegewinner einen Verlust durch Umsatz-/ Mehrwertssteuer zugunsten der Projekte nicht in Kauf
nehmen möchte. Verständlich, sind doch mit einer geschätzten Spendensumme von 50000 Euro, die Walter Grabherr dann tätigen würde,
ganze fünf Schulen für mehr als 2000 Kinder realisierbar beziehungsweise vier Musterhäuser in Westnepal. Der Govinda Entwicklungshilfe e.V. würde hierbei eine immense Entlastung bei einem Defizit von 70000 Euro in den nächsten vier Jahren zukommen. Das Defizit kommt aufgrund neuer Westnepalprojekte für
mehr als 2000 Menschen, durch eine Verdoppelung an Jugendlichen in der
Berufsausbildung und steigende Projektausgaben in den ingesamt 7
Projekten für 5000 Menschen zustande. Projektausgabensteigerungen sind
darin begründet, dass Nepal seit der Weltfinanzkrise mit einer Inflation von
über 10% bei ohnehin schon harten Lebensumständen nochmals hart
getroffen wird. Interessierte Käufer oder Händler können sich gerne per email an
govinda@waisenkind.de wenden.
















