„Dieses Urteil sollte außer Kraft gesetzt werden“

Thema „Beschneidung“ :
Ich freue mich, dass Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger zitiert wurde mit den Worten: „Die Beschneidung von Jungen aus religiösen Gründen soll nicht in einem Gesetz geregelt werden.“
Die Diskussion über dieses Thema wurde eröffnet mit dem Artikel vom 7. Juli von Elisabeth Zoll „Ein Zipfelchen Haut“ - „Urteil zur Beschneidung entfacht eine Debatte über das Judentum in Deutschland“: Elisabeth Zoll zitierte in ihrem Artikel den Vorsitzenden des Zentralrates der Juden, Dieter Graumann, mit den Worten: „Die Beschneidung ist für den jüdischen Glauben absolut elementar und nicht verhandelbar.“ Sie erwähnte die betreffende Stelle in der Bibel, Genesis 17 (1. Mose 17), wo Gott zu Abraham sprach: „Das aber ist mein Bund, den ihr halten sollt zwischen mir und euch und deinem Geschlecht nach dir: Alles, was männlich ist unter euch, soll beschnitten werden; eure Vorhaut sollt ihr beschneiden.“
Nachdem dieses Gebot in der Bibel festgehalten ist, die sowohl Juden als auch Christen als „Heilige Schrift“ gilt, ist es traurig, zu sehen, dass deutsche Richter ein klares göttliches Gebot verwerfen und außer Kraft setzen. Eigentlich brauchte man in dieser Sache gar kein Gesetz, da für Juden das Wort Gottes unumstößlich ist. Nachdem nun aber das Urteil des Kölner Landgerichts als „rechtskräftiges Urteil“ eingestuft wurde, sollte dieses Urteil außer Kraft gesetzt werden. Karl Krauter, Aalen
zurück
© Schwäbische Post 03.08.2012 20:09
Ist dieser Artikel lesenswert?
Kommentar schreiben
nach oben
Kommentare
Andreas van Almsick

04.08.2012 | 00:31 Uhr

„Dieses Urteil sollte außer Kraft gesetzt werden“

Klar doch und seit wann steht die Bibel über dem Grundgesetz? Es ist absolut erschreckend, welche Grundauffassung hier manche Leute von sich geben. Das Mittelalter war gestern, oder? Kindesmissbrauch ist durch absolut nichts zu rechtfertigen, egal welcher Unsinn wo steht.

Antworten