Jugendliche haben Lust aufs Wählen

Juniorwahl ausgezählt

Von dieser Wahlbeteiligung haben Erwachsene am Sonntag nur geträumt: Beachtliche 80,3 Prozent betrug die Wahlbeteiligung bei der sogenannten Juniorwahl, sie war damit um knapp 32 Prozent höher als die bei der echten Europawahl am 25. Mai.

Damit sei klar, erklären die Veranstalter der Juniorwahl: „Jugendliche haben Lust aufs Wählen“. 208 764 Schülerinnen und Schüler an bundesweit 938 Schulen waren wahlberechtigt, davon gaben bis Freitagabend 167 584 ihre Stimme ab.
Von den 163 087 gültigen Stimmen entfielen 22,5 Prozent auf die CDU. Zweitstärkste Partei wurde die SPD mit 21,4 Prozent, gefolgt von Bündnis 90/Die Grünen mit 17,2 Prozent. Die Piratenpartei bekam 7,5 Prozent der Stimmen, gefolgt von Die Linke mit 5,1 Prozent. Die rechtspopulistische AfD bekam bei der Juniorwahl nur 3,5 Prozent.
Die Juniorwahlen sind ein Projekt der „Bundeszentrale für politische Bildung“, um junge Leute für Politik zu interessieren. Unter den Juniorwählern waren auch viele Teilnehmer aus dem Ostalbkreis, zum Beispiel die Klassenstufen neun und zehn am Hans-Baldung-Gymnasium in Schwäbisch Gmünd, die im Computerraum der Schule ihre Stimmen abgeben durften. Jeder bekam dafür einen Zugangscode und durfte geheim, frei und unmittelbar wählen.
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© Schwäbische Post 26.05.2014 17:30
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