Hier schreibt der Stadt-Seniorenrat Aalen

Aalener Freundeskreis 60 Plus im Stadt-Seniorenrat

Termine und Hinweise an alle Mitmacherinnen und Mitmacher, Freunde und Interessenten des Aalener Freundeskreises 60 plus
Stand 6. Juli 2018

Motto: „Gemeinsam ist es einfach schöner“

1. Termine Kaffeetreff 2018
 7. August Achtung, die Begegnungsstätte macht Urlaub!
(Wir treffen uns deshalb in der Stadtbücherei im I. Obergeschoss
rechts hinten)
 17. September
 15. Oktober
 6. November
 4. Dezember

Jeweils um 14:30 Uhr in der Begegnungsstätte


2. Wo wir waren:
2.1 Zur Tagesfahrt nach Bad Urach am Mittwoch, den 30. Mai hatten wir schönes Wetter, das es uns erlaubte, nicht nur den alten Teil von Bad Urach zu erkunden, sondern auch entlang des Brühlbachs zum Wasserfall zu spazieren. Im ehemaligen Residenzschloss erfuhren wir etwas über die vierzigjährige Trennung Württembergs. Nach Kaffee und Kuchen im „Schlössle“ ging es wieder Richtung Aalen.

2.2 Am Dienstag, den 5. Juni besuchten wir die spätgotische Veitskapelle in Stgt.-Mühlhausen mit ihrer reichen Bemalung. Bei einer Führung erhielten wir Information zur Geschichte der Kapelle und ihrer Ausmalung, sondern auch ihren Bezug nach Prag. Eine Kaffeepause am Max-Eith-See rundete unseren Besuch in Mühlhausen ab.

2.3 Am Donnerstag, den 21. Juni ging es nach Geislingen/a.d.Steige zur Fa. WMF zum Besuch der sog. Paradiestür, die vor ca. 110 Jahren als Nachbildung für ein deutsches Museum von der damaligen Galvanoplastischen Kunstanstalt der WMF gefertigt wurde und von der Michelangelo gesagt haben soll: „Die Schönheit dieser Tür macht sie würdig, Pforte zum Paradies zu sein.“ Nach der Mittagspause ging es zur Burgruine Helfenstein. Beeindruckend war, wie die Bahnlinie Stuttgart – Ulm sich an den Hängen entlangwindet und dann über die sog. Geislinger Steige die Albhochfläche erreicht, und das schon seit 168 Jahren. In der Stadtkirche hatten wir Gelegenheit kurz dem Orgelvorspiel zu lauschen.

2.4 Vom 12. bis 16. Juni besuchte eine Gruppe mit acht Teilnehmern Wittenberg. Auf dem Programm standen, St. Marien, die Mutterkirche der Reformation, die Schlosskirche, das Luther- und das Melanchthon-Haus, beides heute würdige Gedenkstätten, die es zu besichtigen galt.

Beeindruckend auch der Besuch des Panoramas Luther 1517 von Asisi, das durch eine hervorragende Führung durch eine Historikerin, die selbst an der Gestaltung des Rundbildes mitgewirkt hatte. Tagesfahrten nach Torgau und zum Wörlitz-Park rundeten unser Programm ab.

3. Was wir vereinbart haben:
3.1 Am Mittwoch, den 18. Juli nach Bad Boll und nach Holzmaden zum Urweltmuseum Hauff.
Wir bilden Fahrgemeinschaften und starten um 9:00 Uhr. Treffpunkt Weststadt-Marktplatz.
Ein Besuch des WALA-Pflanzgartens ist, entgegen früherer Aussagen, wegen einer internen Veranstaltung leider nicht möglich; an diesem Tag wird keine kostenlose Führung angeboten und ohne kann man den Garten nicht aufsuchen.
Das Heilbad am Albtrauf ist schon seit dem Jahr 1600 ein beliebtes Ziel für Gäste, die Erholung und Genesung suchen. Erleben wir die Vielfalt aus Geschichte und Gegenwart, die Bad Boll zu bieten hat.
Bekannt wurde Bad Boll durch den Bau des Kurhauses um das Jahr 1600 und Johann Christoph Blumhardt, der es 250 Jahre später vom württembergischen König erwarb. Eine Führung zu den Stätten seines Wirkens mit interessanten Geschichten geht auf den besonderen Geist dieses charismatischen Theologen ein. Bei einem Spaziergang durch die alte Kuranlage mit Brunnenstube, Wandelhalle und einem weitläufigen Park erfährt man mehr über die Historie des Kurorts. Vom „Tempele“ hat man einen wunderbaren Blick über das Filstal auf die drei Kaiserberge Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen.
• Geschichte: Vom mittelalterlichen Bad zur modernen Rehaklinik
• Fossilienfunde: Geheimnisse aus dem Untergrund
• Blumhardt: Die Zeit des „Wunderpfarrers“ in Bad Boll
• Literatursalon: Wie der junge Hermann Hesse Bad Boll erlebte
• Schöne Aussicht: Über den Mostbirnenlehrpfad zum „Tempele“
• Naturerlebnispfad: Die originellen Stationen des „Sinneswandel“
Das Urweltmuseum Hauff in Holzmaden, immer eine Fahrt wert
Den Grundstein für das Urweltmuseum Hauff legte Bernhard Hauff sen. mit seinen ersten Fossilfunden, die er schon vor 1900 für seine damalige Sammlung präparierte. In den Jahren 1936 – 37 entstand so aus seiner privaten Sammlung das erste Museum Hauff. Mit dem Neubau des heutigen Museums in den Jahren 1967 – 71 und der Erweiterung im Jahr 1993 stehen rund 1000 qm Ausstellungsfläche zur Verfügung. Deutschlands größtes privates Naturkundemuseum beherbergt die besterhaltenen und spektakulärsten Funde, die in den letzten 150 Jahren in Holzmaden, Ohmden und Umgebung entdeckt wurden.
Das eindrucksvollste Präparat dieser Ausstellung ist die mit über 100 m² weltweit größte Seelilienkolonie. Rolf Bernhard Hauff leitet das Museum bereits in der dritten Generation.

3.2 Am Mittwoch, den 8. August nach Lindau am Bodensee zur Macke-Ausstellung im Stadtmuseum
„August Macke – Flaneur im Garten der Kunst“
Macke war nur eine kurze Schaffenszeit beschieden, denn er fiel bereits mit 27 Jahren im Ersten Weltkrieg. Dennoch gilt er als Wegbereiter der modernen Kunst, der klassische Bildthemen in die Kunstsprache seiner Zeit zu übersetzen wusste. Von verschiedenen Kunstströmungen inspiriert, bewunderte er vor allem die französischen Maler Henri Matisse und Robert Delaunay. Er arbeitete mit der Leuchtkraft der Farben und schuf zeitlose und heiter wirkende Kompositionen, mit denen er den Umbrüchen der damaligen Zeit hoffnungsfrohe und von Glücksvorstellungen geprägte Bilder entgegensetzte. Hinzu kommt, dass Macke eine besondere Lebensfreude attestiert wird, und auch er selbst bezeichnet seine Arbeit als ein „Durchfreuen der Natur“. Ihm galt die Kunst als Mittel, die Schönheit der sichtbaren Welt zu feiern und seiner „Sehnsucht nach dem verlorenen Paradies“ Ausdruck zu verleihen.
In seinen Bildern vereint Macke häufig Stadtmilieu und Naturidylle. Die Schau thematisiert daher sowohl die Bedeutung des modernen urbanen Lebens für August Macke – die Spaziergänger in der Stadt mit ihren Boulevards, Schaufenstern und Freizeitanlagen – als auch seine häufigen Rückzüge in die Natur und den Kreis der Familie. Weitere Arbeiten veranschaulichen die Bereicherung seiner Motivwelt durch ausgedehnte Reisen nach Italien, Frankreich und Tunesien.
Die Ausstellung wurde, wie bereits in den vergangenen Jahren, in Zusammenarbeit mit dem erfolgreichen Kurator Prof. Dr. Roland Doschka organisiert.
von Montag bis Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr im Stadtmuseum im Lindau zu sehen.
Öffentliche Führungen finden von Montag bis Sonntag um 10:30 und 14:00 Uhr (Voranmeldung für öffentliche Führung ist möglich) statt und kosten 3,50 € zzgl. Eintritt.
Der Eintritt für die Sonderausstellung: 8,00 € für Erwachsene

3.3 Am 23. August nach Stuttgart in die Staatsgalerie zur Ausstellung „Die unbekannte Sammlung“ von Ernst Ludwig Kirchner und seine Verbindung zur „Künstlergemeinschaft die Brücke“

Wir fahren mit einem Metropol-Ticket; ab Aalen Hbf um 9:35 Uhr.
Die Graphische Sammlung der Staatsgalerie beherbergt den großen Schatz von 82 Zeichnungen sowie 84 Druckgraphiken und einigen illustrierten Büchern von Ernst Ludwig Kirchner (1880 – 1938), dem Mitbegründer der Künstlergemeinschaft »Brücke«. Alle seine Schaffensperioden und wichtigen Themen wie Großstadt und Tanz, Landschaften auf Fehmarn sowie die Alpen und anderes sind in diesem bemerkenswerten Bestand vertreten. Vor allem Kirchners Druckgraphik ist außergewöhnlich, gibt es die einzelnen Blätter doch nur selten in Auflagen, sondern oft nur in jeweils wenigen Handdrucken.
Die zuletzt als Gesamtkomplex 1980 ausgestellten Werke präsentieren wir 2018, im 80. Todesjahr des Künstlers, in einer Ausstellung, begleitet von einem Bestandskatalog.
Alle für unser Museum bereits in den 1920er-Jahren erworbenen Druckgraphiken Kirchners wurden 1937 als »entartet« beschlagnahmt, so dass der Aufbau unserer Kirchner-Sammlung erst nach dem Zweiten Weltkrieg beginnen konnte: Neben diversen Ankäufen und Geschenken von 1947 an bis in die 1970er-Jahre war es vor allem das Konvolut von 143 Zeichnungen und Druckgraphiken, das 1957 in die Sammlung kam und dessen Herkunft mit »Sammlung Dr. Gervais, Zürich/Lyon« angegeben wurde. Diese Provenienz blieb lange ein Rätsel. Unser mittlerweile abgeschlossenes Forschungsprojekt dazu hat gezeigt, dass alle Blätter aus dem Nachlass des Künstlers bzw. seiner Witwe Erna Kirchner (1884 – 1945) stammen und dass die »Sammlung Gervais« offenbar eine Erfindung des Kirchner-Schülers Christian Laely (1913 – 1992) war, um Werke trotz Vermögenssperre nach Deutschland verkaufen zu können.
Begleitend zur Ausstellung zeigen wir im Graphik-Kabinett (bis 16.9.) unter dem Titel »Kirchner und die ›Künstlergemeinschaft Brücke‹« Zeichnungen, Holzschnitte, Radierungen und Lithographien von Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Fritz Bleyl, Emil Nolde, Max Pechstein und Otto Mueller aus unserem Bestand.


4. Die folgenden Vorschläge gelten als Auswahl für die nächste Zeit
4.1 Tagesfahrt an einem Samstag mit der DB nach Augsburg
Wir können ein Schönes-Wochenende-Ticket nutzen. Augsburg birgt viel Sehenswertes; beim Festlegen des Termins treffen wir eine Auswahl, was wir sehen wollen. Meine Vorschläge sind unterstrichen.
Rathaus und Perlachturm: Das von Elias Holl von 1615 bis 1620 erbaute Rathaus, ein Wahrzeichen der Stadt, gilt als bedeutendster Profanbau der Renaissance nördlich der Alpen. Im Goldenen Saal glänzen vergoldete Portale und die vergoldete Kassettendecke. Geöffnet täglich von 10 –18 Uhr. Neben dem Rathaus bietet der 70 Meter hohe Perlach-turm (der „Campanile“ von St. Peter am Perlach) einen spektakulären Rundblick.

Monumentalbrunnen: Eine weltweit einzigartige Brunnentrias – bis 1600 entstanden drei Brunnen mit Bronzeskulpturen von Hubert Gerhard und Adriaen de Vries: Augustus-, Merkur- und Herkulesbrunnen.

Dom:
Romanisch-gotischer Mariendom mit zwei besonders figurenreichen Portalen, dem ältesten Glasgemäldezyklus der Welt, romanischer Krypta, Wandfresken und Bischofsgalerie, Tafelbildern von Hans Holbein d.Ä. und einem „Ecce-Homo-Christus“ - ein Meisterwerk Georg Petels.

Diözesanmuseum:
Das Museum beim Dom präsentiert eine Vielzahl an Kunstschätzen – die romanische Bronzetüre des Doms, Gewänder des heiligen Ulrich, Funeralwaffen Kaiser Karls V. und kostbares Augsburger Silber.

Mozarthaus:
Das barocke Handwerkerhaus ist das Geburtshaus von Leopold Mozart, dem Vater von Wolfgang Amadé. Im Mozarthaus informiert ein Museum mit einer Dauerausstellung zum Leben der Mozarts und ihrer Augsburger Familie. Zu sehen ist der Hammerflügel des Augsburger Instrumentenbauers Johann Andreas Stein, auf dem schon Leopold und Wolfgang Amadé Mozart spielten.

Fugger und Welser Erlebnismuseum:
Das Museum im sehenswerten Renaissancebau („Wieselhaus“) vermittelt innovativ und interaktiv Wirtschaftsgeschichte im „goldenen Augsburg der Renaissance“. Fugger, Welser und andere Augsburger Kaufleute machten Geschäfte mit Papst, Kaiser und Königen. Sie waren Montanunternehmer und Bankiers mit globalen Handelsverbindungen.

St. Anna:
Die Kirche eines aufgelösten Karmeliterklosters ist Augsburgs evangelische Hauptkirche und eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Kunsthistorisch herausragend: die 1518 geweihte Fuggerkapelle - das erste Bauwerk der Renaissance im heutigen Bayern - und die mit gotischen Fresken verzierte Goldschmiede-kapelle. Ein Porträt aus der Werkstatt Lucas Cranachs d. Ä. stellt Martin Luther dar, der sich 1518 im Kloster aufhielt. Das Museum „Lutherstiege“ informiert zur Geschichte der Reformation.

Maximilianmuseum:
Zwei Patrizierpaläste im Stil der Renaissance zeigen Augsburger Kunst und Kunsthandwerk, Augsburger Silber und Stücke aus der weltweit einzigartigen Modellkammer. Im glasüber-dachten Viermetzhof stehen die originalen Bronzefiguren der Monumentalbrunnen.

Zeughaus:
Das Waffenarsenal der Reichsstadt wurde von Elias Holl fertiggestellt. In der Toskani-schen Säulenhalle zeigt die Ausstellung „Römerlager – Das römische Augsburg in Kisten“ Funde aus dem römischen Augsburg.

Synagoge:
Die Synagoge wurde von 1914 bis 1917 als Kuppelbau, teils mit Jugendstilausstattung, von Heinrich Lömpel und Fritz Landauer erbaut. Der Baukomplex beherbergt außerdem das Jüdische Kulturmuseum.

St. Moritz:
Die im Kern romanische Stiftskirche (im Zweiten Weltkrieg zerstört) machte Stararchitekt John Pawson zu einem lichtdurchfluteten, viel bestaunten Juwel sakraler Baukunst – weiß in weiß. Der Christus Salvator im Chor ist ein Hauptwerk Georg Petels, des „deutschen Michelangelo“.

Fuggerhäuser:
Das Wohn- und Handelshaus von Jakob Fugger, erbaut in der Zeit von 1512 bis 1515 und später um den Trakt am Zeugplatz erweitert, mit vier Innenhöfen im Stil der italienischen Renaissance. In den Fuggerhäusern wurde Martin Luther vom 12. bis 14. Oktober 1518 von Kardinal Cajetan verhört. Im Serenadenhof sieht man den weißen Erker der Kaiser-appartements. Zugang über Maximilianstraße 36.

Badstuben:
Zwei Sammlungsräume in den Fuggerhäusern ließ Hans Fugger zwischen 1568 und 1573 von Künstlern aus Italien ausstatten. Der Stuck stellt Mischwesen, personifizierte Jahres-zeiten und Fuggerlilien im florentinischen Stil dar. Kaiserbüsten erinnern an die Antiken-sammlungen der Fugger.

Schaezlerpalais:
Das bis 1770 errichtete Stadtpalais des Bankiers Liebert von Liebenhofen beherbergt einen prachtvollen Rokokofestsaal und die Deutsche Barockgalerie. Durch den Palast führt
der Weg zur Staatsgalerie Katharinenkirche mit Gemälden von Dürer, Holbein d.Ä. und Cranach d.Ä.

Ulrichskirchen:
Die katholische Basilika St. Ulrich und Afra ist ein spätgotischer Bau mit drei riesigen Barockaltären, fünf Fuggerkapellen und einer Fuggerorgel. In einer Kapelle und in der Unterkirche sind die Bistumspatrone und Heiligen Afra, Ulrich und Simpert bestattet. Die an die Basilika angebaute evangelische Kirche St. Ulrich wurde 1709/10 prächtig barock-isiert.

Wasserwerk am Roten Tor:
Seit 1416 versorgte dieses Wasserwerk die Augsburger Brunnen. Das Architekturensemble ist mit seinen drei Wassertürmen, zwei Brunnenmeisterhäusern und dem Aquädukt ein europaweit einzigartiges Technikdenkmal – und vielleicht schon bald UNESCO-Welterbe.

Fuggerei:
Von Jakob Fugger 1521 für verarmte (katholische) Augsburger Bürger gestiftet. Älteste bestehende Sozialsiedlung der Welt mit 142 Wohnungen in 67 Häusern. Die Jahres(kalt)-miete beträgt heute 0,88 Euro. Mit Fuggereimuseum.

Brechthaus:
Hier wurde Bertolt Brecht 1898 geboren. Dieses typische Handwerkerhaus steht zwischen zwei Lechkanälen. Diese Gedenkstätte beleuchtet mit Texten, Bildern, Inszenierungen, Dokumenten und Büchern Brechts Jugendjahre in Augsburg, sein Leben und sein Werk.

Kunstmuseum Walter im Glaspalast:
Der Glaspalast, ein Industriedenkmal aus Eisen, Beton und Glas, beherbergt heute das Kunstmuseum Walter mit über 600 Exponaten moderner Kunst. Auch das „H2 – Zentrum
für Gegenwartskunst“ und die „Staatsgalerie Moderne Kunst“ stellen hier aus.

Staatliches Textil- und Industriemuseum Augsburg (tim):
In einer der ersten Fabriken Bayerns dokumentiert das „tim“ mit Maschinen, Mustern und dem „Laufsteg der Modegeschichte“ die einst europaweite Bedeutung der Industriestadt Augsburg.

4.2 Baustellenbesichtigung der Filstalbrücke an der Neubaustrecke Stuttgart – Ulm
Nur sieben Sekunden braucht später der ICE über die Filstalbrücken. 485 Meter in 85 Meter Höhe werden dann überquert. Die Führung führt uns mit dem Bus vom Parkplatz am Rathaus in Mühlhausen i. Täle erst zum Fuß der Filstalbrücke und dann in luftige Höhe bis an das Widerlager und das Portal Buch des von Aichelberg kommenden Boßlertunnels. (Derzeit keine Besichtigung des Tunnels) Hier gehen Hoch- und Tiefbau Hand in Hand.

Schwingen wir uns freitags um 14 Uhr oder sonntags um 10 Uhr in die luftige Höhe. Ob als Gruppe oder Einzelperson, ein Bus und unser Guide bringen alle an die verschiedenen Punkte auf der Baustelle. Die Gruppengröße beträgt maximal 15 Personen. Kosten 14 Euro pro
Person (ermäßigt 12 Euro). Gruppen unter 10 Personen zahlen einen Pauschalpreis von 140 Euro.
Alternativ zum Fildertunnel
Fast 10 Kilometer wird er lang sein und damit der drittlängste Eisenbahntunnel Deutschlands: der Fildertunnel. Hier hat man die Chance, dieses Bauwerk bei einer Fahrt ins Innere des Tunnels zu erleben. Los geht’s direkt auf der Baustelle in Stuttgart-Fasanenhof. Über vier Kilometer tief im Berg sind die Besucher mitten drin im Geschehen und sehen, wo die Mineure sich Meter für Meter vorarbeiten. Wer weiß noch nicht, was ein Tübbing ist? Nach dieser Tour weiß man‘s… und noch vieles mehr!

Immer wieder sonntags um 14.00 Uhr startet die offene Führung für Einzelpersonen und Kleingruppen. Gruppenführungen mit maximal 9 Personen sind ebenfalls samstags und sonntags möglich. Kosten 20 Euro pro Person (ermäßigt 18 Euro). Dauer ca. 3 Stunden. Die Tour stellt besondere Anforderungen an die körperliche Verfassung der Teilnehmer.

4.3 Tagesfahrt zum ehemaligen Münsinger Truppenübungsplatz
(frei zugänglich und immer geöffnet)

Es gibt auch geführte Touren auf dem Truppenübungsplatz Münsingen in der Saison April bis Oktober.
Entdecken wir den Truppenübungsplatz mit einer Landschaftsführung. Auf speziellen, zum Teil sonst für die Öffentlichkeit nicht zugänglichen Wegen, bieten die Münsinger TrÜP-Guides im Münsinger Hardt Touren für Wanderer, Radfahrer oder auch für Busgruppen an. Egal ob man einfach nur die faszinierende Landschaft entdecken und genießen will oder sich für Fauna, Flora, die kulturhistorische oder militärische Geschichte des Geländes interessiert, es ist für jeden etwas dabei.
Museum im Alten Lager
Der 1895 gegründete Truppenübungsplatz Münsingen wurde ab 1937 erweitert und als Heeresgutsbezirk 1942 aus dem Gemeindeverband herausgelöst. 2005 endete die militärische Nutzung des Platzes.
albgut hat den Gesamtkomplex Altes Lager aus seinem jahrelangen Dornröschenschlaf geweckt und führt ihn nun erstmals einer rein zivilen, weitgehend autofreien Nutzung zu. Wo man einst das Geschirr der Kavalleriepferde beim Schritt über die Pflastersteine klappern hörte, wo früher die Offiziere im Militärcasino rauschende Feste feierten oder
einfache Soldaten in ihren bescheidenen Unterkünften hausten, entsteht heute mit Fingerspitzengefühl und Respekt vor der Geschichte diese einzigartige Projekt: albgut – ein
Land vor hundert Jahren entführt uns in eine scheinbar längst vergangene Welt, die es behutsam in die Zukunft entwickelt.
Einiges ist heute schon nutzbar: Das Württemberg Palais - ehemals Casino für Hochzeiten und Firmenevents, die Getreidespeicher für Messen, wie z.B. „schön und gut“. albgut schafft in den nächsten Jahren Übernachtungsmöglichkeiten, gläserne Produktionen, Räume für Kunst und Musik, für Museen und Gastronomie.

Führungen über das Gelände und durch das Museum können ab 10 Personen durchgeführt werden. Die Führungen werden durch Mitglieder der Traditionsgemeinschaft Truppen-Übungsplatz Münsingen e.V. durchgeführt.
Die Führungen dauern ca. 1,5 bis 2 Stunden, der Unkostenbeitrag beträgt 4.- €/Person.
Führungen ohne Anmeldung finden statt an jedem 3. Sonntag in den Monaten April – Oktober: Beginn 10:00 und 13:45 Uhr. Treffpunkt ist jeweils beim Biosphärenzentrum, Von der Osten Straße 4 in 72525 Münsingen.
Anmeldung und weitere Infos:
albgut GmbH
Verwaltung - Altes Lager OF1
Münsingen - Auingen
Telefon: 07381/932732872525 www.albgut.de

Für weitere Tagesfahrten wurden die Städte Schwetzingen und Weinheim vorgeschlagen.

5. Die Wanderzeit hat wieder begonnen:
5.1 Ein Teilstück auf dem 19 km langen Schwedenweg
Der Zielwanderweg von Bopfingen nach Nördlingen erinnert an den Marsch des schwedisch-protestantischen Heeres vom Breitwang in Richtung Albuch am 5. September 1634. Entlang des Wegeverlaufs informieren fünf Infotafeln über geschichtliche Zusammenhänge, über die Truppenstärke und die einzelnen Bestandteile einer Armee des 17. Jahrhunderts sowie über den Verlauf der denkwürdigen Schlacht auf dem Albuch am 6. September 1634.
• Wanderweg, teilweise auch auf naturnahen, pfadigen Wegstrecken, mit Steigungen, aber mit gutem Schuhwerk problemlos zu begehen.
• mit mäßigen Steigungen (hügelig)
• überwiegend auf eigener Trasse, abseits des motorisierten Verkehrs
• teilweise auf wenig befahrenen Nebenstraßen
• gute Fahrbahndecke (Asphalt und gute wassergebundene Fahrbahnoberflächen)
• zum Teil Wirtschafts- und Forstwege mit teilweise grober Fahrbahndecke bzw. Wiesenwegen
• einfache Beschilderung
Mit herzlichen Grüßen bis zum nächsten Kaffeetreff in der Stadtbücherei
Ihr F. Heigl

© Stadt-Seniorenrat Aalen 20.07.2018 16:40
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