Hier schreibt der Stadt-Seniorenrat Aalen

Aalener Freundeskreis 60 plus

Termine und Hinweise an alle Mitmacherinnen und Mitmacher, Freunde
und Interessenten des Aalener Freundeskreises 60 plus
Stand 18. Mai 2018

Beim letzten Kaffeetreff haben wir beschlossen, unseren Namen zu ändern. Ab sofort heißt es, „Aalener Freundeskreis 60 plus“

Motto: „Gemeinsam ist es einfach schöner“

1. Termine Kaffeetreff 2018
6. Juni Achtung, das ist der Mittwoch, nicht wie üblich, der Dienstag!
(Der Grund, für den Mittwoch bekommen wir beim Pfarramt Stgt.-Mühlhausen keine Führung, aber dafür am Dienstag, an dem offene Führungen angeboten werden. Deshalb schlage ich ausnahmsweise den Tausch vor)


3. Juli

Jeweils um 14:30 Uhr in der Begegnungsstätte


2. Wo wir waren:


2.1 Am Samstag, den 12. Mai besuchten zehn Teilnehmer im Karlsruher Schloss die Sonderausstellung „Die Etrusker“ und verbrachten bei herrlichem Wetter schöne Stunden
in der Fächerstadt.

3. Was wir vereinbart haben:

3.1 Die Tagesfahrt nach Bad Urach haben wir auf Mittwoch, den 30. Mai verlegt.
Wir bilden Fahrgemeinschaften und starten um 8:00 Uhr. Treffpunkt Weststadt-Marktplatz.
Es haben sich acht Personen gemeldet. Wer sonst noch mit möchte, bitte melden, damit genügend Plätze bereitgestellt werden.
Eingebettet ins Ermstal, mitten im UNESCO Biosphärenreservat Schwäbische Alb, lädt das romantische Fachwerkstädtchen Bad Urach zum Verweilen ein. Gemütlich geht es in der Innenstadt Bad Urachs zu. Hier strahlen die Fachwerkhäuser aus dem 15. und 16. Jahrhundert Ruhe aus. Ein Rundgang durch die ehemalige Residenzstadt zum Residenz-schloss, der Stiftskirche St. Amandus und über den Marktplatz lohnt auf jeden Fall.
Das Residenzschloss ist eines der wenigen erhalten spätmittelalterlichen Schlösser im Land. Graf Eberhard im Bart, erster Herzog von Württemberg, wurde hier geboren und residierte hier mit seiner italienischen Gemahlin Barbara Gonzaga di Mantova bis zum Umzug nach Stuttgart 1482.
Es sind dort landes- und kunstgeschichtlich interessante Innenräume zu sehen. Die spätgotische Dürnitz im Erdgeschoss, im ersten Obergeschoß der Palmensaal mit der Ahnenprobe des Grafen Eberhard V. von Württemberg sowie der barocke Weiße Saal und im zweiten Obergeschoss der Goldene Saal aus der Renaissance.
Eine Besonderheit befindet sich im dritten Stock, des mit einem Aufzug erschlossenen Gebäudes: Die Ausstellung von zweiundzwanzig prachtvoll geschnitzten und vergoldeten Prunkschlitten aus dem Bestand des Württembergischen Landesmuseums Stuttgart. Diese erinnern an die glanzvolle Hofhaltung des württembergischen Barock-Herzogs Carl Eugen (1744 – 1793). Eine durch das ganze Gebäude führende Bilderleiste informiert über die Landes- und Hausgeschichte.
Auf dem Programm stehen deshalb ein Stadtrundgang sowie der Besuch des Residenz-schlosses mit Führung. Bei schönem Wetter sollte auch ein kleiner Spaziergang zum Wasserfall mit dabei sein.
Und nachdem so viel über das Speisecafé Schlössle berichtet wird, sollten wir uns evtl. selbst überzeugen, ob die überaus positiven Bewertungen gerechtfertigt sind.
Residenzschloss Urach
Und dann vielleicht noch zum Wasserfall (frei zugänglich und immer offen)
Der Wasserfall ist vom Wanderparkplatz P 23 gut zu erreichen. Der ebene Weg führt
ca. 2 km entlang des Brühlbachs.
Wenn man im Maisental dem murmelnden Brühlbach bis zum Ende des Tals folgt, zeigt sich eines der schönsten Naturschauspiele der Schwäbischen Alb: den Uracher Wasserfall. Das Wasser stürzt hier aus 37 Metern über eine Tuffsteinkante ins Tal.
Wie viel Wasser der Wasserfall führt, ist abhängig von der Niederschlagsmenge der vergangenen Tage oder der Schneeschmelz. So können es zwischen 70 und 420 Liter in der Sekunde sein. Der Ursprung des Wasserfalls ist eine Karstquelle, die einige hundert Meter vom Wasserfall entfernt entspringt.
Besonders schön am Wasserfall ist, dass man sich ihn aus verschiedenen Perspektiven anschauen kann. Von unten ist zu sehen, wie das Wasser zunächst 37 Meter in die Tiefe stürzt und dann in Kaskaden weiter ins Tal fließt. Läuft man die steilen Stufen an der Seite des Falls hinauf, ergeben sich immer wieder neue Eindrücke dieses Naturschauspiels. Oben auf der Hochwiese angekommen kann man von einer Brücke über dem Fall sehen, wie das Wasser über die Tuffsteinkante fällt.

Einzigartiges Schlössle mit Café und Restaurant
Um ca. 1885 hat ein Stuttgarter Arzt das Schlössle hinter Bad Urach im Ermstal bauen lassen und für sich und Gäste genutzt. Seit 1970 ist es ein Café/ Restaurant in dem auch Promis sich sehen ließen und lassen, z.B. Die „Fantastischen Vier“ oder "Blacky" Fuchsberger und aktuellere.

Das Gebäude nebst Garten ist alt aber tadellos und liebevoll gepflegt und sehenswert. Es ist an den Berghang gebaut. Baugeschichtlich interessant ist das Tuffstein Gebäude auch wegen seiner wirklich zentralen Zentralheizung die bei quadratischem Gebäudegrundriss genau in der Mitte von vier quadratischen Zimmern ist.

3.2 Am Dienstag, den 5. Juni 2018 nach Stgt.-Mühlhausen zur Veitskapelle

Diese Fahrt ist aber nur möglich, wenn Einverständnis über die Terminverlegung besteht!!!
An diesem Tag werden Führungen von 14:00 bis 16:30 h angeboten.

Mit einem Metropol-Ticket zum Stgt. Hbf., vom Arnulf-Klett-Platz mit der Stadtbahn U 12 in ca. 24 min nach Mühlhausen am Neckar. Es haben sich acht Personen gemeldet.

Ich schlage vor, um 12:35 h ab Aalen Hbf. zu fahren und um 18:44 h die Rückfahrt anzutreten.

Die Veitskapelle ist eine evangelische im spätgotischen Stil erbaute Kirche im Stuttgarter Stadtbezirk Mühlhausen am Neckar und seit dem 15. April 1943 auch die Hauptkirche des Ortes, nachdem die eigentliche Pfarrkirche, die Walpurgiskirche bei einem Luftangriff der Royal Air Force vollständig abbrannte.
Was die Veitskapelle sehenswert macht, sind ihre Fresken. Deshalb ist unbedingt eine Führung geboten, die mit dem evangelischen Pfarramt vereinbart werden kann.
Die Veitskapelle ist sozusagen eine „biblia pauperum“, eine gemalte Bibel für die Armen. Sie ist eine Illustration biblischer Geschichten für Menschen, die damals nicht lesen bzw. Latein konnten, zu denen im Mittelalter fast alle Menschen zählen. So sind die Bilder christliche Volksaufklärung. Sie machen das Leiden Jesu anschaulich und lassen Mitleiden. Sie tauchen in alle Details der biblischen Geschichte ein und warnen eindrücklich vor Versuchung und Höllenstrafe. Bilder zeigen das Leiden der Märtyrer und die Triumphe der Märtyrer über das Leiden. Daher trösten Sie und Worte werden zu Emotionen!
Durch ihre Ausstattung ist die Veitskapelle ein Zeugnis des christlichen Glaubens aus dem Mittelalter und ein Reiseführer vom Diesseits zum Jenseits. In erster Linie erzählen Kirchen vom Glauben und erst in zweiter von Kultur-, Stadt- und Kunstgeschichte, da „man nichts Wesentliches über den Dom aussagt, wenn man nur von den Steinen spricht.“ In der Veitskapelle beginnt die Reise im Schiff im Diesseits mit den biblischen Szenen und dem Credo. Durch das Durchschreiten des Chorportals mit den Abbildungen der klugen und törichten Jungfrauen betritt man den Chor und damit das Jenseits. Die Ausrichtung des Chors nach Osten, da das Reich Gottes von Osten kommt.

Die Veitskapelle wurde von Reinhard von Mühlhausen, Bürger zu Prag, 1380 gestiftet. Die Grundsteinlegung fand am 21. Mai 1380 statt. 1385 wurde der Bau vollendet. Sie wurde für Reinhards verstorbenen Bruder Eberhard gestiftet, unter der Voraussetzung, dass jeden Tag eine Seelenmesse zunächst für Eberhard, dann auch für Reinhard gehalten würde.
Württemberg hat seinen Mühlhausener Besitz in der Folgezeit an die Herren von Neuhausen verkauft, von denen er 1461 an die Herren von Kaltental überging, deren Denk-mäler in der Veitskapelle zu finden sind. Mühlhausen wurde ein ritterschaftliches Dorf, das über verschiedene Familien 1728 an die Herren von Palm gelangte und erst 1806 mit dem württembergischen Staatsgebiet wieder vereinigt wurde. Diesem besonderen Umstand ist es zuzuschreiben, dass die Veitskapelle mit ihrer Ausstattung trotz der Reformation, die
hier nicht mit der bilderfeindlichen Strenge wie in Württemberg durchgeführt wurde, erhalten blieb.
Nach der Reformation in Mühlhausen am Neckar um 1556 fand bis in das Jahr 1783 im Sinne des Stifters ein täglicher Gottesdienst statt, der erst völlig eingestellt wurde, nachdem 1813 die Kapelle durchziehenden russischen Soldaten als Magazin gedient hatte. Danach drohte sie zu zerfallen, wurde dann aber durch die Freiherren von Palm, die bis 1927 das Patronat innehatten, aus Anlass des 500-jährigen Jubiläums 1874–1880 gründlich wiederhergestellt.

3.3 Am Donnerstag, den 21. Juni 2018 nach Geislingen/a.d.Steige mit Stadtrundgang und zur Paradiestür in der Fa. WMF. Bei schönem Wetter wollen wir evtl. zur Burgruine Helfenstein oder einen „Waldspaziergang“ anhängen.

Wir bilden Fahrgemeinschaften und starten um 10:00 Uhr. Treffpunkt Weststadt-Marktplatz. Bis jetzt haben sich acht Personen gemeldet.
Das Mittagessen nehmen wir in der Roggenmühle ein.
Seit 155 Jahren liefert WMF in Geislingen Design- und Kunstobjekte und birgt einen Schatz.
Die Paradiestür von Lorenzo Ghiberti ist kostenlos täglich von 8:30 bis 11:30 Uhr und von 13:30 bis 16 Uhr zu besichtigen.

Kein geringerer als Michelangelo Buonarroti soll mal geäußert haben: „Die Schönheit dieser Tür macht sie würdig, Pforte zum Paradies zu sein.“ Damit gemeint ist das Ostportal des romanischen Baptisteriums auf den Domvorplatz von Florenz, das seitdem als „Paradiestür“ bezeichnet wird. Entworfen und ausgeführt wurde es von Lorenzo Ghiberti zwischen 1425 und 1452, nachdem er bereits zu größter Zufriedenheit aller in den zwei vorherigen Jahrzehnten das Nordportal geschaffen hatte. Doch bei der Paradiestür handelt es sich um ein epochales Kunstwerk. Zehn quadratische und vergoldete Bronze-felder stellen auf seinerzeit revolutionär empfundene Weise Begebenheiten aus dem Alten Testament vor. Befreit von starren Vierpassrahmungen zurückliegender Epochen offen-baren die Szenen neue kompositorische Möglichkeiten. Nahezu bis zur vollplastischen Ausprägung schieben sich die Figuren von Adam und Eva, Kain und Abel, Saul und David oder Esau und Jakob nach vorne.

Speziell bei den Architekturstaffagen greift Ghiberti auf die um 1420 „erfundene“ Zentralperspektive zurück. Besonderes Interesse an perspektivischen Konstruktionen lassen die Szenen der Begegnung Salomons mit der Königin von Saba und der Geschichten Josephs erkennen. Mit ihrem Realismus sowie erzählerischen Geschlossenheit brechen sie radikal mit bis dato herkömmlichen formalen Schemata. Sensationell mutet den Zeit-genossen die Übertragung perspektivischer Gesetze auf das Medium des Reliefs über das Vortäuschen von Tiefe an. Gebändigt wird die Szenenanhäufung durch eine stille lineare

Schönheit in den Umrissen aller Figuren sowie Harmonie der Gesamtkomposition. Zwischen den zehn Reliefplatten der sechs Meter hohen, vier Meter breiten und 40 Zentner schweren Zweiflügeltür befinden sich neben Tier- und Früchtemotiven 24 Propheten-figuren sowie 24 Porträts inklusive jenen des Künstlers, seines Sohnes und Mitarbeitern.

Um dieses überragende Meisterwerk der Frührenaissance bewundern zu können, muss der Kunstfreund nicht nach Florenz reisen. Eine an die Aussagekraft des Originals heran-reichende Zweitfassung wird in einem eigens dafür eingerichteten, kappellenartigen Raum unmittelbar neben dem Haupteingang der Württembergischen Metallwarenfabrik WMF in Geislingen an der Steige präsentiert. Wie gelangte ausgerechnet das heute 155 Jahre alte deutsche Traditionsunternehmen an die exakte Nachbildung? Zwischen 1890 und 1953 betrieb WMF auch eine „Galvanoplastische Kunstanstalt“. Hier wurden Modelle sämtlicher
Formen und Größen vom Springbrunnen bis hin zum Großdenkmal produziert. Im Jahr 1910 erhielt diese Abteilung vom Städtischen Museum Stettin den Auftrag, für einen Neubau eine Zweitfassung der Paradiestür anzufertigen.

Spezialisten der WMF formten mit einer Gelatinemasse das Original in enger Zusammen-arbeit mit den Stettiner Museumsspezialisten komplett ab, die auf akkurate Wiedergabe jeder Einzelheit größten Wert legten. In Geislingen wurden dann die Teile galvanisiert, verlötet und erneut galvanisiert, um die Lötstellen unsichtbar zu machen, sowie anschließend galvanisch vergoldet. Über 2.000 Arbeitsstunden benötigten die Facharbeiter der Kunstanstalt für die kunsthandwerkliche Meisterleistung. 1913 vollendet und sogleich auf der internationalen Baufachausstellung in Leipzig präsentiert, gelangte das Werk anschließend nach Stettin. Doch das Museum konnte es nun nicht mehr bezahlen. Der Weltkriegsbeginn 1914 und die Inflation der 1920er Jahre ließen erst recht keine Finanzierung mehr zu, so dass die Tür 1928 wieder nach Geislingen gelangte.

Da weitere Verkaufsbemühungen erfolglos blieben, wurde nach Abriss der aufgegebenen
Galvanoplastischen Kunstanstalt 1953 ein neues Ausstellungsgebäude für Firmenprodukte errichtet.

Hier erhielt Ghibertis Zweitportal seinen Schauraum. Mittlerweile fahren italienische Wissenschaftler nach Geislingen. Denn viele Einzelheiten sind am Urstück wegen umwelt-bedingter Korrosionen so extrem verwischt, dass die Geislinger Replik authentischer ist als das mittlerweile in einem Museum aufbewahrte Original. Mit der Haupttür des Baptisteriums schuf Ghiberti das Hauptwerk seines Lebens, das nun dank der einzigartigen Umstände zweifach dauerhaft gesichert ist.

4. Die folgenden Vorschläge bleiben für die nächste Zeit als Auswahl bestehen:

4.1 Tagesfahrt nach Bad Boll „Entdecken wir die schönsten Plätze im Wunderbad“
Das Heilbad am Albtrauf ist schon seit dem Jahr 1600 ein beliebtes Ziel für Gäste, die Erholung und Genesung suchen. Erleben wir die Vielfalt aus Geschichte und Gegenwart, die Bad Boll zu bieten hat.
Bekannt wurde Bad Boll durch den Bau des Kurhauses um das Jahr 1600 und Johann Christoph Blumhardt, der es 250 Jahre später vom württembergischen König erwarb. Eine Führung zu den Stätten seines Wirkens mit interessanten Geschichten geht auf den besonderen Geist dieses charismatischen Theologen ein. Bei einem Spaziergang durch die alte Kuranlage mit Brunnenstube, Wandelhalle und einem weitläufigen Park erfährt man mehr über die Historie des Kurorts. Vom „Tempele“ hat man einen wunderbaren Blick über das Filstal auf die drei Kaiserberge Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen.
• Geschichte: Vom mittelalterlichen Bad zur modernen Rehaklinik
• Fossilienfunde: Geheimnisse aus dem Untergrund
• Blumhardt: Die Zeit des „Wunderpfarrers“ in Bad Boll
• Literatursalon: Wie der junge Hermann Hesse Bad Boll erlebte
• Schöne Aussicht: Über den Mostbirnenlehrpfad zum „Tempele“
• Naturerlebnispfad: Die originellen Stationen des „Sinneswandel“
• Nach Wunsch: Gemütlicher Spaziergang oder sportliche Wanderung
WALA Heilpflanzengarten Bad Boll
Dorfstraße 1, 73087 Bad Boll
Einen Heilpflanzengarten auf dem schweren Lehmboden am Rand der Schwäbischen Alb?
Die Bauern Eckwäldens schauten recht ungläubig, als die WALA Ende der 1950er Jahren für ihr neues Vorhaben ein Stück Land suchte. Rudolf Hauschka erwarb eine sumpfige Wiese direkt hinter dem Bauland für das neue Firmengebäude, das die Gärtner seitdem mit biologisch-dynamischen Methoden bewirtschaften.

Nach vielen Jahren intensiver Bodenpflege wurde die Erde feinkrümelig und lässt sich nun gut bearbeiten. Die Gärtner kultivieren heute mehr als 150 verschiedene Heilpflanzen für die Herstellung der WALA Präparate auf den inzwischen 4,5 Hektar umfassenden Flächen. Zwischen Seerosenteich, Bachlauf, Bienenstöcken, Blumenwiesen und Wäldchen fühlen sich Libelle, Kröte und Feuersalamander zuhause.


4.2 Das Urweltmuseum Hauff in Holzmaden, immer eine Fahrt wert
Den Grundstein für das Urweltmuseum Hauff legte Bernhard Hauff sen. mit seinen ersten Fossilfunden, die er schon vor 1900 für seine damalige Sammlung präparierte. In den Jahren 1936 – 37 entstand so aus seiner privaten Sammlung das erste Museum Hauff. Mit dem Neubau des heutigen Museums in den Jahren 1967 – 71 und der Erweiterung im Jahr 1993 stehen rund 1000 qm Ausstellungsfläche zur Verfügung. Deutschlands größtes privates Naturkundemuseum beherbergt die besterhaltenen und spektakulärsten Funde, die in den letzten 150 Jahren in Holzmaden, Ohmden und Umgebung entdeckt wurden.
Das eindrucksvollste Präparat dieser Ausstellung ist die mit über 100 m² weltweit größte Seelilienkolonie. Rolf Bernhard Hauff leitet das Museum bereits in der dritten Generation.


4.3 Baustellenbesichtigung der Filstalbrücke an der Neubaustrecke Stuttgart – Ulm
Nur sieben Sekunden braucht später der ICE über die Filstalbrücken. 485 Meter in 85 Meter Höhe werden dann überquert. Die Führung führt uns mit dem Bus vom Parkplatz am Rathaus in Mühlhausen i. Täle erst zum Fuß der Filstalbrücke und dann in luftige Höhe bis an das Widerlager und das Portal Buch des von Aichelberg kommenden Boßlertunnels. (Derzeit keine Besichtigung des Tunnels) Hier gehen Hoch- und Tiefbau Hand in Hand.

Schwingen wir uns freitags um 14 Uhr oder sonntags um 10 Uhr in die luftige Höhe. Ob als Gruppe oder Einzelperson, ein Bus und unser Guide bringen alle an die verschiedenen Punkte auf der Baustelle. Die Gruppengröße beträgt maximal 15 Personen. Kosten 14 Euro pro
Person (ermäßigt 12 Euro). Gruppen unter 10 Personen zahlen einen Pauschalpreis von 140 Euro.
Alternativ zum Fildertunnel
Fast 10 Kilometer wird er lang sein und damit der drittlängste Eisenbahntunnel Deutschlands: der Fildertunnel. Hier hat man die Chance, dieses Bauwerk bei einer Fahrt ins Innere des Tunnels zu erleben. Los geht’s direkt auf der Baustelle in Stuttgart-Fasanenhof. Über vier Kilometer tief im Berg sind die Besucher mitten drin im Geschehen und sehen, wo die Mineure sich Meter für Meter vorarbeiten. Wer weiß noch nicht, was ein Tübbing ist? Nach dieser Tour weiß man‘s… und noch vieles mehr!

Immer wieder sonntags um 14.00 Uhr startet die offene Führung für Einzelpersonen und Kleingruppen. Gruppenführungen mit maximal 9 Personen sind ebenfalls samstags und sonntags möglich. Kosten 20 Euro pro Person (ermäßigt 18 Euro). Dauer ca. 3 Stunden. Die Tour stellt besondere Anforderungen an die körperliche Verfassung der Teilnehmer.

4.4 Tagesfahrt zum ehemaligen Münsinger Truppenübungsplatz
(frei zugänglich und immer geöffnet)

Es gibt auch geführte Touren auf dem Truppenübungsplatz Münsingen in der Saison April bis Oktober.
Entdecken wir den Truppenübungsplatz mit einer Landschaftsführung. Auf speziellen, zum Teil sonst für die Öffentlichkeit nicht zugänglichen Wegen, bieten die Münsinger TrÜP-Guides im Münsinger Hardt Touren für Wanderer, Radfahrer oder auch für Busgruppen an. Egal ob man einfach nur die faszinierende Landschaft entdecken und genießen will oder sich für Fauna, Flora, die kulturhistorische oder militärische Geschichte des Geländes interessiert, es ist für jeden etwas dabei.
Museum im Alten Lager
Der 1895 gegründete Truppenübungsplatz Münsingen wurde ab 1937 erweitert und als Heeresgutsbezirk 1942 aus dem Gemeindeverband herausgelöst. 2005 endete die militärische Nutzung des Platzes.
albgut hat den Gesamtkomplex Altes Lager aus seinem jahrelangen Dornröschenschlaf geweckt und führt ihn nun erstmals einer rein zivilen, weitgehend autofreien Nutzung zu. Wo man einst das Geschirr der Kavalleriepferde beim Schritt über die Pflastersteine klappern hörte, wo früher die Offiziere im Militärcasino rauschende Feste feierten oder
einfache Soldaten in ihren bescheidenen Unterkünften hausten, entsteht heute mit Fingerspitzengefühl und Respekt vor der Geschichte diese einzigartige Projekt: albgut – ein
Land vor hundert Jahren entführt uns in eine scheinbar längst vergangene Welt, die es behutsam in die Zukunft entwickelt.
Einiges ist heute schon nutzbar: Das Württemberg Palais - ehemals Casino für Hochzeiten und Firmenevents, die Getreidespeicher für Messen, wie z.B. „schön und gut“. albgut schafft in den nächsten Jahren Übernachtungsmöglichkeiten, gläserne Produktionen, Räume für Kunst und Musik, für Museen und Gastronomie.
Führungen über das Gelände und durch das Museum können ab 10 Personen durchgeführt werden. Die Führungen werden durch Mitglieder der Traditionsgemeinschaft Truppen-Übungsplatz Münsingen e.V. durchgeführt.
Die Führungen dauern ca. 1,5 bis 2 Stunden, der Unkostenbeitrag beträgt 4.- €/Person.
Für weitere Tagesfahrten wurden die Städte Augsburg, Schwetzingen und Weinheim vorgeschlagen.

5. Die Wanderzeit hat wieder begonnen:


5.1 Ein Teilstück auf dem 19 km langen Schwedenweg
Der Zielwanderweg von Bopfingen nach Nördlingen erinnert an den Marsch des schwedisch-protestantischen Heeres vom Breitwang in Richtung Albuch am 5. September 1634. Entlang des Wegeverlaufs informieren fünf Infotafeln über geschichtliche Zusammenhänge, über die Truppenstärke und die einzelnen Bestandteile einer Armee des 17. Jahrhunderts sowie über den Verlauf der denkwürdigen Schlacht auf dem Albuch am 6. September 1634.

• Wanderweg, teilweise auch auf naturnahen, pfadigen Wegstrecken, mit Steigungen, aber mit gutem Schuhwerk problemlos zu begehen.
• mit mäßigen Steigungen (hügelig)
• überwiegend auf eigener Trasse, abseits des motorisierten Verkehrs
• teilweise auf wenig befahrenen Nebenstraßen
• gute Fahrbahndecke (Asphalt und gute wassergebundene Fahrbahnoberflächen)
• zum Teil Wirtschafts- und Forstwege mit teilweise grober Fahrbahndecke bzw. Wiesenwegen
• einfache Beschilderung

Mit herzlichen Grüßen bis zum nächsten Kaffeetreff
Ihr F. Heigl

 

© Stadt-Seniorenrat Aalen 21.05.2018 15:46
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