Hier schreibt die Kolpingsfamilie Aalen

Jubiläumsauftakt bei der Kolpingsfamilie Zeitzeugen berichten über die Zeit seit 1947

  • Kolpingchor
  • Otto Harsch bei seinem Bericht
  • zahlreiche Mitglieder beim Auftakt

„Das 125 jährige Jubiläum der Kolpingsfamilie Aalen ist ein Grund zur Freude und natürlich auch ein Anlass zum Feiern“, so der Vorsitzende Martin Joklitschke bei einem gemütlichen Begegnungsnachmittag im Gemeindehaus St. Maria. Dazu konnte er eine schöne Anzahl von Mitgliedern begrüßen.

Im Mittelpunkt des Nachmittags stand der Rückblick auf die vergangenen Jahre, der von Präses Ottmar Ackermann moderiert wurde. Joklitschke hatte dazu aus den Chroniken die Zeit seit der Gründung des Katholischen Gesellenvereins 1889 zusammengefasst. Er zeigte die damaligen Aktivitäten und Verdammlungen auf und verwies auf das Vereinsleben während der beiden Weltkriege. Schon damals gab es aktive Gruppen wie Theatergruppe oder Singgruppe.

Nach dem Krieg wurde 1947 die Kolpingsfamilie gegründet. Otto Harsch ist einer der damaligen Gründer und konnte als Zeitzeuge über die Zeit nach dem Kriege berichten. Sehr anschaulich und mit vielen Anekdoten versetzt führte er lebendig die Geschehnisse der Jahre des Aufschwungs den Anwesenden vor Augen. Er berichtet von den wöchentlichen Zusammenkünften, der Wiedererstehung der Theatergruppe und der Gründung des Kolpingchores. Tief beeindruckt hörten die Teilnehmer des Nachmittags wie die jungen Männer nach dem Krieg ausgehungert nach Gemeinschaft Bildung eine eingeschworenen Gemeinschaft bildeten und so für Aufschwung der Kolpingsfamilie sorgten.

Seit 47 Jahren gibt es die Kolpinghütte Albuch. Über die Entstehung und den Kauf des Grundstücks am Langert berichtete Siegfried Harsch. Er verwies dabei auf die Verhandlungen mit den Eigentümern und die Um- und Anbauten in den vergangenen Jahren. Seit 1974 werden hier die alljährlichen Stadtranderholungen der Seelsorgeeinheit durchgeführt.

Einen Blick auf die 60er und 70er Jahre warf Klaus Wagner der damals der Leiter der Gruppe Kolping war. Einschneidend in dieser Zeit war die Aufnahme von Frauen in die Kolpingsfamilie und die Gründung einer Mädchengruppe. Vor 1966 war nur die Mitgliedschaft von Männern möglich gewesen.

Martin Wagner beleuchtet die letzten 25 Jahre, in denen er über lange Zeit 1. Vorsitzender der Kolpingsfamilie war. So konnte er auf eine Vielzahl von Bildungsveranstaltungen religiöser oder politischer Art verweisen. Schwerpunkt der letzten Jahre war der Zukunftsprozess der Kolpingsfamilie.

Nach einer gemütlichen Kaffeerunde machte Joklitschke auf die weiteren Termine des Jubiläumsjahres aufmerksam. So wird es am 12. Oktober einen Festgottesdienst mit dem Generalpräses aus Köln und einem anschließenden Festakt in der Stadthalle geben. Den Abschluss bildet ein zweitägiger Ausflug nach Köln und der Kolpinggedenktag am 1. Advent.

© Kolpingsfamilie Aalen 11.05.2014 08:45
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