Hier schreibt der Kreisjugendring Ostalb

Kreisjugendring durch Landrat Klaus Pavel entlastet

Der Kreisjugendring Ostalb traf sich zur Frühjahrs-Mitgliederversammlung am vergangenen Mittwoch im neuen Bürgerforum in Hüttlingen.

Als stabil und belastbar hat sich der Kreisjugendring im vergangenen Jahr erwiesen und blickt positiv in die Zukunft. Der bisherige Vorstand wurde einstimmig wieder gewählt, trotz allem konnten die weiteren vier Posten im Vorstand nicht besetzt werden.

Erster Vorsitzender Michael Wagner leitete die Frühjahrs- Mitgliederversammlung mit vier Ehrungen ein. Für die jeweils fünfmalige Teilnahme an Mitgliederversammlungen wurden Andreas Streicher von den Kleintierzüchtern, Dominik Hitzler des Jugendrotkreuzes Schwäbisch Gmünd, Kevin Dubina vom Stadtjugendring Aalen sowie Peter Schaile der Bläserjugend, geehrt.

Stolze Gastgeberin an diesem Abend war die stellvertretende Bürgermeisterin Heidi Borbély. Sie begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder des Kreisjugendrings und betonte die immensen Entwicklungen in Hüttlingen. Umso mehr war sie erfreut darüber, dass der Neubau im Rahmen der Mitgliederversammlung genutzt wird. Ausdrücklich bedankte sie sich bei den Ehrenamtlichen für ihr Engagement in der Jugendarbeit, denn Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft. Diesen Gedanken vertritt sie auch als aktives Mitglied im Jugendhilfeausschuss des Kreistags.

Stabil und belastbar sei das Team um Michael Wagner und Nadja Kiemel, lobte Landrat Klaus Pavel. Der Kreisjugendring komme einem kleinen mittelständischen Unternehmen. Nicht nur als Landkreischef sondern auch als Vorsitzender der jungen Philharmonie sprach sich Pavel positiv über den Kreisjugenring Ostalb aus und appellierte im gleichen Zuge an die Versammlung, sich bei der Wahl für die zu besetzenden Posten aufstellen zu lassen. In den Mittelpunkt stellte er an diesem Abend auch das Thema „jugendliche Flüchtlinge“. Vereine sollen auf Flüchtlinge zu gehen und das tun, was wir unter Integration verstehen- „Schwellen“ beseitigen. Auch stellt er in Aussicht, dass Gelder zur Verfügung stehen, die gerne für integrative Projekte in Anspruch genommen werden können.

Petra Ullrich verschaffte einen Überblick über die zahlreichen Aktivitäten, welche im vergangenen Jahr vom KJR bestritten wurden. Neu waren die Informationsveranstaltungen zur Einführung des Bundeskinderschutzgesetzes. Vier Großveranstaltungen in Ellwangen, Bopfingen, Aalen und Schwäbisch Gmünd fanden statt sowie neun weitere Infoabende auf Anfrage. Die traditionelle Sternfahrt, ein Gruppenleiter-Workshop in Kooperation mit dem Stadtjugendring Heubach, Kicken gegen Rechts sowie die altbewährten Zeltlager fanden ebenfalls statt. Neu war das Lager im Lager, welches Kindern die Möglichkeit bietet, auch nur für eine Woche Lagerluft zu schnuppern und das Zeltlager auszuprobieren. Anstelle der Politrundfahrt fanden im vergangenen Jahr zum ersten Mal Freizeitbesuche mit Politikern des Jugendhilfeausschusses statt. Besucht wurde Kidstown vom Stadtjugendring Heubach und das Zeltlager des Jugendrotkreuzes im Sandberg. Hinzu kamen die Fraktionsgespräche, bei denen es zentral um das Thema „Was braucht die Jugend im Ostalbkreis?“, ging. Zum vorerst letzten Mal fand die Sprachreise nach Weymouth statt. Der KJR hat sich zur Aufgabe gesetzt, über neue Angebote für Jugendliche im Alter zwischen 14 und 17 Jahren nachzudenken.

Die zweite Vorsitzende, Nadja Kiemel, präsentierte den Kassenbericht der beiden vergangenen Jahre. Sie stellte die Einnahmen den Ausgaben gegenüber, die sich bei rund 230 000 Euro im Rahmen hielten. Mit der Entlastung durch die Delegierten geht ein erfolgreiches Geschäftsjahr zu Ende und gleichzeitig die Legislaturperiode.

Bei den Wahlen wurde der Vorsitzende Michael Wagner sowie seine Stellvertreterin Nadja Kiemel wiedergewählt. Auch die Beisitzer Petra Ullrich, Alex Savsek und Diemtar Bich und die Kassenprüfer Markus Heß, Andrea Daniel und Christoph Hald wurden in ihrem Amt bestätigt.

Für das Jahr 2016 stehen zwei Jugendkonferenzen auf dem Programm- am 23. September im Landratsamt Ostalbkreis und am 07. Oktober in der Eule in Schwäbisch Gmünd. Für die Konferenzen in diesem Jahr werden Jugendliche und junge Erwachsene bereits in die Planungen miteingebunden, um nicht für Jugendliche etwas zu schaffen sondern mit Jugendlichen etwas auf die Beine zu stellen. Neben den Mitgliedsorganisationen werden auch die Schulen eingebunden.

Auf Antrag der Gmünder Kleintierzüchter um Silvia Kuhnle, wurde um eine Trennung zwischen den beiden Kreisverbänden Aalen und Schwäbisch Gmünd gebeten. Der Antrag wurde von der Versammlung beschlossen, sodass nun jeder Kreisverband jeweils einen stimmberechtigten Delegierten in die Mitgliederversammlung entsenden darf.

© Kreisjugendring Ostalb 08.04.2016 11:12
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