Hier schreibt der Stadt-Seniorenrat Aalen

Netzwerk 60 Plus im Stadt-Seniorenrat Aalen e.V.

Termine und Hinweise an alle Mitmacherinnen und Mitmacher, Freunde und Interessenten des Aalener Netzwerks 60 Plus

Stand 5. März 2016

1. Kaffeetreff am Dienstag jeweils 14.30 Uhr in der Begegnungsstätte, Bibliothekszimmer im EG.

5. April

3. Mai

7. Juni

5. Juli

2. Sonntag, 20. März 2016 nach Ellwangen zur Sonderausstellung

„Bernstein – Gold der Germanen: Das Collier von Trochtelfingen“

im Alamannenmuseum Ellwangen.

Eintrittspreis 3,-- EUR/Person. Die Führung kostet pauschal 30,-- EUR.

Eine ausführliche Beschreibung habe ich in der letzten Mitteilung vom 3. Februar versandt.

Das Museum öffnet um 13.00 Uhr.

Bis 17 Uhr findet auch ein Aktionstag „Bernstein“ mit Handwerkervorführungen und großem Schmuckverkauf im Alamannenmuseum statt. Valdas Meskenas, aus Litauen stammend und heute auf der Ostalb ansässig, ist Experte für baltischen Bernstein, führt die Herstellung und Bearbeitung von Bernsteinschmuck vor und bietet ein reichhaltiges Schmucksortiment zum Verkauf.

Wir treffen uns um 12.30 Uhr in Unterrombach beim Supermarkt Vietor

„Nah und Gut“ und bilden Fahrgemeinschaften.

Herr Werner Wittmann aus Fachsenfeld führt uns durch das gesamte Museum, da die Bernsteinausstellung nur einen kleinen Teil einnimmt.

Anschließend nehmen wir das Angebot des Museums an, uns bei Kaffee und Kuchen zu stärken.

3. Weitere Hinweise

Zur Märzenbecher-Wanderung ins Eselsburger Tal, entweder amDienstag, 22.03.oderMontag, 04.04., natürlich abhängig vom Blühen der Märzenbecher und den Wetterverhältnissen. Kurz vor dem 22.03. versende ich in jedem Fall eine Mail.

Am Donnerstag, den 14. April nach Schwäbisch Hall zur Kunsthalle Würth in die Ausstellung „Wilhelm Busch – was ihn betrifft“, die das Lebenswerk von vorstellt.

Heinrich Christian Wilhelm Busch war einer der einflussreichsten humoristischenDichter und Zeichner Deutschlands. Seine erste Bildergeschichte als Tafeln erschien 1859 und als ein Buch Bilderpossen 1864. Schon in den 1870er Jahren zählte er zu den bekannten Persönlichkeiten Deutschlands. Zu seinem Todeszeitpunkt galt er als ein „Klassiker des deutschen Humors“, der mit seinen satirischen Bildergeschichten eine große Volkstüm-lichkeit erreichte. Er gilt heute als einer der Pioniere des Comics. Zu seinen bekanntesten Werken zählen die Bildergeschichten Max und Moritz, Die fromme Helene, Plisch und Plum, Hans Huckebein, der Unglücksrabe und die Knopp-Trilogie.

Viele seiner Zweizeiler wie „Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr“ oder „Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich“ sind zu festen Rede-wendungen geworden. Seine Satiren verspotten häufig Eigenschaften einzelner Typen oder Gesellschaftsgruppen. So greift er in seinen Bildergeschichten die Selbst-zufriedenheit und zweifelhafte Moralauffassung des Spießbürgers und die Frömmelei bürgerlicher und geistlicher Personen an.

Busch war ein ernster und verschlossener Mensch, der viele Jahre seines Lebens zurückgezogen in der Provinz lebte. Seinen Bildergeschichten, die er als „Schosen“ (französisch chose = Sache, Ding, quelque chose = etwas, irgendwas) bezeichnete, maß er wenig Wert bei. Sie waren am Beginn für ihn nur ein Broterwerb, mit dem er nach einem nicht beendeten Kunststudium und jahrelanger finanzieller Abhängigkeit von den Eltern seine drückende wirtschaftliche Situation aufbessern konnte. Sein Versuch, sich als ernsthafter Maler zu etablieren, scheiterte an seinen eigenen Maßstäben. Die meisten seiner Bilder hat Wilhelm Busch vernichtet, die erhaltenen wirken oft wie Improvisationen oder flüchtige Farbnotizen und lassen sich nur schwer einer malerischen Richtung zuordnen. Seine von Heinrich Heine beeinflusste lyrische Dichtung und seine Prosatexte stießen beim Publikum, das mit dem Namen Wilhelm Busch Bildergeschichten verband, auf Unverständnis. Die Enttäuschung seiner künstlerischen Hoffnungen und das Ablegen überhöhter Erwartungen an das eigene Leben sind Motive, die sich sowohl in seinen Bildergeschichten als auch in seinem literarischen Werk wiederfinden.

Wir bilden Fahrgemeinschaften, Abfahrt voraussichtlich 12.00 Uhr. Näheres beim Kaffeetreff am 5. April.

4. Donnerstag, den 12. Mai nach Baden-Baden im Frühling.

Bis zum nächsten Treffen verbleibe ich mit herzlichen Grüßen

Ihr F. Heigl

Kontakt

Friedrich Heigl

Tel. 07361 - 41747

E-Mail: heigl-friedrich@t-online.de

© Stadt-Seniorenrat Aalen 11.03.2016 12:45
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