Hier schreibt die Reservistenkameradschaft Westhausen

Der Kriegstoten gedacht

Am Volkstrauertag versammelte sich am Kriegerdenkmal in Westhausen, die Bevölkerung um der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft zu gedenken. Die Gedenkfeier wurde von Musikverein und Kirchenchor gestaltet. Die Reservistenkameradschaft Westhausen legte einen Kranz am Kriegerdenkmal nieder.

67 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges fällt es vielen Menschen – insbesondere den jüngeren – schwer, die Bedeutung, die der Volkstrauertag für die Kriegs- und Nachkriegsgeneration hatte, zu begreifen oder gar zu teilen.

Auch wenn die Teilnehmerzahl abgenommen hat, so ist es doch denen, die sich versammeln, wichtig, gemeinsam an das Unrecht der Willkürherrschaft und an die Schrecken des Krieges, an das Leiden der Menschen, die verfolgt, verschleppt, vertrieben, gedemütigt, verwundet oder getötet wurden, zu erinnern. Die Unmenschlichkeit hatte unglaublich viele verschiedene Facetten. Dabei bleibt seit Jahrzehnten unser Blick nicht in den nationalen Bahnen gefangen. Ausdrücklich schließen wir auch die Opfer der anderen Nationen in unser Gedenken mit ein.

Leider herrscht auch heute kein Frieden auf der Welt. Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr leisten an der Seite verbündeter Streitkräfte einen gefährlichen Dienst im Ausland. Über 100 Bundeswehrangehörige haben dabei bisher ihr Leben verloren.

Unser Gedenken am Volkstrauertag gilt auch diesen Opfern, und unsere Gedanken sind bei ihren Familien. Die Trauer der Angehörigen um die durch Krieg und Gewalt ums Leben gekommenen Menschen war in der Vergangenheit und ist auch heute unermesslich und über all in der Welt gleich.

© Reservistenkameradschaft Westhausen 20.11.2012 22:47
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