Hier schreibt der Katholische Frauenbund Westhausen

Rundum gelungener 2-Tages-Ausflug des Katholischen Frauenbunds Westhausen

  • In der Stiftskirche St. Gallus und Otmar in St. Gallen
  • Mit Sr. Mechtildis singend auf dem Gipfel des Pfänders (1602 m ü.M.)
  • Unter blauem Himmel an der malerischen Promenade der Inselstadt Lindau.

Am Dienstag, den 16. Juni starteten 48 Frauen unseres Zweigvereins in aller Frühe gespannt und voller Reiselust mit dem Bus für 2 Tage in Richtung Süden. Inge Sünder und Rose Weber hatten wieder einmal ein tolles Ausflugs-Paket zusammengestellt, welches uns in diesem Jahr ins Schweizer St. Gallen und Appenzeller Land, sowie an den Bodensee führen sollte.

Nach der Anreise mit stimmungsvollem Morgenlob und der obligatorischen Butterbrezel-Sekt-Pause, stieg im österreichischen Dornbirn unsere 1-Tages-Reiseleiterin zu, deren Ausführungen und Vorarlberger Ton sicher den meisten in Erinnerung bleiben wird.
Unser erstes Ziel war die die Stadt St. Gallen, wo wir in den Genuss einer kurzen Führung im Wahrzeichen der Stadt, der Kathedrale, kamen. Dort feierten wir dann auch in der Herz-Jesu-Kapelle einen schön gestalteten Wortgottesdienst und füllten die Mauern mit unseren Stimmen.

Nach einem kleinen Bummel durch die Altstadt und manchem „Schokki“ oder Kaffee, chauffierte uns unser gut gelaunter Busfahrer André aus der Stadt hinaus ins saftig-grüne Appenzeller Land, wo wir eine große Schaukäserei besuchten. Mit leckeren Käse-Einkäufen im Kofferraum ging es dann direkt weiter ins Städtchen Appenzell, welches mit seinen bunt bemalten Häuserfassaden Eindruck machte und nicht nur mit einer schönen St. Mauritius-Kirche, sondern auch mit leckerem Eis und anderen Köstlichkeiten in den Straßencafés aufwartete.

Dann verließen wir über geschlungene Straßen mit Blick auf das Rheintal auch wieder die Schweiz, um dann nach knapp einstündiger Fahrt in Dornbirn unsere Zimmer im Hotel Bischof zu beziehen.
Nach dem Abendessen suchten manche schon rasch die Ruhe nach dem langen Tag, andere frönten dem Kartenspielen oder saßen gemütlich in fröhlicher Runde bei Wein, Knabbereien und guten, oft lustigen Gesprächen beisammen und genossen die schöne Gemeinschaft.

Am folgenden Mittwoch füllte sich der Bus nach einem stärkenden Frühstück wieder pünktlich und wir starteten mit dem lieben Gott in einen neuen Tag. Schwester Mechtildis hatte auch ein zweites Morgenlob vorbereitet, das mit seinen bereichernden Texten und Liedern den Geist unserer Gemeinschaft wiederspiegelte.

Unser erstes Tages-Ziel war Bregenz, wo wir mit der Pfänderbahn auf den gleichnamigen Hausberg der Stadt fuhren. Leider war es oben erfrischend kühl und auch ziemlich wolkig, was zwar der Fernsicht, aber nicht im Geringsten unserer Laune schadete. So spazierte der Großteil durch den Wildpark über den Rundwanderweg und belohnte sich mit einer Kaffeepause. Zur Mittagszeit schwebte die Gondel mit uns wieder hinab ans sonnige Bodenseeufer.

Vom Bregenzer Hafen legte dann das Schiff „Graf Zeppelin“ mit uns an Bord ab, um den Bodensee Richtung Lindau zu überqueren. Die malerische Inselstadt begrüßte uns mit schönstem Sonnenwetter und ihrer bezaubernden Kulisse.
In zwei Gruppen wurden wir von kompetenten Lindauer Frauen durch die Gassen und Winkel der Altstadt geführt, erfuhren von der Geschichte und der Entstehung Lindaus und die Stadt bezauberte uns mit jedem Schritt, den wir dort taten, mehr und mehr.
In der restlichen, freien Zeit schlenderten wir durch die fast mediterran anmutenden Gässchen und nutzten den tollen Tag für ein Verweilen bei gutem Essen oder Kaffee und Kuchen.

Letztlich mussten wir dem sommerlichen, glitzernden Bodensee Ade sagen und traten die Heimreise an. Doch selbst diese wurde noch sehr unterhaltsam gestaltet: Zwischenstopp wurde in Weingarten gemacht, wo Inge Sünder uns im Kirchenschiff Interessantes über die Basilika St. Martin (größte Barockkirche nördlich der Alpen) erzählte. Gänsehautstimmung kam auf, als unsere ganze Gruppe unter der großen Kuppel „Großer Gott, wir loben Dich“ sang – ein unvergessliches Erlebnis!

Nach einer leckeren Rast im Gasthaus „Mohren“ in Stetten ob Lonetal brachte uns unser schneeweißer Bus dann über die Autobahn zurück in die Heimat – müde, aber voller schöner Erinnerungen und Eindrücke, die uns niemand mehr nehmen wird!

Ein ganz herzliches Vergelts-Gott an Rose Weber und Inge Sünder, sowie allen, die zu dem tollen Ausflug beigetragen haben!

 

© Katholischer Frauenbund Westhausen 21.06.2015 15:08
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