Hier schreibt der KC Schwabsberg 1953 e.V.

Schwabsberg zu Gast beim Verfolger Bamberg

  • Manuel Lallinger und Philipp Vsetecka aus der Schwabsberger Abteilung Attacke suchen auch gegen die Victorianer aus Bamberg ihr Heil im Angriff und nicht in der Flucht.

Kegeln, 1. Bundesliga Männer: In Oberfranken bereits das nächste große Kaliber

Nach dem Ausflug in die Slowakei wartet mit der Victoria aus Bamberg bereits das nächste große Kaliber auf die Kegler von der Ostalb. Zum Verfolgerduell müssen die Schwaben zu den wiedererstarkten Oberfranken reisen. Nach einem klassischen Fehlstart mit 0 : 4 Punkten hat die Victoria mittlerweile wieder mächtig Oberwasser bekommen. Nicht zuletzt durch den 5 : 3 Auswärtserfolg bei KK Beograd/SRB am vergangenen Wochenende. Den einzigen Auswärtserfolg überhaupt im Champions-League-Wettbewerb der Männer.

Dass im November/Dezember keine Schonkost serviert wird, war in Schwabsberg hinreichend bekannt. Bei dem Programm, das die Ostwürttemberger in den letzten Wochen des Jahres zu absolvieren haben drängen sich einem nahezu zwangsläufig Xavier Naidoo und dieser eine Weg, der kein leichter sein wird, der steinig ist und schwer, auf. So in etwa dürften sich Reiner Buschow & Co. derzeit fühlen. Mit Podbrezova (CL-Rückspiel am 10.12.) und dem SKC Staffelstein am 17.12. brennen noch zwei Hochkaräter darauf, die Klingen zu kreuzen. Erstaunlicher Weise ist die Stimmung im Schwabsberger Team keineswegs angespannt ob der noch anstehenden prüfungen. Man lebt derzeit von Spiel zu Spiel und in dem Bemühen möglichst optimale Ergebnisse abzuliefern. Von kleineren Rückschlägen will man sich nicht abschrecken lassen. Verfolger Bamberg hat eben dieses bereits in beispielhafter Weise vorgemacht. Die Mannschaft ist mit einer ganz erheblichen Hypothek in die Saison gestartet und liegt mittlerweile wieder auf einem soliden Erfolgskurs. Wenn am Samstag in „Bamberch“ die Victoria auf den KCS trifft, der Tabellendritte auf den Zweiten, dann sind da wie jedes Jahr reichlich Emotionen mit im Spiel. Allerdings nur auf der Bahn. Dahinter versteht man sich blendend. Verlieren will dieses Prestigeduell, das den Charakter Pokerduells hat, natürlich keines der beiden Teams. Bamberg kann in dem Match auf seinen Heimvorteil bauen. Schwabsberg muss die richtigen Pärchen finden um seine Erfolgschance zu wahren. Eine Unbekannte bleibt dennoch im Spiel, die Tagesform. Beide Teams haben Spieler in ihren Reihen, die am richtigen Tag eine Partie alleine entscheiden können. Eine Unwägbarkeit, die die eigentliche Würze an dieser Begegnung ausmacht.
Die Würfel in der Liga sind beinahe schon gefallen. Trotz zweier Zitterpartien führt Meister Zerbst verlustpunktfrei die Tabelle an. Dahinter folgen Schwabsberg und Bamberg. Vier weitere Teams mit jeweils 8 : 8 Punkten dürfen sich noch Hoffnung auf die Plätze zwei bis vier machen, während Güßbach sowie die beiden Aufsteiger Rudolstadt und Erlangen-Bruck bereits am letzten Spieltag der Vorrunde mitten im Abstiegskampf stecken.
Nachdem der laufende Pokalwettbewerb, Schwabsberg ist Titelverteidiger, wegen Lücken im Regelwerk durch den Verband ausgesetzt wurde, sind im kommenden Jahr automatisch vier Erstligisten für die drei internationalen Wettbewerbe, in denen die 16 Teilnehmer für die Champions-League ermittelt werden, startberechtigt.
Zum Showdown zwischen den samstäglichen Kontrahenten kommt es erst wieder am letzten Spieltag der Saison. Dann treffen beide Teams, diesmal allerdings auf der Ostalb, erneut aufeinander. Man darf eigentlich jetzt schon gespannt sein unter welchen Vorzeichen diese Begegnung stehen wird. Eine ähnlich spannende Frage, wie die hinsichtlich des Ausgangs der Partie am Samstag. Die muss Bamberg gewinnen. Jedes andere Ergebnis würde Schwabsberg in eine sehr komfortable Ausgangsposition im Kampf um einen der vorderen Plätze bringen.

Stimmen zum Spiel – Reiner Buschow:
„Bamberg ist im Kegelsport nach wie vor, national und international eine der ganz großen Mannschaften und damit auch eine der größten sportlichen Herausforderungen überhaupt. Da muss man schon Farbe bekennen, wenn man etwas reißen will.“

Das Mannschaftsaufgebot
Reiner Buschow, Damir Cekovic, Mathias Dirnberger, Ronny Endraß, Timo Hehl, Manuel Lallinger, Jürgen Pointinger, Philipp Vsetecka.

 

Blickpunkt Bundesliga – 9. Spieltag

Samstag, 03.12. 13.00 Uhr SKC Victoria Bamberg vs. KC Schwabsberg FSV Erlangen-Bruck vs. SKC Staffelstein
Donauperle Straubing vs. TSV Breitengüßbach
14.00 Uhr KRC Kipfenberg vs. SKV RW Zerbst 1999
Lok Rudolstadt vs. SKC Nibelungen Lorsch

1 SKV RW Zerbst 1999 8 51,5 : 12,5 16 : 0
2 KC Schwabsberg 8 42,0 : 22,0 12 : 4
3 SKC Victoria Bamberg 8 38,0 : 26,0 10 : 6
4 KRC Kipfenberg 8 34,5 : 29,5 10 : 6
5 SKC Nibelungen Lorsch 8 35,0 : 29,0 8 : 8
6 SKC Staffelstein 8 34,0 : 30,0 8 : 8
7 Donauperle Straubing 8 33,0 : 31,0 8 : 8
8 TSV Breitengüßbach 8 17,0 : 47,0 4 : 12
9 ESV Lok Rudolstadt 8 18,0 : 46,0 2 : 14
10 FSV Erlangen-Bruck 8 17,0 : 47,0 2 : 14

© KC Schwabsberg 1953 e.V. 02.12.2016 10:13
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