Beliebtes Reiseziel 2018: Auf eine Odyssee an der Amalfiküste

Die Amalfiküste oder das "blaue Band", wie die mediterrane Panoramastraße auch genannt wird, ist nicht nur Schauplatz von Homers Odyssee sondern ist auch gesät mit einigen der beliebtesten Touristenorte in Italien.
  • Amalfiküste - eine Reise voll süditalienischem Flair.

Die Schwäbische Post und Gmünder Tagespost nimmt Sie mit auf eine Reise voll süditalienischem Flair. Entlang der Südküste der Costiera Sorrentina schlängelt sich über 40 Kilometer und in bis zu 50 Metern Höhe eine der schönsten Panoramastraßen der Welt: Die Amalfiküste.

Gebaut wurde die Amalfiküste im Jahre 1850 und führt von Salerno bis nach Positano. Sie lädt entlang ihres Weges zum Besuch pittoresker, mediterraner Orte ein, die sich in Terrassen an die steilen Felsküsten schmiegen. Sorrent ist einer dieser Orte. Inmitten von Orangen- und Zitronenhainen gelegen, ebenfalls typisch für die Amalfiküste, ist das Küstenstädtchen schon im alten Rom als Ruheort für Kaiser wie Augustus oder Marc Aurel gewesen.

Die Antike spielt an der Amalfiküste eine wichtige Rolle. Bevor sie vom Römischen Reich erobert wurde, verbrachten die alten Griechen dort Ihre Musetage. In Paestum errichteten Sie Tempel, die heute – nach 2.000 Jahren – teilweise immer noch gut erhalten sind. Früher war die Amalfiküste eine der wichtigsten Handelsorte Italiens. Als ihr Venedig und Genua den Rang abliefen, verfiel die Amalfiküste in einen Dornröschenschlaf, der erst durch den Tourismus wieder erweckt wurde. Die ersten Touristen, die sich auf den schwierigen Weg über die Alpen begaben, waren Künstler, Dichter und Adlige. Diese hinterließen ihr noch heute spürbares Erbe: An kaum einem anderen Ort gibt es noch so reichhaltiges Kunsthandwerk. Vor allem Vietri sul Mare mit seiner Keramikkunst ist berühmt für seine Raffinesse.

Viel besungen, ist die wahrscheinlich berühmteste Insel an der Amalfiküste: Capri. Bis zu 3.000 Besucher am Tag werden von der blauen Grotte „Grotta Azzura“ angezogen. Der Eingang zur Grotte ist so schmal, dass er von Fremden gern übersehen wird. Nur kundige Fremdenführer dürfen per Boot in die Grotte fahren, die sich im Inneren weitet und durch die fluoreszierenden Kalkfelsen von unten blau leuchtet.

Vorbei an den typischen Sarazenentürmen, die den Küstenbewohnern als Warnsystem vor Piratenüberfällen gedient haben, geht es in das ehemalige Fischerstädtchen Positano. Die Stadt ist zu einer Touristenhochburg geworden, als John Steinbeck das Essay „Positano“ veröffentlichte, in dem er schreibt: „Positano geht unter die Haut“. Künstler wie Picasso folgten und zogen nach und nach mehr Besucher in die Küstenstadt.
Namensgeber der Amalfiküste, ist die ehemalige Seerepublik Amalfi. 5.000 Einwohner leben in der gerade mal sechs Quadratkilometer großen Stadt. Nur eine Autostraße führt durch die Stadt, sonst sind die Gassen zu schmal, um befahren zu werden. Im 11. Jahrhundert war die Stadt noch Dreh- und Angelpunkt im Warenaustausch mit dem Orient. Heute erkennt man den ehemaligen Reichtum der Stadt noch an der aufwändig geschmückten Basilika und der prachtvollen Altstadt.

Die Amalfiküste inspiriert seit jeher Künstler und Dichter. Sie ist eine Landschaft, die darauf wartet, gemalt, gesungen oder geträumt zu werden. Sie lädt zum Verweilen ein.

Die Schwäbische Post und Gmünder Tagespost nehmen Sie mit an die Amalfiküste. Informationen und ausführliche Reisebeschreibungen gibt es unter www.schwaepo.de/leserreisen und www.tagespost.de/leserreisen

© Schwäbische Post 07.02.2018 16:04
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