Die neuen Deutschen

Die Flüchtlingsdebatte aus einer anderen Perspektive betrachten die Professoren Herfried und Marine Münkler. Abseits der alltäglichen Diskussion betten sie die aktuelle Situation in ein Gesamtgeflecht vergangener Flucht- und Wanderungsbewegungen. Dabei stellen sie fest, dass jede dieser Bewegungen schon immer mit Risiken und Gefahren, aber auch mit großen Chancen verbunden war. Zu Beginn der Debatte über Für und Wider muss sich ein Land aber zunächst darüber einig sein, wie es sich verändern will und wie nicht. Systematisch gehen die Autoren dieser Frage nach. Ingrid Hägele

„Die neuen Deutschen“ von Herfried & Marina Münkler,

Rowohlt Verlag, 10,99 Euro

Z wei ungleiche Menschen

Jonathan lebt abgeschottet hinter dicken Mauern seines Anwesens in Stuttgart. Seine selbst auferlegte Abgeschiedenheit kommt ins Wanken, als er sich beide Handgelenke bricht und auf menschliche Hilfe vor Ort angewiesen ist. Die junge Haushaltshilfe Lena hat nun ihre Mühe mit dem störrischen Eigenbrödler. Doch ihre schlechte Laune steht seiner nicht nach, hatte sie doch kurz zuvor ihren Freund in flagranti erwischt und auch noch ihren Altenpflegerinnen-Job verloren. Was passiert, als Jonathan tatsächlich sein Domizil verlässt, sich nach jahrelangem „Menschen-Entzug“ dann ausgerechnet in Stuttgarts Rotlichtviertel verirrt und in der Bar „Scheena Leich“ landet? Mein Fazit: Ein witziger Roman und gute Unterhaltung über zwei ungleiche Menschen. Karin Müller

„Zwei Likes für Lena“ von Jürgen Seibold, Silberburg Verlag, 12,90 Euro

Bis zum Ende spannend

Bisher habe ich erst einen Krimi von Andreas Föhr gelesen. Diesen fand ich in Ordnung, hatte aber nicht vor, weitere Bücher zu lesen. Dann empfahl mir eine Bekannte „Schwarzwasser“. Ich ließ mich nochmal auf Wallner und Kreuthner ein- und ich habe es nicht bereut! Der Plot ist spannend gewählt und dank eines guten Schreibstils konnte ich schnell in die Geschichte eintauchen. Bis zum Schluss sorgen überraschende Wendungen für Spannung. Dazu tragen auch die verschiedenen Handlungsstränge bei. Natürlich darf der charmante Humor gewürzt mit bayerischer Mentalität nicht fehlen. Die genau beschriebenen Orte und Charaktere ziehen sich durch die gesamte Story und komplementieren den Lesespaß. Antje Freudenthal

„Schwarzwasser“ von Andreas Föhr, Knaur,

14,99 Euro

Die neuen Deutschen

Die Flüchtlingsdebatte aus einer anderen Perspektive betrachten die Professoren Herfried und Marine Münkler. Abseits der alltäglichen Diskussion betten sie die aktuelle Situation in ein Gesamtgeflecht vergangener Flucht- und Wanderungsbewegungen. Dabei stellen sie fest, dass jede dieser Bewegungen schon immer mit Risiken und Gefahren, aber auch mit großen Chancen verbunden war. Zu Beginn der Debatte über Für und Wider muss sich ein Land aber zunächst darüber einig sein, wie es sich verändern will und wie nicht. Systematisch gehen die Autoren dieser Frage nach. Ingrid Hägele

„Die neuen Deutschen“ von Herfried & Marina Münkler,

Rowohlt Verlag, 10,99 Euro

Z wei ungleiche Menschen

Jonathan lebt abgeschottet hinter dicken Mauern seines Anwesens in Stuttgart. Seine selbst auferlegte Abgeschiedenheit kommt ins Wanken, als er sich beide Handgelenke bricht und auf menschliche Hilfe vor Ort angewiesen ist. Die junge Haushaltshilfe Lena hat nun ihre Mühe mit dem störrischen Eigenbrödler. Doch ihre schlechte Laune steht seiner nicht nach, hatte sie doch kurz zuvor ihren Freund in flagranti erwischt und auch noch ihren Altenpflegerinnen-Job verloren. Was passiert, als Jonathan tatsächlich sein Domizil verlässt, sich nach jahrelangem „Menschen-Entzug“ dann ausgerechnet in Stuttgarts Rotlichtviertel verirrt und in der Bar „Scheena Leich“ landet? Mein Fazit: Ein witziger Roman und gute Unterhaltung über zwei ungleiche Menschen. Karin Müller

„Zwei Likes für Lena“ von Jürgen Seibold, Silberburg Verlag, 12,90 Euro

Bis zum Ende spannend

Bisher habe ich erst einen Krimi von Andreas Föhr gelesen. Diesen fand ich in Ordnung, hatte aber nicht vor, weitere Bücher zu lesen. Dann empfahl mir eine Bekannte „Schwarzwasser“. Ich ließ mich nochmal auf Wallner und Kreuthner ein- und ich habe es nicht bereut! Der Plot ist spannend gewählt und dank eines guten Schreibstils konnte ich schnell in die Geschichte eintauchen. Bis zum Schluss sorgen überraschende Wendungen für Spannung. Dazu tragen auch die verschiedenen Handlungsstränge bei. Natürlich darf der charmante Humor gewürzt mit bayerischer Mentalität nicht fehlen. Die genau beschriebenen Orte und Charaktere ziehen sich durch die gesamte Story und komplementieren den Lesespaß. Antje Freudenthal

„Schwarzwasser“ von Andreas Föhr, Knaur,

14,99 Euro

© Schwäbische Post 13.02.2018 15:33
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