Wissenswertes aus dem Bereich Mobilität

Neue Scheibenbremsen am Rad erst einbremsen

Wer sich ein neues Fahrrad mit Scheibenbremsen gekauft hat, bremst am besten zunächst fünf bis zehn Mal kräftig aus mittlerem Tempo. Das raut die Beläge auf, so dass sich die Beläge und Scheiben optimal anpassen können, sagt Arne Bischoff vom Pressedienst Fahrrad. Am besten tun Radler dies etwa auf einem Parkplatz, aber keinesfalls im Straßenverkehr. Einsteiger tasten sich vorsichtig heran: „Denn die höhere Bremskraft der Scheibenbremsen kann ungewohnt sein“, sagt Bischoff und rät Vorder- und Hinterradbremse grundsätzlich gleichmäßig zu ziehen. Die Prozedur ist auch nach einem Belagwechsel oder bei neuen Scheiben sinnvoll.

Probefahrt mit Gebrauchtwagen nur mit kaltem Motor starten

Ohne Probefahrt kaufen Interessenten besser keinen Gebrauchtwagen. Sie vereinbaren dazu eine Fahrt mit kaltem Motor. Steht das Wunschauto aber bereits „warmgefahren“ bereit, ist Skepsis angesagt. Denn der Anbieter könnte damit Macken verschleiern, berichtet die „Auto Zeitung“ zu diesem Thema. Dazu zählten beispielsweise defekte Wasserpumpen, Probleme an der Wandlerautomatik oder Kaltstartprobleme im Allgemeinen. Man sollte beim Händler auf eine Probefahrt mit kaltem Motor bestehen und ansonsten einen neuen Termin vereinbaren. Seriöse Händler akzeptieren diesen Wunsch.

Sonnenbrille für Autofahrer auch im Winter wichtig

Eine Sonnenbrille ist nur was für den Sommer? Falsch. Auch im Winter haben Autofahrer besser stets eine gute Sonnenbrille griffbereit. Denn so sind sie bei tiefstehender Sonne gewappnet, um deren Blendwirkung zu reduzieren, erklärt der Tüv Thüringen. Helfen könne auch, seine Sitzposition zu erhöhen und die Sonnenblende herunterzuklappen. Eine von innen und außen saubere Windschutzscheibe kann die Blendwirkung verringern. Generell gilt bei tiefstehender Sonne: Jetzt halten Autofahrer besser immer mehr Sicherheitsabstand zum Vordermann und bleiben bremsbereit, rät die Prüforganisation.

Wertgegenstände aus Auto gestohlen: Versicherung zahlt nicht

Die Seitenscheibe des Autos ist eingeschlagen und das tragbare Navi ist futsch. Pech. Denn stehlen Einbrecher Navis, Smartphones und andere lose Wertsachen, kommt die Kaskoversicherung dafür nicht auf. Abgedeckt sind nur gestohlene Teile, die eingebaut oder fest mit dem Auto verbunden waren, erklärt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Das können zum Beispiel Radio, Airbag oder Dachgepäckträger sein. Den Austausch einer eingeschlagenen Scheibe tragen Teil- oder Vollkasko allerdings ebenso. Und sie zahlen, wenn das ganze Fahrzeug geklaut wurde. dpa

© Schwäbische Post 04.01.2018 16:38
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