Agnes Pahlers Gartentipps

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    Expertin Agnes
    Pahler
    beantwortet Ihre Fragen.
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    So appetitlich sieht Mais im
    Idealfall aus. Foto: Martin Kalb
Manchmal ist auch der erfahrendste Hobbygärtner mit seinem Latein am Ende. Haben Sie Fragen, schreiben Sie uns. Haben SIe einen tollen Gartentipp, wir geben ihn gerne weiter.



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Fruchtansätze sterben ab
Über ihre veredelten Gurken wundert sich Irmgard Haußmann aus Ofterdingen. Ihr ist aufgefallen, dass sie einige Früchte ansetzen, die folgenden Fruchtansätze sterben aber ab und später bilden sich dann wieder Früchte.
AGNES PAHLER: Die Pflanzen müssen erst groß werden und genug Blattmasse haben, damit sie Früchte ernähren können. Man sollte die Gurken erst einmal hoch wachsen lassen. Bis in 60 Zentimeter Höhe belässt man alle Seitentriebe, kneift aber den Fruchtansatz aus. Erst darüber darf sich in jeder zweiten Blattachsel eine Frucht entwickeln. Reicht die Blattfläche noch nicht aus, sterben die Fruchtansätze eben ab.

Deformierte Maiskolben
Die Zuckermaiskolben bei Maria Akin sind völlig deformiert, sie zeigen schmutzig weiße Ausbeulungen.
AGNES PAHLER: Der Zuckermais ist vom Maisbeulenbrand befallen. Diese Pilzkrankheit ruft die großen grauweißen Anschwellungen hervor. Später bildet sich darin eine schwarze Massen aus Sporen. Der Brandpilz tritt bei warmer Witterung auf und kommt häufig in Maiskulturen vor. Eine Bekämpfung ist im Hausgarten nicht möglich, es hilft nur eins: Da die Sporen auf Pflanzenresten lange überdauern können, muss man alle Teile der Maispflanzen aus dem Garten gründlich entfernen und sollte danach eine mehrjährige Anbaupause einlegen.
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© Schwäbische Post 29.09.2017 10:09
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