Die Bewerbung ist ein wichtiger Schritt

Werbung in eigener Sache: Eine Bewerbung kann nicht hoch genug eingeschätzt werden!
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    Auf eine gute Bewerbung kommt es an. Foto: pictworks/Fotolia
Im Begriff „Bewerbung“ steckt nicht umsonst das Wort „Werbung“ drin – denn sollte man ruhig ein bisschen Werbung für sich machen. Schließlich soll der Ausbildungsbetrieb davon über-zeugen, warum gerade diese Bewerbung vom richtigen Kandi-daten für die ausgeschriebene Azubistelle kommt.

Wer ein bisschen fit im Um-gang mit PC und Schreibprogrammen ist, hat sicher keine Probleme seine Bewerbungsunterlagen zu gestalten. Manche Unternehmen setzen mittlerweile sogar nur noch auf digitale Bewerbungen, die man über das Internet einreichen muss.

Nicht schludern – die Gestaltung ist wichtig

Damit das Anschreiben und der Lebenslauf schön ordentlich aussehen, muss man ein paar Formalien beachten. Am besten schaut man sich ein paar Musteranschreiben und -lebensläufe an; die gibt’s zum Beispiel kostenlos auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit. Aber spielt denn die Gestaltung der Bewerbungsunterlagenwirklich eine so große Rolle? Die Antwort lautet eindeutig ja – denn es kommt nicht nur auf die„inneren Werte“ an, also den Inhalt, sondern auch wie die Infos präsentiert werden.

Formale Fehler erwecken oft den Eindruck, dass sich der Bewerber mit den Unterlagen nicht sonderlich viel Mühe gegeben hat. Es lohnt sich also, hier ein bisschen mehr Zeit zu investieren und auf die Gestaltungsregeln zuachten.

Hilfe beim Erstellen

Wer Hilfe bei der Erstellung seiner Bewerbungsunterlagen be-nötigt, kann sich an die Agentur für Arbeit wenden. Dort werden oft Kurse zum Bewerbungstrainings angeboten. Außerdem kann man einen Termin mit einem Berufsberater vereinbaren, der die Unterlagen durchgeht und wichtige Tipps geben kann.

Auf jeden Fall sollten Eltern oder Freunde einen Blick auf die Unterlagen werfen – denn wenn man lange an seinem Anschreiben gefeilt hat, übersieht man leicht und schnell Fehler.

Vor allem größere Unternehmen setzen seit ein paar Jahren vermehrt nur noch auf elektronische Bewerbungen über das Internet. Dabei muss man sich oft zuerst als potenzieller Bewerberregistrieren und erhält dann einen Account zum jeweiligen Bewerbungsportal des Unternehmens. Dort kann man dann seine Daten eingeben oder man kann zum Beispiel seinen Lebenslauf hochladen.

Wer sich bei mehreren Unter-nehmen bewirbt, sollte unbe-dingt darauf achten, dass im Eifer des Gefechts nicht die falsche Datei an die Mail anhängt, wird –denn wer der Firma X die Unter-lagen mit der Anschrift für Firma Y schickt, ist ziemlich sicher aus dem Rennen und der Personaler wird das Anschreiben wahr-scheinlich gar nicht erst lesen.

Auf die Zeit achten

Wichtig: Egal ob Bewerberportal oder E-Mail. Manch ein Personalverantwortlicher wirft auch einen Blick darauf, wann das Material eingereicht wurde. Wer mitten in der Nacht die Mail auf die Reise geschickt hat, muss sich nicht wundern, wenn er im Bewerbungsgespräch gefragt wird, was man so spät noch am PC macht. Deshalb sollte man auch ein bisschen auf die Uhrzeit schauen. Bei manchen Bewerbungsportalen kann es sogarsein, dass im Hintergrund die Dauer mitgespeichert wird, wielange sich der Bewerber in einem bestimmten Bereich der Seite aufgehalten hat.

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© Schwäbische Post 07.09.2017 16:26
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