Was soll ich bloß werden?

Den passenden Beruf findet man nur, wenn man sich wirklich im Klaren darüber ist, was man später einmal werden möchte. Man muss sich gut informieren und beraten lassen.
  • 0be129d0-c1f5-4e94-8f83-e52962f5d7ff.jpg
    Die Wahl des Ausbildungsberufs ist eine wichtige Entscheidung und will gut überlegt sein. Foto: cherryandbees/Fotolia
Es ist nicht einfach die Frage „Was soll ich werden?“ eine Antwort zu finden. Und nicht jeder weiß von Anfang an, was einem wirklich liegt. Deshalb heißt es erst mal: Orientierung finden.

Über Stärken im Klaren sein

Nur wer sich wirklich im Klaren darüber ist, was er später einmal werden möchte, kann sich voll und ganz auf seine Bewerbung konzentrieren. Doch bis es zudieser kommen kann, ist es für einen Großteil junger Menschen noch ein weiter Weg. Hier gilt es, sich auf seine ganz persönlichen Stärken und vor allem Interessen zu fokussieren – und diese dafür zu nutzen, die richtige Abzweigung für einen ausfindig zu machen.

Interessen abklopfen

Spätestens im letzten Schuljahr steht sie für viele Jugendliche an: Die Entscheidung, wo es beruf-lich einmal hingehen soll. Wer privat in seiner Freizeit in seiner eigenen Werkstatt herum-schraubt, ein echter Computerprofi ist oder beim Babysittengemerkt hat, dass ihm der Umgang mit Kindern am meisten Spaß macht, der hat schon einmal einen ersten Ansatzpunkt. In schulischen Maßnahmen, wie etwa BORS oder BOGY, haben Schüler die Möglichkeit, durch ein Praktikum in eine Sparte hinein zu schnuppern.

Auch nach dem Schulabschluss bleibt die Möglichkeit eines Praktikums natürlich offen. So schindet man gleichzeitig Eindruck und zeigt seinen Willen. Aber man sollte sich für ein mögliches Praktikum schon mit ordentlich zeitlichem Vorlauf bewerben.

Aber auch abseits von Praktika und dem vorbereitenden Unterrichten in der Schule gibt es für junge Menschen einige Anlaufstellen. Aber man in seinem persönlichen Umfeld schon einiges an Vorarbeit leisten: In Gesprächen mit Freunden und der Familie erfährt man gut, was für ein Typ man ist. So kann man sich schon mal seine Fähigkeiten und Interessen notieren und hat zumindest etwas in der Hand, wenn man sich für ein erstes Beratungsgespräch in die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter be-gibt. Einen Termin bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit bekommt man ganz unkompliziert. Entweder man ruft im Service-Center an oder kommt persönlich vorbei.

Für die, die sich gerne erst mal auf sich allein gestellt und ganz ohne Druck informieren möchten, steht das Berufsinformationszentrum (BiZ) offen. Hier findet man massig Informations-mappen, verschiedene Bücher, Zeitschriften und Magazine zum Thema Berufswahl.

Ausbildungsmessen besuchen

Auch finden oft Informationstage oder Ausbildungsmessen statt. Diese sind eine gute Adresse für alle, die sich noch nicht ganz sicher sind – denn man hatdie Möglichkeit sich mit ande-ren, die bereits Azubis oder DH-Studenten sind, auszutauschen.

Informationen im Internet

Eine weitere Möglichkeit, sich umfassend zu informieren, ist das Internet. Es gibt viele Seiten, die sich darauf spezialisiert haben, jungen Suchenden allerlei Perspektiven aufzuzeigen. Denn nur wer gut informiert ist, weiß auch welche Art der Ausbildung wirklich zu einem passt. pm

zurück
© Schwäbische Post 07.09.2017 16:26
Ist dieser Artikel lesenswert?
257 Leser
Kommentar schreiben
nach oben
Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare geschrieben.