Pünktlich und schick

Auf ein Vorstellungsgespräch kann man sich vorbereiten – der erste Eindruck entscheidet.
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    So wird’s gemacht: Aufstehen, kein lascher Händedruck und stets Blickkontakt halten. Foto: cherryandbees / Fotolia
Beim Bewerbungsgespräch ist es fast ein bisschen so wie bei einem Date: Man ist aufgeregt und weiß nicht so recht, was man alles von seinem Gegenüber gefragt wird und wie das Gesagte ankommt. Und dann möchte man natürlich außerdem noch einen guten Eindruck bei seinem potenziellen Wunscharbeitgeber hinterlassen.

Was man zum Bewerbungsgespräch anziehen sollte, kommt ganz auf das Unternehmen an. Als Faustregel gilt: Immer eine Spur schicker anziehen, als es in der Firma sonst üblich ist.

Fragen üben

Zur Vorbereitung können zu Hause ein paar typische Fangfragen geübt werden. Klassiker sind: Was bedeutet für Sie Glück? Wo möchten Sie in zehn Jahren stehen? Was denken Ihre besten Freunde über Sie? Warum sollen ausgerechnet wir Sie einstellen? Was machen Sie, wenn wir Ihnen eine Absage erteilen? Mit diesen oder ähnlichen Fragen soll ein Stück weit die Spontanität getestet werden – denn die Gefahr, dass man dabei unterbewusst etwas ausplappert, ist groß. Und wie im Kino gilt auch bei einem Vorstellungsgespräch: Nichts ist peinlicher als das laute Brummen einer eingehenden SMS und ein nerviger Klingelton, der plötzlich zu hören ist – deshalb das Handy ganz ausschalten.

Pünktlich sein

Dass man pünktlich zum Termin erscheinen sollte, versteht sich von selbst. Wenn man nicht genau weiß, wo man eigentlich hinkommen muss, sollte man vorher auf jeden Fall anrufen und sich erkundigen. Dabei kann man auch gleich in Erfahrung bringen, mit wem man es beim Vorstellungsgespräch zu tun hat. Denn Menschen hören gerne ihren Namen – und ein „Hallo Frau Müller“ hinterlässt einen besseren Eindruck als ein trockenes „Hallo“ ohne Namen.

Sind der Chef oder der Personalverantwortliche noch nicht da, wird man meist gebeten, schon einmal Platz zu nehmen. Hier verbirgt sich meist schon der erste kleine Test. Denn sobald jemand den Raum betritt, sollte man aufstehen und die Person begrüßen. Meist gibt man sich die Hand – dabei sollte man darauf achten, dass man sich nicht umständlich über einen Stuhl beugen muss. Im Zweifelsfall den Stuhl lieber ein Stückchen zur Seite schieben, damit man „freie Bahn“ habt.

Wenn man jemand die Hand gibt, sollte man möglichst während des Grüßens den Blickkontakt halten und auch einen gewissen leichten Druck ausüben. Unbewusst stecken viele vor lauter Aufregung die freie linke Hand in die Hosentasche – besser ist jedoch, den Arm einfach locker am Körper hängen zu lassen.

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© Schwäbische Post 07.09.2017 16:26
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