Mehr Tiger sollen in Freiheit leben

Kasachstan Ein Schutzgebiet soll entstehen.
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    Tiger sind vom Aussterben bedroht. Foto: David Lawson/WWF-UK/dpa
Astana. Tiger kennen viele aus dem Zoo. Dort laufen sie in Gehegen umher. In freier Wildbahn leben dagegen nur wenige Tausend Tiger – es sollen knapp 4000 Tiere sein. Die größte Raubkatze der Erde ist vom Aussterben bedroht.

Das soll sich aber ändern. Schon lange überlegen Experten, wie sie es schaffen können, dass irgendwann wieder mehr der Raubkatzen in Freiheit leben. Und auch, wie sich Tiger schützen lassen. Denn ein großes Problem für Tiger sind Jäger, die ihre Knochen oder das Fell verkaufen wollen.

Eine Idee von Tierschützern ist auch: Tiger sollen wieder im Land Kasachstan angesiedelt werden. Das bedeutet, sie sollen in Freiheit entlassen werden. Das plant die Regierung des Landes gemeinsam mit Umweltschützern, die für die Organisation WWF tätig sind. Nachbarländer von Kasachstan sind etwa China und Russland.

Früher lebten bereits einmal Tiger in Kasachstan. Doch sie wieder anzusiedeln, ist gar nicht einfach: Es fehlt etwa an Beutetieren und das Vieh von Bauern muss geschützt werden. Deshalb soll nun für die Tiere ein Schutzgebiet entstehen. Ein Gebiet an einem See soll dafür gut geeignet sein: Dort leben nicht so viele Menschen. Zudem kann sich der Tiger im hohen Gras am Ufer verstecken. In Schilf-Landschaften könnte er sich frei und geschützt bewegen.

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© Schwäbische Post 08.09.2017 16:39
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