Richtigen Rahmen finden

Verbrauchertipp Das verwendete Material macht bei einem Fahrrad den kleinen, aber doch feinen Unterschied.
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    Foto: Kay Tkatzik/pd-f.de/dpa-mag
Das Grundgerüst von einem Fahrrad kann in seiner Beschaffenheit genau so vielfältig sein wie die Radtypen selbst. Und jeder Rahmen hat andere Eigenschaften, sodass das Material der Wahl immer eine Grundsatzentscheidung ist. Das klassische Rahmenmaterial war lange Zeit Stahl. Doch er rostet. Das macht Aluminium nicht und ist obendrein leichter.

Über alle Eigenschaften hinweg dürfte ein Alu-Rad für 80 Prozent der Radler eine gute Wahl sein. Alu ist leicht, bezahlbar und langlebig. Das Spektrum reicht von billigen Baumarkträdern für 250 Euro bis hin zur Oberklasse, wo allein der Rahmen 2000 Euro kostet.

Für Räder aus carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK) indes werden Carbonfasermatten je nach Konstruktionsplan angeordnet und mit Kunstharz verklebt. So lässt sich der Rahmen frei und flexibel aufbauen, was die Materialstärken angeht. Hersteller nutzen sie bei hochwertigen Mountainbikes oder Rennrädern. Gegenüber Alu hat Carbon den Vorteil, noch leichter, fester und steifer zu sein.

Im Alltag ist Carbon aber zu empfindlich. Denn jede Krafteinwirkung, die nicht dem eigentlichen Zweck folgt, ist kritisch. Etwa wenn das Rad auf die Bordsteinkante fällt. Auch wenn man nach Stürzen nichts sieht: Mikro-Risse können dazu führen, dass das Carbon völlig unvermittelt reißt. dpa

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© Schwäbische Post 08.09.2017 17:21
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