Schmuck ist etwas Wunderschönes

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Für Christel und Dezsö Ifju steht er für Träume und Sehnsüchte. Mit Schmuck kann man sich belohnen oder anderen eine Freude machen. Doch mit der Zeit ist auch beim Schmuck der erste Lack ab. Dann ist guter Rat teuer, denn der Kunde möchte möglichst lange Spaß an seinem Lieblingsstück haben. Deshalb bietet die Goldschmiede Ifju einen umfangreichen Service nach dem Kauf, der für Kunden sogar teilweise kostenlos ist. Der der Erhalt des Schmuckstücks liegt dem Traditionsunternehmen am Herzen.

Ringe, Armbänder und Ketten glänzen direkt nach dem Kauf mit den Augen des neuen Besitzers um die Wette. Allerdings dauert es bei normalem Gebrauch keine zwei Wochen, bis der erste Kratzer oder die erste kleine Delle sichtbar werden. An Perlen haftet dann vielleicht das erste Mal Parfum oder Haarspray, sie werden matt. Bei nur gelegentlich getragenen Stücken haften mit der Zeit Staub und Haare an den einzelnen Gliedern. Die Freude muss sich aber deshalb nicht trüben. Schmuck lässt sich wunderbar reinigen. Im Fachgeschäft braucht es dazu nur etwas Zeit, die man entspannt bei einer Tasse Tee oder einem Auslagenbummel verbringen kann. Währenddessen kann das mitgebrachte Stück gereinigt, poliert oder mattiert werden. Zu Hause sollte man eher vorsichtig sein mit eigenen Reinigungsversuchen. Häufig werden zu scharfe Reinigungsmittel verwendet oder der filigrane Schmuck wird zu hart angefasst. Dann kann es mit der strahlenden Schönheit schnell vorbei sein.

Vor allem bei feingliedrigem oder steinbesetztem Schmuck setzen sich über die Tragedauer Ablagerungen an. Diese müssen vorsichtig entfernt werden. Zum Rundum-Service gehört dann auch, die Fassungen der Steine oder Diamanten zu überprüfen. Es wäre zu schade, wenn der Stein irgendwann seinen Halt verlieren würde. Denn meist ist er so klein, dass man ihn auf dem Boden nur schlecht wiederfindet, wenn man den Verlust überhaupt bemerkt. Deshalb sollte der Experte immer ein Auge darauf haben. Bei dieser Gelegenheit kann der Fachmann auch prüfen, ob der Ring beispielsweise noch die richtige Größe hat. Vor allem Eheringe drücken sich mit den Jahren gerne in die Haut des Trägers und werden dann lieber abgenommen. Teilweise können Ringe aber geweitet werden. Auch der umgekehrte Fall ist möglich, dass ein Ring kleiner gemacht werden muss. Das sollte ebenfalls begutachtet werden, bevor das gute Stück in einem unachtsamen Moment vom Finger rutscht. Ist die Anpassung nicht mehr möglich, könnte auch eine Aufbereitung und Neugestaltung in Frage kommen. Ein Goldschmied steht dann gerne mit Rat und Tat zur Seite. Liegt das entsprechende Schmuckstück vor, können im Gespräch erste Skizzen für ein neues Design angefertigt werden. Aus der Skizze wird dann eine detailgetreue Zeichnung, aus der ein Kostenvoranschlag hervorgeht.

Zwei kleine Hinweise zu Ringen gibt Christel Ifju noch gerne an ihre Kunden weiter. Erstens sollte man beim Tragen von Ringen an beiden Händen darauf achten, dass sie beim Klatschen nicht aufeinander stoßen. Das bringt unschöne Dellen mit sich. Außerdem kann der Ring zerspringen. Zweitens sollte man Ringe zur Gartenarbeit oder anderen kraftvollen Arbeiten ausziehen. Bleibt man daran hängen, ist das Verletzungsrisiko groß. Zudem können Kollisionen mit Steinen oder Gartenwerkzeugen auch hier dazu führen, dass der Ring zerbricht. Natürlich möchte man das zierliche Stück auch nicht in der umgegrabenen Erde verlieren.

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© Schwäbische Post 28.10.2016 11:07
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