Tipps zur Auswahl und Platzierung eines Außenwhirlpools

  • Foto: Eine Kombination aus Whirlpool und Swim-SPA. Viva-Aqua GmbH

Die Farbauswahl:
Die Farbe „Weiß“ wäre der Standard ohne Aufpreis - eine tolle, elegante Farbe - im Freien könnte Weiß allerdings als etwas „heikel“ empfunden werden, da sich kleinere Verschmutzungen wie Mücken, Grashalme, Blätter usw. nicht vermeiden lassen. Helle Farben reflektieren dafür die farbige Beleuchtung intensiver als dunkle.

Thema Vollisolation:
Eine Grundisolation der Wanne mit circa 20 Millimeter PU-Schaum ist ohnehin im Standard enthalten. Die Vollisolation jedoch minimiert Energieverluste und trägt zur Schalldämmung bei. Es bieten sich grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Eine Vollisolation mit PU-Schaum oder mit Glaswolle.
Die PU-Schaum Variante ist nicht empfehlenswert, da die komplette Wanne sowie alle Schläuche und Leitungen in PU-Schaum eingebettet werden - wärmetechnisch zwar optimal, aber der Zugang zur Technik ist versperrt, falls mal etwas undicht sein sollte.
Vorsicht vor einer "Vollisolation", bei der nur die Verkleidung von innen und der Boden mit Isoliermatten gedämmt werden! Dort sind in der Verkleidung trotzdem Lüftungsgitter eingebaut und somit ergibt sich ein Wärmeschutz wie bei einem gut isolierten Haus, bei dem die Fenster ständig geöffnet sind.
Vollisolation mit Glaswolle ist daher die optimale Lösung. Die Motoren, Schaltkästen usw. werden selbstverständlich frei gelassen und separat über ein Gitter mit Frischluft versorgt.

Der Unterbodenschutz:
Eine glasfaserverstärkte PVC Wanne, die den Pool nach unten abdichtet. Dadurch wird verhindert, dass sich hinter der Verkleidung irgendwelches Ungeziefer oder Nager wohlfühlen. Auch eine optimale Umhüllung der Vollisolation ist dadurch gewährleistet.

Anschlüsse:
Man benötigt lediglich eine elektrische Zuleitung ohne Stecker von 400 Volt und 5x2,5mm², abgesichert mit 3x 16A träge und FI-Schutzschalter.
Gefüllt wird der Pool mit einem normalen Gartenschlauch – entleert ebenfalls mit einem Schlauch. Da dies ohnehin nur einmal pro Jahr gemacht wird, sind feste Anschlüsse nicht notwendig. Falls der Ablauf unglücklicher¬weise an einer Wand liegt, könnte man ihn auf eine an¬dere Seite verlegen.

Abdeckungslifter:
Zu zweit ist das Auflegen und Abnehmen der Abdeckung kein Problem - alleine ist diese etwas "unhandlich", obwohl sie nur 15-20kg wiegt. Je nach Platzbedarf zum Schwenken bieten sich verschiedene Ausführungen an. Auf jeden Fall sollte dies vorher abgeklärt werden.

Die Lage des Pools:
Frei aufgestellt, mit einem Abstand von circa 60 Zentimeter zum nächsten Objekt, wäre hinsichtlich eines Wartungszugangs optimal. Soll der Pool eng an eine Wand gestellt werden, ist dies jedoch auch möglich - im „Fall eines Falles“ wird der Pool entleert und von der Wand weggerückt. So wäre auch die Positionierung in einer Ecke denkbar.
Auf jeden Fall sollte die Blickrichtung möglichst nicht gegen eine triste Wand gerichtet sein, wenn man in seinem „Lieblingsplatz“ liegt.

Der Untergrund:
Mit Unterbodenschutz kann der Pool auch auf verdichtetem Schotter mit Splitt oder Kies gestellt werden. Beton oder Steinplatten wären optimal – allerdings sollte der Stellplatz kein Gefälle haben. Wenn der Platz schon besteht, kann das Gefälle mit Streifen aus Styrodur, Gummigranulatmatten und Betoplan-Platten ausgeglichen werden.

Körpergröße:
Im Winter ist es wichtig, dass mindestens die Schultern mit Wasser bedeckt sind. Qualitäts-Hersteller laden daher gerne in ihre Ausstellung ein, um in verschiedenen Modellen trocken „Probe“ zu liegen. Am besten, man meldet sich zuvor an, damit genügend Zeit zur Verfügung steht.

Ihr Ansprechpartner vor Ort: Viva-Aqua GmbH

© Schwäbische Post 21.07.2016 09:55
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