Designbeläge für Wohnräume

Holzböden im Eigenheim spenden Wärme und Behaglichkeit. Ihre Vielfalt wird immer umfangreicher. Daher ist eine gute Beratung im Holzfachhandel unumgänglich. Die Experten von HolzLand Disam in Schwäbisch Gmünd-Straßdorf informieren gerne über die neuesten Entwicklungen auf dem Markt.

Auch wenn man es noch häufig in Häusern und Wohnungen antrifft, ist Laminat als Bodenbelag rückläufig. Dafür drängen Designbeläge stärker in die Wohnräume. Sie sind extrem pflegeleicht, für jeden technischen Zweck einsetzbar und sehr einfach zu verlegen. Die erhältlichen Dekore bieten eine riesige Auswahl für jeden Geschmack. Außerdem sind diese Bodenbeläge wärmer und leiser. Sie verfügen über eine elastischere Oberfläche als beispielsweise Laminat.

Ein weiterer Trend ist im Echtholzbereich zu beobachten. Massivfertigparkett wird immer beliebter und ist selbst für Heimwerker einfach zu verlegen. Bei Echtholzparkett sollte allerdings der Fachmann Hand anlegen. Fachbetriebe wie das HolzLand Disam bieten einen zuverlässigen Montageservice, der diese Arbeit gerne für den Kunden übernimmt. Dabei ist es egal, ob man sich für die starke Eigenmarke HQ für den preiswerten Einstieg oder das Premiumprodukt Kährs aus Schweden entschieden hat. Bezüglich des Designs tauchen auch hier immer mehr Varianten auf. Rustikale Oberflächen sind aktuell sehr populär, zum Beispiel mit Handhobelung oder Strukturen. Auch gekalkte Farbnuancen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Verlegt wird heutzutage auch wieder gerne im Fischgrätmuster, eine besonders edle Optik.

Die dritte große Entwicklung ist im Bereich der Kork- und Naduraböden zu verzeichnen. Naduraböden bestehen aus Mineralien und Holzfasern, weshalb sie sehr robust sind. Dafür bieten Korkböden im Moment die individuelleren Gestaltungsmöglichkeiten. Denn Kork kann im Direktdruckverfahren veredelt werden. Gegen einen entsprechenden Aufpreis sind eigene Motive möglich. Dennoch behält der Bodenbelag die Haptik und Wärme von Kork.

Egal für welchen Bodenbelag sich der Kunde letztlich entscheidet, zu Hause kommt es auf die richtige Pflege an. So, wie man sein Auto regelmäßig wäscht und pflegt, sollte man auch dem Holzboden die passende Behandlung zugestehen. Nur so entfaltet ein Holzboden seine komplette Schönheit und hält ein Leben lang. Das gilt vor allem für die naturbewussten, geölten Böden, gleich ob schwimmend oder verklebt verlegt. Sie freuen sich über die bedarfsorientierte Trockenreinigung. Dafür ist der Staubsauger mit Parkettdüse ideal. Denn Staub und feine Schmutzpartikel führen zu Kratzern und Verfärbungen. Das Fegen schiebt den Dreck nur in die schmalen Fugen zwischen den Holzbrettern. Weniger häufig sollte der Boden nebelfeucht gewischt werden. In das Wischwasser gehört ein spezieller Reinigungszusatz, der im Fachhandel erhältlich ist. Er sollte auf das Holz und den Zustand des Bodens abgestimmt sein. Beim Putzen sollte auf Mikrofasertücher verzichtet werden, da diese dem Holz kleine Schnitte zufügen können und langfristig das Material schädigen. Ab und zu sollte zudem nachgeölt werden. Das Holz wurde zwar bereits mit Öl behandelt, doch dessen Schutzfunktion lässt über die Zeit durch Putzen und Abnutzung nach. Holz reagiert auf Flüssigkeiten sehr empfindlich und braucht daher immer wieder eine Auffrischung. Wird diese fachgerecht ausgeführt, steckt der Holzboden auch mal kleinere Unfälle mit Kaffee oder Rotwein weg. Bei hartnäckigen Flecken hilft gerne der Fachmann.

© Schwäbische Post 17.11.2016 14:37
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