Handgepäckbestimmungen beachten

Flugreisen Aus praktischen Gründen oder Bequemlichkeit ist das Reisen nur mit Handgepäck auf vielen Strecken in Europa mittlerweile eher die Regel als die Ausnahme. Doch es gibt klare Regeln zu befolgen.
  • 473ec6ae-c2d9-4ae6-9348-9005f9e572b4.jpg
    Handgepäck ist praktisch für Kurztrips. Foto: Tobias Hase/dpa-mag
Bei Ryanair, der größten Airline Europas, fliegen mehr als 80 Prozent der Passagiere ausschließlich mit Handgepäck. Bei Easyjet ist es immerhin jeder Zweite. Meist sind ein normales Handgepäckstück und eine Mini-Tasche erlaubt.

Die Abmessungen sind allerdings begrenzt. Ebenso ist das Gewicht auf sieben bis zehn Kilo limitiert. Zu beachten sind auch die Bestimmungen bezüglich Flüssigkeiten. Die Regeln der Fluggesellschaften lassen weniger Spielraum zu als früher. Doch viele Fluggäste halten sich daran nicht.

„Wir haben festgestellt, dass einige Kunden Taschen mit an Bord bringen, die die zulässige Größe überschreiten“, sagt Robin Kiely, Sprecher von Ryanair. „Dies kann zu Verspätungen führen.“

Ab in den Frachtraum

In der Flugzeugkabine ist oft kein Platz für das gesamte Handgepäck der Passagiere, einige Stücke müssen im Frachtraum untergebracht werden. Das kostet Zeit. Der Flugbetrieb ist eng getaktet, im schlimmsten Fall verzögert sich der Abflug.

Wenn möglich, werden während des Boardings die Handgepäckstücke gezählt. Ist die maximale Kapazität der Kabine erreicht, bitten die Mitarbeiter einzelne Fluggäste, ihre Trolleys abzugeben. Diese werden dann kostenlos im Frachtraum verstaut. Zerbrechliche Gegenstände wie Kameras sowie Medizin nimmt man vorher heraus.

Was kann der Flugreisende tun, um Ärger und Stress zu vermeiden? Zunächst: Aufgabegepäck sollte man möglichst früh online dazu buchen. Teilweise gibt es dann auch interessante Preispakete. Wer nicht das Risiko eingehen möchte, dass das eigene Handgepäck in den Frachtraum muss, stellt sich am besten ganz früh zum Boarding an. Und die Maß- und Gewichtsbeschränkungen sollten nicht mutwillig überschritten werden. Diskussionen über ein paar Gramm mehr oder weniger enden meist kostenintensiv.dpa

zurück
© Schwäbische Post 25.08.2017 17:39
Ist dieser Artikel lesenswert?
440 Leser
Kommentar schreiben
nach oben
Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare geschrieben.