Gute Hautpflege ist bei Minusgraden so wichtig

Gesundheit Keine Jahreszeit spaltet die Gemüter so sehr wie der Winter. Doch so unterschiedlich das Kälte- und Wärmeempfinden auch ist: Unsere Haut versteht jetzt keinen Spaß, denn für sie ist und bleibt die kalte Jahreszeit eine echte Belastung.
  • Im Winter wird die Haut besonderen Belastungen ausgesetzt und möchte deshalb auch gepflegt werden. Foto: Fotolia

Der Winter ist keine angenehme Zeit für unsere äußere Hülle: Einerseits ist unsere Haut stellenweise Wind, Schnee und niedrigen Temperaturen nahezu schutzlos ausgeliefert, andererseits setzen wir sie gleichzeitig einer längeren Exposition in trockenen, beheizten Bereichen aus. Dieser „thermische Schock“ verursacht in erster Linie die abwechselnde Kontraktion und Erweiterung der Blutgefäße, die sogar zu Problemen mit den Vesikeln führen kann.

Darüber hinaus ist die natürliche hydrolipidische Barriere der Haut stark geschwächt, wodurch sie empfindlicher gegenüber äußeren Reizen und anfälliger für Schäden ist. Und als ob das allein nicht schlimm genug wäre, entzieht ihr die kalte Luft auch Feuchtigkeit. Die Haut trocknet aus, spannt und neigt zu Schuppenbildung.

Aller guten Dinge sind drei

Die Hautpflege im Winter verfolgt im Wesentlichen drei Ziele: 1. Schutz gegen kalte, trockene Winterluft

2. Ausgleich des Feuchtigkeitsdefizits
3. Ein gepflegtes Hautgefühl

Eine Kombination aus Schutz, Feuchtigkeit und Komfort ist somit die perfekte Grundlage für die Winterpflege. Gesichtsöle oder lipidhaltige Cremes schützen die Haut jetzt besonders wirkungsvoll.

Sehr trockene und empfindliche Hauttypen müssen jetzt vermehrt auf intensive Pflege setzen. Inhaltsstoffe wie Jojobaöl, Vitamin B5 und Allantoin spenden intensive Pflege. Hyaluronsäure, Glycerin, Aloe Vera und Urea geben der Haut verlorene Feuchtigkeit zurück. Zusätzliche Elemente der Winterpflege sind feuchtigkeitsspendende Tonics, Ampullen und Konzentrate. Ein Serum unter der Tagescreme sorgt für Extra-Schutz. Peelings sollten jetzt nur sparsam zum Einsatz kommen.

Winterliche Leibesvisite

So wohltuend es auch zu sein verspricht: Ein heißes Bad entzieht der Haut Feuchtigkeit und trocknet sie noch mehr aus. Besser sind daher Wechselduschen. Sie bringen nicht nur den Kreislauf in Schwung, sondern befreien auch aus der Winterlethargie.

Das Eincremen nach dem Duschen und Baden gehört zum Pflichtprogramm: Körperbutter und -öle eignen sich hierfür hervorragend. An Händen, Ellenbogen, Schienbeinen und Knie besitzt die Haut nur wenige Talgdrüsen. Diese Stellen sollten daher täglich mehrmals eingecremt werden.

Kopfschutz im Winter

Im Winter stehen einem die Haare buchstäblich zu Berge: Schuld an der elektrostatischen Aufladung sind meist trockene Heizungsluft oder zu häufiges Föhnen, aber auch ungeeignete Pflegeprodukte. Mit einem Intensiv-Pflegeprogramm aus Shampoo, Spülung und Intensivkur kommt die Frisur besser durch den „haarten“ Winter und sorgt für einen glänzenden Auftritt an Weihnachten. beautypress.de

© Schwäbische Post 30.11.2017 18:19
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