Egal ob Ostalb oder Alpen – es geht ab auf die Piste

Wintersport Der Skiclub Braunenberg hat wieder ein umfangreiches Programm aufgelegt. Auch ein persönlicher Ski- oder Snowboardlehrer steht bereit.
  • Der SC Braunenberg bringt die Skibegeisterten auf die Bretter – eine Mitgliedschaft ist nicht notwendig. Foto: Fotolia/Diana Drubig

Über 40 Seiten stark – oder digital über die Homepage des Vereins abrufbar – ist das Programm des Skiclub Braunenbergs. Unsere Mitarbeiterin Sandra Fischer sprach mit dem Vorstandsmitglied Lukas Höffner über dieses große Angebot des Vereins.

Als Alleinstellungsmerkmal wirbt der SC Braunenberg mit der Förderung der Familien. Wie sieht diese konkret aus?

Lukas Höffner: Bei Tagesausfahrten übernimmt der Verein für Kinder und Jugendliche die Kosten für den Skipass. Die Mitgliedschaft im Verein kann sich so für eine Familie, die einen Familienbeitrag von 43 Euro bezahlt, schon ab einer Ausfahrt lohnen.

Wie trägt sich dies finanziell?

Lukas Höffner: Grundsätzlich können wir günstige Preise für unsere Ausfahrten bieten, da wir in einem verschlankten Organisationsteam arbeiten. Wir haben kein Büro und keine Angestellten. Somit sparen wir als Verein Geld, das wir in unser Programm und in unsere Ausfahrten fließen lassen können.

Was ist denn einer der Höhepunkt der kommenden Wintersaison?

Lukas Höffner: Hier kann ich aus eigener Erfahrung als ehemaliger jugendlicher Teilnehmer sprechen. Eindeutig unsere Kinder- und Jugendfreizeit kurz nach Weihnachten in die „Plose Skiarena“. Dort wird auf 2445 Höhenmetern in der sehr gemütlichen, etwas rustikalen Plose-Hütte übernachtet. Eine coole Sache! Vor allem bis morgens die ersten Skifahrer vom Tal her oben sind, können unsere Teilnehmer – bedingt durch die hohe Lage – schon früh auf der Piste starten.

Wie sieht es mit älteren Skischulteilnehmern aus? Können erwachsene Spät- oder Wiedereinsteiger ebenfalls bei euch unterkommen?

Lukas Höffner: Aber sicher doch. Bei unseren Ausfahrten ins Allgäu am 6., 7. und 13. Januar werden auch erwachsene Teilnehmer unterrichtet. Für sie bilden wir eigene Gruppen und können uns so besser auf Erwachsene einstellen.

Wie lernen Erwachsene im Vergleich zu Kindern und Jugendlichen?

Lukas Höffner: Während die Kinder noch unbefangen sind, brauchen Erwachsene „andere Ansagen“. Ich finde, als Erwachsener lernt man schneller, da Erwachsene komplexere Anweisungen verstehen und auch koordinationstechnisch den Kindern überlegen sind. Übrigens: Auch Nicht-Mitglieder des SC Braunenberg dürfen bei unseren Ausfahrten dabei sein. Dafür berechnen wir eine zusätzliche Aufwandspauschale von zehn Euro.

Und wer trotzdem nicht in einen Gruppenkurs möchte?

Lukas Höffner: Für den ist unsere Aktion „Miet’ mich!“ ideal. Hier kann sich jeder für sich oder als Gruppe einen eigenen Ski- oder Snowboardlehrer buchen.

Wie sieht es mit Kursen in der Heimat aus?

Lukas Höffner: Wenn es die Schneelage zulässt, und das war in der Vergangenheit meist für ein paar Tage der Fall, können wir am Ostalb-Skilift Kurse anbieten. Diese sind nicht fest planbar. Wir bieten die Möglichkeit, sich bei uns registrieren zu lassen und zeitnah darüber informiert zu werden.

www.sc-braunenberg.de

© Schwäbische Post 30.11.2017 18:21
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