Haarausfall, was kann ich tun?

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    Foto: pixabay.com CC0 Public Domain
Jeder Mensch verliert Haare. Jeden Tag. Dabei ist es durchaus normal, wenn täglich bis zu 100 Haare ausfallen. In Anlehnung an aktuelle medizinische Studien ist dies völlig normal. Was aber, wenn die Menge ausgefallener Haare weitaus größer ist? Und was ist zu tun, wenn nur noch wenige Haare nachwachsen, sodass schon nach kurzer Zeit kahle Stellen auf dem Kopf zu sehen sind? Dann ist wahrlich Handlungsbedarf gefragt. Allerdings lohnt es sich, diesbezüglich Ursachenforschung zu betreiben. Denn oftmals kann dies schon helfen, diesem Problem - zumindest ein Stückweit - entgegenzuwirken.

Unterschiedliche Ursachen für Haarverlust

Haare sind, so heißt es, der Spiegel unserer Seele. So gibt es viele Menschen, die ihre Haare verlieren, wenn sie dauerhaft unter Stress stehen. Sowohl Erwachsene, als auch Kinder und Jugendliche können betroffen sein. Auch ist es denkbar, dass Männer und Frauen, die - aus welchen Gründen auch immer - unter Verlustängsten leiden, mit der Zeit ihre Haarpracht verlieren. Insofern spielen nervliche sowie psychologische Aspekte oftmals eine elementare Rolle. Die Inanspruchnahme psychologischer oder psychiatrischer Unterstützung durch erfahrene Spezialisten kann dabei helfen, die Ursachen zu bekämpfen. Das führt meist sogar dazu, dass das Haar über kurz oder lang wieder nachwächst. Es ist jedoch viel Geduld und Durchhaltevermögen sowie nicht zuletzt innere Stärke erforderlich, um diese meist sehr schwer wiegende Lebensphase zu überstehen. Mit professioneller Unterstützung kann es sehr wohl gelingen, das angestrebte Ziel zu erreichen.

Nicht selten sind auch hormonelle Veränderungen schuld daran, dass bei bestimmten Menschen jeden Tag überdurchschnittlich viele Haare ausfallen. Unter diesen Umständen kann es, wie die Erfahrung zeigt, möglich sein, den Haarausfall durch die Gabe von Medikamenten in den Griff zu bekommen. Diesbezüglich eigenmächtig Medikamente einzunehmen, ist in keinster Weise empfehlenswert. Vielmehr ist eine fachärztliche Beratung und Therapie unerlässlich.

Häufig leiden auch Krebspatienten unter extremem Haarausfall. Und zwar vornehmlich dann, wenn sie sich einer chemotherapeutischen Behandlung unterziehen müssen. Dabei ist es leider nicht ungewöhnlich, dass schon nach kurzer Zeit alle Haare ausfallen.

Individuelle Lösungen bei Haarausfall

Das Haar gilt seit jeher als das Symbol der Weiblichkeit, der Schönheit und der Attraktivität. Deshalb ist es für Betroffene eine erhebliche psychische Belastung, wenn plötzlich kahle Stellen auf dem Kopf erkennbar sind oder wenn sich gar eine Glatze bildet. Während eine Glatze in der Männerwelt durchaus legitim und - je nach Typ - sogar als attraktiv angesehen wird, ist das bei Frauen anders. Die meisten Betroffenen leiden stark unter ihrem Haarverlust. Sie fühlen sich weniger attraktiv und begehrenswert, sie schotten sich mehr und mehr ab. Nach einer überstandenen Chemotherapie wachsen die Haare meist sehr rasch wieder nach. Viele Frauen berichten hernach sogar davon, dass ihre Haarpracht üppiger und voluminöser sei, als es vor der Erkrankung der Fall gewesen ist.

Für die schönheitsbewusste Frau mit besonderen Ansprüchen

Heute gibt es wunderbare und natürlich wirkende Zweithaar-Lösungen, die perfekt auf jeden Typ Frau abgestimmt sind. Auf www.peruecken24.de ist es ganz nach Bedarf möglich, die Zweithaarfrisur individuell zu stylen. Dabei sind insbesondere die Haptik und der Tragekomfort etwas ganz Besonderes. Frauen, die vereinzelte kahle Stellen auf ihrem Kopf kaschieren möchten, sind mit speziellen Haarverdichtungslösungen oder mit einer bedarfsgerechten Haarintegration ganz hervorragend beraten. Egal, ob Perücke oder Teilhaar-Kreationen: Immer steht der Aspekt der Natürlichkeit im Vordergrund. Dank modernster Technologien und Materialien fällt es somit kaum mehr auf, wenn eine Frau eine Perücke oder ein Haarteil trägt.

Besonders hochwertige Perücken werden aus Echthaar und speziellen Basic-Materialien gefertigt, sodass sie fast perfekt der ursprünglichen Frisur entsprechen. Das Problem für viele Frauen, die sich für eine Zweithaarfrisur entscheiden ist allerdings, dass die Anschaffungskosten für Perücken - je nach Anbieter - verhältnismäßig hoch sind. Dieser Aspekt ist längst auch bei den Krankenkassen zum Thema geworden. So ist es für viele Anwenderinnen unter bestimmten Voraussetzungen möglich, eine zumindest teilweise Erstattung ihrer Kosten zu erhalten. Es empfiehlt sich deshalb, bei Bedarf den zuständigen Sachbearbeiter der Krankenkasse zu kontaktieren, um individuelle Hilfestellung zu erhalten.

Übrigens: Viele Frauen entscheiden sich sogar bewusst für eine Teil- oder Vollhaarperücke. Einfach, weil sie gerade Lust darauf haben, diesen Modegag auszuleben.
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© Schwäbische Post 03.05.2017 10:07
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