„Wir hoffen, das Wetter passt“

Zum 50. Mal hat die Handball-Abteilung der TG Hofen um Kappelbergturnier geladen. Im Interview spricht Abteilungsleiter Philipp Röhrer über die Bedeutung des Turniers.
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    Die TG Hofen (grüne Trikots) im Einsatz. Die TG will nicht nur als Gastgeber sondern auch sportlich Akzente setzen. Foto: TG Hofen
Aalen-Hofen. In den kommenden fünf Tagen wird auf dem Kappelberg eines gemacht: Handball gespielt. Am Mittwoch, 26. Juli beginnt das 50. Kappelberg-Turnier mit dem Turnier der „Jedermännern“. Das Jubiläumsturnier ist die Feuertaufe für den neuen Handball-Abteilungsleiter der TG Hofen, Philipp Röhrer, der unserem Mitarbeiter Lothar Schell vor Turnierbeginn Rede und Antwort stand.

Herr Röhrer, schon aufgeregt vor dem großen Turnier?

Philipp Röhrer: Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich ganz cool bin. Immerhin ist es mein erstes Turnier als Verantwortlicher in der langen Tradition auf dem Kappelberg. Aber auf unser Vorbereitungs-Team ist Verlass. Da kommen Erfahrung und Kreativität zusammen und jeder weiß, was er zu tun hat.

Apropos Tradition – wie groß ist die Herausforderung?

Philipp Röhrer: Sehr groß. Was hier binnen fünf Jahrzehnten von erfahrenen Kämpen geleistet wurde, das ist allererste Sahne. Generationsübergreifende Tradition und die verpflichtet. Kappelberg-Turnier ist Synonym für erfolgreiche Historie und wir Jüngeren schätzen, was da gewachsen ist.

Welche Bedeutung hat das Turnier für den Verein?

Das Turnier ist der Kitt für die TG Hofen.

Philipp Röhrer

Philipp Röhrer:Zunächst einmal muss man sagen, dass das Turnier seit einigen Jahren in der Kooperation der Spielgemeinschaft SG Hofen-Hüttlingen (SG2H) veranstaltet wird. Auch diese Struktur ist prima gewachsen. Das Turnier ist Kitt für die TG Hofen, aber auch für die Spielgemeinschaft. Natürlich hoffen wir auf gutes Wetter, denn man sollte nicht verschweigen, dass auch der finanzielle Erlös wichtig ist für die vielen Aufgaben im Verein. Wir haben sieben aktive Mannschaften und 35 Jugend-Teams. Natürlich soll die Jugendförderung und auch die Trainerausbildung unterstützt werden.

Wo liegt der sportliche Wert?

Philipp Röhrer: Das Kappelbergturnier ist so etwas wie die Nahtstelle für die neue Spielrunde, die im September beginnt. Der erste Gradmesser, wie der künftige Kader aussehen könnte. Und natürlich bekommt unser Turnier durch die internationale Ausrichtung einen besonderen Touch.

Wie zieht die Bevölkerung mit?

Philipp Röhrer: Ich hoffe, dass Plan B mit Ausweichen in die Hallen ausbleibt. Bei gutem Wetter ist ganz Hofen auf den Beinen. Die Verbundenheit zwischen Kappelberg-Feeling und der Gemeinde Hofen ist groß. Man trifft sich, sieht sich, kommuniziert, ehemalige Hofener sind da.
So wie es immer war – das Kappelbergturnier der TG Hofen ist ein sportlicher und gesellschaftlicher Treff.

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© Schwäbische Post 25.07.2017 17:11
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