Ort macht Sieger Köders Kunst erlebbar

Wasseralfingen ist der Geburtsort des Künstlers. Und an vielen Stellen stehen Kunstwerke von ihm. Ein markantes Beispiel ist der Kreuzweg in Sankt Stephanus.
Aalen-Wasseralfingen. „I ben ond bleib a Wasseralfinger“. Diese Worte stammen von Künstlerpfarrer Sieger Köder, einem Wasseralfinger Sohn, der 1925 im Rathausgebäude zur Welt kam. In Wasseralfingen verbrachte er dann auch seine ersten Lebensjahre.

Lebendige Spuren hat Monsignore Köder zurückgelassen. Den 14 Stationen umfassenden Kreuzweg entlang der beiden Seitenschiffe in der Pfarrkirche Sankt Stephanus, den Altar oder das expressive Bronzekreuz.

Außergewöhnliche Werke

Für Besucher aus nah und fern ist der Sieger-Köder-Weg Grund genug, nach Wasseralfingen zu kommen. In der Parkanlage vor der Stephanus-Kirche ist der Stephanus-Saulus-Brunnen ein Blickfang.

Auf dem Rundgang entlang historischer Gebäude wie dem Schloss, dem „Alten Kirchle“ mit dem von Köder geschaffenen Kruzifix und der idyllischen Natur entlang des Kochers ist dazu Kunst aus fünf Jahrhunderten erlebbar. Der aktuellste Baustein „In memoriam SK“ ist die von Professor Hermann Bausinger eingeweihte Hölderlin-Wand im alten Mühlenkanal.

Ein weiterer „Baustein“ kommt. Die Aalener Wohnungsbau hat das Gebäude Ritter-Ulrich-Straße 2 erworben. Dort hatte „SK“ sein Atelier und im Untergeschoss soll es Reminiszenzen zu Sieger Köder geben.

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© Schwäbische Post 07.09.2017 16:56
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