Der „Christ-Stollen“ wird immer prächtiger

Das ganz besondere Event in Wasseralfingen: Im Besucherbergwerk Tiefer Stollen lockt bis Sonntag der einzige Weihnachtsmarkt unter Tage in ganz Süddeutschland. Das Veranstaltungs-Team hat ein vielseitiges Programm in diesem einzigartigen Ambiente vorbereitet.
  • Das gibt es in Süddeutschland nur im Tiefen Stollen: Das ganze Besucherbergwerk wird für den Weihnachtsmarkt unter Tage festlich dekoriert und stimmungsvoll beleuchtet. Foto: arc/opo

Aalen-Wasseralfingen. Das festliche Ambiente des Weihnachtsmarkts im Tiefen Stollen lädt seit Donnerstag wieder ein, bei milden Temperaturen unter Tage um 11 Grad Glühwein, Punsch und Bratwurst unabhängig von Winter und Schnee zu genießen.

Seit vier Jahren werden in der Adventszeit die dunklen Schächte und Gänge, in denen bis zum Jahr 1939 Eisenerz abgebaut wurde, für einige Tage vorweihnachtlich-festlich geschmückt. Es ist der einzige Weihnachtsmarkt unter Tage im süddeutschen Raum und er präsentiert sich jedes Jahr ein bisschen prächtiger und größer.

„Wer nicht lange warten möchte, kommt schon am Freitagmittag“, verrät Ortsvorsteherin Andrea Hatam. Die verlängerten Öffnungszeiten mit Einfahrt am Freitag ab 14 Uhr bieten vor allem Familien mit kleinen Kindern eine gute Gelegenheit, die langen Wartezeiten am Wochenende zu vermeiden.

Mehr Stände als je zuvor

Gleich 35 Stände, so viele wie nie zuvor, werden ihre weihnachtlichen Geschenkideen den Besuchern präsentieren. „Mehr geht nicht“, unterstreicht Andrea Hatam. „Wir mussten dieses Jahr schon Ausstellern absagen, so viele Anfragen hatten wir.“ Das besondere Ambiente im „Christ-Stollen“ hat eine Anziehungskraft weit über die Region hinaus, begeistert Aussteller und Kunden gleichermaßen.

„Wir haben dieses Jahr wieder ein so schönes reiches Angebot. Es ist eine Riesenfreude, unseren Besuchern ein solch vielseitiges Programm in diesem einzigartigen Ambiente bieten zu können“, sagt Andrea Hatam stolz.

Es ist eine Riesenfreude, unseren Besuchern ein solch vielseitiges Programm bieten zu können.

Andrea Hatam, Ortsvorsteherin

„Die Besucherströme sind eine Herausforderung für die Stollenmitarbeiter und es ist toll zu sehen, wie gut das jedes Jahr funktioniert“, lobt sie die Leistung des Wasseralfinger Teams. Und das gibt wirklich alles. Genau wie die Vereine, deren musikalische und kulinarische Beiträge das Programm alljährlich bereichern.

All dies zusammen macht den Stollen-Weihnachtsmarkt zu einem Anziehungspunkt für Besucher von nah und fern. Das Veranstaltungs-Team um Fritz Rosenstock, Leiter des Besucherbergwerks, Frank Regnet, Ortsvorsteherin Andrea Hatam und Claudia Köditz-Habermann rechnen heuer wieder mit 8.000 Besuchern unter und 10.000 Besuchern über Tage an den vier Öffnungstagen. „Die Gäste kommen aus einem Umkreis von bis zu 150 Kilometern“, sagt Rosenstock. Und teilweise noch von viel weiter: „Wir hatten sogar schon Gäste aus den Niederlanden und der Schweiz“, staunt Andrea Hatam. „Die Menschen suchen bei den zahlreichen Weihnachtsmärkten einfach das Besondere.“

Köstlichkeiten und Karussells

Zauberhafte winterlich-weihnachtliche Dekorationsartikel und Accessoires sowie kulinarische Köstlichkeiten der örtlichen Vereine und Gastronomen erwarten an den Ständen die großen und kleinen Gäste. Weihnachtsmann und Engel bereiten in der beliebten Touristenattraktion eine unvergleichliche Stimmung und beschenken die Kinder mit Süßigkeiten.

Damit den Kleinen das Warten nicht zu lang wird, hat das Stollen-Team dieses Jahr zwei kleine Karussells organisiert. Und wie im vergangenen Jahr vertreiben zwei kuschelige Alpakas draußen die Wartezeit vor der Einfahrt. ack

© Schwäbische Post 07.12.2017 22:09
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