Lesermeinung

Eine Moritat zum Stadtwerke-Krimi:

Endlich ist hier mal was los in unsrem schönen Ostalbnest. Es ging wohl etwas in die Hos’, was sich nicht gut verbergen lässt.

Der Chef hätt’ den Hut genommen und niemand weiß warum. Wie konnt’ es nur soweit kommen? Da lief ja was ziemlich dumm.

Die Presse tat’s berichten in saurer Gurkenzeit. Doch Räten machen Geschichten von solcher Art keine Freud.

Nun ist ans Licht gekommen, was still und heimlich geschah. Der Bürger hat’s staunend vernommen, eh sich’s der Stadtrat versah.

Jetzt gab es ein Gezeter. Wer ist der Verräter? Wo hat er sich versteckt? Wer Opfer und wer Täter, wird das wohl bald entdeckt?

Neuer Tag, neues Glück; der Krimi geht weiter ein kleines Stück.

Die Zeitung hat’s erzählet, was weiter dann passiert und dass so mancher Stadtrat war ziemlich irritiert.

Viel Sand ist nun im Getriebe. Der Laden läuft nicht mehr rund. D’rauf folgt ein Postengeschiebe. Dem Bürger tat man’s kund.

Wer darf jetzt den Schaden bezahlen, der ganz offensichtlich da? Natürlich die Kunden der Stadtwerke Aalen. Die rufen bestimmt „Hurrah“!

Wie man’s nicht macht, sei hier gezeiget. Der König von Aalen aber, schweiget.

Ich kann euch nicht berichten, was weiter dann geschah, nur dass man manchen Stadtrat heimlich weinen sah!

Und die Moral von der Geschicht: Alles kommt irgend wann ans Licht!

© Schwäbische Post 22.02.2018 19:56
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