Südvariante

Zu den Berichten „BI fordert Kreisel am Schützen“ und „Tierisch viele Viecher um den Ipf“:
Lieber Karl Maier, die Naturschützer, allen voran der BUND Regionalverband und BUND Ortsverband Aalen, dem auch die Naturschutzgruppe Vorderes Härtsfeld angegliedert ist, haben sich von Anfang an aktiv an der Diskussion um die B29-Trassen-Machbarkeitsstudie beteiligt und sich vehement gegen jegliche neue Trassenplanung ... gewehrt. Wir waren bei allen Veranstaltungen des Landkreises dabei. Wir haben eine ganze Reihe Leserbriefe geschrieben, wir haben Pressekonferenzen abgehalten, haben eine Internet-Petition mit aktuell über 1820 Unterzeichnern (Stand 7.3.2015) laufen, an der sich auch die Unterkochener BürgerInnen beteiligen sollten, ich habe Ortsvorsteherin Matzik auf das drohende Verkehrschaos in Unterkochen schriftlich hingewiesen.
Wenn jedoch von Landkreisseite versucht wird, den Naturschutz mundtot zu machen, wie zum Beispiel durch verleumderische, beleidigende und völlig unfähige Aussagen des sog. Wildtierbeauftragten Vonhoff, ich hätte die Wildkatze auf dem Härtsfeld durch Betrug nachgewiesen, indem ich Haare eines Präparates dem europaweit renommierten Senckenberg-Wildtier-Labor vorgelegt hätte und dieses Labor zudem BUND-hörig wäre, dann sollte auch hier ein „Aufschrei“ in Richtung Landrat Pavel erfolgen, derartige Versuche zu unterlassen, die großartigen Naturräume des Härtsfeldes kleinzureden, um unsinnige Straßenplanungen in die Tat umsetzen zu wollen. Lasst uns zusammen gegen diese völlig unnötige B29 Südvariante und den verheerenden, durch einmalig wertvolle Natur-und Landschaftsschutzgebiete wie Kugeltal, Dellenhäule, Ebnater Tal, verlaufenden B29a-A7-Südzubringer kämpfen.

Carl-Heinz Rieger, Aalen-Waldhausen
© Schwäbische Post 08.03.2015 21:42
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