Wie der Teufel das Weihwasser

Zur Wahl des Bundespräsidenten:

Die Wahl des neuen Bundespräsidenten ist gelaufen - nur freuen kann sich keiner so recht über das Ergebnis: Deutschland nicht, weil es einen besseren Präsidenten hätte bekommen können.
Die Regierenden nicht, weil ihnen in den ersten beiden Wahlgängen ganz deutlich ihre Grenzen aufgezeigt worden sind.
Christian Wulff nicht, weil er intelligent genug ist, um zu wissen, dass er eigentlich nur zweite Wahl ist und ohne den massiven Druck seiner Partei-Oberen nicht zum Zuge gekommen wäre.
Und doch hat diese Wahl auch Positives gezeigt: Dass es mit SPD und Grünen eine ernstzunehmende Alternative für unser Land gibt.
Und dass die Linkspartei noch immer so tief im Stasi-Sumpf der Vergangenheit steckt, dass sie einen Stasi-Bekämpfer Gauck fürchtet wie der Teufel das Weihwasser !
Fritz Taschinski, Ellwangen

Mehr als 100 Meldungen

Bis jetzt sind beim Ausrichter VfL Iggingen etwas mehr als 100 Meldungen für die Kreismehrkampfmeisterschaften der Schüler C eingegangen. Mit jeweils etwas mehr als 30 Teilnehmern ist die LG Staufen und der Ausrichter VfL Iggingen am Start. Beginn der Wettkämpfe ist heute um 10 Uhr auf der Sportanlage bei der Gemeindehalle in Iggingen. Die Schüler D der Jahrgänge 2001 und jünger beginnen mit dem Dreikampf, die Schüler C der Jahrgänge 1999/2000 mit dem Vierkampf. Nachmeldungen und Ummeldungen am Wettkampftag sind nur in begründeten Ausnahmefällen möglich. Klare Favoriten gibt es im voraus nicht. Alle Teilnehmer haben gute Chancen, eine Medaille zu gewinnen.

Gemeinderat tagt im Wald

Schwäbisch Gmünd. Oberbürgermeister Richard Arnold hatte dieses lange schon angekündigt: Weil die Stadt der größte kommunale Waldbesitzer im Kreis ist, wird der Gemeinderat am kommenden Mittwoch, 7. Juli, eine Waldsitzung durchführen. Diese beginnt bei guter Witterung um 15 Uhr vor der Kapelle auf dem Bernhardus, bei schlechtem Wetter in der Degenfelder Kalte-Feld-Halle. In der Sitzung geht es um den Wald als Wirtschaftsfaktor, den Wald aus der Perspektive der Forstverwaltung, die Regionale Cluster-Studie Holz und Forst, um Privatwald und um das Naturatum unter dem Gesichtspunkt Waldpädagogik.

Eine Zeitreise durch 150 Jahre

Schwäbisch Gmünd. Anlass waren die Jubiläen von St. Loreto und der Altenpflegeschule sowie eine als Projekt erarbeitete Zeitreise. Die Zeit vergeht im Spiel. So wörtlich nahmen die Altenpflegeschüler des Kurses 2008/2011 die 150-jährige Vergangenheit ihres Ausbildungsinstituts St. Loreto. Unter Leitung von Schwester Birgit erstellten sie ein Memory, Quizfragen und ein Prominentenpuzzle. Stellten Fotos, alte Schallplatten und Alltagsgegenstände zusammen. Auf diese Weise wurden lokale Themen aus Gmünd ebenso aufgearbeitet, wie Mode und Kunst im Wandel der Zeit.
Die Loreto-Studierenden stellten den Beutelsbacher Studierenden ihr selbst entwickeltes Spiel vor, das bereits mit der Parkinson-Gruppe erprobt wurde. Seit vielen Jahren findet zwischen ihnen ein reger Austausch statt. In den Begegnungen informieren sich die angehenden Altenpflegeschüler über die Parkinsonerkrankung und deren Auswirkungen und stoßen dabei auf große Offenheit der Betroffenen. Im Gegenzug gestalten die Auszubildenden jeweils einen abwechslungsreichen Nachmittag mit Gedächtnisübungen, Bewegung und Musik. So waren auch zur Präsentation vor den Beutelsbacher Auszubildenden einige Mitglieder der Selbsthilfegruppe gekommen, um einerseits St. Loreto kennenzulernen und andererseits als Zeit-Experten hilfreich zu sein. Die moderne Ausbildung stellte Bereichsleiterin Ulrike Fritsch vor. Gemeinsam erprobten alle dann die Spiele und beantworteten die Quizfragen. Das Thema Mode wurde praktisch erprobt, indem eine frühere Krankenschwester einem Schüler fachgerecht die Haare mit alten Lockenwicklern stylte. Am Tag der offenen Tür in St. Loreto, am Samstag, 23.Oktober, sind alle Interessierten eingeladen, sich ebenfalls auf die „Zeitreise durch 150 Jahre“ zu begeben.

Ferienprogramm in Eschach

Eschach. Lust auf Schnitzeljagd? Auf einen Nachmittag bei der Feuerwehr? Oder auf ein Leben als Indianer? All das und vieles mehr hat das Eschacher Sommerferienprogramm im Angebot. Im Rathaus gibt es das vollständige Programm. Wer Interesse hat, meldet sich am Montag, 12. Juli, von 13.30 bis 14 Uhr an.

Wirtschaft kompakt

Franz&Wach erweitert Der Personaldienstleister Franz & Wach wird sein Niederlassungsnetz weiter ausbauen. Derzeit denkt Inhaber und Geschäftsführer Gerhard Wach aber darüber nach. Als erster neuer Standort steht Ulm auf dem Programm, wo Franz & Wach bereits am 12. Juli eine neue Filiale eröffnen wird.

Neues Duo beim TV Neuler

Der TV Neuler wird mit einem neuen Trainerduo in die neue Saison 2010/2011 gehen. Winfried Kollmannthaler und Klaus Andreatta werden nach dem direkten Wiederaufstieg in die Bezirksliga Kocher/Rems die Kommandobrücke beim Turnverein Neuler übernehmen und versuchen mit ihrer langjährigen Erfahrung den angestrebten Klassenerhalt zu realisieren.

Nächster Aufstieg?

Nicht in dier Oberliga, aber in die Verbandsstaffel will die U18 des Juniorteams mit Trainer Marc Ruppert aufsteigen. Um dieses Ziel zu verwirklichen sollte am Sonntag der SV Vaihingen geschlagen werden. Trainer Marc Ruppert kennt jedoch die Stärken und Schwächen des Gegners. ,,Vaihingen spielt sehr diszipliniert aus einer geordneten Abwehr. Die Vaihinger hatten in der Bezirksstaffel Stuttgart viele enge Spiele und haben bis zum letzten Spieltag um die Meisterschaft kämpfen müssen. Sie sind also Drucksituationen gewohnt“, so der Trainer. Im ersten Spiel wollen die Jungs der U18 das Fundament für das Rückspiel in Vahingen legen. Hierzu zählt die nötige Einstellung und hohe Konzentration. ,,Wir haben ein Heimspiel und werden daher auch entsprechend spielen. Wir werden unser Spiel so durchziehen, wie wir es in der gesamten abgelaufenen Runde getan haben. Aber es wird sicher eine enge Geschichte werden“, so Ruppert. Dass mit einem Aufstieg die U18 nur eine Staffel unter der U19 spielt, wäre für Ruppert kein Problem, auch wenn beide Mannschaften auf Verbandsebene spielen. ,,Der Aufstieg wäre ein weiterer großer Schritt in die richtige Richtung.“ Ruppert kann auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.

Platz eins für DJK

Bei 30 Grad Luft- und 20 Grad Wassertemperatur starteten Uwe Hann, Kai Krause, Jörg Mayer und Uli Seitler in das Rennen mit insgesamt 1000 Teilnehmern. Punkt 9.55 Uhr starteten 100 Senioren in der Baden-Württemberg-Liga auf die 1500m lange Schwimmstrecke. Uli Seitler’s Strategie, das Rennen mit Vollgas anzugehen und sich damit gleich in der Spitzengruppe auf der Radstrecke abzusetzen, ging auf. Er schwamm diese in 21:17, was einen Gesamtplatz sieben bedeutete. Jörg Mayer konnte das Anfangstempo der Spitzengruppe nicht mitgehen, kam jedoch nach guten 23:18 und einem Gesamtplatz 19 in die Wechselzone. Es folgten Kai Krause und Uwe Hann in 26:00 und 27:45, damit lagen sie zunächst auf Platz 60. und 72. Die nun folgende 45km lange Radstrecke konnte in diesem Jahr mit einer Freigabe des Windschattenverbotes gefahren werden. Dies verlangte von den Triathleten nicht nur Leistung, sondern auch Strategie, schnelle Reaktion und etwas Glück in der richtigen Gruppe mitzufahren. Die Strategie von Uli Seitler ging komplett auf, er konnte als starker Radfahrer in der Topgruppe mithalten und beendete nach 1:09:53 und einem sechsten Platz das Radrennen. Jörg Mayer hatte weniger Glück in einer schnellen Radgruppe zu fahren, kämpfte sich jedoch in guten 1:11.51 zunächst alleine, dann in einer kleinen Gruppe durch und konnte seine Position halten. Kai Krause, der im Laufe des Rennens immer besser in Form kam, konnte hier 16 Plätze gutmachen und tauschte nach 1:13:18 und einer 44. Gesamtplatzierung Rad, Radschuhe und Helm gegen die Laufschuhe ein. Uwe Hann lieferte ein Super-Radrennen, verbesserte sich um 23 Plätze auf Rang 49 und beendete nach 1:12:16 den Radparcour. Damit waren die DJK nach der zweiten Disziplin hinter Crailsheim und Dornstadt mit fünf Minuten Abstand auf Platz drei. Ihrer Lauf stärke bewusst, katapultierten sich Kai Krause in 36:50 mit der besten, Jörg Mayer in 38:04 mit der zweitbesten Laufzeit und Uli Seitler in 40:41 weitere Plätze nach vorne. So finishte Seitler nach 2:11:51 als Fünfter, Jörg Mayer in 2:13:12 als Elfter und Kai Krause in 2:16:08 als 20.
Auch Uwe Hann hatte noch genug Energie um sich in 41:13 und einer Gesamtzeit von 2:21:12 auf den 36. Platz vorzuschieben und finishte damit in toller Manier sein diesjähriges Liga-Debüt. Dadurch erreichte die DJK mit 50 Sekunden Vorsprung siegreich den ersten Platz vor Dornstadt und Crailsheim und konnte in der Gesamtwertung den Vorsprung der Spitzenposition auf vier Punkte ausbauen. Die Karten vor dem letzten schweren Rennen am 22. Juli am Schluchsee liegen somit bestens und die DJKler möchte erneut siegen.

Käufer für Firma Kissling GmbH

Ruppertshofen. Nachdem die Firma Kissling GmbH aus Ruppertshofen im Mai Insolvenzantrag gestellt hat, ist nun ein Käufer gefunden. Acht der einst 17 Arbeitsplätze bleiben erhalten. Nach intensiven Bemühungen gelang Rechtsanwalt Dr. Helmut Eisner als vorläufigem Insolvenzverwalter die übertragende Sanierung durch den Verkauf an die Firma Kissling Bauunternehmung GmbH.
Innerhalb der vorläufigen Insolvenzverwaltung wurde der Geschäftsbetrieb erfolgreich fortgeführt, unwirtschaftliche Aufträge abgestoßen und die Ertragslage stabilisiert. Die Schwerpunkte liegen künftig auf den Bereichen Roh-, Um- und Ausbau sowie Sanierung. Die Kissling Bauunternehmung ist nun mit Lieferanten und Kunden in Austausch, um wieder Vertrauen aufzubauen.

Niedergang und Fatalismus

Zur Politik der jüngsten Vergangenheit:
Was soll aus Deutschland noch werden? Die letzten Monate haben uns schmerzhaft deutlich vor Augen geführt, dass wir uns auf unsere Politiker nicht verlassen können. Ihnen ist das Heil ihrer Parteien im Zweifelsfall immer wichtiger als das Gemeinwohl.
Die so genannte bürgerliche Regierung unter einer erschreckend führungs- schwachen und profillosen Kanzlerin lähmt sich im unverhohlen ausgetragenen Gezänk.
Die Opposition stellt sich exakt so auf (siehe Nordrhein-Westfalen), dass die Wähler sich auch von ihr keine Rettung zu erhoffen brauchen.

Nach der WM wird die Lage nicht mehr überdeckt
Über Nacht werden unvorstellbare Summen auf Rechnung unserer Kinder und Enkel zur Rettung des Euros bewilligt, einer Währung, mit deren Hilfe man uns Deutsche auf Mittelmaß zurecht stutzen wollte und die nun alle Länder mit in den Abgrund zu reißen droht.
Über allem ein ebenso allmächtiges wie konzeptionell hilfloses Politiker-Kartell in Brüssel ohne jede demokratische Legitimation.
Ein Bundespräsident, der nach erfolgreicher Amtszeit die Brocken hinschmeißt und beleidigt zurücktritt.
Spätestens, wenn die WM zu Ende ist und sich die katastrophale Lage unseres Landes nicht mehr im schwarz-rot-golden Fahnenmeer überdecken lässt.

Niedergang und Fatalismus sind stärker
Übrigens: Wo bleibt der Patriotismus außerhalb sportlicher Großereignisse? Dürfte es der Mehrheit unseres Volkes dämmern, dass Niedergang und Fatalismus stärker sind als die schlummernden Kräfte für eine bessere Zukunft unseres Landes.
Da hilft nur noch beten!

Richard Baumann,
Ellwangen-Rindelbach

Es brennt in der Ostalbklinik

Aalen. „Es brennt in einem Aufzugsschacht des Ostalb-Klinikums“. Diese Meldung ging am Freitag um 15.51 Uhr in der Rettungsleitstelle Ostalb ein. Wie die Polizei mitteilt, rückte die Freiwillige Feuerwehr Aalen sofort mit einer großen Besatzung aus. Im Ostalbklinikum selbst schlossen Bedienstete sofort die Brandschutztore aufgrund der starken Rauchentwicklung. „Diesem schnellen und besonnenen Handeln ist es zu verdanken, dass der Brand keine größeren Auswirkungen auf den Klinikbetrieb hatte“, lobt die Polizei. Es mussten keine Patienten evakuiert werden. Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle.
Nach ersten Ermittlungen der Polizei Aalen brannte es im Bereich eines Elektromotors eines PatientenAufzugs, der sich im Zwischenbereich des neuen Verbindungsbaus und der Frauenklinik befindet. Die genaue Schadenshöhe sei noch nicht zu beziffern. Die Feuerwehr Aalen war mit 38 Mann im Einsatz.

Kurz und bündig

Katholisches Gemeindefest Zu ihrem Gemeindefest rund um die Herz- Jesu- Kirche Essingen lädt die katholische Kirchengemeinde am Sonntag, 4. Juli, ein. Ein festlicher Gottesdienst, mit der Aufnahme der neuen Ministranten, eröffnet um 10 Uhr das Gemeindefest.

Nordic-Walking-Biathlon Der erster Teußenberger Nordic- Walking- Biathlon für jedermann findet am Sonntag, 4. Juli, beim Parkplatz Teußenberg statt. Die Startnummernausgabe beginnt um 13.30 Uhr. Der Startschuss fällt um 14 Uhr. Startgeld für Mitglieder 2 Euro, für Nichtmitglieder 3 Euro.

Patrozinium in Mögglingen
Mögglingen. Der erste Gottesdienst nach der Sanierung der katholischen Kirche St. Petrus und Paulus in Mögglingen ist am Sonntag, 4. Juli, und beginnt um 10.30 Uhr zusammen mit dem Patrozinium, dem Namenstag der Kirche. Anschließend ist ab 11.30 Uhr das Kirchplatzfest mit Mittagessen, Kaffee, Kuchen und Vesper.

Dem Bündnis beitreten?
Heubach. In der nächsten Sitzung des Heubacher Verwaltungsausschusses geht es darum, ob die Stadt Heubach dem regionalen Bündnis für Arbeit beitreten soll. Die Verwaltung bezeichnet den Beitritt zu diesem ostwürttembergischen Bündnis als „weiteren Baustein auf dem Weg zur familienfreundlichen Kommune“, ein Ziel, das sich der Gemeinderat im November 2009 gegeben hat. Das Bündnis setze sich dafür ein, dass Familie ein Standortfaktor ist. In einem zweiten Punkt der Sitzung geht es um die „Anpassung“ der städtischen Mieten und sonstige Einheiten.
Die Sitzung ist am Mittwoch, 7. Juli, im kleinen Sitzungssaal im Rathaus und beginnt um 15.30 Uhr.

Kurz und bündig

Bürgersprechstunde Am heutigen Samstag, 3. Juli, ist von 9 bis 11 Uhr die nächste Bürgersprechstunde von Oberbürgermeister Richard Arnold. Wer für zehn Minuten mit dem OB ins Gespräch kommen will, hat dazu heute im Bürgerbüro ohne Terminanmeldung die Möglichkeit.

Morgen Salvatorfest Die Gmünder CDU lädt morgen zum Salvatorfest im Pfarrgarten oberhalb der Felsenkapelle. Das Fest beginnt um 12 Uhr mit dem Fassanstich. Von da an gibt es Grillspezialitäten. Die Kolpingkapelle spielt auf. Um 14 Uhr gibt es eine ökumenische Andacht. Um 13 und um 15 Uhr gibt es Führungen. Nachmittags gibt es Kaffee und Kuchen. Der Erlös ist für die Salvator-Sanierung.

Aalen muss SHS-Abgang billigen

Aalen/Hüttlingen. Eigentlich geht es nur um eine Formalität: Der Flächennutzungsplan der Verwaltungsgemeinschaft Aalen-Essingen-Hüttlingen muss geändert werden. Denn bisher ist das Areal am Kocher beim ehemaligen Cellent nicht als Gewerbefläche vorgesehen. Schon aus dem Prinzip guter Nachbarschaft wird man die Änderung nicht ablehnen, die Verwaltungsgemeinschaft macht dies in der Regel geräuschlos.
Doch der Fall ist brisant. Zur Erinnerung: Nach zwei Jahren ergebnislosen Verhandlungen mit der Stadt hat die Firma SHW Storage schweren Herzens Wasseralfingen den Rücken gekehrt und will 2012 komplett am Kocher in Hüttlingen neu bauen. Verhandlungen für einen Standort in Fachsenfeld und vor allem neben der Löwenbrauerei Wasseralfingen, dem eigentlichen Wunsch von SHS, waren wohl letztlich an widersprüchlichen Aussagen der Verwaltung und am Grundstückspreis endgültig gescheitert.
Der Versuch von OB Martin Gerlach, in letzter Sekunde ein Gewerbegebiet neben dem Kellerhaus in Oberalfingen auszuweisen, veränderte die Entscheidung von Geschäftsführer Achim Brommer nicht mehr, am 9. März präsentierte er mit Hüttlingens Bürgermeister Günter Ensle im dortigen Rathaus das Konzept für einen Neubau für 100 Mitarbeiter.
Nun geht es nur noch um die verwaltungstechnische Aufarbeitung. Günter Ensle war zu diesem Zweck eigens in den Bauausschuss des Aalener Gemeinderates gekommen, sozusagen an alter Wirkugnsstätte: Ensle war ja lange Zeit persönlicher Referent von Ulrich Pfeifle.
Doch die Entscheidung wurde vertagt. Nicht aber, weil verschiedende Stadträte von CDU und SPD erneut das aus ihrer Sicht bürokratische Verhalten der Verwaltung kritisierten, sondern weil die Grünen Bedenken hatten, ob des ökologisch sensiblen Standortes. „Man sollte mehr im Innenbereich bauen“, mahnte Fraktionschef Michael Fleischer. Seine Fraktionskollegin Monika Schlipf beantragte Vertagung, und wie es in den Aalener Ausschüssen Usus ist, kamen die anderen Fraktionen dem nach.
Dass der Gemeinderat nächste Woche dem geänderten Flächennutzungsplan zustimmen wird, steht außer Frage. Im Bauausschuss entbrannte allerdings einmal mehr eine Debatte darüber, wie die Stadt mit Investoren umzugehen habe. „Wenn der Heimatsmühle 200 Meter entfernt eine Erweiterung verweigert wird, müssen wir uns schon fragen, ob die Bürokratie zu stark ist“, schimpfte CDU-Stadtrat und Ortsvorsteher Jo Brenner etwa.
Er kritisierte das Vorgehen der Verwaltung. In der Klausurtagung des Rates am Wochenende habe man noch davon gesprochen, man müsse junge Familien und Firmen in Aalen halten. „Was machen wir falsch und andere besser“, fragte Brenner. Auch SPD-Fraktionschef Albrecht Schmid sagte: „Ich stimme Herrn Brenner zu.“ Die Region müsse sich aber insgesamt wirtschaftlich behaupten, auch das Aalener Umland müsse über die Verwaltungsgemeinschaft eingebunden werden: „Nur so können wir mit den Ballungsräumen mithalten.“
Der Oberbürgermeister verwahrte sich gegen die Kritik. „Wir haben dazu schon alles gesagt“, meinte er, und erinnerte an die Verhandlungen mit SHW Storage zum Standort Fachsenfeld, wo man sich „handelseinig“ gewesen sei. Ein geologisches Gutachten habe den Bau dort verhindert, und die falsche Telefonvorwahl: „Die Firma wollte unbedingt eine 07361-Nummer behalten.“
Dass Einwohner und Firmen die Stadt verließen, diesen Eindruck wollte Gerlach so nicht stehen lassen. „Wir haben schon 50 Prozent der Bauplätze verkauft, vor allem in Waldhausen“, sagte er an die Adresse von Jo Brenner, „es läuft fantastisch, wir haben eine Top-Ausgangsposition.“ Man könne den Kleinen auch mal etwas gönnen und solle den Standort nicht totreden.
Brenner entgegnete: „Konstruktive Kritik ist angebracht, seien Sie nicht so empfindlich.“ Immerhin sei durch die neue Baubürgermeisterin nach Anlaufschwierigkeiten die Bauverwaltung mehr zum Dienstleister geworden. Damit war der Disput zwischen Brenner und Gerlach erst einmal beendet, Thomas Rühl (FDP/FW) machte noch zaghafte Bedenken geltend, das Areal am Kocher könne oft überschwemmt werden. Doch da konnte Günter Ensle entspannt lächeln, für Hochwasserschutz hat die Gemeinde schon gesorgt.
Die Entscheidung wurde wie gesagt vertagt, doch dem Umzug von SHW Storage steht nichts mehr im Weg. „Nehmen Sie das Wohlwollen des Ausschusses mit“, sagte Gerlach zu seinem Amtskollegen ob der verschobenen Entscheidung. Ensle kann’s entspannt sehen, Entscheidung nächste Woche.

Polizeibericht

Schwerer Arbeitsunfall
Aalen-Unterkochen. Schwere Verletzungen zog sich am Freitag ein 22-jähriger Arbeiter zu, als er durch ein Stalldach eines landwirtschaftlichen Gehöfts brach. Der Mann wollte gegen 10.50 Uhr auf dem Dach eines Kuhstalls die Halterungen für die Montage einer Photovoltaikanlage montieren. Er brach durch das Dach und stürzte etwa fünf Meter tief. Mit schweren Rückenverletzungen wurde er ins Ostalb-Klinikum gebracht.

Autofahrerin schwer verletzt
Aalen. Eine schwer verletzte Autofahrerin und ein Sachschaden von insgesamt 10 000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Donnerstagmittag, 11.35 Uhr, auf der B 19, Höhe Burgstallkreisel, ereignet hat. Ein Sattelzugfahrer hatte zu spät erkannt, dass die vorausfahrenden Autos anhalten mussten. Er fuhr auf ein Auto auf, das durch die Wucht des Aufpralls auf ein weiteres geschoben wurde. Die 29-jährige Fahrerin des ersten Autos wurde schwer verletzt.

Auf Bargeld abgesehen
Aalen-Wasseralfingen. Zwischen Null und 10.30 Uhr am Donnerstag gelangte ein Unbekannter in ein Haus in der Spieselstraße, in dem sich Metzgerei, Gastwirtschaft und drei Wohnungen befinden. In einer der Wohnungstüren steckte außen der Schlüssel. Der Täter drehte ihn um und bediente sich am Bargeld in einer Schreibtischschublade. Hinweise unter Tel. (07361) 979618.

Vereine können Wünsche äußern

Ganz im Sinne des kooperativen Miteinanders wollen die Ehrenamtlichen des Sportkreises mit den Vereinsvertretern in gemütlicher Runde Informationen rund um den Sport austauschen. „Wir haben schon im letzten Jahr bei den Abenden der ersten Veranstaltungen gemerkt, wie vielschichtig die Themen für die Zukunftsgestaltung der Vereine auf dem Tisch liegen“, sagt der Sportkreisvorsitzende Manfred Pawlita. Um besser planen zu können, bittet der Sportkreis um kurze formlose Anmeldung unter Fax 07174/802081 oder per Mail geschaeftsstelle@sportkreis-ostalb.de.

Ipfmess-Fahrplan

Standkonzert und Umzug Um 13.45 Uhr gibt’s am Samstag Musik beim Standkonzert auf dem Marktplatz. Danach setzt sich der Umzug mit über 40 Gruppen in Richtung Festplatz in Bewegung.
Ökumenischer Gottesdienst Der ökumenische Gottesdienst um 10 Uhr im Festzelt Papert eröffnet den Ipfmess-Sonntag. Die Liturgie bestreitet Pfarrer Waldemar Wrobel, predigen wird Pfarrer Michael Rau. Musik kommt von der Shalom-Gruppe.
Bauernkundgebung Joachim Rukwied, der Präsident des Landesbauernverbandes Baden-Württemberg, ist am Montag der Festredner bei der traditionellen Bauernkundgebung. Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr im Festzelt Papert.
Preisschafkopfturnier Im Festzelt „Zum Bretzgenwirt“ beginnt am Montag, um 10 Uhr, das traditionelle Preisschafkopfturnier.
Familientag Ermäßigte Preise auf dem Rummelplatz gibt’s am Dienstag.

Strandleben in Stuttgart

Stuttgart. Die Landeshauptstadt hat während der warmen Jahreszeit wieder Strände aufzuweisen. Die Stadtverwaltung gibt einen Überblick über die Freizeitareale der sommerlichen Art.

Die Strände
„Sky Beach“ nennt sich einer davon - und er ist wirklich nahe am Himmel. Auf dem obersten Parkdeck von Galeria Kaufhof kann man sich auf 1500 Quadratmetern Sand die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Mit Liegestühlen, Palmen und kalten Getränken lässt es sich aushalten. Sonntags gibt's Brunch, weitere Aktivitäten dort sind After Work Partys und Vollmond-Partys. Geöffnet ist der Sky Beach täglich von 12 bis 1 Uhr in der Königstraße 6. Das Parkhaus hat bis 1 Uhr geöffnet, die Zufahrt ist in der Kronenstraße.
Buddha Lounge Red Mandarin: Auf 1600 Quadratmetern finden Strandbesucher in der Buddha Lounge Red Mandarin Pool, Palmen, Strandkörbe und luxuriöse Liegen. Angeboten werden außerdem Gerichte aus dem Wok und natürlich Getränke. Sonntags kann man nicht nur schwimmen, sondern auch tanzen. Die Salsa-Schnupperkurse finden jeden Sonntag um 17 Uhr im Beach Club statt.
Café zu den Wagenhallen: Auch das Café zu den Wagenhallen bietet auf ungefähr 2000 Quadratmetern Sitzmöglichkeiten in allen Variationen. Sportliche können sich auf dem Volleyballfeld austoben, für Lagerfeuer-Romantiker eignet sich abends ein Plätzchen an der Feuerstelle. Auch für Live-Musik ist gesorgt. Snacks und Getränke sorgen für das leibliche Wohl.
Sandstrand am Seilerwasen: Etwas weiter vom Himmel weg, dafür ganz nah am Wasser ist der Sandstrand am Seilerwasen in Bad Cannstatt. 120 Tonnen Sand machen das Neckarknie zum Mekka für Sandburgen-Bauer. Liegemöglichkeiten, Duschen, ein Beach-Volleyballfeld und ein Kinderspielplatz mit Wasserspielen runden das Angebot ab. Auch wieder im Programm sind die beliebten Sonntags-Konzerte, jeweils am zweiten und vierten Sonntag im Monat. Natürlich gibt es auch hier Getränke und Grill-Spezialitäten. Der Stadtstrand liegt in Bad Cannstatt am Neckarufer gegenüber der Wilhelma. Parken kann man im Wilhelma-Parkhaus (Einfahrt bis 18 Uhr, schließt um 21 Uhr) und im Parkhaus Mühlgrün. Der Strand am Seilerwasen hat bei regenarmem und sonnigem Wetter ab 12 Uhr geöffnet, Montag bis Donnerstag und sonntags schließt er um 23 Uhr, freitags und samstags um 24 Uhr. Stadtstrand Max-Eyth-See MaxS:

Aufs Wasser
Ein weiterer Ort der Entspannung ist mit dem Stadtstrand am Max-Eyth-See entstanden. Baden ist zwar nicht erlaubt, aber der Atmosphäre dient ein Gewässer allemal. Außerdem kann man dem Treiben auf dem See zuschauen oder selbst einen Versuch wagen – ein Bootsverleih ist vor Ort. Getränke und Snacks bekommt man am Kiosk und für kleine Gäste lohnt sich die Schatzsuche – im Sand wurden Muscheln und Halbedelsteine versteckt. Geöffnet ist der Strand von März bis Oktober, ab 11 Uhr bis zum Anbruch der Dunkelheit.

Kurz und bündig

Leben am Rande des Imperiums
Am Sonntag, 4. Juli, erwartet Limes-Cicerone Roland Müller seine Gäste zu einem spannenden Spaziergang an die Grenze ehemaliger römischer Provinzen. Treffpunkt ist um 15 Uhr am Wanderparkplatz im Rotenbachtal.

Fußball-Derby beim Oststadt-Fest
Das Oststadt-Fest am Sonntag, 4. Juli, greift die Begeisterung der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika auf. Unter dem Motto „Dabei sein ist alles“ gibt es ein buntes und spannendes Programm. Auftakt ist im Zentrum der Oststadt, im Unipark, um 11 Uhr. Um 16.30 Uhr gibt es ein Fußballspiel des Gemeinderats gegen die Stadtverwaltung. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Facharzt-Referat
Ein Facharzt-Referat zu psychischen Erkrankungen und eine anschließende Diskussion finden am Montag, 5. Juli, um 19 Uhr, in der Hofstatt 3, beim Gesprächskreis der Angehörigen psychisch Kranker des Vereins für seelische Gesundheit statt.

Sprechstunden des VdK-Gmünd
Der VdK-Kreisverband Schwäbisch Gmünd hält am Dienstag, 6. Juli, von 15 bis 17 Uhr eine Sprechstunde in der Geschäftsstelle in der Kappelgasse 13 ab. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Der Kreisverband bietet damit eine Anlaufstelle für alle Sozialfragen.

So ist’s richtig

Unterschneidheim-Zöbingen. Bei den Ergebnissen zur Fohlenschau Zöbingen ist uns ein bedauerlicher Fehler unterlaufen: Sieger bei den Springring-Hengstfohlen war Josef Konle aus Zöbingen mit einem Hengstfohlen von „Quality“.

Kurz und bündig

Literaturabend am EAG „Typisch“ Literaturkurs – Auch dieses Jahr haben sich die Schüler und Schülerinnen des Ernst-Abbe-Gymnasiums Oberkochen, die das Orchideenfach „Literatur“ belegen, wieder allerhand einfallen lassen, um den schon zur Tradition gewordenen „Literaturabend“ zu gestalten. In gemütlicher Atmosphäre werden am Montag, 5. Juli, um 19.30 Uhr, Werke der Kursteilnehmer und Stücke Loriots im Forum des Ernst-Abbe-Gymnasiums präsentiert.

„naturnah“-Markt am Samstag und Sonntag

Der Erlebnismarkt am Lorcher Kloster öffnet am heutigen Samstag, 3. Juli, von 11 bis 20 Uhr, am Sonntag, 4. Juli, von 10 bis 18 Uhr. Es gibt über 100 Stände mit Produkten aus der Natur, Tiere und Führungen.

Dritte Kraft im Land

Dass das PG in diesem Schuljahr mit seiner Mannschaft weit kommen kann, hat sich bereits im Kreisentscheid angedeutet. Ohne Satzverlust konnten die Kreismeisterschaften souverän gewonnen werden. Auch die Zwischenrunde war für die Ellwanger wenig problematisch. Erst im Finale des Regierungspräsidiums Stuttgart kamen die ersten echten Prüfsteine. Vor allem die Mannschaft aus Wertheim war an diesem Tag enorm stark. Mit viel Motivation, aber auch mit etwas Glück konnten die Wertheimer im Entscheidungssatz denkbar knapp besiegt werden. Somit wurde dann doch etwas überraschend das Ticket für das Landesfinale in Friedrichshafen gelöst. Gespannt fuhr die Mannschaft in Richtung Bodensee, denn dort warteten mit Bad Säckingen, Rottenburg und Friedrichshafen die drei stärksten Mannschaften aus Baden-Württemberg auf die Volleyballer des Peutinger-Gymnasiums. Gleich zu Beginn mussten die Ellwanger gegen Bad Säckingen ran. Diese Mannschaft zeichnete aus, dass sie sehr ausgeglichen besetzt war. Vor allem in der Feldabwehr entschärften die Jungs die härtesten Schmetterbälle. Dennoch hielten die PGler das Spiel bis zum Schluss völlig offen. Erst im Tie-Break mussten sich die Ellwanger knapp den Abwehrkünstlern aus Bad-Säckingen beugen. Den Wert dieser knappen Niederlage wurde erst am Ende des Turniers deutlich. Denn nicht die favorisierten Teams aus Rottenburg oder Friedrichshafen setzen sich am Ende durch, sondern der Außenseiter aus Bad Säckingen, der somit das Ticket für das Bundesfinale gelöst hatte. Ellwangen sicherte sich mit einer weiteren Niederlage gegen Rottenburg und mit einem unerwarteten Sieg gegen Friedrichshafen den dritten Platz. Dieser Erfolg ist das Ergebnis einer langjährigen Aufbauarbeit, die nicht nur über den Sportunterricht in der Schule zu leisten ist. Neben Volleyball-AG Stunden ist es vor allem die Kooperation Schule und Verein, die die Grundlage für diesen Erfolg bildet
Teilnehmer des PG: Weber, Dolzer, Ziegler, Dostal, Koumpridis, Hirschmiller, Lingel, Hoffmann.

Vielfältig und bunt

Schwäbisch Gmünd. Im ersten Schulhalbjahr haben die Schüler der achten Klasse der Freien Waldorfschule Schwäbisch Gmünd bereits das Theaterstück „Der New Yorker Kreidekreis“ einstudiert und aufgeführt. Hier stand die Arbeit in der Gemeinschaft im Vordergrund. Nun stellten sich die 14- und 15-Jährigen mutig, selbstbewusst und kompetent ihrer zweiten Herausforderung: der Präsentation ihrer eigenen Jahresarbeiten. Über einen längeren Zeitraum hinweg haben sich alle Schüler in ein Gebiet ihrer Wahl eingearbeitet und dazu eine praktische Arbeit durchgeführt. Nun war es dann soweit: Jeder Schüler stellte in einem zehnminütigen Vortrag einem großen Forum aus Eltern, Mentoren, Freunden und Bekannten sein Thema vor. Fotos auf der Leinwand gaben interessante Einblicke in den Arbeitsprozess. „Wer kann da noch cool bleiben?“, sagt Klassenlehrer Thomas Haas. Für das Publikum waren es spannende und interessante Abende. Die Themen waren vielfältig und bunt: Ein Praktikum beim Tierarzt, im Altersheim und beim Physiotherapeuten fanden sich neben handwerklichen Arbeiten wie dem Bau eines Leiterwagens, einer Staffelei oder einer Blumenschale aus Stein. Aber auch künstlerische Arbeiten, die Arbeit mit behinderten Kindern, die Vorbereitung auf einen Triathlon und das Kennenlernen von Politik und Politikern fand sich auf der Themenliste. Das Konzept der Waldorfschulen orientiert sich stark an der Entwicklung des Menschen, vom Kind über den Jugendlichen hin zum jungen Erwachsenen. Ihre Pädagogik unterstützt und fördert diese Entwicklung mit einer Vielzahl von Projekten, die auf die jeweilige Altersstufe abgestimmt sind. Mächtig stolz auf seine Klasse war Haas: „Wäre unsere Elf so stark, würde sie ins Finale einziehen!“
Hallo Walter, alles Gute zu deinem 70. Geburtstag am Sonntag wünscht dir deine Inge

Hallo Opa Walter, alles Gute und vor allem Gesundheit zu deinem 70. Geburtstag am Sonntag wünschen dir Walter, Christine, Daniel und Sabrina

Hallo Claudio! Alles Gute zum Geburtstag wünscht dir Sabine.

Hallo Maren, alles Gute und Liebe zu deinem 9. Geburtstag wünscht dir deine Mama

Kaum zu glauben, aber wahr, am Sonntag wird Walter Wittek sen. 70 Jahr. Dazu gratulieren ihm ganz herzlich Beate und Utz

Liebe Ute, wir wünschen dir heut a Gugg randvoll mit Seligkeit an Bliatabaum zum Dronderliega .... M .P.

Liebe Caro, wir wünschen dir von Herzen alles Gute zum Geburtstag! Stell die Cocktails kalt, heute wird gefeiert! Schlaaand :-)! Bussi Nadine & Oli

Hallo Oma! Alles Gute zum Geburtstag wünscht dir dein Feger Marian mit Papa und Mama.

Liebe Franzi, zu deinem morgigen 18. Geburtstag wünschen wir dir alles Liebe, bleib, wie du bist, wir haben dich ganz doll lieb. Bussi Mam, Dad u. Steffi

Morgen Gretl! Gesundheit, Glück und Freude für dein neues Lebensjahr und alles Liebe und Gute wünschen dir J u W , I u A,
dazu noch eine schöne...

Hallo Andrea, hallo Flo! Wir wünschen euch einen ganz tollen Hochzeitstag, eine super Party und alles Gute für die Zukunft! C. und S., M. und A.

Kurz und bündig

Girls-Cup
Der TSV Wasseralfingen organisiert am Samstag, 10. Juli, einen Girls-cup für Juniorinnen, auf dem Sportgelände Bürgle. Beginn 10 Uhr.

DJK-Sommerfest
Hoch her geht’s am Wochenende beim DJK-Sommerfest in Wasseralfingen. Am Samstagabend, 4. Juli, findet nach Abschluss der ersten Turnierrunden der Jugendfußballer im Festzelt die Fußball-WM-Party statt. Am Sonntag beginnt der Tag mit dem Gottesdienst um 10.30 Uhr. Der Musikverein Hüttlingen spielt über die Mittagszeit, der Alleinunterhalter Christoph Abele am Nachmittag.

Platzkonzerte
Am Sonntag, 4. Juli, finden die nächsten Platzkonzerte im Rahmen der Sommeraktion „Aalen City blüht – historisch“ statt. Der Musikverein und der Liederkranz Unterkochen spielen um 11 Uhr am Marktbrunnen. Anschließend werden um 12 Uhr das Percussion Ensemble Schiegl und die Wasserschnalzer Schludda Gugga am Bahnhofsvorplatz spielen.

Thomasmesse auf der Heide Am Sonntag, 4. Juli, wird um 19 Uhr im ökumenischen Gemeindezentrum Peter und Paul auf der Heide die Thomasmesse gefeiert. Anschließend ist Sommerfest.

Gartenfest Das traditionelle Gartenfest der Kolpingsfamilie wird am 4. Juli, ab 10.30 Uhr, auf dem Grundstück der Kolpinghütte am Langert gefeiert.

Familiengottesdienst
In der Martinskirche im Pelzwasen findet am Sonntag, 4. Juli, kein Gottesdienst, und auch keine Kinderkirche statt. Stattdessen wird die Gemeinde um 10.30 Uhr zum Familiengottesdienst beim Stiftsfest der Samariterstiftung ins Festzelt in der Jahnstraße eingeladen.

Gmünd diskutiert über Marke GD und Kennzeichen

Schwäbisch Gmünd. Studenten der Heilbronner Hochschule hatten dazu 231 Bürger befragt. 82 Prozent davon wollen GD wieder als Autokennzeichen haben. Für Dr. Ralf Borchert von der Heilbronner Hochschule im Vergleich zu anderen Städten ein „überdurchschnittliches Ergebnis“, für OB Richard Arnold ein „Signal für die hohe Identifikation der Bürger mit der Stadt“ (GT vom Donnerstag, nachzulesen unter www.gmuender-tagespost.de). GD wird aber nicht nur als Kennzeichen diskutiert. Vom Einhorn-Verlag gibt es eine Aufkleber-Initiative „Ich komme aus Schwäbisch Gmünd“. Und GD wird als Marke für Gmünd diskutiert. Die GT wirft heute deshalb nicht einen, sondern vier Blicke auf das Thema der Woche.

Die Besten im Überblick


Bezirksliga
1. Christoph Merz (Hofherrnweiler) 27
2. Andreas Betz (Waldstetten) 27
3. Christoph Renner (Heldenfingen) 24

Kreisliga A I
1. Manuel Ziesel (Herlikofen) 21
2. Dardan Kelmendi (Normannia) 20
3. Andreas Hermann (Mutlangen) 20

Kreisliga A II
1. Christoph Leuze (SV Lippach) 30
2. Benjamin Hieber (VfB Ellenberg) 29
3. Manuel Gloning (Stödtlen) 19

Kreisliga B I
1. Firat Koc (TV Lindach) 36
2. Johannes Nickel (Hussenhofen) 26
3. Luigi Falcone (Stella Italia) 22

Kreisliga B II
1. Simon Rieger (TSV Dewangen) 37
2. Hakan Keskin (SV Göggingen) 31
3. Orhan Yilmaz (TSV Dewangen) 27

Kreisliga B III
1. Christoph Geiger (Westhausen) 25
2. Matthias Wagner (VfL Neunheim) 24
3. Manuel Volk (SV Fachsenfeld) 18

Kreisliga B IV
1. Philipp Staudenecker (Oberkoch.) 33
2. Manuel Brenner (SV Auernheim) 23
3. Angelo Donato (SV Ebnat) 22

Kirchliche Notizen aus dem Kirchenbezirksausschuss

Verzicht auf Bauumfahrt „Wir haben in diesem Jahr auf eine Besichtigung der Baustellen verzichtet, weil es momentan relativ wenig Informationsbedarf gibt“, erklärte Kirchenverwaltungsrat Harald Schweikert im Kirchenbezirksausschuss (KBA).

Kindergartenanbau
nötig? Schweikert stellte die Frage, ob es in Anbetracht von sinkenden Kinderzahlen Sinn mache, in Abtsgmünd 300 000 Euro in einen Anbau an den Kindergarten zu investieren. Er berichtete zudem vom Neubau des Ferientagheims in Leinroden, dessen Planung bereits vorliegt. Im Herbst soll mit dem Neubau begonnen werden.

Geld für Heizung fehlt Die Sanierung der Andreaskirche in Trochtelfingen sei dringend nötig. Diese Maßnahme koste rund 11 000 Euro. Ebenfalls wichtig sei die Renovierung des Pfarrhauses in Kirchheim. „Das Pfarrerehepaar will und muss auch demnächst einziehen“, stellte der Kirchenrechner fest. Allerdings sei die Finanzierung von 20 000 Euro noch nicht in trockenen Tüchern. Hier gebe es Probleme, eine neue Heizung zu finanzieren. Vor allem deshalb weil keine Zuschüsse von der Landeskirche gewährt würden. Der Grund: Die Kosten liegen unter einer Bagatell-Grenze.

Stadtkirchen-Turm Im kommenden Jahr steht die Sanierung des Turms der Aalener Stadtkirche an. Die Kosten sind mit rund 300 000 Euro veranschlagt. Die Maßnahme rückte von Platz 34 (Planung ab 2012) auf den 20. Platz (2010) vor.

Neresheimer
Kindergarten Über die Sanierung des evangelischen Kindergartens in Neresheim müsse man zu gegebener Zeit sprechen, so der Kirchenrechner. „Die Gemeinde hat nämlich signalisiert, dass das Vorhaben eventuell in der angedachten Form nicht kommt“, sagte Schweikert.

Dachsanierung –
Herausforderung Eine Herausforderung sei vermutlich die Dachsanierung des Gemeindezentrums der Versöhnungskirche in Oberkochen (in der Planung ab 2012). Der Grund, die Kosten werden auf eine Million Euro geschätzt.

Neue Homepage Zur Bezirkssynode im November soll die neue Homepage des Kirchenbezirks online gehen. Über den aktuellen Stand der Dinge informierte Stephan Stoll das Gremium, das dessen Engagement lobte.

180 000 Euro Der Kirchenbezirk Aalen erhält 180 000 Euro aus einem Sonderprogramm der Landeskirche dafür, dass Pfarrhäuser energetisch saniert werden. Im Dekanat Aalen ist das Geld für zwei Häuser bestimmt. Eines steht bereits fest: das Wasseralfinger Pfarrhaus. aki

Baumhaushotel kann kommen

Rosenberg. Es soll eine echte Attraktion, nicht nur für die Gemeinde Rosenberg, werden: das geplante Baumhaushotel im Ortsteil Hüttenhof.
Die Wipfelglück GmbH aus Griesheim will hier in Bälde acht bis zehn Baumhäuser installieren. Die Häuschen mit einer Fläche von etwa 25 Quadratmetern sollen in einer Höhe von etwa fünf Meter in den Bäumen aufgestellt werden. Sie sind komplett aus Holz gefertigt, verfügen über eine Terrasse mit Geländer sowie eine Außentreppe, die als Zugang dient. Nachdem die Ver- und Entsorgung mit Frischwasser beziehungsweise des Abwassers (über Kanister) abschließend geregelt werden konnte und auch eine Lösung für die Löschwasserversorgung gefunden wurde – in Form eines zusätzlichen Hydranten, der nahe des Baumhaushotels installiert werden wird – wurde vom Gremium am Mittwoch einstimmig die öffentliche Auslegung des Planentwurfs gebilligt.
Wie Bürgermeister Uwe Debler noch betonte, ist auf dem Areal trotz Baumhaushotels auch weiterhin eine geordnete Waldbewirtschaftung gewährleistet.
Ebenfalls einstimmig erfolgte danach die Vergabe der Straßenunterhaltungsarbeiten an die Firma Tannhauser & Ulbricht aus Fremdingen zu einem Preis von 65 583 Euro. Für dieses Geld wird die Baufirma die Zufahrt zur Ludwigsmühle runderneuern und die Zufahrt zu einem landwirtschaftlichen Betrieb in Unterknausen asphaltieren. Außerdem soll in Hummelsweiler im Bereich der Kirchstraße ein Teilstück der Straße einen neuen Belag erhalten.
Desweiteren gab der Bürgermeister die Ergebnisse der Umfrage zur Kindergartenbedarfsplanung bekannt. Demzufolge entspricht das Angebot in den Kindergärten Rosenberg und Hohenberg weitestgehend dem Bedarf. In Rosenberg hätten allerdings drei Eltern Interesse an einer Ganztagesbetreuung bekundet. Sollten hier in Zukunft noch mehr Eltern Bedarf anmelden, müsse die Gemeinde reagieren. Andere Sonderwünsche, wie etwa eine Kleinkindbetreuung oder verlängerte Kindergartenöffnungszeiten (samt Mittagessen) würden über den Verein Pate beziehungsweise eine Kooperation mit der Schule erfüllt. rim

Bettringen gewinnt erneut

In den Einzeln zeigte sich bereits, dass der Gegner den Bettringer Herren nichts entgegen zu setzen hatte. Fünf Einzel wurden souverän in zwei Sätzen gewonnen. Lediglich Frederic Münch konnte erst über den Match-Tie-Break seinen Punkt sichern. Dadurch stand es schon nach den Einzeln 6:0. Auch in den Doppeln zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Paarungen Jan Pavlicek/Kai Ganick und Axel Beisswenger/Frederic Münch gewannen ihre Spiele deutlich. Lediglich Patrick Hieber und Andreas Hornbacher mussten ihren Punkt knapp im Tie-Break abgeben. So stand es am Ende 8:1 für die Bettringer Herren.

Thomas Steidle

Thomas Steidle weiß schon eines: Er gehört zu den besseren Tippern unseres Welttrainer-Spiels. Sage und schreibe neun seiner Spieler standen bzw. stehen im Viertelfinale. Als nächstes möchte er Lionel Messi verabschieden.
Mit seinen 698 Punkten (Stand: Ende der Achtelfinals) liegt Steidle im Mittelfeld der deutlich mehr als 7000 Teilnehmern unseres Tippspiels. Doch die meisten vor ihm haben deutlich weniger Spieler, die im Viertelfinale noch dabei sind bzw. waren. Steidle musste nach dem Achtelfinale nur auf John Terry und bereits nach der Vorrunde auf Franck Ribery verzichten: „Als Bayern-Fan stellt man natürlich Robben und Ribery auf“, sagt der künftige Trainer des FC 1913 Ellwangen. Wobei auch der Holländer nicht die beste Wahl war, schließlich holte er verletzungsbedingt zweimal keine Punkte. Über Riberys Frankreich ist er aber mehr enttäuscht: „Wie die aufgetreten sind, das geht gar nicht.“
Den Rest des Teams bilden Spanier, Deutsche, Argentinier und Brasilianer, und mit dieser Wahl ist er gut gefahren. „Die Spanier waren für mich Topfavorit vor dem Turnier, daher habe ich vier ausgewählt.“
Ob er mittlerweile bereut, mit Philipp Lahm nur einen Deutschen aufgestellt zu haben? „Ach, wenn Deutschland weit kommt, ist es mir egal, wenn ich ein paar Punkte nicht hole.“
Steidle ist begeistert von dem, was er bisher von den Deutschen gesehen hat: „Natürlich hat die Mannschaft noch einige Schwächen, aber fußballerisch ist es das Beste, was man seit 1990 gesehen hat. Und wenn ich sehe, was Özil, Schweinsteiger oder Müller so spielen, müssen wir auch gegen Argentinien keine Angst haben.“ Sein Tipp für heute? „Es wird verdammt schwer, die Argentinier sind im Sturm absolute Weltklasse. Deshalb tippe ich auf ein 3:2 für uns.“

Die Mannschaft von Thomas Steidle:
Torwart: Iker Casillas (Spanien, 64 Gesamtpunkte)

Abwehr: Carles Puyol (Spanien, 66), Philipp Lahm (Deutschland, 71), Lucio (Brasilien, 65), John Terry (England, 66)

Mittelfeld: Kaka (Brasilien, 42), Xavi (Spanien, 70), Franck Ribery (Frankreich, 53), Arjen Robben (Holland, 38)

Sturm: Lionel Messi (Argentinien, 78), David Villa (Spanien, 85)

Gesamtpunkte: 698

Ärger über fliegenden Fotografen

Lorch-Rattenharz. Vor einigen Tagen sei ein Hubschrauber einige Male über ihr Haus gekreist, berichtet die betroffene Familie, die in der Kaiserstraße wohnt. Wenige Tage später stand ein Mann vor der Tür mit Luftaufnahmen des Hauses. Diese wollte er der Familie in Rattenharz verkaufen. Die Familie lehnte die Fotos ab, findet aber die Vorgehensweise des Fotografen nicht in Ordnung. „Ich will doch nicht von jedem Wildfremden mein Grundstück fotografiert haben“, sagt die betroffene Frau, die nicht namentlich genannt werden möchte. „Können wir Bürger uns dagegen überhaupt nicht wehren“, fragt sie weiter. Wenn der Fotograf die Bilder nur den Hausbesitzern anbietet, sei das eine „rein legale Geschichte“, sagt der Polizeisprecher auf GT-Anfrage. Und weiter: „Es liegt keine Straftat vor.“ Nur dürfe der Fotograf laut Polizei die Bilder nicht ungefragt ins Internet stellen oder an Dritte verkaufen. Bei der Polizei in Lorch und Gmünd seien keine Beschwerden über den Fotografen eingegangen, sagt der Sprecher weiter. Die betroffene Familie ärgert sich übers Verhalten des Mannes, der „drückermäßig“ aufgetreten sei. Er habe auch an anderen Häusern in der Straße geklingelt und wollte seine Bilder verkaufen. „Die Google-mentalität scheint Schule zu machen“, sagt die betroffene Frau.

Nihon Kessho Kogaku ist Supply Chain Partner

Oberkochen. NK&K, eine 100-prozentige Tochter des japanischen Mitsui Mining & Smelting Konzerns, beliefert Carl Zeiss SMT mit Kalziumfluorid, einem Spezialmaterial zur Herstellung von Linsen mit hoher Transparenz und hoher Laserbelastbarkeit im kurzwelligen UV-Bereich. „NK&K ist seit vielen Jahren ein sehr wertvoller und zuverlässiger Ge- schäftspartner“, betont Peter Schlindwein, Leiter des Supply Chain Managements der Carl Zeiss SMT. „Auch dank der Liefertreue von NK&K haben wir es geschafft, die massive Nachfrage nach Lithografieoptiken von Carl Zeiss SMT während des Ramp-Ups der letzten Monate zu bedienen.“ Die Auszeichnung als „Supply Chain Partner“ sei auch ein Dank für die hervorragende Zusammen- arbeit in den vergangenen Jahren. Bereits seit 2005 ist NK&K ständiger Lieferant von Carl Zeiss SMT. Seitdem stehen beide Firmen im intensiven Austausch und arbeiteten bei der Entwicklung neuer Produkte zusammen.

Katzen sollten kastriert werden

Zu Leserbrief „Katzenbabys zu verschenken“:
Die Aktiven vom Tierschutzverein Aalen bekommen jedes Jahr so viele kleinen Miezen, die entweder alleine oder sogar teilweise mit den Katzenmüttern ausgesetzt werden. Diese Notfälle werden dann bei uns aufgenommen und wieder weitervermittelt.
Leider gibt es aber immer wieder Mitmenschen, denen es gefällt junge Katzen regelrecht zu züchten, weil es Spaß macht, immer wieder junge Kätzchen zu haben.
Es gibt leider Gottes immer genügend Notfälle in allen Tierheimen oder bei den verschiedenen Tierschutzvereinen, dass es bestimmt nicht notwendig ist, kleine Katzen mit Absicht auf die Welt kommen zu lassen, weil man gerade kein anderes „Hobby“ hat.
Jeder, der ein Tier bei sich aufnimmt, hat in diesem Augenblick auch die Verantwortung für dieses Tier. Bitte denken sie vorher daran.

Ute Barnet, Aalen-Wasseralfingen

Bitte keine gezielte Kulturvernichtung

Zur drohenden Schließung des Aalener Urweltmuseums:
Die Bedeutung des Aalener Urweltmusums, zugleich einer der Eckpfeiler des Unesco-Geo-Parks Schwäbische Alb, wird anscheinend völlig verkannt. Die Geologie-Sammlung des Aalener Urweltmuseums ist eine sehr bedeutende und wichtige Sammlung in Europa, sie ist vergleichbar einem Domschatz. Wird das Aalener Geologie-Museum geschlossen, ist der Unesco-Geo-Park in akuter Gefahr - der Unesco-Titel könnte entzogen werden! Was das bedeutet, kann man in Dresden erfahren: Sturheit und Unkenntnis der Bedeutung führten zum Verlust des Titels. In Aalen sollte man es besser machen.
Die Schließung dieses Museums käme einer „Bücherverbrennung“ gleich. Bei allen Sparzwängen, wer so etwas vorschlägt und betreibt, disqualifiziert sich eigentlich nur selbst. Man kann über neue oder andere Standorte reden, aber eine Schließung wäre ein Schildbürgerstreich von maximaler Ignoranz und Tragweite und eine gezielte Kulturvernichtung. Mit der gleichen Denkweise und der gleichen Kostendiktion könnte man auch den „Spionenturm“ auf dem alten Rathaus abbauen und wegsperren, da Pflege, Betrieb und Unterhalt ja nur Geld kosten würden oder man könnte den Marktbrunnen abbauen, der sogar ab und zu einer teuren Reinigung oder gar des Blumenschmucks bedarf. Es gibt kulturelle Werte, wie die wertvolle Sammlung im Urweltmuseum, die würde jeder vernünftige Mensch nur hegen, pflegen, schützen und versuchen, noch weiter auszubauen, da sie einen sehr deutenden Kulturschatz darstellt, den man mit Stolz und Freude vorzeigen kann, genauso wie den „Spionturm“ oder den Marktbrunnen.
Eine Standortveränderung an den Tiefen Stollen scheint verworfen zu sein, da die Stadt sparen muss. Letzteres ist sicherlich beim gegebenen Verschuldungsgrad geboten, doch bitte an den richtigen Stellen und in intelligenter und dennoch kulturbewahrender Weise. Dass dies möglich ist, haben andere Städte mit Bravour und Cleverness gezeigt, wo man wichtige Kulturstätten trotz Sparzwänge noch stärken und ausbauen konnte.
Dr. Hans-Joachim Bayer, Karlsruhe

Pech vom Punkt

Gleich im ersten Spiel gegen die Mozartschule Hussenhofen konnte die Mannschaft ein Ausrufezeichen setzen. Nach einer höchst konzentrierten Partie stand ein 8:0-Sieg zum Auftakt für die Mädels zu Buche, der so nicht zu erwarten war.
Auch im zweiten Spiel ließ die RSH, die mit Fiona, Jana, Asia, Eveline, Raphaela, Sarah, Madlen, Laura, Jana und Sharon antrat, ihren Gegnern nicht den Hauch einer Chance. Die Rauchbeinschule sah beim 9:0-Kantersieg, bei dem vor allem Jana und Raphaela herausragten, kein Land und wurde folglich geradezu demontiert. Im dritten Spiel gelang es der Mannschaft nicht, die beiden Auftaktsiege zu bestätigen. Gegen die defensiv sicher stehenden Spielerinnen der Eugen-Bolz-Realschule Ellwangen rannte man vergeblich an und unterlag mit 0:1.
Trotz der Niederlage ging die RSH hochmotiviert in die Partie um Platz drei gegen Waldstetten. Zu Beginn der Partie merkte man den jungen Spielerinnen die Nervosität deutlich an, so dass man schnell im Hintertreffen lag. Im Spielverlauf befreite sich die Mannschaft jedoch mehr und mehr und konnte kurz vor Spielschluss zum 3:3 ausgleichen. Die Entscheidung musste also im Elfmeterschießen fallen. Beim Stande von 6:6 konnte die ansonsten starke Torhüterin der RSH den entscheidenden Elfmeter einer Waldstetterin nicht parieren, Platz vier war für die RSH dennoch ein Erfolg.

Fahrradturniere für die Sicherheit

Eschach. Der MSC Eschach und die Grundschulen Göggingen und Schechingen veranstalten zwei ADAC-Jugend-Fahrradturniere: für Radfahrer von 8 bis 15 Jahren in Göggingen am Montag, 5. Juli, von 13 bis 15 Uhr mit der Grundschule Göggingen bei der Gemeindehalle. Danach können Jugendliche der Jahrgänge 1995 bis 2002 bis 18 Uhr an dem Turnier teilnehmen. Am Dienstag, 6. Juli, wird das Turnier ab 7.30 Uhr fortgesetzt. In Schechingen können Kinder am 7. Juli ab 16.30 Uhr bis 19 Uhr und am 8. Juli ab 8 Uhr an dem Turnier auf dem Parkplatz beim Sportverein teilnehmen. Anmeldung bei den Grundschulen und den Turnieren. Die Teilnahme ist kostenlos.

Ein Turnier zum Geburtstag

Das Männerturnen war Mitte bis Ende der 80er-Jahre in Gschwend groß geschrieben. Erfolgreich wurde auf Bezirksebene mit der Mannschaft geturnt. Allerdings war es im Laufe der Zeit manchen aus beruflichen Gründen nicht mehr möglich, regelmäßig zu trainieren. Letztlich blieben nur noch zwei übrig, Jürgen Bauer und Hermann Mantel. Irgendwann kam man auf die Idee, am Trainingsabend mal nicht zu Turnen, sondern einfach „Federball“ zu spielen.
Aus diesem rein zufälligen Gedanken wurde die Abteilung Badminton der Turn- und Sportfreunde ins Leben gerufen. Unerwartet groß war der Zulauf für diese in Gschwend noch völlig unbekannte Sportart. Es dauerte nicht lange, bis man zusätzliche Trainingszeiten in der Gemeindehalle beantragen musste. Gleich im ersten Jahr wurde eine Mannschaft für die Ligarundenspiele gemeldet. Siege waren in den ersten beiden Jahren eher Mangelware, es wurde kräftig Lehrgeld bezahlt, was sich aber im Laufe der Zeit lohnen sollte. Schon nach vier Jahren schaffte man den Aufstieg in die Bezirksliga, weitere vier Jahre später kam sogar der Aufstieg in die Landesliga. Um den Spielerwünschen gerecht zu werden, wurde im Jahr 2000 eine zweite Mannschaft gemeldet. Der Einsatz von Harry Lindauer, gerade im Jugendbereich, sollte bald seine Früchte tragen. Die Gschwender Jugendspieler errangen hervorragende Platzierungen auf Regional-, Bezirks- und Landesebene. Aus Platzmangel in der alten Gemeindehalle in Gschwend standen Trainer und Spieler sechsmal die Woche in der Halle, sogar am Sonntagvormittag.
Erst mit dem Bau und der Einweihung der neuen Mehrzweckhalle in Gschwend im Mai 2006 entspannte sich die Trainingssituation. Seit der Saison 2007/2008 steht Gschwend mit drei Mannschaften im Spielbetrieb. Alle drei konnten sich in der abgelaufenen Saison sicher im Mittelfeld platzieren. Die zunehmende Zahl der ehemaligen Jugendspieler verstärkt die Mannschaften auf zahlreichen Positionen.
Aus all diesen Gründen darf deshalb heute gefeiert werden. Ein „Minimannschaftsturnier“ (Damen-, Herrendoppel und Mixed), sowie Spieleinlagen der Gschwender Badmintonjugend werden zu sehen sein. Zwölf Gastmannschaften und drei Gschwender Mannschaften werden an dem Mannschaftsturnier teilnehmen. Die Vorrundenspiele beginnen um 13 Uhr.

Juniorteam gewinnt Silber

Die Mannen von Trainer Niko Vassilakopoulos und Holger Steibel nahmen das Heft in die Hand und drückten gleich aufs Tempo. Trotz größerer Spielanteile von seitens des Juniorteams ging man mit einem 0:1 Rückstand in die Pause. In der zweiten Hälfte gab es dann nur noch Einbahnstraßenfußball Richtung Heidenheimer Gehäuse, die in der Folge nur noch aufs Kontern aus waren. In der 47. Minute passte Srdjan Pajic mustergültig zu Andreas Vassilakopoulos, der zum vielumjubelten Ausgleich einschoss. Die besseren Nerven hatte dann der FCH.
Juniorteam: Gilgenberg, Hahn, Biebl, Dayan, Pajic, Groiß, Vassilakopoulos, Brunnhuber, Ulmer, Wald, Gräupner, Gilgenberg, Maier, Steinhoff, Nestler, Fürst, Wiedmann, Göschel-Serejo, Minder.

Paul mampft Sieger

Paul hat wieder richtig zugelangt. Sie erinnern sich – das Kraken-Orakel aus dem Sealife in Oberhausen. Zwei Glasbehälter mit identischem Futter, versehen mit den Flaggen der jeweiligen Kontrahenten. Wo Paule zulangt, wird nach Abpfiff gefeiert. Bisher hat der Oktopus alle WM-Spielresultate der deutschen Mannschaft richtig vorhergesagt. Jetzt schnappte sich der Achtarmige wieder sein Futter aus der Teutonen-Box. Deutschland-Fans können sich also entspannen. Soll Maradonna ruhig poltern und Messi zaubern – Klose und Co. schicken die Gauchos heim. Wenngleich es nach Verlängerung und Elfmeterschießen riecht. Paul ließ sich nämlich etwa eine Stunde mit dem Zugriff Zeit. Nicht auszudenken, die Sealife-Leute hätten den Tintenfisch vor die Wahl Wulff oder Gauck gestellt. Das Tier wäre glatt verhungert. Im Dienste der Wissenschaft, versteht sich, hätte ich da ja auch ein Experiment mit Paul im Sinn. Etwas in der Richtung mit 49 durchnummerierten Behältern. Klar, dass Paule nach der Zusatzzahl aufhören dürfte. Blöd nur, dass die Sealife-Leute mich partout nicht allein da reinlassen wollen. Martin Simon

Kirche im Grünen

Alfdorf-Vordersteinenberg. Seit 20 Jahren feiert die Kirchengemeinde in Vordersteinenberg einen Gottesdienst im Grünen am Spielplatz beim Sportplatz. In diesem Jahr findet der Gottesdienst am morgigen Sonntag, 4. Juli, statt. Beginn ist um 10.30 Uhr. Die Predigt wird Pfarrerin Carola Kittel halten. Der Posaunenchor, der Flötenkreis und der Männergesangverein „Rütli“ wirken mit. Im Anschluss wird ein einfaches Mittagessen angeboten. Bitte Teller und Besteck mitbringen. In Alfdorf findet an diesem Sonntag kein Gottesdienst statt.

Werkrealschule – Zukunftsmodell?

In fünf bis zehn Jahren wird die Hälfte der neuen Werkrealschulen geschlossen werden. In fünfzehn Jahren werden nur noch 190 Gemeinden im Land genug Kinder haben um eine zweizügige Werkrealschule zu halten. Diese Zahlen stammen aus dem Schulentwicklungsgutachten, das die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) von der Universität Konstanz erstellen ließ. „ Wir bringen die Mittlere Reife in die Fläche des Landes“, sagte die Kultusministerin Marion Schick am 28. Juni in Fellbach. Wie soll das gehen, wenn bald weiße Flecken auf der Karte der Schulstandorte entstehen werden?
Durch den verzweifelten Versuch das dreigliedrige Schulsystem zu halten, wurde die Chance verpasst, eine tragfähige Sekundarschule einzurichten.
Das Integrationsmodell der GEW sieht vor, dass Hauptschüler und Realschüler sechs Jahre lang gemeinsam lernen. Es müssen keine Klassen nach Schularten getrennt werden, sondern es werden integrierte Lerngruppen gebildet. An drei Vierteln der Gemeinden in Baden-Württemberg könnte so der Schulstandort erhalten bleiben. Nur so kann die Mittlere Reife dauerhaft „in die Fläche des Landes“ gebracht werden. Wenn die Landesregierung die Bevölkerungsentwicklung ignoriert, geht es ihr in Wirklichkeit um die Schließung einzügiger Hauptschulen, die bekanntlich nicht Werkrealschule werden sollen. Das spart Kosten und lenkt von der Unzufriedenheit der Eltern mit der frühen Trennung der Kinder nach der vierten Klasse ab.
Georg Schäfer Schwäbisch Gmünd

Demokratische Entscheidung

Unserem neuen Bundespräsidenten gute Wünsche und die Hoffnung, dass er ein parteiunpolitischer aber auch kritischer Präsident, wie sein Vorgänger für alle Bürger sein wird.
Ich habe dieses Vertrauen in ihn, Ich selber hätte Herrn Gauck als Bürgerrechtler der früheren DDR lieber als neuen Bundespräsidenten gesehen. Es ist aber eine demokratische Entscheidung getroffen worden, hinter der ich voll stehe. Für mich ist aber seither auch ganz klar, dass die Partei der Linken für Demokraten nicht mehr wählbar ist. Durch ihre Stimmenthaltung und dadurch ihr NEIN für den Bürgerrechtler Gauck hat sie bewiesen, dass diese Partei mit ihrer SED-Vergangenheit nicht gebrochen hat.
Deshalb ein Appell an alle Mitbürger, unseren neuen Bundespräsidenten nun zu unterstützen, ein Präsident für alle zu sein, und der Linkspartei eine Absage zu erteilen.

Hans Lasermann
Mutlangen

Museumsbaustelle wird zum Fest

Schwäbisch Gmünd. Baustellentörtchen, pfiffig-witziges Theater mit den Melchinger Lindenhöflern, Jugendliche der GT-Jugendredaktion, die das künftige Museum erklären, Kunstpädagogen, die aus Zeitungspapier Kleider und Skulpturen machen und auf Zeitungspapier Portraits zeichnen – all dies gibt’s beim Baustellenfest des Gmünder Museums, des Museumsvereins und der Gmünder Tagespost am Sonntag, 18. Juli, von 15 bis 18 Uhr.
Warum ein Fest auf der Baustelle des Museums? Der Museumsverein und die Gmünder Tagespost sind der Meinung, dass im Museum mehr steckt als von den Bürgern wahrgenommen. Ein Blick auf das aktuelle Programm belegt dies: Laura Fords Skulpturen und Silberwaren aus den vergangenen hundert Jahren sind zwei spannende Ausstellungen. Dazu die Dauerausstellung im dritten Stock über die Stadtgeschichte, die unvollendete – Stadtgeschichte und Dauerausstellung. Bis zum Jahresende soll sie entstehen, im zweiten Stock, wo zurzeit noch die Handwerker schaffen. Das 18. Jahrhundert, das 19. Jahrhundert und das 20. Jahrhundert werden dort präsentiert.Hier haken wir ein. Nehmen die Baustelle einen Nachmittag lang in Beschlag. Die Mitglieder des Museumsvereins, die Mitarbeiter des Museums und etwa 20 (Jugend)Redakteure der Gmünder Tagespost. Insbesondere die Youngsters werden frischen Wind ins alte Gemäuer bringen. Sie werden die Räume erklären. Werden zeigen, dass Museum auch etwas für junge Menschen ist. Werden erzählen, was ihnen zu Emanuel Gottlieb Leutze, Johann Georg Strobel, Johann Michael Maucher, Wilhelm Wiedemann oder Menashe Kadishman einfällt. Einige der Jugendlichen verwenden dazu die Technik Pecha Kucha, weg von der langatmigen Powerpoint-Präsentation also, hin zur kurzweilig-pfiffigen 20-Sekunden-Erklärung. Andere stellen sich mitten in die Räume und erzählen, was sie wissen: vielleicht, dass der Name ihrer Schule – Hans-Baldung-Gymnasium – etwas mit dem Museum zu tun hat. Oder dass die Wiedemann-Reliefs dereinst im Parler lagerten. Oder wie Kadishmans „Trauernde“ auf den Johannisplatz kam.
Das Fest aber bestreiten nicht nur die Jugendlichen. Bernhard Hurm und Uwe Zellmer vom Melchinger Theater Lindenhof zeigen Auszüge aus ihren Programmen „Kenner trinken Württemberger“ und „Schiller, Klinsman und mir“. Und zwei Kunstpädagogen, Franziska Glauche vom Franziskus-Gymnasium und Walter Krieg von der Gottlieb-Daimler-Realschule in Schorndorf, laden Besucher dazu ein, aus Zeitungspapier, bedruckt und unbedruckt, Kleider und Skulpturen zu machen und auf Zeitungspapier Portraits zu zeichnen. Schließlich gibt’s noch ein Gewinnspiel – der erste Preis ist eine Ballonfahrt – und Besucher können bei Ostalb Mail Portraits auf Briefmarken drucken lassen, so richtig zum Verschicken. mil

Sie unterstützen das Baustellenfest im Gmünder Museum

Das Baustellenfest im Gmünder Museum steigt am Sonntag, 18. Juli, von 15 bis 18 Uhr im zweiten Stockwerk im Museum im Prediger. Die Bäckerei Bühr bietet in dieser Zeit Kaffee, Kuchen und speziell für diesen Tag gebackene Baustellentörtchen. Die Heubacher Brauerei bietet bei dem Fest Getränke, die vom Gmünder Museumsverein ausgeschenkt werden. Weiterhin unterstützt die Kreissparkasse Ostalb das Baustellenfest. Der Erlös aus dem Verkauf fließt dem Museum zu. Dieses will damit ein Gemälde aus dem Museumsfundus sanieren, die „Hühnerfrau“ der Lorcherin Maria Kloss. Der Eintritt zum Baustellenfest ist frei.

Sportchaos und Gästeschwund

Nicht immer ist Vernunft der Leitstern, dem die Menschheit folgt. Das musste letzte Woche auch Walter Döring erkennen, seit 18 Jahren Präsident der Turn- und Sportgemeinde Hall (TSG) und heftiger Promoter einer Fusion mit den Sportfreunden Hall. Doch daraus wurde nichts. Nur 96 der 164 Delegierten sprachen sich für einen Zusammenschluss aus, viel zu wenig für die erforderliche Dreiviertel-Mehrheit. Döring nahm daraufhin seinen Hut und verabschiedete sich sang- und klanglos als Präsident.
Nun ist das Chaos groß. Denn seltsamerweise wurde einer Aufnahme des Damenfußballclubs (DFC) zugestimmt, obwohl die Sportfreunde auch für Fußball stehen, sie betreuen die Herrenfußball- und Faustballmannschaften. Die Damen ja, die Herren nein? Der Vorsitzende des DFC ist verwirrt und weiß nicht so recht, wie ernst es die TSG mit ihrem einseitigen Fußballbekenntnis meint. Eine Frage, die wohl auch die TSG-Mitglieder nicht wirklich beantworten können, denn diejenigen Delegierten, die eine Fusion mit den Sportfreunden abgelehnt haben, halten sich bedeckt. Die Ergebnisse der Vollversammlung jedenfalls sind durchweg negativ: Die TSGler sind erst einmal führungslos, die Sportvereine in Hall zersplitterter denn je.
Nicht eben glorreich sieht auch Halls Gästebilanz für 2009 aus: Die Zahl der Übernachtungsgäste sank auf knapp 81 300, im Jahr zuvor waren es weit über 89 000, was einem Rückgang von neun Prozent entspricht. Die Dauer der Aufenthalte hingegen hat sich nicht verändert: 2,2 Nächte bleiben die Besucher in der Stadt laut Statistischem Landesamt. Schon daraus lässt sich schließen, dass Hall kein Ziel für die großen Ferien ist, sondern zu 80 Prozent von Geschäftsreisenden und Tagungsgästen frequentiert wird. Und die, so die Erklärung der Hoteliers und der städtischen „Touristik und Marketing“, machen sich in wirtschaftlich schwierigen Zeiten eben rar.
Dennoch müht sich Hall natürlich nach Kräften, im touristischen Bereich Boden zu gewinnen. Angesichts von Freilichtspielen, Kunsthalle Würth, malerischer Altstadt und mehr als attraktivem Umland sicherlich kein aussichtsloses Unterfangen. Ein Beispiel dafür ist der Salztag am Sonntag, an dem an die keltischen Wurzeln der Salzgewinnung erinnert wird („Hall“ bedeutet keltisch Salz). Von 11 bis 16 Uhr kann in der Siedehütte hinter dem Hällisch-Fränkischen Museum beobachtet werden, wie Sole zu Salz gesotten wird. Eine öffentliche Führung um 15 Uhr im Museum klärt auf über die Geschichte der Salzproduktion. Auf dem Epinalplatz führt die Spielgruppe Alt Hall um 12 und 15 Uhr eine mittelalterliche Salzkaufmannsszene auf. Und schließlich lädt der „Kleine Siedershof“ um 14 Uhr auf der Kocherinsel Grasbödele noch zu Tanz und Musik ein.
Eher blumig geht es dagegen am Sonntag im Hohenloher Freilandmuseum in Wackershofen zu: Auf dem Programm steht von 10 bis 17 Uhr ein außergewöhnlicher Pflanzenmarkt, bei dem nur Gärtnereien vertreten sind, die ihre Zöglinge unter ökologischen Bedingungen großziehen. Neben Raritäten, Rosen und Kübelpflanzen stehen vor allem Kräuter und Heilpflanzen im Mittelpunkt. Daran orientiert sich mit Kräuter-Blooz und Kräuterbrot auch das kulinarische Angebot. Ebenfalls geöffnet wird der Sommerkeller im oberen Bereich des Museumsdorfes sein, wo bei herrlicher Fernsicht um 11 Uhr das erste naturtrübe Bier gezapft wird. Christiane Schacke

Kontakt-Arm

Fotografisch gesichert“ wurde jetzt das Spektakel eines 24-jährigen Autofahrers. Der Mann war einem Vorausfahrenden aufgefallen, weil er immer wieder Arm und Kopf während des Fahrens durchs Autofenster streckte. Das wollte der Vorausfahrende fotografisch festhalten und zückte die Kamera. Der 24-Jährige schien nicht begeistert. An einer Ampel stieg er aus, baute sich mit geballter Faust vor der Fahrertüre des Vorausfahrenden auf – der hatte bereits die Zentralverriegelung betätigt. Prompt drehte sich der 24-Jährige um, ließ seine Hose herunter und zeigte seinem Kontrahenten den blanken Hintern. Unbeeindruckt klickte die Kamera weiter und hatte jetzt zum Gesicht auch den Hintern und das dazugehörige Verkehrszeichen digital gebannt. Wenn die Aktion des Rowdys ein verzweifelter Kontaktversuch war, dann wurde ihm dieser Wunsch nachträglich erfüllt. Denn der Kontakt, den er zur Polizei bereits hatte, wird sicherlich um einen Kontakt zur Bußgeldstelle erweitert werden. PD

Redaktion

Chef vom Dienst: Tobias Dambacher Telefon (0 73 61) 5 94-1 66 redaktion@schwaebische-post.de

Heute im Lokalen

Kaufen oder nicht?
Zwei Wochen noch bleiben den Mitgliedern des Untergröninger Heimatvereins, um zu entscheiden, ob sie neuer Eigentümer der historischen Eisenbahnbrücke werden wollen.
Abtsgmünd-Untergröningen Seite 22

Deutschland und Villa

Christoph Merz: Deutschland – David Villa
Andreas Betz: Spanien – David Villa
Christoph Renner: Deutschland – David Villa
Manuel Ziesel: Deutschland – Thomas Müller
Dardan Kelmendi: Brasilien – Luis Fabiano
Andreas Hermann: Brasilien – Luis Fabiano
Christoph Leuze: Deutschland – Thomas Müller
Manuel Gloning: Deutschland – Thomas Müller
Firat Koc: Brasilien – Luis Fabiano
Johannes Nickel: Deutschland – Thomas Müller
Simon Rieger: Deutschland – David Villa
Christoph Geiger: Argentinien – David Villa
Matthias Wagner: Deutschland – Gonzalo Hinguain
Manuel Volk: Deutschland – David Villa
Philipp Staudenecker: Deutschland – David Villa
Bernhard Richter, Pfarrer in Aalen
Immer mehr Autofahrer haben sie in diesen Tagen an ihrem Fahrzeug befestigt: die Deutschlandflagge, die deutlich machen soll, wem unsere Sympathie gilt, mit wem wir auch heute Nachmittag mitfiebern, wenn es im Viertelfinale gegen Argentinien geht: mit Poldi und Schweini, mit Müller und Özil, und wie unsere deutschen Jungs so alle heißen. Bei manchen wehen vier, gestern ist mir sogar ein Auto mit acht deutschen Flaggen begegnet. Wer mich in diesen Tagen fahren sieht, wird entdecken, dass ich neben der deutschen Fahne auf der Beifahrerseite noch eine andere angebracht habe, wie immer bei großen Fußballturnieren. Viele drehen sich um und versuchen, das Land zu identifizieren, für das diese Fahne steht. Es wurde schon auf Serbien getippt oder auf eines der afrikanischen Länder. Aber von wegen. Meine zweite Fahne ist weiß und hat ein violettes Kreuz, unten steht: Evangelische Kirche. Rein äußerlich betrachtet soll es zum Schmunzeln anregen, aber ich verbinde damit auch den Wunsch, Flagge zu zeigen. In einer Zeit, in der wir mit unseren deutschen Fahnen am Auto eindeutig zu erkennen geben, wo wir stehen, sollten wir Christen auch Flagge zeigen, deutlich machen, wem wir gehören und zu wem wir uns bekennen. Und da geht es nicht in erster Linie um eine bestimmte Konfession, sondern, dass wir Christen zu unserem Glauben stehen, Flagge zeigen in einer Welt, die immer weniger mit Jesus und seiner froh machenden Botschaft zu tun haben will. Also fiebern wir heute Mittag mit der deutschen Mannschaft, aber zeigen wir als Christen in unserem Leben auch deutlich Flagge. Bekennen wir uns zum Herrn der Kirche, verteidigen wir seine frohe Botschaft und helfen mit, dass Gottes Wort in dieser Welt auch in Zukunft eine Chance erhält.
Gemeinsam Sonntag, 10 Uhr, St. Thomas, Weststadt. Familiengottesdienst zum Namenspatron der Kirche. „Thomas war nicht dabei“, lautet das Thema.
Ganz eigen Sonntag, 12.05 Uhr, SWR 2. Glauben. Zwischen „Maria Trost“ und „Gypsy Swing“ – Wie Koblenzer Sinti ihren Glauben leben.
Keusch Sonntag, 16.30 Uhr, WDR Fernsehen. Tag 7. Wahre Liebe wartet. Sonntag – WLW – heißt die Aktion einer freichristlichen Bewegung. Conny und mit ihr einige hunderttausend junge Leute wollen mit dem Sex bis zur Eheschließung warten.
Natürlich Haus Lebensspur Ellwangen, 9. bis 11. Juli: Kräuter- und Naturwochenende mit kleinen Wanderungen, Brotbacken, Kräuterkunde und Salbenherstellung. Meditative Impulse und Gebet. Tel. (07961) 567866 oder www.anna-schwestern.de.
Aktuell Das Katholische Sonntagsblatt empfiehlt für eine junge Leserschaft: Marcus C. Leitschuh, Bruder Paulus Terwitte, Klaus Vellguth (Hg.), Mit Gott sind wir ein starkes Team. Kevelaer 2010, 9.90 Euro. Mit pfiffigen Bildern und kurzen Texten wird Fußballfans ein alltagstauglicher Glaube nahe gebracht.
Feiern Sonntag, 10.30 Uhr, Martinskirche kein Gottesdienst. Stattdessen Familiengottesdienst beim Stiftsfest in der Jahnstraße .

Grundschule Mutlangen erreicht sechsten Platz

Vor kurzem fanden an der Grundschule Mutlangen die Bundesjugendspiele statt. Bei bestem Sport-Wetter strengten sich alle Schüler mächtig an, um ihre Bestmarken beim Werfen, Weitsprung und 50m-Sprint zu überbieten. Im Anschluss an die Bundesjugendspiele wurden dann Turniere im Fußball und „Ball über die Schnur“ durchgeführt. Dabei ermittelte jede Jahrgangsstufe eine Siegerklasse je Sportart.
Mit Hilfe der erreichten Ergebnisse aus den Bundesjugendspielen wurden je eine Mädchen- und eine Jungenmannschaft festgelegt. Diese sollten die Grundschule Mutlangen beim Kreisfinale des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia-Leichtathletik“ vertreten. Das Teilnehmerfeld war mit 24 bzw. 26 Mannschaften recht groß. Aber auch hier zeigten alle Schülerinnen und Schüler großes Engagement. Dadurch erreichten beide Mannschaften einen hervorragenden sechsten Platz.

Galgenfrist für Brücke

Abtsgmünd-Untergröningen. Um es vorweg zu nehmen: Der Gemeinderat Abtsgmünd ist am Donnerstagabend nicht der Empfehlung des Untergröniger Gremiums gefolgt und hat nach emotionsgeladener Diskussion die Entscheidung auf 17. Juli vertagt. Bis dahin muss sich der Heimatverein entscheiden, ob er die Brücke übernimmt und renoviert.
Die Diskussion im Ortschaftsrat Untergröningen stieß auf geballtes Bürgerinteresse. Die Räte befassten sich wegen des vielstimmigen Protests gegen den anstehenden Abriss der historischen Eisenbahnbrücke noch einmal mit dem Bebauungsplan Bahnhofsareal Ortsmitte-West. Ortsvorsteher Günter Liebhäuser erwähnte die Unterschriftenliste, in der sich 472 Bürger für den Erhalt der Brücke ausgesprochen hatten. Weiter wies er auf den Umstand hin, dass die alte Eisenbahnbrücke nicht im aktuellen Bebauungsplan enthalten, und dieser erst nach langjährigen und schwierigen Verhandlungen zustande gekommen sei. Der Bebauungsplan müsste, soll die Brücke bleiben, noch einmal überarbeitet werden und erneut das gesamte Genehmigungsverfahren durchlaufen. „Das kostet viel Zeit und kann Arbeitsplätze gefährden“, warnten Liebhäuser und Bürgermeister Georg Ruf. Die Erweiterungspläne der Firmen Grau & Wagenblast und Holopac würden dadurch auf unbestimmte Zeit blockiert. Liebhäuser machte die Räte auch auf die bereits laufende Maßnahmen zum Rückbau der Brücke aufmerksam. Sollten die jetzt abgebrochen werden, kämen auf die Gemeinde Regresskosten zu. Bauverwaltungsamtsleiterin Annegret Glombik gab zu bedenken, dass die Sanierung der Brücke kostenintensiv sei. Rund 190 000 Euro verschlingen ihren Angaben zufolge allein die für die Sicherheit der Fußgänger vorgeschriebenen Maßnahmen. Eine Untersuchung der Dekra habe zudem ergeben, dass der Farblack der Brücke hochgradig mit Schwermetallen belastet sei. Beides zogen Bürger in Zweifel. Intensiv wägten die Räte das Für und Wider der alten Eisenbahnbrücke ab. „Ich tu’ mich schwer“, gab Manfred Rieck offen zu, auch andere Räte brachten das zum Ausdruck. Ein Entscheidungskriterium war für die Ortschaftsräte letztlich auch die Frage, ob und wann die geplante Argenbachbrücke kommt. „Sie steht zum Bau und ist für mich Bestandteil des gesamtes Verkehrskonzeptes von Untergröningen, auch in Zusammenhang mit der geplanten Teilumgehung“, versicherte Ruf dem Gremium. Wann sie tatsächlich gebaut wird, macht er jedoch abhängig von der Situation im Gewerbegebiet und den Gemeindefinanzen.

Lena im Zirkus

Schwäbisch Gmünd. Das Auris-Querflötenquartett erzählt die Geschichte von „Lena im Flötenzirkus“. Bei dieser Matinee für Kinder geht es darum, die Querflöte als Instrument kennen zu lernen und klassische Musik einmal spielerisch zu erfahren. Die Matinee findet am Sonntag, 4. Juli, im Schwörsaal statt.

Tag der Begegnung in der Weststadt

Schwäbisch Gmünd. Auch in diesem Jahr feiert die katholische Kirchengemeinde St. Michael und die evangelische Weststadtgemeinde ihren Tag der Begegnung. Dieser beginnt am Sonntag, 4. Juli, in der Außenanlage der Brücke mit einem ökumenischen Familiengottesdienst um 10.30 Uhr. Der Gottesdienst wird von Pfarrer Robert Kloker und Pfarrer Karl-Hermann Sigel gestaltet. Im Anschluss daran startet das Fest der Begegnung mit Mittagessen, Pizzen aus dem Backhaus, reichlich Getränken und Kaffee und Kuchen. Gemeindeglieder und Bewohnerinnen und Bewohner der Weststadt sind gern gesehene Gäste.

Lucy Kallenbach gewinnt Gold

Den Anfang machte Lucy Kallenbach, die in ihrer neuen Gewichtsklasse -40kg in der Altersklasse FU15 den ersten Platz erkämpfen konnte. Nach dem Auftaktsieg gegen Janssen (Niederlande) konnte sie anschließend auch die Kämpfe gegen Legner (Tübingen) und Mollet (Eppelheim) gewinnen. Der Sieg im Finale gegen Schrepfer (Bamberg) brachte Lucy die Goldmedaille.Carlos Salzmann erkämpfte sich (-81kg) in der Altersklasse MU17 die Silbermedaille. Nach Siegen gegen Klinger (Stegen), Leopols (Backnang) und Seybold (Tübingen) musste er sich erst im Finale Jansson (Niederlande) mit zwei zu einem Shido geschlagen geben.
Gleich zwei Heubacher Athleten traten (-90kg) bei den Männern bis 20 Jahren an. Patrick Rauh mußte nach einem Freilos nach einer knappen Niederlage gegen Radanovic (Sindelfingen) in die Trostrunde. Dort erreichte er dann Platz drei. Felix Miensok konnte sich in der Trostrunde die Bronzemedaille sichern. Ebenfalls gute Leistungen zeigten: Jonas Reitzig (-37kg, Mu15) Platz fünf, Sophia Schmid (-57 kg, Fu17) Platz fünf, Sabrina Geller (-52 kg, Fu20) Platz fünf und Julian Brenner (-55 kg, Mu15) Platz sieben.

Bilanz-Kennzahlen 2009

InMillionen Euro, Klammer Vorjahr
Bilanzsumme: 4491 (4410)
Kundeneinlagen: 3401 (3294)
Kundenkredite: 2576 (2505)
Bilanzgewinn: 3,830 (3,567)
Eigenkapital: 340
Mitarbeiter: 1058
Auszubildende: 101

WeitereDaten: Ausschüttung der Sparkassenstiftung Ostalb: 127 000 Euro
Löhne/Gehälter: 42,0 Mio. Euro
Steuerzahlungen: 10,3 Mio. Euro

Kurz und bündig

Oldtimerausfahrt Am Sonntag, 4. Juli, findet die Oldtimerausfahrt „Magisches Dreieck“ statt. Rund 100 Fahrzeuge werden von Ellwangen nach Dinkelsbühl, weitere 100 Fahrzeuge von Dinkelsbühl nach Ellwangen und rund 60 Oldtimer von Dinkelsbühl nach Crailsheim fahren. Die Fahrzeuge, die nach Dinkelsbühl fahren, starten gegen 10.30 Uhr am Schießwasen. Die Oldtimer, die nach Ellwangen anreisen, machen gegen 12 Uhr auf dem Marktplatz Station.

Gartenfest in Saverwang An diesem Wochenende, findet in Saverwang das traditionelle Gartenfest statt. Das Fest beginnt heute um 15 Uhr mit dem Verkauf der Saverwanger Hitzkuchen. Ab 16 Uhr wird dann das Viertelfinale Deutschland – Argentinien auf einer Großbildleinwand übertragen. Ab 20 Uhr spielt der Musikverein Dalkingen. Der Festsonntag beginnt um 10 Uhr mit einem Zeltgottesdienst. Im Anschluss spielt der MV Schrezheim. Ein reichhaltiger Mittagstisch wird angeboten. Ab 18 Uhr spielt die Tanzkapelle „Wolfgang und Toni“ zum Tanz. Für die kleinen Gäste sind ein Spielplatz und eine Hüpfburg da.

Fredi Bobic kommt Die Schips Finanz veranstaltet am Sonntag einen Fußballnachmittag auf dem VfL-Neunheim-Gelände. Ab 13.15 Uhr spielen die Sportfreunde Eggenrot gegen den FC-Bayern-Fanclub Hofherrnweiler, ab 15 Uhr tritt der SSV Ulm halbzeitweise gegen den SV Pfahlheim und den VfL Neunheim an. Stargast ist Fredi Bobic, der Autogramme gibt.

Frickenhofen rockt wieder

Gschwend-Frickenhofen. Nach einem Jahr Pause steigt am Freitag, 9. Juli, die legendäre Rocknacht in Frickenhofen in der alten Bank. Ab 21 Uhr spielt die eigens zu diesem Zweck gegründete Uli-Mudwater-Revival-Band unvergessliche Oldies von Bob Dylan über CCR bis zu den Stones und vielen mehr. Zur Band gehören die Musiker Uli Staudenmaier, Stefan Grau und Uwe Bauder. In den Pausen sorgt die Dorfgemeinschaft Frickenhofen für Essen und Trinken. Der Eintritt ist frei. Doch über eine Finanzierungshilfe würden sich die Gastgeber freuen. Parkplätze gibt es bei der Kirche und bei der Turnhalle.

Kurz und bündig

TSV Hüttlingen Am Donnerstag, 15. Juli, findet um 20 Uhr, im Gasthaus „Adler“ die außerordentliche Mitgliederversammlung des TSV Hüttlingen statt. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Wahl des Vorstandes für Finanzen und der Neubau einer Ballsporthalle.

Sommerfest in Hohenstadt Die Kinder des Kindergartens und der Grundschule Hohenstadt überraschen mit kleinen Aufführungen an ihrem Sommerfest am Samstag, 17. Juli, ab 14 Uhr, mit Unterstützung des Musikvereins Hohenstadt ihre Gäste.

Zum Hüttenfest

Lorch-Waldhausen. Heute und morgen ist Hüttenfest des Schwäbischen Albvereins Waldhausen. Das Festzelt steht beim Wanderheim Kirnbach. Heute geht's um 18 Uhr los, morgen ab 9 Uhr, ab 11 Uhr gibt's Mittagessen.

Kurz und bündig

Beach Party in Westhausen Im Rahmen der Sport-Wochen des TSV Westhausen findet am Samstag, 3. Juli, ab 19 Uhr, auf dem Sportplatz Westhausen eine Beach Party statt. Der Eintritt beträgt 3 Euro.

„Krebs – was nun?“ Die Frauenselbsthilfe nach Krebs / Frauen und Männer Bopfingen treffen sich am Ipfmess-Montag, 5. Juli, 17 Uhr, im Hahnenmüllergarten. Infos unter Tel. (07632) 21285.
100 Jahre Stadtkapelle Lauchheim „Lobet den Herrn mit Trompeten und Posaunen, Psalm 98.“ Unter diesem Motto feiert die Stadtkapelle Lauchheim am Sonntag, 11. Juli, 9 Uhr, den ökumenischen Festgottesdienst im Festzelt bei der Alamannenhalle. Die Predigt hält an diesem Festsonntag Prälatin Gabriele Wulz aus Ulm.

Tour Ginkgo in Spraitbach

Spraitbach. Die Tour Ginkgo kommt am Sonntag, 8. Juli, nach Spraitbach. Die Radler werden gegen 17 Uhr auf dem Kohlparkplatz erwartet. Dort werden die von örtlichen Einrichtungen, Vereinen und Firmen gesammelten Spenden übergeben. Bereits ab 16 Uhr gibt es Bewirtung. Zudem können sich die Besucher auf Tanzauftritte der Tanz AG, der Grundschule und des Tanzstudios Let‘s Dance freuen. Und es ist ein Luftballonwettbewerb geplant. Der Erlös der Veranstaltung geht an die Tour Ginkgo und die Christiane-Eichenhofer-Stiftung.

Blaue Tonne im Rems-Murr-Kreis beliebter

Waiblingen. Das WaiblingerLandratsamt hat nun die Abfallbilanz fürs vergangene Jahr vorgelegt. 2009 stieg die gesammelte Altpapiermenge auf 32 189 Tonnen. 2008 konnte die Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWG) 31 479 Tonnen in den Recycling-Kreislauf einspeisen. Die Steigerung gelang entgegen des allgemeinen Trends eines schrumpfenden Papierverbrauchs im Gefolge der Wirtschaftskrise. „Das ist ein klares Indiz, dass sich die Blaue Tonne durchgesetzt hat“, erklärt Susanne Rikker, Leiterin des Geschäftsbereichs Abfallwirtschaft im Landratsamt. Mit der jüngsten Konjunkturbelebung steigt auch der Preis wieder, den die AWG für den Rohstoff Altpapier am Markt erzielen kann. Nachdem der Wert einer Tonne der dominierenden Sorte „Mischpapier“ Anfang 2009 auf im Schnitt 30 Euro zurückgegangen war, liegt er derzeit bei über 100 Euro und damit auf dem Niveau der Spitzenwerte des Jahres 2007. Auch dies sei ein Indiz für die sich langsam erholende Gesamtwirtschaft.

Kiesewetter nimmt viel nach Berlin mit

Neresheim-Dorfmerkingen. Kiesewetter berichtete in der „Linde“ von seiner Karriere als Bundestagsabgeordneter. Sieben mal, mehr als jeder andere neue Bundestagsabgeordnete, habe er bereits hinter dem Rednerpult des deutschen Bundestages gestanden.
Die Zuhörer erkannten schnell, dass Roderich Kiesewetter nicht zu den „Abnickern“ der Politik gehören will. Vielmehr möchte Kiesewetter mit seiner Meinung auch die Anliegen seiner Mitbürger aus Ostwürttemberg vertreten und scheut sich dabei auch nicht, Partei- interne Missstände offen anzusprechen.
So benannte der offen die Probleme der Regierungskoalition. Aber er berichtete auch von Erfolgen der neuen Regierungskoalition und erntete dafür anerkennende Zustimmung. So erläuterte Kiesewetter den Zuhörern die Griechenlandhilfe oder das Sparpaket der Bundesregierung.
Im Anschluss prasselten die Fragen der politisch interessierten Besucher geradezu über den Bundestagsabgeordneten herein. Den größten Teil der Diskussionsrunde nahm dabei das Thema der Wertegesellschaft in Deutschland ein. Roderich Kiesewetter bemängelte den enormen Leistungsdruck, dem vor allem junge Menschen in der heutigen Zeit ausgesetzt seien. Dabei spielten Themen wie G8, Bachelor Studiengänge und gesellschaftlicher Leistungsdruck eine große Rolle. Zu oft fehle den jungen Menschen einfach die Zeit, um sich im Ehrenamt, zum Beispiel in Vereinen, zu engagieren. „Gerade Vereine“, so Kiesewetter, „sind ein wichtiger Pfeiler für den Werteerhalt unserer Gesellschaft“.
Eng beieinander lagen die Themenfelder Sparpolitik und Wirtschaftspolitik. Wenn die Bundesrepublik nicht jetzt drastisch zu sparen beginne, dann werde Deutschland in 20 Jahren mit ähnlichen Problemen wie heute Griechenland da stehen, meinte der Bundestagsabgeordnete. Kiesewetter will sich stark machen für den Mittelstand, denn immerhin seien gerade hier 80 Prozent aller Ausbildungsplätze und 70 Prozent der Arbeitsplätze vorhanden.
Auf dem ländlich geprägten Härtsfeld ging es dann natürlich auch um die Anliegen der Landwirtschaft. Man stellte fest, dass die Landwirtschaft in Süddeutschland gegenüber der industrialisierten Landwirtschaft in Ost- und Norddeutschland klar benachteiligt sei. Da die Land- und Ernährungswirtschaft weitestgehend von Brüssel aus koordiniert wird sei es sehr wichtig, auch die Landwirte aus Baden-Württemberg und Bayern in Brüssel kräftig zu repräsentieren.
In diesem Punkt traut der CDU-Bundestagsabgeordnete der Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner viel zu, „da sie selbst aus Süddeutschland kommt“. Kiesewetter selbst sicherte den anwesenden Landwirten seine volle Unterstützung zu und nahm auch gleich konkrete Anfragen direkt mit nach Berlin zur Bearbeitung.

Mit dem SSV Ulm und Fredi Bobic

Das Hauptspiel wird um 15 Uhr angepfiffen: In der ersten Halbzeit spielt das Regionalliga-Team gegen den SV Pfahlheim, nach der Pause wird der VfL Neunheim gegen die Ulmer weitermachen. Bereits um 13.15 Uhr gibt's das Vorspiel, in dem die AH der Sportfreunde Eggenrot auf ein Team des FC-Bayern-Fanclubs Hofherrnweiler trifft.
Der Stargast des Nachmittag ist Ex-Nationalspieler Fredi Bobic, der für Autogrammwünsche und Fragen da sein wird. Der Eintritt kostet zwei Euro (Kinder bis 16 Jahren frei), der Erlös ist für den Bau des Neunheimer Sportplatzes und des Vereinsheims in Pfahlheim bestimmt.

Patrozinium in Mögglingen

Mögglingen. Der erste Gottesdienst nach der Sanierung der katholischen Kirche St. Petrus und Paulus in Mögglingen ist am Sonntag, 4. Juli, und beginnt um 10.30 Uhr zusammen mit dem Patrozinium, dem Namenstag der Kirche. Anschließend ist ab 11.30 Uhr das Kirchplatzfest mit Mittagessen, Kaffee, Kuchen und Vesper.

Vorhang auf für den Zauber eines Märchens

Schwäbisch Gmünd. Wie alle zwei Jahre veranstaltete die Fachschaft Englisch des Scheffold-Gymnasiums für die Schüler der Unterstufe eine Theateraufführung in englischer Sprache. Bei einem Gastspiel des „White Horse Theatre“ konnten die Fünft- und Sechstklässler das Märchen „A Pinch of Salt“ verfolgen. Mit entzückenden Requisiten, einem cleveren Bühnenbild und aufwändigen Kostümen ermöglichten die Schauspieler ein müheloses Verstehen. Wie rächt man sich an der Köchin und wird der König je verstehen, wie sehr ihn seine Tochter liebt? Für die Schüler war das Spiel viel zu früh zu Ende! Das „White Horse Theatre“ wurde von der Fachvertreterin für Englisch, Gabriele Schluchter, nach Gmünd eingeladen.

Kurz und bündig

Dixie-Frühschoppen Am Sonntag, 4. Juli, findet der traditionelle Dixie–Frühschoppen von 11 bis 14 Uhr in und bei der Dischinger Arche statt. Das Arche-Team will die Besucher unter dem Motto „Kultur in der Arche“ verwöhnen. Eintritt frei, Spenden erbeten. Infos unter Tel. (07327)5405.
Frauenfrühstück Das Thema „Das fliegende Bücherzimmer“, steht am Mittwoch, 7. Juli, von 9 bis 11 Uhr, im Mittelpunkt des Frauenfrühstücks im Pfarrgemeindeheim Elchingen.
Ein Projekt der katholischen Kirchengemeinde St. Otmar Elchingen. Kosten: 3 Euro. Eine Spielecke für Kinder ist vorhanden.

Gartenfest in Elchingen Sein traditionelles Gartenfest feiert der Sportverein Elchingen am Samstag,10. Juli, und am Sonntag, 11. Juli, mit der Einweihung des neuen Kleinspielfeldes mit Kunstrasen.

Dem Bündnis beitreten?

Heubach. In der nächsten Sitzung des Heubacher Verwaltungsausschusses geht es darum, ob die Stadt Heubach dem regionalen Bündnis für Arbeit beitreten soll. Die Verwaltung bezeichnet den Beitritt zu diesem ostwürttembergischen Bündnis als „weiteren Baustein auf dem Weg zur familienfreundlichen Kommune“, ein Ziel, das sich der Gemeinderat im November 2009 gegeben hat. Das Bündnis setze sich dafür ein, dass Familie ein Standortfaktor ist. In einem zweiten Punkt der Sitzung geht es um die „Anpassung“ der städtischen Mieten und sonstige Einheiten.
Die Sitzung ist am Mittwoch, 7. Juli, im kleinen Sitzungssaal im Rathaus und beginnt um 15.30 Uhr.

Göppingen und sein Stadtbild

Göppingen. Welches Stadtbild soll Göppingen haben? Wurden in der Vergangenheit zu viele Bausünden zugelassen? Und wie viele Auflagen kann man den Besitzern historischer Gebäude zumuten? Über diese und weitere damit zusammenhängende Fragen ist in Göppingen eine Diskussion entbrannt. In einer Veranstaltung der Göppinger SPD zum Thema beklagten Besucher einen zu gleichgültigen Umgang mit dem klassizistischen Gesicht der Stadt. Sie regten auch den Erhalt der Innenhöfe an. Göppingens Baubürgermeister Olav Brinker sagte, dass Eigentümer von Alt-Gebäuden oft ein Recht auf Abriss und Neubau hätten. Die Eigentümer selbst hätten in vielen Fällen wenig Respekt vor historischer Bausubstanz, wirtschaftliche Gründe stünden dem entgegen. Andererseits greife eine Erhaltungssatzung, wie sie in Göppingen derzeit diskutiert wird, in die Rechte der Immobilienbesitzer in der Innenstadt ein.

Betrüger wollen Polen prellen

Stuttgart. Ein oder mehrere Betrüger versuchen derzeit offenbar, Bürger polnischer Abstammung um Geld zu prellen, indem sie per Telefon angeben, ein Verwandter in einer finanziellen Notlage zu sein. Am Donnerstag hatte ein Unbekannter bei einer 42 Jahre alten Frau angerufen und sich auf polnisch als ihr Neffe ausgegeben. Zunächst ging es um ein Treffen. Wenige Minuten später rief er erneut an und gab vor, 4000 Euro bei einem Notar hinterlegen zu müssen und bat sie, ihm diesen Betrag zu leihen. Die Frau schöpfte Verdacht und gab an, eine Verwandte anrufen zu müssen, um sich Geld zu leihen. Der Anrufer setzte die 42-Jährige jedoch unter Druck und meinte, er könne auch selber dort das Geld abholen oder abholen lassen. Die so Bedrängte telefonierte daraufhin mit einer Verwandten, die sie aufklärte, dass der richtige Neffe einen Dialekt spricht und kein hochpolnisch, wie der Unbekannte. Daraufhin verständigte die 42-Jährige die Polizei.

Die Besten im Überblick


Bezirksliga
1. Christoph Merz (Hofherrnweiler) 27
2. Andreas Betz (Waldstetten) 27
3. Christoph Renner (Heldenfingen) 24

Kreisliga A I
1. Manuel Ziesel (Herlikofen) 21
2. Dardan Kelmendi (Normannia) 20
3. Andreas Hermann (Mutlangen) 20

Kreisliga A II
1. Christoph Leuze (SV Lippach) 30
2. Benjamin Hieber (VfB Ellenberg) 29
3. Manuel Gloning (Stödtlen) 19

Kreisliga B I
1. Firat Koc (TV Lindach) 36
2. Johannes Nickel (Hussenhofen) 26
3. Luigi Falcone (Stella Italia) 22

Kreisliga B II
1. Simon Rieger (TSV Dewangen) 37
2. Hakan Keskin (SV Göggingen) 31
3. Orhan Yilmaz (TSV Dewangen) 27

Kreisliga B III
1. Christoph Geiger (Westhausen) 25
2. Matthias Wagner (VfL Neunheim) 24
3. Manuel Volk (SV Fachsenfeld) 18

Kreisliga B IV
1. Philipp Staudenecker (Oberkoch.) 33
2. Manuel Brenner (SV Auernheim) 23
3. Angelo Donato (SV Ebnat) 22

Deutschland und Villa

Christoph Merz: Deutschland – David Villa
Andreas Betz: Spanien – David Villa
Christoph Renner: Deutschland – David Villa
Manuel Ziesel: Deutschland – Thomas Müller
Dardan Kelmendi: Brasilien – Luis Fabiano
Andreas Hermann: Brasilien – Luis Fabiano
Christoph Leuze: Deutschland – Thomas Müller
Manuel Gloning: Deutschland – Thomas Müller
Firat Koc: Brasilien – Luis Fabiano
Johannes Nickel: Deutschland – Thomas Müller
Simon Rieger: Deutschland – David Villa
Christoph Geiger: Argentinien – David Villa
Matthias Wagner: Deutschland – Gonzalo Hinguain
Manuel Volk: Deutschland – David Villa
Philipp Staudenecker: Deutschland – David Villa

Am Sonntag gemeinsam wandern


Abtsgmünd. Bereits ab 8 Uhr können sich am Sonntag von Abtsgmünd aus die Wanderer auf den Weg machen. Auswählen können sie zwischen drei Strecken unterschiedlicher Länge. Start- und Zielpunkt aller drei Routen ist die Kochertalmetropole, wo die Fischerfreunde für das leibliche Wohl sorgen. Alle drei Strecken führen zudem vorbei am Laubbach-Stausee, wo der Albverein sein Seefest feiert. Bei der Albvereinshütte sorgt dort bereits ab 11 bis 14 Uhr der Musikverein Abtsgmünd für Musik und Stimmung, ab 14 Uhr dann Tom und Eddi. Auch an der AOK-Verpflegungsstation in Leinroden kommen alle Wanderer vorbei.
Für diejenigen, die nicht gut zu Fuß sind, haben die Organisatoren einen Shuttle-Bus zur Albvereins-Hütte am Laubbach-Stausee, bzw. zum Seefest eingerichtet. Abfahrten voraussichtlich bei Reifen-Brenner, Rathaus-Parkplatz, bei Bedarf Osteren je nachdem wie die Resonanz ist. Infos gibt es unter Tel. (07361) 507249. dot

Blaue Tonne im Rems-Murr-Kreis beliebter

Waiblingen. Das WaiblingerLandratsamt hat nun die Abfallbilanz fürs vergangene Jahr vorgelegt. 2009 stieg die gesammelte Altpapiermenge auf 32 189 Tonnen. 2008 konnte die Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWG) 31 479 Tonnen in den Recycling-Kreislauf einspeisen. Die Steigerung gelang entgegen des allgemeinen Trends eines schrumpfenden Papierverbrauchs im Gefolge der Wirtschaftskrise. „Das ist ein klares Indiz, dass sich die Blaue Tonne durchgesetzt hat“, erklärt Susanne Rikker, Leiterin des Geschäftsbereichs Abfallwirtschaft im Landratsamt. Mit der jüngsten Konjunkturbelebung steigt auch der Preis wieder, den die AWG für den Rohstoff Altpapier am Markt erzielen kann. Nachdem der Wert einer Tonne der dominierenden Sorte „Mischpapier“ Anfang 2009 auf im Schnitt 30 Euro zurückgegangen war, liegt er derzeit bei über 100 Euro und damit auf dem Niveau der Spitzenwerte des Jahres 2007. Auch dies sei ein Indiz für die sich langsam erholende Gesamtwirtschaft.

Strandleben in Stuttgart

Stuttgart. Die Landeshauptstadt hat während der warmen Jahreszeit wieder Strände aufzuweisen. Die Stadtverwaltung gibt einen Überblick über die Freizeitareale der sommerlichen Art.

Die Strände
„Sky Beach“ nennt sich einer davon - und er ist wirklich nahe am Himmel. Auf dem obersten Parkdeck von Galeria Kaufhof kann man sich auf 1500 Quadratmetern Sand die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Mit Liegestühlen, Palmen und kalten Getränken lässt es sich aushalten. Sonntags gibt’s Brunch, weitere Aktivitäten dort sind After Work Partys und Vollmond-Partys. Geöffnet ist der Sky Beach täglich von 12 bis 1 Uhr in der Königstraße 6. Das Parkhaus hat bis 1 Uhr geöffnet, die Zufahrt ist in der Kronenstraße.
Buddha Lounge Red Mandarin: Auf 1600 Quadratmetern finden Strandbesucher in der Buddha Lounge Red Mandarin Pool, Palmen, Strandkörbe und luxuriöse Liegen. Angeboten werden außerdem Gerichte aus dem Wok und natürlich Getränke. Sonntags kann man nicht nur schwimmen, sondern auch tanzen. Die Salsa-Schnupperkurse finden jeden Sonntag um 17 Uhr im Beach Club statt.
Café zu den Wagenhallen: Auch das Café zu den Wagenhallen bietet auf ungefähr 2000 Quadratmetern Sitzmöglichkeiten in allen Variationen. Sportliche können sich auf dem Volleyballfeld austoben, für Lagerfeuer-Romantiker eignet sich abends ein Plätzchen an der Feuerstelle. Auch für Live-Musik ist gesorgt. Snacks und Getränke sorgen für das leibliche Wohl.
Sandstrand am Seilerwasen: Etwas weiter vom Himmel weg, dafür ganz nah am Wasser ist der Sandstrand am Seilerwasen in Bad Cannstatt. 120 Tonnen Sand machen das Neckarknie zum Mekka für Sandburgen-Bauer. Liegemöglichkeiten, Duschen, ein Beach-Volleyballfeld und ein Kinderspielplatz mit Wasserspielen runden das Angebot ab. Auch wieder im Programm sind die beliebten Sonntags-Konzerte, jeweils am zweiten und vierten Sonntag im Monat. Natürlich gibt es auch hier Getränke und Grill-Spezialitäten. Der Stadtstrand liegt in Bad Cannstatt am Neckarufer gegenüber der Wilhelma. Parken kann man im Wilhelma-Parkhaus (Einfahrt bis 18 Uhr, schließt um 21 Uhr) und im Parkhaus Mühlgrün. Der Strand am Seilerwasen hat bei regenarmem und sonnigem Wetter ab 12 Uhr geöffnet, Montag bis Donnerstag und sonntags schließt er um 23 Uhr, freitags und samstags um 24 Uhr. Stadtstrand Max-Eyth-See MaxS:

Aufs Wasser
Ein weiterer Ort der Entspannung ist mit dem Stadtstrand am Max-Eyth-See entstanden. Baden ist zwar nicht erlaubt, aber der Atmosphäre dient ein Gewässer allemal. Außerdem kann man dem Treiben auf dem See zuschauen oder selbst einen Versuch wagen – ein Bootsverleih ist vor Ort. Getränke und Snacks bekommt man am Kiosk und für kleine Gäste lohnt sich die Schatzsuche – im Sand wurden Muscheln und Halbedelsteine versteckt. Geöffnet ist der Strand von März bis Oktober, ab 11 Uhr bis zum Anbruch der Dunkelheit.

Göppingen und sein Stadtbild

Göppingen. Welches Stadtbild soll Göppingen haben? Wurden in der Vergangenheit zu viele Bausünden zugelassen? Und wie viele Auflagen kann man den Besitzern historischer Gebäude zumuten? Über diese und weitere damit zusammenhängende Fragen ist in Göppingen eine Diskussion entbrannt. In einer Veranstaltung der Göppinger SPD zum Thema beklagten Besucher einen zu gleichgültigen Umgang mit dem klassizistischen Gesicht der Stadt. Sie regten auch den Erhalt der Innenhöfe an. Göppingens Baubürgermeister Olav Brinker sagte, dass Eigentümer von Alt-Gebäuden oft ein Recht auf Abriss und Neubau hätten. Die Eigentümer selbst hätten in vielen Fällen wenig Respekt vor historischer Bausubstanz, wirtschaftliche Gründe stünden dem entgegen. Andererseits greife eine Erhaltungssatzung, wie sie in Göppingen derzeit diskutiert wird, in die Rechte der Immobilienbesitzer in der Innenstadt ein.

Betrüger wollen Polen prellen

Stuttgart. Ein oder mehrere Betrüger versuchen derzeit offenbar, Bürger polnischer Abstammung um Geld zu prellen, indem sie per Telefon angeben, ein Verwandter in einer finanziellen Notlage zu sein. Am Donnerstag hatte ein Unbekannter bei einer 42 Jahre alten Frau angerufen und sich auf polnisch als ihr Neffe ausgegeben. Zunächst ging es um ein Treffen. Wenige Minuten später rief er erneut an und gab vor, 4000 Euro bei einem Notar hinterlegen zu müssen und bat sie, ihm diesen Betrag zu leihen. Die Frau schöpfte Verdacht und gab an, eine Verwandte anrufen zu müssen, um sich Geld zu leihen. Der Anrufer setzte die 42-Jährige jedoch unter Druck und meinte, er könne auch selber dort das Geld abholen oder abholen lassen. Die so Bedrängte telefonierte daraufhin mit einer Verwandten, die sie aufklärte, dass der richtige Neffe einen Dialekt spricht und kein hochpolnisch, wie der Unbekannte. Daraufhin verständigte die 42-Jährige die Polizei.

4:0 – und feiern ohne Ende

Schwäbisch Gmünd. Auf den Jubel in den Kneipen und Biergärten folgte ein Konzert aus Hupen, Vuvuzelas und Freudengesängen. Mit Fahnen bestückte Autos zogen im Korso durch die mit jubelnden Menschen gesäumten Schmiedgassen. Obwohl viel Alkohol floss: „Es ist nichts Nennenswertes passiert“, teilt die Polizei mit. Genau wie bei der WM 2006, da habe die Polizei trotz des Trubels bei den WM-Feiern auch keine schlimmeren Vorkommnisse melden müssen. Das Sommermärchen setzt sich also fort.

 Mehr zur WM-Feier auf Seite 19 und in der Bildergalerie auf www.gmuender-tagespost.de. jul

Tierisch fetziges Dings

Oberkochen. Das Erfolgsgespann betritt die Bühne. Erika Fritz leitet die Theater-AG, Elisabeth Menke den Chor und Christa Hägele sorgt mit ihren Eleven für die Orff’schen Akzente. Komplettiert wird die Kantaten-Bühne von der Tanz-AG der hiesigen Musikschule unter Leitung von Evamaria Siegmund.
Auf der Bühne steht ein einsamer blauer Stuhl. „Was ist das für ein Dings“, fragt das Schweinchen den Kollegen Bär. „Bei allen Bienen, keine Ahnung“, antwortet der. Die Vermutungen schießen ins Kraut: ein Schiff, ein Auto, ein Klavier oder ein Aussichtsturm? Auch eine verträumte Kuh, eine Rennfahrer-Maus und ein musikalischer Hase stellen ihre Theorien zum Dings auf.
Es wird munter getanzt, der selbstbewusst intonierende Chor lässt die Vermutungen kreisen – die Zuschauer haben ihren Spaß. Rhythmisierend und fein modulierend wächst die Spannung, bis – wie könnte es anders sein – bis Kinder dem Rätsel ein Ende bereiten und Licht ins Dunkel bringen.
Die Ratio der Menschen beendet den Kreativ-Wurm der Tiere. Ein Stuhl zum Sitzen, wer hätte es auch anders gedacht.
Rektor Franz Uhl unterstreicht, dass die Kantate zum Schuljahresschluss der ganz große Höhepunkt ist. Und Erika Fritz, die am Ende des Schuljahres in den Ruhestand tritt, wird als „Mutter der Kantate“ mit kaum enden wollendem Beifall verabschiedet.

Polizeibericht

Mann nach Badeunfall gestorben
Ellwangen. Nach einem Badeunfall am Samstag gegen 10.30 Uhr im Sonnenbachsee bei Ellwangen ist ein 74-jähriger Mann gestorben. Er schwamm mit seiner Ehefrau in der Nähe der Staumauer, als er plötzlich unterging und nicht mehr auftauchte. Drei Badegäste retteten ihn aus dem See und leiteten sofort Reanimationsmaßnahmen ein. Ein Notarzt führte die lebenserhaltenden Maßnahmen fort, bis der 74-Jährige in in die Notaufnahme der Virngrundklinik eingeliefert wurde. Nach Mitteilung der Klinik ist der Mann aus Oberkochen kurze Zeit später auf der Intensivstation verstorben. Die Kriminalpolizei Ellwangen hat zur Klärung der genauen Todesumstände die Ermittlungen aufgenommen. Bislang liegen jedoch keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden vor, so die Polizei.

Lust auf Erdbeeren führt zu Unfall
Essingen. Der Heißhunger auf Erdbeeren eines 70-jährigen Fiat-Fahrers war Ursache eines Unfall mit drei beteiligten Autos auf der B 29 bei Herrmannsfeld, teilt die Polizei mit. Der Mann entdeckte auf der B 29 das Hinweisschild auf eine Erdbeerplantage. Davon angezogen, hielt er auf der B 29 an und wollte verbotswidrig nach links abbiegen. Als er bemerkte, dass er dort wegen einer durchgezogenen Linie nicht abbiegen darf, wollte er wieder anfahren. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem nachfolgenden Peugeot einer 48-jährigen Fahrerin. Durch den Unfall wurde der Peugeot auf die Gegenfahrbahn geschleudert, wo es zu einem weiteren Zusammenstoß mit einem entgegen kommenden Golf kam. Die 48-Jährige wurde leicht verletzt. Sachsschaden insgesamt: 5000 Euro.

Vier Schwerverletze nach Unfall auf B 29
Bopfingen-Trochtelfingen. Am Samstagmorgen gegen 3 Uhr wurden vier Personen auf der B 29 bei Trochtelfingen bei einem Unfall schwer verletzt. Wie die Polizei mitteilt, fuhr ein mit vier Personen besetztes Auto von Bopfingen in Richtung Nördlingen. Kurz vor Trochtelfingen, im Ausgang einer Linkskurve, fuhr das Fahrzeug zunächst gegen den rechten Bordstein und kam ins Schleudern. Das Fahrzeug wurde über die Leitplanke katapultiert, überschlug sich in einem Getreidefeld und kam auf der Seite zum Liegen. Alle vier Insassen wurden schwer verletzt, konnten sich jedoch selbst aus dem Auto befreien. Es entstand rund 10 000 Euro Sachschaden. Beim Fahrer wurde eine Blutentnahme wegen des Verdachts der Alkoholbeeinflussung entnommen und der Führerschein einbehalten.

Bei Auffahrunfall verletzt
Schwäbisch Gmünd. Bei einem Auffahrunfall wurde am Samstag gegen 8.30 Uhr ein 24-jähriger VW-Polo-Fahrer auf der K 3329 zwischen Sachsenhof und Radelstetten leicht verletzt. Der Mann wollte nach links Richtung Radelstetten abbiegen. Eine 19-jährige VW-Sharan-Fahrerin erkannte dies nach Polizeiangaben zu spät und fuhr auf. Durch den Aufprall wurde der Polo um fast 15 Meter nach vorne geschleudert. Dabei zog sich der Fahrer leichte Verletzungen zu. Sachschaden: rund 7000 Euro.

Reinen Wein einschenken

Schwäbisch Gmünd. Gezielt werde dieser Tag für interessierte Jugendliche und ihre Familien veranstaltet, betont Roland Schleicher, der zusammen mit Erich Rathgeb Ansprechpartner für die Ausbildung in Gmünd ist. Vorausgegangen waren dem Infotag vier Abendveranstaltungen, in denen alles rund um die Ausbildung thematisiert wurde. Weil diese sehr gut besucht waren, werde man diesen neuen Part im nächsten Jahr ausbauen, so Schleicher.
Am Samstag folgte dann ein Schnuppertag, bei dem die Jugendlichen Einblick in die Inhalte der Ausbildung bekamen. Rund 200 Azubis, die derzeit eine Ausbildung bei der ZFLS machen, präsentierten stolz ihre „Arbeitsplätze“: Marcel Müller lernt im dritten Lehrjahr Industriemechaniker und bediente eine CNC-Maschine, die Abdeckkappen für Gehäuse drehte. Nachdem die Maschine programmiert wurde, spielt sich der ganze schmierige Vorgang sauber verdeckt in der Maschine ab. David Kühn, ebenfalls im dritten Lehrjahr, demonstrierte, wie man die Maschine in der CNC-Ausbildung programmiert. Mithilfe des PAL-Simulators lassen sich sogleich Masse und Volumen berechnen, und man kann den programmierten Gegenstand dreidimensional betrachten. Auch die Ausbildung zum Elektroniker, Mechatroniker oder Industriekaufmann, sowie zur Fachkraft für Lagerlogistik nahm beim Infotag Gestalt an, und die Ausbildungsplätze in Zusammenarbeit mit der Dualen Hochschule wurden vorgestellt. Sehr interessiert schauten sich auch die Eltern das Ausbildungszentrum in der Lorcher Straße 119 an. Marc Breunig etwa, der gerade in der neunten Klasse ist, würde gerne bei der ZFLS eine Ausbildung anfangen. Er findet alles ansprechend, derweil fachsimpelt sein Vater, der Meister bei der ZFLS ist, mit den Azubis. Seien die Jugendlichen früher eher allein gekommen, würden sie heute vermehrt von den Eltern unterstützt, beobachtet Erich Rathgeb. Er hält es für wichtig, von Anfang an reinen Wein einzuschenken, welche Anforderungen gestellt werden – sehr hohe etwa beim Mechatroniker, wie Betreuer Marco Heindl erklärt. Weil die Schülerzahlen zurück gehen, werde sich die Situation in den nächsten Jahren aber für die Bewerber entspannen – für die ZFLS dagegen bedeute dies, noch mehr Werbung zu machen, blickt Rathgeb entschlossen in die Zukunft.

Aalen feiert WM-Viertelfinalsieg – zwei Videos online

Aalen. Was für ein Fußballfest! Mit 4:0 gewinnt Deutschland gegen Argentinien und steht im WM-Halbfinale. Ausgelassen haben die Aalener Fans am Samstagabend auf den Straßen gefeiert. Mehr als eine Stunde ging auf der Kreuzung bei der Friedrichstraße gar nichts mehr. Und weil’s so schön war, gibt’s von der Party gleich zwei Videos. Zum Immerwiederanschauen.

Boulevard wird erneut reklamiert

Aalen. Die Aufregung über den Boulevard Bahnhofstraße erreicht eine weitere Runde. Im Herbst 2008 erst war die Straße als Boulevard fertiggestellt worden und schon ein halbes Jahr später, im Juli 2009, musste die Stadt Aalen den Abschnitt zwischen Beinstraße und Wilhelm-Zapf-Straße neu pflastern lassen (wir berichteten), weil die ausführende Firma Tannhäuser und Ulbricht die Granitplatten nicht in Fugen und Winkeln nicht ordentlich verlegt hatte.
Jetzt, exakt ein Jahr später, wackeln an eben derselben Stelle bereits einige Granitquader, andere sind gebrochen oder ragen mehrere Zentimeter weit über die Pflasterung heraus. „Das darf nicht sein“, sagt die städtische Pressesprecherin Uta Singer und spricht von gefährlichen Stolperfallen für Fußgänger. Auch Autos könnten Schaden nehmen, befürchtet sie.
Nach Aussage der Stadtverwaltung ist keine größere Fläche schadhaft, sondern einzelne Stellen. Singer: „Es geht um fünf Granitquader und insgesamt um eine Fläche von zwei Quadratmetern.“
Das städtische Tiefbauamt und die Baufirma Tannhauser und Ulbricht sind der Ursache dieser Schäden auf der Spur, können sich diese aber bislang nicht erklären. Die Baufirma sei auch schon vor Ort gewesen, um den Schaden zu begutachten, berichtet Singer. Erste Versuche, die schadhaften Stellen zu flicken, schlugen indes fehl. Die Aalener Stadtverwaltung will die Mängel nicht weiter akzeptieren und hat reklamiert – bereits zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres. „Wir haben die Firma aufgefordert, die Mängel zu beseitigen. Das ist alles noch im Rahmen der Gewährleistung“, weiß Uta Singer. Die Stadt müsse die Kosten für die Ausbesserung also nicht selbst tragen.
Sorge bereitet der Stadtverwaltung in diesem Zusammenhang ein anderes Problem: Denn wenn die schadhaften Stellen saniert werden, muss der Untergrund auch wieder ruhen. Für den Verkehr bedeutet das, dass er dann für eine gewisse Zeit nicht über dieses Stelle des Boulevards Bahnhofstraße rollen kann. „Die notwendige Verkehrsumlegung wird ein großes Problem“, zeigt sich Singer besorgt. Aus diesem Grund werde die Sanierung des Pflasters zwischen Beinstraße und Wilhelm-Zapf-Straße frühestens nach Fertigstellung des Nördlichen Stadtgrabens Ende August angepackt.

„Gebt uns vier, vier, vier ...“

Einen überdimensionierten Fußball packen zwei Jungs auf der Klösterlestraße aus ihrem Kofferraum, werfen ihn zwischen die Autos und kickten. Den Schiedsrichter mimt ein Polizist – und pfeift ab.
HHHH
Hinter den jungen Großkickern kommt Jogi Löw an – als Pappfigur hinten im Cabrio aufgestellt. Der Mund ist zu einem breiten Grinsen ausgeschnitten. Klar, dazu hatte er nach dem Spiel auch allen Grund.
HHHH
„Gebt uns vier, vier, vier, gebt uns vier, vier, vier“, singen zwei Mädels mit Schwarz-Rot-Gelb-Ketten im Freudental auf dem Weg zum Marktplatz. Am Samstag waren’s vier Tore, am Sonntag sollen’s vier Sterne werden. jul

Innige Gemeinschaft hilft, wo’s geht

Neresheim. „Die Frauen, die am 21. Dezember 1930 diesen Verein gründeten, wollten vor allem in einer sehr schwierigen Zeit bedürftigen Familien helfen,“ informierte Brigitte Barro, Vorsitzende des Frauenbundes Neresheim.
Der Frauenbund sei, so Pfarrer Adrian Warzecha, inzwischen eine feste und etablierte Größe in der Gemeinde Neresheim. Warzecha lobte das aktive Einbringen des Vereins in die Gemeinde und er bedankte sich weiter für die Unterstützung durch Spendengelder für die Turmsanierung der Kirche in diesem Jahr. Insgesamt habe der Verein durch den Verkauf von selbst gebackenen Osterlämmchen am Palmsonntag und durch eine selbst organisierte Tombola mit 2968 Euro einen „stolzen Beitrag“ zur Sanierung geleistet.
„Dies sind wunderbare Zeichen,“ freute sich Warzecha. Und er lobte auch die im Laufe der Jahre gewachsene innige Gemeinschaft im Verein, die, so hoffe er, auch im Alter trage. Über die heutigen Aufgaben des Vereins informierte Brigitte Barro. Der Verein unterstütze den Missionar Anton Kappler, er helfe bei Seniorennachmittagen, im Wechsel mit der evangelischen Gemeinde, er biete Hilfe bei kirchlichen Festen und Vorhaben, auch ein Erntedankaltar werde jedes Jahr gestaltet und vieles mehr.
24 der 65 Vereinsmitglieder wurden mit einer Urkunde für ihre lange Mitgliedschaft geehrt. Eine Urkunde und eine rote Rose nahmen folgende Damen für über 40-jährige Mitgliedschaft entgegen: Erna Mailänder, Thekla Dambacher, Edith John, Josefine Glaser, Albertine Lehnert, Marianne Hahn. Über 30 Jahre sind im Verein: Helene Baudenbacher, Gertrud Brenner, Thekla Eisenbarth, Theresia Falb, Josefine Gröber, Marianne Grohmann, Lydia Holzapfel, Rosa Köhnle, Centa Scherer, Irma Vetter, Luise Worel, Maria Zimmer, Irmgard Mettenleiter. Über 25 Jahren: Adelheid Baudenbacher, Ida Durner, Johanna Faude, Margarete Mainka, Ottilie Schweikert.

Allzeit mit „Dampf“ voran


Aalen-Ebnat. Ölen, schmieren, genügend Scheite bereithalten. Die Leute wollen Dampf sehen und vor allem eine Runde drehen. Dass die Dampflok Renaissance feiert, dies wird beim 30-jährigen Bestehen des Ebnater Schättere-Clubs auf der wunderschön in die freie Natur eingebundenen Anlage des Ebnater Schättere-Clubs deutlich.
„Das ist ein Stück guter Nostalgie“, sagt der Vorsitzende. Seit dem ersten Tag vor 30 Jahren ist Bodo Boch Vorsitzender. Der Verein, sagt er, könne auf eine kontinuierliche Entwicklung verweisen. Zum Glück ist aus den Planungen vor zehn Jahren nichts geworden – dann damals sollte an dieser Stelle ein Baugebiet entstehen. Groß und Klein fahren auf der Anlage in direkter Nachbarschaft zur Schättere-Trasse im Zügle – die Dampfloks liegen im Trend. Der Schättere-Club besitzt drei, dazu kommen vier E-Loks.
Auch befreundete Vereine aus Plochingen, Sindelfingen und Kürnbach kamen mit ihren „Nostalgikern“ zum Jubiläum. „Allzeit Dampf“, lautet das Motto beim Jubiläumsverein. Und den brauchte man beim Tag der offenen Tür, um die Fahrfreude der Gäste zufriedenzustellen. su

Debüt für die neuen Jungbläser

Essingen. Die Sonne war bereits hinter den Baumkronen versunken, der frische Abendhauch sorgte für leichtes Blätterspiel. Auf den vielen Bänken hatte zahlreiche Besucher Platz genommen und lauschten den Klängen des Bläserensembles. Ein paar Kinder hatten es sich im Gras in vorderster Reihe gemütlich gemacht.
Der Jungbläserchor und der Große Chor des Posaunenchors Essingen spielten in Gruppen, einzeln oder zusammen eine abwechslungsreiche Mischung aus Chorälen, Choralbearbeitungen und Pop-Arrangements. Ausgesprochen gut gelaunt und scherzend („viele richtige Treffer wie die Nationalmannschaft das heute vorgemacht hat“) leitete Reinhard Liebhäußer neben Jürgen Nolting und Jürgen Liebhäußer den Chor.
Besonderen Beifall bekamen die Musiker für die Darbietung ihrer Version von „Über sieben Brücken“. Rhythmisch auf die Reise ging es mit dem „African Traditional Medley“ und „Bawo Thixo Somandla“. Angeregt klatschten die Zuhörer im Takt mit. Die Jungbläser in der ersten Reihe, seit Herbst mit dabei, die Jüngste acht Jahre alt, begeisterten das Publikum bei ihrer Premiere.
Nach dem Abendsegen sang man zusammen das Gemeindelied. Abschließend sorgten die Bläser danach noch einmal für Stimmung mit „YMCA“. Gern nahmen die Besucher das Angebot eines kleinen Vespers und Erfrischungen im Gemeindehaus an.

Pfarrgemeinde Herz Jesu feiert auf dem Kirchplatz

Mit einem bunten Programm rund um den Kirchplatz feierte die katholische Kirchengemeinde Herz Jesu Essingen am Sonntag ihr Gemeindefest. Im Gottesdienst am Vormittag wurden die neuen Ministranten feierlich aufgenommen. Nach der Messe verlagerten sich die Feierlichkeiten auf den Kirchplatz und ins Gemeindehaus. Jugendliche konnten sich im Jonglieren üben oder ihr Geschick beim überdimensionalen Jenga-Turmbau unter Beweis stellen. Für die Jüngsten gab es eine Kinderbetreuung im Kindergarten St. Christophorus. Die Ministranten empfingen die Besucher mit Espresso, Latte Macchiato, Prosecco, Popcorn und Lutschern an ihrer Kaffeebar. Dazu gab es Musik vom Kindergarten, dem evangelischen Posaunenchor sowie von Egon Mosch und Werner Rojek. (Text/Foto: buc)

Badeunglück: 74-Jähriger tot

Ellwangen. Am Samstag gegen 10.30 Uhr schwamm im Sonnenbachsee bei Ellwangen ein 74-jähriger Oberkochener mit seiner Ehefrau in der Nähe der Staumauer, als er plötzlich unterging und nicht mehr auftauchte. Drei Badegäste konnten ihn aus dem See bergen und leiteten auch sofort Reanimationsmaßnahmen ein, so dass die hinzugerufene Feuerwehr nicht mehr eingreifen musste. Ein Notarzt führte die lebenserhaltenden Maßnahmen dann fort, bis der 74-Jährige in seinem lebensbedrohlichen Zustand in die Notaufnahme der Virngrundklinik eingeliefert werden konnte.
Nach Mitteilung der Klinik ist der Mann inzwischen auf der Intensivstation verstorben. Die Kriminalpolizei Ellwangen hat zur Klärung der genauen Todesumstände die Ermittlungen aufgenommen. Bislang liegen jedoch keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden vor. PD

Vom Schmelztiegel in den Hexenkessel

Aalen. Der OVA-Bus schwankt bedenklich. Etwa zehn Fans rütteln auf der Friedrichstraße an ihm ihre Freude heraus. Ebenso am Reinigungsfahrzeug vom Bauhof. Und an unzähligen Autos. Sie klettern auf den „Blitzer“. Springen in den Brunnen. Zünden Feuerwerksknaller. Immer noch fassungslose Blicke, unbändige Freude. Partymeile Friedrichstraße, Samstag, 18 Uhr.
Zwei Stunden vorher. Jeder Fernseher, jede Leinwand in der Innenstadt ist dicht umlagert. Die Sonne brennt vom Himmel, 35 Grad. In der Aalener Fan-Arena im Bräu-Stadel der Löwenbrauerei heizen sich die Fußballfans weiter auf. Aus einem Wasserschlauch gibt’s eine kühle Dusche. Doch es kommt noch heißer.
Kaum ist der Jubel nach dem sehnlichst erwarteten Anpfiff verklungen, hämmert Müller in der dritten Minute den Freistoß von Schweinsteiger ins Tor der Argentinier. 1:0. Der Rest ist jetzt schon Legende. Klose. Friedrich. Klose. Schland!
Die Public-Viewing-Arenen werden zum Schmelztiegel, die Friedrichstraße zum Hexenkessel. Bereits kurz nach dem Abpfiff geht rund um die Aalener Innenstadt nichts mehr. Die Polizei greift nur sehr selten ein, sperrt einige Fahrspuren und beobachtet die explodierende Freude meist gelassen. Nur als sich ein Fan auf dem Dach eines OVA-Busses als schwarz-rot-goldener Mitfahrer versucht, schreiten zwei Beamte ein. „Ansonsten war alles erfreulich ruhig“, sagt Steffen Opferkuch, Polizeiführer vom Dienst. Tobias Dambacher


 Wer noch einmal mitjubeln möchte: zwei Videos und eine Bildergalerie sind online – zum Immerwiederanschauen.

 www.schwaepo.de/viertelfinale

Nicht sehr beschaulich

Ellwangen-Neunheim. Das Interesse an dem eigentlich brisanten Thema war überschaubar. Gerade mal 20 Besucher, in der Summe fast nur Parteimitglieder, waren der Einladung des Stadtverbandes in den Gasthof „Hirsch“ in Neunheim gefolgt.
Und so hätte es zumindest ein beschaulicher Abend im Kreise Gleichgesinnter werden können. Doch daraus wurde erst einmal nichts. Ein Besucher aus einer Kreisgemeinde störte die Veranstaltung von Beginn an. Immer wieder ließ der Mann seinem Ärger über die vor sechs Jahren eingeführte Gesetzgebung zur Unterstützung von Erwerbs- und Langzeitarbeitslosen freien Lauf.
Die Finanzkrise werde sich sicherlich negativ auf die Hartz IV-Leistungen auswirken, machte der Sozialreferent, der von den Beschimpfungen des Mannes, zumindest äußerlich unbeeindruckt blieb, klar. Dass trotz guter Wirtschaftslage im Ostalbkreis immer noch 3500 Kinder unter vier Jahren an der Armutsgrenze leben, sei allerdings beunruhigend.
Der Vorwurf, dass Aussiedler aus Osteuropa im Ostalbkreis generell besser gestellt seien als Einheimische, sei völlig haltlos. Die in den 80-er Jahren gewährte Starthilfe sei längst reduziert worden.
Auch für den Hausneubau gebe es für die russlanddeutschen Mitbürgerinnen und Mitbürger inzwischen keine finanzielle Unterstützung mehr. dog
Der Oldtimerclub Ellwangen und die Vereine aus Dinkelsbühl und Crailsheim starteten am Sonntag rund ums „Magische Dreieck“. Links das Ford T-Model: Es machte Spaß, einfach mal in der „Tin Lizzy“ probezusitzen; links Besitzer Fritz Kayser. ((sab/Fotos: Freimuth)

Fest der Begegnung im Hospiz St. Anna

Anlässlich des fünfjährigen Bestehens lud das Hospiz St. Anna am Sonntag zu einem Fest der Begegnung ein. Ganz nach dem Motto „Wir können dem Leben nicht mehr Tage, aber den Tagen mehr Leben geben“, arbeitet das Hospiz St. Anna in der Nikolaistraße, um schwerkranke und sterbende Menschen zu pflegen und zu begleiten. Insgesamt 365 Frauen und Männer fanden seit der Eröffnung Aufnahme in der stationären Einrichtung. Auch viele Angehörige und Freunde benötigten in dieser Zeit des des Abschieds und der Trauer Begleitung. Pfarrer Sieger Köder war am Sonntagmittag live im Kreuzgang beim Malen zu sehen. Ein Clownauftritt und kleiner Bazar der Anna-Schwestern, ein Büchertisch und die Vorstellung des Hospizforums Ostalb bereicherten das Programm. Ein ökumenisches Vespergebet bildete den Abschluss des Fests der Begegnung in der Mutterhauskapelle. (AK/Fotos: Klemm)

Ums „Magische Dreieck“ ‘rum

Ellwangen. „Mein Auto steht sonst meiner Frau im Wohnzimmer nur im Weg herum“, meinte Fritz Kayser aus Schorndorf-Haubersbronn, „und was gibt es Schöneres, als wenn das Lieblingshobby auch noch bewegt werden kann“. Aus diesem Grund trafen sich die Oldtimerfreunde aus Ellwangen am Sonntagmorgen auf dem Schießwasen zu einer Ausfahrt.
Gut gestärkt mit Kaffee und Brezeln, persönlich überreicht von Citymanagerin Verena Kiedaisch und Kulturamtsleiter Dr. Anselm Grupp, machte sich der Tross durch die Innenstadt auf in Richtung Dinkelsbühl. Neben den immer gerne gesehenen VW-Käfern, alten Daimlern und unzähligen Motorrädern, tuckerte das älteste Fahrzeug: 1911 wurde es gebaut, hört auf den Namen „Tin Lizzy“, was ungefähr übersetzt „Blechliesel“ heißt. Mit diesem Auto begründete eins Henry Ford sein Imperium. Besitzer Fritz Kayser ist stolz drauf, dass die 99 Jahre alte Dame noch so gut unterwegs ist. Gut in Schuss auch eine Horex-Regina, eines der vielen Motorräder, und ein Hanomag Rekord von 1934.
Von Dinkelsbühl machten sich zwischenzeitlich die Teilnehmer auf den Weg nach Ellwangen, wo auf dem Marktplatz die Mittagspause verbracht wurde. Mit den 80 Startern aus Crailsheim traf man sich zum Fachsimpeln und großen Abschluss auf dem „Schrannenplatz“ in Dinkelsbühl. Nach dem Regenguss um die Mittagszeit galt es dann nicht nur für Kayser erst mal putzen und wienern, bevor die Lieblinge wieder in die Garage wanderten.
In Kaysers Fall ins geräumige Wohnzimmer.

Verein „Frohsinn“ gerettet

Ellwangen-Rotenbach. Hoch motiviert und gut vorbereitet trat ein achtöpfiges Team an, um in die Bresche zu springen. Sein neues Konzept für Chor und Dorfgemeinschaft wurde in Wort und Bild erläutert.
Sichtlich erleichtert und beeindruckt zeigten sich die langjährigen Sänger am Freitagabend im Vereinslokal „Linde“ in Rotenbach. Eine Lösung hatte her müssen, sonst hätte man im 102. Jahr des Bestehens den Verein zu Grabe tragen müssen. Jetzt geht es offenbar mit jungem Schwung weiter: Eine Gruppe junger Rotenbacher, allen voran Stefan Haller, präsentierte ihr Konzept.
Das Dach des Vereins Frohsinn Rotenbach soll sich auf drei Säulen stützen: die Dorfgemeinschaft, den Gemischten Chor und als Überraschung auf den neuen Jungen Chor. Für den hatte man bereits vorab bei einer Werbeaktion 20 Neusänger geworben.
Auch das brisante Thema der fehlenden Chorleitung ist so gut wie vom Tisch. Bei der nächsten Chorprobe, die jetzt wieder 14-tägig abgehalten werden soll, werde sich die neue Leiterin vorstellen, die dann auch den Jungen Chor betreut, dessen musikalische Ausrichtung in modernerem und traditionellem Liedgut liegen soll. Dieser Chor startet mit den Proben Anfang September.
Um die Dorfgemeinschaft noch mehr zu fördern ist daran gedacht, sich an jedem 1. Freitag im Monat in der „Linde“ zu treffen. Hier kann über Themen, wie die Dorfgemeinschaft, Theateraufführungen und auch den traditionellen Rotenbacher Faschingsumzug gesprochen werden.
Bei so viel Elan und Tatkraft fiel es den Mitgliedern leicht, den neuen Vorstand einstimmig in sein Amt zu hieven. Kaum gewählt, wartete er mit einer Überraschung auf: Wolfgang Brenner, der dem Verein 20 Jahre vorstand, wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Üppige Wurstgeschenke für alle scheidenden Vorstandsmitglieder waren ebenfalls vorbereitet.
Restlos begeistert war der stellvertretende Ortsvorsteher Günther Herrschlein, der dem Verein ein fröhliches Glückauf wünschte.
Der neue Vorstand: Stefan Haller, Andreas Erhardt, Daniel Oberdorfer und Iris Mangold. Kassierer: Angelika Mangold und Sascha Kaben. Beirat: Stefan Blank und Sven Hilsenbek. Verbindungsmann: Hermann Mangold. Kassenprüfer Passive: Christian Oberdorfer.

Gegenwartskunst auf dem Land

Die Bereitschaft, ein Wagnis einzugehen, haben Silvia und Helmut Wickleder schon mit dem Kauf des maroden Leinzeller Schlosses 2004 bewiesen. In diesem Punkt sehen sie sich mit jungen Künstlern seelenverwandt. Indem der Schlossherr eigenhändig das alte Gemäuer wieder herrichtet, gibt er der modernen Kunst Raum, sich darin zu verschmelzen.
„Die Kunst muss raus aufs Land“, fordert der Mäzen bei der Ausstellungseröffnung. Für viele sei die große Dimension nicht erreichbar und dort gehe es nur ums Geld und um Geltung. So haben die beiden Galeristen und Kuratoren Lukas Baden, Karlsruhe, und Mario Strzelski, Stuttgart, „Landmarketing“ gemacht und 25 Künstler nach Leinzell gebracht, wie sie unterschiedlicher nicht sein können.
Staatssekretär Dr. Stefan Scheffold nimmt die Erklärungen zu den Exponaten beim Rundgang aufmerksam wahr und meint, er könne wohl nachvollziehen, wie schwer der Spagat eines Hausherren sei, der einerseits die Kunst öffentlich machen und andererseits sein Eigentum schützen wolle.
Noch ist das Kunstambiente außergewöhnlich: wiederhergestellte Stuckdecken und rohe Böden, unverputzte Wände, Kabel um Kronleuchter, alte Möbel, Privaträume und museale Schlafstätten. Jeder Fleck ist genutzt für Kunst: großformatige Bilder mit einer Suggestion von Tiefenräumlichkeit eines Enrico Bach, die genähten Collagen von Franziska Degendorfer oder die riesigen düsteren Tuschebilder von Philipp Haager.
Eines der ältesten Werke (1985) des Malers, Fotografen und Filmemachers Christof Kohlhöfer ist eine Anlehnung an die Pop-Kultur. Der zwischen New York und Stuttgart pendelnde Dozent Rainer Ganahl stellt ein Holzrelief von Adorno aus. Crypto-Comics in Tusche von Jürgen Palmtag dekorieren die Flurwände und ein Liegenskelett aus Epoxidharz-Stalagmiten von Stefan Bombaci scheint auf einen modernen Fakir zu warten. Aus der Kategorie Videokunst ist Gilad Ratman vertreten.
Artists in Resident, sozusagen Schlossmaler, und Stipendiaten der Silvia-und-Helmut-Wickleder-Stiftung sind in diesem Jahr Wolfgang Ganter und Tim Ernst (Berlin). Ernst stellt in einem an Spitzwegidylle erinnernden Zimmer sein raumhohes Auftragswerk aus. Bezug nehmend zum Schloss erzählt er die Geschichte einer Magd, die der Schlossherr – hier wird Wickleder verewigt – in einem noch real existierenden winzigen Raum auf geheimnisvolle Weise aufsucht. Für Kunstverständige und Sammler ist die Leinzell Open eine Spielwiese der Entwicklungen und Entdeckungen. Für die Künstler eine wichtige Station in der Ausstellungsvita, meint zumindest Kurator Strzelski.

Glänzende Ideen gezeigt

Schwäbisch Gmünd. Bevor ein silberner Löffel hochpoliert eine Tafel schmückt, sind viele Arbeitsschritte notwendig. Monoton ist der Schlag der Hämmer. Auszubildende Julia sieht darin etwas Meditatives. Sie hat mutig ein Tablett in Angriff genommen: „Ein großes flaches Teil herzustellen, ist die größte Kunst“, sagt die Meisterin ihres Fachs, Doris Raymann-Nowak. Stolz zeigt sie ein altes Werkzeug noch aus der Gmünder Fabrik Röhrle, die Weltruf hatte. „Aber davon gibt es nicht mehr viele. Es gibt ja auch nicht mehr viele Silberschmiede und zu wenig Stunden in der Ausbildung.“ Auch der ehemalige Schüler und jetzige Lehrer, Florian Färber, bedauert, dass die Technik des Silberschmiedens immer mehr in den Hintergrund gedrängt werde. Gegen die Praxiskürzungen in der Meisterausbildung will sich Raymann-Nowak stark machen.
Nebenan geht es leise zu: Hier ziseliert Laura gerade ein Armband. Mit ihrem Werkzeug verwandelt sie eine ebene Fläche in erhabene und vertiefte Bereiche, filigrane Muster entstehen. Ihre Kolleginnen gravieren und emaillieren. Die meisten der jungen Leute haben die dreijährige Ausbildung gewählt, weil sie etwas Kreatives machen wollten, und sie haben es nicht bereut. Eine Mappe mit Zeichnungen und eine Aufnahmeprüfung sind Voraussetzungen. Die Klassen sind voll: 19 im zweiten Jahr des Berufskollegs und 16 im Meisterkurs. „Man kann mit dieser Ausbildung auch andere Berufswege einschlagen, bei denen künstlerische Begabung notwendig ist“, sagt der Leiter des Berufskollegs, Dr. Werner Sand. Der klassische Weg ist der, wie ihn der 20-jährige Alexander anstrebt: Nach dem Abschluss erst einmal ein paar Jahre Erfahrung in einer Goldschmiedewerkstatt sammeln, dann den Meisterkurs und dann eine eigene Platinwerkstatt aufmachen. Das ist sein Wunsch, auch wenn er noch nie mit Platin gearbeitet hat. „Das Material ist zu teuer, aber durch Ferienjobs bekommt man einiges zusammen“, meint er zuversichtlich. Laura will nach der Ausbildung Schmuckdesign studieren. Am liebsten in Gmünd. Vielleicht hat sie Glück, denn es ist ein neuer Studiengang „Manufaktur-Design“ im Gespräch, um „die Durchlässigkeit der Ausbildung einerseits und die hohe handwerkliche Qualität, die seit jeher den Standort Gmünd ausmacht, mit wissenschaftlicher Innovation gepaart zu sichern“, erklärt Sand. Die Resonanz sei groß.

Jede Menge Spaß

Ellwangen-Braune Hardt. Der alte Spielplatz wurde rundum erneuert und mit attraktiven Spielgeräten aufgewertet und erweitert. Zur Einweihung kamen am Samstagvormittag viele Eltern mit ihren Kindern, um bei herrlichem Sommerwetter und strahlend blauem Himmel gemeinsam zu feiern. Die Kindergartenkinder konnten den Moment der Spielplatzfreigabe kaum abwarten.
Pfarrer Anton Esswein begrüßte die Gäste, die es sich im Schatten neben dem Spielplatz gemütlich gemacht hatten. „Hier haben die Kinder ideale Möglichkeiten, ihre Geschicklichkeit und Fertigkeiten zu entwickeln“, sagte der Geistliche. Kindergartenleiterin Regina Mayer bedankte sich bei Elternbeirat und Förderverein des Kindergarten St. Martin für das Engagement.
Die Kosten für den neuen Kinderspielplatz belaufen sich auf rund 30 000 Euro. Den Hauptanteil davon trägt die Stadt. Finanziell beteiligt ist die Katholische Gesamtkirchengemeinde als Trägerin des Kindergartens und der Förderverein St. Martin. Der Kinderspielplatz erhielt einen großen Kletterturm mit Kletterwand, eine mit Holzdach versehene rustikale Rutsche, eine Wasserspielanlage zum „Matschen“ und eine „Nestschaukel“ für Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren. Außerdem wurde der Sand im Platz erneuert. Die Schüler der technischen Schule Aalen haben sich außerdem mit dem Bau eines kleinen Spielhäuschens eingebracht, die Materialkosten übernahm der Förderverein Kindergarten St. Martin. Mit Gesang wurde danach der Spielplatz eingeweiht. Hand in Hand durchschritten die St. Martin-Kinder ihr neues Spielreich und durften sogleich die neuen Spielgeräte mit großem Jubel in Beschlag nehmen.
Am Samstagmittag wurde außerdem die Felix-Plakette des Deutschen Chorverbandes beim Sommerfest zum zweiten Mal an den Kindergarten St. Martin Braune Hardt verliehen. Der „Felix“ wird vom Deutschen Chorverband an Kindereinrichtungen vergeben, die sich in vorbildlicher Weise um das tägliche Singen bemühen.
Ellwangen. Franz Higler, Pfeffermühle 2, zum 72. Geburtstag.
Ellwangen-Schrezheim. Rudolf Greiner, Im Grüble 19, zum 80. Geburtstag.
Ellwangen-Röhlingen. Karl Burger, Killinger Str. 2, zum 75. Geburtstag.
Ellwangen-Eggenrot. Sieglinde Lemmermeier, Hechtweg 1, zum 73. Geburtstag.
Ellwangen-Altmannsrot. Klara Mack, Haus Nr. 23, zum 73. Geburtstag.
Adelmannsfelden. Adolf Schmid, Erlenstr. 5, zum 72. Geburtstag.
Aalen-Fachsenfeld. Hilmar Deckert, Behaimstr. 2, zum 80. Geburtstag.
Westhausen-Reichenbach. Johann Doleschel, Wiesenweg 14, zum 80. Geburtstag.
Bopfingen. Petru Horvath, Härtsfeldstr. 39, zum 76. und Zahide Kurt, Nördlingerstr. 23, zum 70.Geburtstag.
Bopfingen-Baldern. Theresia Uhl, Oberdorfer Str. 70, zum 70. Geburtstag.
Oberkochen. Anna Haag, Jenaer Str. 2, zum 87.; Agnes Hausmann, Blumenstr. 14, zum 79. und Franz Schnobrich, Gerhart-Hauptmann-Weg 49, zum 79. Geburtstag.

Fest-Hocketse im „Haus voller Leben“

Oberkochen. „Wir freuen uns auf das Jubiläum dieser Oberkochener Vorzeigeeinrichtung, um die man uns vielerorts beneidet“, betont Bürgermeister Peter Traub. 1950 wurde die damalige Carl-Zeiss-Kindertagesstätte von der Firma Zeiss-Opton eröffnet. Die Kindertagesstätte fand ihr Domizil in den Räumen der Firma Willibald Mannes im Kapellenweg. Bedingt durch die räumliche Enge zog man ins Bergheim, der heutigen Sonnenbergschule. Als dort der Schulbetrieb aufgenommen wurde, zogen die Kinder weiter in die „Baracken“ in der Nähe der Firma Zeiss.
1960 zog man ins neu gebaute Haus im Gutenbachweg ein. Die Trägerschaft der Carl-Zeiss-Kindertagesstätte übernahm die evangelische Kirchengemeinde Oberkochen. Wieder zehn Jahre später erfolgte der Anbau eines zweigeschossigen Gebäudes für zwei Hortgruppen. Die CZ-Kindertagesstätte wies zwei Regelkindergartengruppen, zwei Ganztagesgruppen für Kinder im Kindergartenalter und zwei Hortgruppen auf.
1995 erhielt die Kinderbetreuung eine neue Struktur, die traditionellen Gruppe wurden aufgelöst und man stieg in die Altersmischung ein. Der Name Carl-Zeiss-Kindertagesstätte wurde geändert in „Evangelisches Kinderhaus – Carl-Zeiss-Kindertagesstätte“. Das evangelische Kinderhaus setzte sich fortan aus sechs altersgemischten Gruppen zusammen.
Am 1. Januar 2002 gab die evangelische Kirchengemeinde die Trägerschaft auf, die nun von der Stadt Oberkochen übernommen wurde. Seit dieser Zeit ist Irene Dominicus Kinderhaus-Leiterin.
Groß war die Freude, als die Carl-Zeiss-Stiftung im Januar 2005 Bürgermeister Traub einen Scheck in Höhe von einer Million Euro für den Neubau der Tagesstätte überreichte. Im August 2005 erfolgte der Abriss des 1960 erstellten Gebäudes der Kindertagesstätte. Ein zukunftsweisender Schritt war in den Jahren 2005 und 2006 der Neubau eines Gebäudes für vier Gruppen der Kindertagesstätte in Holzständerbauweise.
In diese Zeit fiel auch die Eröffnung der ersten Krippengruppe. Bereits im September 2006 wurde die zweite Krippengruppe eröffnet wie auch eine Regelkindergartengruppe mit verlängerter Öffnungszeit. Kontinuierlich stieg die Zahl der Kinder in der Ganztagesbetreuung an.
„Das Kinderhaus stellt eine wichtige Einrichtung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf dar und ist – gerade heute – ein wichtiger Standortfaktor für die Stadt Oberkochen“, betont Bürgermeister Traub. In Kooperation mit der Firma Carl Zeiss beteiligte man sich an wissenschaftlich begleiteten Projekten, die Sprachförderung wurde forciert. Weiter ging es mit der baulichen Erweiterung von Februar bis September 2009. Nach dem Abriss des alten Hausmeisterhauses wurde ein Anbau für vier Krippengruppen erstellt. Weitere 20 Plätze für die Kleinkindbetreuung waren geschaffen, die beiden bestehenden Krippengruppen wurden in den Neubau integriert. Im Oktober vergangenen Jahres wurde die Einweihung der Krippe und des Mehrzweckraums gefeiert.

 Festgottesdienst ist am Freitag, 9. Juli, 16 Uhr, in der Versöhnungskirche. Ab 17 Uhr ist Hocketse im Kinderhausgarten.

Irrungen um Liebe, Lust und Leid

Das Anfangsbild gemahnt an ein fernöstliches Zeremoniell: Gemessen-abgezirkelten Schritts betreten die Akteure die dreigeschossige Bühne. Gekleidet sind sie in dunkelroten, kostbar wirkenden Seidenstoff. Schon bei dieser Konstellation leisten die Abteilungen Bühne und Kostüme (Simone Manthey und Ursina Zürcher) ihren maßgeblichen Beitrag zur gelungenen Inszenierung der Shakespeare-Komödie durch Donald Berkenhoff. wird doch hiermit das Formalisierte der Situation nach einem Staatsstreich noch unterstrichen, das der Regisseur mit seinen wie erstarrt nach vorne statt zueinander sprechenden Protagonisten entwirft.
Schon bald indes trifft man sich im Wald und damit in einem Ambiente wieder, das seine ganze wuchtige Kraft (sinnbildlich die grünen, braunen und grauen Kissen, die es immer wieder von weit oben regnet) immer mehr entfalten wird. Hier wird im sinnigen Schäfermilieu gebuhlt, geweint, gequält, gelüstet und gefoppt, dass es eine abwechslungsreiche Wonne ist.

Vernarrt in den falschen Ganymed
Nachdenklich indes macht sie auch: Schließlich musste Rosalind als Ganymed (viele starke Szenen für Bettina Storm) aufgrund ihres machthungrigen Onkels, des aktuellen Herzogs, fliehen, und auch der ihr innig zugetane Orlando (zunächst verhalten Jonas Vietzke) ist ein von seinem Bruder Oliver Verfolgter. Im Gefolge des verbannten Herzogs (nonchalant Christain Baus) befindet sich mit dem Literaten Jacques (als ausgeprägter Misanthrop Tom Gerber) ein weiterer Liebender, dessen Auserwählte, wiewohl bald wieder Verlassene das Bauernmädchen Audrey (gutherzig und doch von Format Marina Schütz) ist. Ebenso wenig wird die Sache zwischen der Schäferin Phoebe (herablassend Simone Stahlecker) und dem sie anbetenden Schäfer Silvius gut gehen, denn eigentlich ist sie in den falschen Ganymed vernarrt. Auch der schließlich geläuterte Oliver (Tim Kalhamme-Löw, der zwischendurch auch ein lüsterner Schäfer war) weiß nicht, auf wen er sich mit der scheinbaren Schäferin Aliena einlässt, ist sie doch tatsächlich Rosalinds hingebungsvoll-witzige Cousine Celia (hinreißend Stephanie Kämmer) und als solche Erbin eines ganzen Reiches. Wenn Liebe insofern blind macht, so doch keinesfalls taub.

Pop-Musik lässt die Handelnden ratlos zurück
Hingebungsvoll werden verschiedene Formen der Folklore gepflegt, um die dem Leben und der Liebe gegenüber widerstreitenden Gefühle auszudrücken. Neben Silvius, als welcher Benjamin Mährlein immer wieder auch die hervorragende Musikabteilung (Wofram Karrer am Akkordeon und Ralf Siehoff mit der Gitarre) unterstützt, ist da vor allem Amiens (poetisch Oliver Fobe) als ein weiterer Gefolgsmann des verbannten Frederick zu nennen. Er wird in der Rolle des Hymen zum Schluss auch all die Paare musikalisch in die Form der Ehe bringen. Die wird nötig, nachdem sich zuvor alle anderen Formen (die sich zunächst in markanten Arrangements der Figuren gezeigt hatten) aufgelöst haben und die subversive Kraft des Pop, welche die Musik auf starke Weise entfaltet, die Handelnden eigentlich ratlos zurücklässt.
Damit wird auch ein Dilemma deutlich: Zwar ist ein Despotenstaat von Übel, aber auch ein wilder Wald ist nicht die idyllische Alternative, die der Romantiker sich so gerne träumt. Am Ende kehrt Frederick als Anführer einer köstlichen, aber auch melancholisch gestimmten Gesellschaft und nur scheinbaren Hippie-Kommune musikgewaltig wieder ins „wahre“ Leben zurück.

 Weitere Aufführungen sind vom 8. bis 10., am 17., 18., 25., 28., 30. und 31. Juli sowie am 2., 4. bis 6., 13., 14., 17., 20. und 21. August. Karten unter Tel. (0791) 751 600.

Verwöhnstrecken für Wanderfreudige

Abtsgmünd. Los geht es an der Kochertalmetropole gleich nach dem Aufwärmtraining mit Iris Balle vom TSG Abtsgmünd. Ausgerüstet mit Notpflaster aus den Händen von Marita Hermann von der VR-Bank und gestärkt mit einer Brezel vom Sportfischerverein nehmen die Wanderer Kurs auf die Lourdes-Kapelle. „Die Strecken sind gut ausgeschildert, aber nehmen sie trotzdem einen Streckenplan mit“, gibt VR-Bank Geschäftsstellenleiter und Albvereinsmitglied Edwin Streicher morgens um 8 Uhr den ersten Wanderern mit auf den Weg. Ideale Temperaturen zeigt das Thermometer an, keine Hitze, kein Dauerregen stören und wer dabei ist, wird mit schönen Aussichten und angeregten Gesprächen übers Wandern, Berufliches oder Privates belohnt. Gut dran ist zudem, wer Ortskenner mit dabei hat – in der um 10 Uhr von den Veranstaltern eingeladenen Gruppe sind auf der mittleren Strecke Abtsgmünds Bürgermeister Georg Ruf und Bernhard und Ulrich Theiss mit der mit unterwegs. Launig geben sie Einblicke in touristische Vorzüge der Region, die Geschichte Abtsgmünds allgemein und die der Turmhügelburg von Leinroden. Letztere hat 74 Stufen und die schaffen alle nur, weil sie sich zuvor bei der ersten Rast mit Obst und Apfelschorle und Traubenzucker von der AOK am Tagheim in Leinroden gestärkt haben. Dort trifft man auch auf Familien, die die kurze Strecke von 6,5 Kilomentern gewählt haben. Erst später werden die Ausdauerwanderer Leinroden passieren. Auf einer Strecke von 19 Kilometern sind sie unterwegs über Wöllstein nach Hohenstadt, kämpfen etwa zeitgleich dort mit dem steilen Anstieg rauf zum Schloss. Wer ihn geschafft hat, darf am Wandertag ausnahmsweise kostenlos den Heckengarten am Lusthaus bewundern. „Die 19 Kilometer sind machbar“, meint eine Dame zuversichtlich. Schließlich locken am Ende als Lohn für die Mühen neben der Ehre auch für alle das Seefest des Schwäbischen Albvereins am Laubachstausee mit dem Duo „Tom & Eddi“.
Doch zuvor verwöhnt unterwegs die Natur mit ihren hüfthohen Getreidefeldern, mit grünen Wiesen, Mohn, Margaritten und Kornblumen die Augen aller Wanderer. Vorbei geht es an einzelnen Gehöften mit romantischen Bauerngärten, Kühen und Schafen. In Neubronn hat das Dorfhaus geöffnet. Wer schließlich den Laubachstausee erreicht, kann sich Backhäuslebraten und Schnitzel schmecken lasse, ehe es den letzten Teil der Strecke zurück zur Kochertalmetropole geht.
Sandra Fischer und Dagmar Oltersdorf
Veranstaltungen
Raum Aalen
Italienisch lernen im Sommer vom 2.-6. August, Info u. Anmeldung unter Tel. (07361) 95830, Aalen, 14.7., 17 Uhr Info- und Einstufungstermin im Torhaus, VHS Aalen
9.00 bis 11.00
Kinderstübchen, Alte Ritterschule, An der Stadtkirche 23, Aalen
9.00 bis 12.00
Café zur guten Stube, Begegnungsstätte am Seltenbach, Essingen, Infos unter Tel. (07361) 951-291, Betreuungsgruppe für demenziell Erkrankte
9.00
Begegnungsstätte, Begegnungsstätte Bürgerspital, Aalen, Tischtennis, 9.15 Uhr Gymnastik I ab 50, 9.30 Uhr Englisch I, 10 Uhr Gesprächskreis, 10.20 Uhr Wassergymnastik I, 10.30 Uhr Gymnastik II ab 50, 10.30 Uhr Englisch II, 10.50 Uhr Wassergymnastik II, 13 Uhr Skatclub, 14 Uhr Gymnastik I&II, 15 Uhr Singkreis, 15 Uhr Jahrgang 21/22
10.00
Gedächtnistraining, Begegnungsstätte St. Agnes, Westhausen
10.30
Seniorenwohnanlage, Im Wiesengrund, Aalen, Clubraum, altes Liedgut neu aufleben lassen m. W. Klaschka
12.30 bis 19.00
Treff (ab 10 Jahre), Jugendtreff, Aalen-Wasseralfingen, 19-21 Uhr (ab 14 Jahre). 14-15.30 Uhr Hausaufgabenbetreuung
14.00 bis 18.00
Öffnungszeiten, Weltladen, Aalen, Info-Tel. 610735
14.00 bis 17.00
Café Pusteblume, DRK-Seniorenzentrum, Hüttlingen, Betreuungsgruppe für demenziell Erkrankte
14.00 bis 18.00
Buchausstellung: Romantic Fantasy mit Biss, Rund ums Wasser, Bücherei, Aalen-Unterkochen
14.00 bis 18.00
Büchertisch: Sport, Stadtbücherei, Aalen-Wasseralfingen
14.00 bis 18.00
Büchertisch: Urlaubslektüre, Ortsbücherei, Aalen-Fachsenfeld
14.30 bis 15.30
DRK-Gedächtnistraining, DRK-Altenhilfezentrum Haus Schillerhöhe, Aalen
15.00
Seniorentreff, Begegnungsstätte Annapark, Aalen-Wasseralfingen, Filmnachmittag: An heiligen Wassern

15.30
DRK-Seniorengymnastik, ehem. evang. Kindergarten Triumphstadt, Aalen
16.00 bis 17.00
DRK-Gedächtnistraining, Begegnungsstätte Annapark, Aalen-Wasseralfingen
17.00 bis 21.00
Jugendtreff, Inside 7, Westhausen
18.00
Die Leute aus Jala - Musical, Turn- und Festhalle, Aalen-Fachsenfeld, Bläserklasse u. Theater-AG der Reinhard-von-Koenig-Schule
19.30
Typisch - Literaturabend, Ernst-Abbe-Gymnasium, Oberkochen
19.30 bis 21.00
Gesprächskreis für pflegende Angehörige demenziell erkrankter Menschen, DRK-Haus der Sozialarbeit, Aalen, Info unter Tel. (07361) 951-290 oder www.drk-aalen.de
20.00
Abendbibelschule - Aufbaukurs, Hölderlinweg 19, Hüttlingen, Freie bibeltreue Gemeinde
Raum Ellwangen
15.00 bis 21.00
Jugendcafé, Juze, Ellwangen

Raum Bopfingen
9.00 bis 11.30
Kleiderladen (vormals Kleiderkammer), DRK-Haus, Bopfingen, 17.30-19 Uhr Jugendrotkreuz, 19.30-22 Uhr Jugendclub crazy
10.00
Ipfmesse, Ipfmessplatz, Bopfingen, 10 Uhr Bauernkundgebung
15.00
Treffen, Wachkomastation, Bopfingen, 16.30 Uhr Messerundgang durch das HGV-Zelt, anschl. Festzelt Papert, SPD Kreistags- u. Gemeinderatsfraktionen
Kino
Aalen
Kino am Kocher
Crazy Heart, ab 6 J., Mo 19 Uhr
Kinopark
A Nightmare on Elm Street, ab 16 J., Mo 20 Uhr
Für immer Shrek 3D, Mo 17.45, 20.30 Uhr
Hanni & Nanni, ohne Altersbeschränkung, Mo 17.30 Uhr
Mit Dir an meiner Seite, ab 6 J., Mo 17.45 Uhr
Prince of Persia - Der Sand der Zeit, ab 12 J., Mo 17.45, 20.15 Uhr
Robin Hood, Mo 17.15, 20 Uhr
Sex and the City 2, Mo 17.30, 20.15 Uhr
Vergebung, ab 16 J., Mo 20 Uhr
vincent will meer, ab 6 J., Mo 17.45, 20.30 Uhr
Ellwangen
Regina 2000
A Nightmare on Elm Street, ab 16 J., Mo 20 Uhr
Für immer Shrek 3D, Mo 20.15 Uhr
Sex and the City 2, Mo 20 Uhr
StreetDance 3D, Mo 20.15 Uhr
vincent will meer, ab 6 J., Mo 20 Uhr
Nördlingen
Movieworld
Für immer Shrek 3D, Mo 16.15, 18.15, 20.30 Uhr
Hanni & Nanni, o. Altersbeschränkung, Mo 16.15, 18 Uhr
Mit Dir an meiner Seite, ab 6 J., Mo 16.45 Uhr
Prince of Persia - Der Sand der Zeit, ab 12 J., Mo 21 Uhr
Sex and the City 2, Mo 19.45 Uhr
StreetDance 3D, Mo 16.30, 18.45, 21 Uhr
When in Rome - Fünf Männer sind zu viel, ohne Altersbeschränkung, Mo 19 Uhr

Kurse
Raum Ellwangen
Lebensrettende Sofortmaßnahmen mit Defibrillation
Samstag, 17.07. 8.00 bis 16.00 Uhr, Anmeldung erforderl. unter Tel. (07961) 91090, Malteser-Zentrum, Ellwangen, Malteser Hilfsdienst

Vereine
Raum Aalen
TSG Hofherrnweiler-Unterrombach
9.30 Uhr, Nordic-/Walking-Treff, Leitung: Heinrich Müller, TP: Freibad, Aalen-Unterrombach
Kaiser’s Damen
14.00 Uhr, Treffen, Kaufring, Aalen
Freunde schaffen Freude, Treff Aalen
18.00 Uhr, Besuch beim Biobauernhof Waizmann in Mohrenstetten, Gäste u. Interessierte herzlich willkommen, DRK-Haus der Sozialarbeit, Aalen
Liederkranz Unterrombach
18.45 Uhr, Chorprobe Frauenchor, 19.45 Uhr Männerchor, Bonhoeffer-Haus, Aalen-Unterrombach
Deutscher Böhmerwaldbund
20.00 Uhr, große Ausschusssitzung, Vereinsheim, Aalen
SCB Radtreff
Dienstag, Radtreff - Königsbronn, Tauchenweiler, Teußenberg, Ltg.: Berg, Tel. (07961) 53321, TP: Parkplatz Talschule, Aalen-Wasseralfingen
VdK OV Aalen
Dienstag, 9.00 Uhr, VdK-Frühstück, im Anschluss Information zur aktuellen Sozialpolitik, Rettungszentrum, Aalen
GSA Seniorengruppe
Dienstag, 14.00 Uhr, Treffen, SV-Vereinsheim Neresheim, Aalen
ver.di Senioren (Post und Telekom)
Dienstag, 14.00 Uhr, Wanderung am Braunenberg, anschl. Grillnachmittag beim Erzhäusle, TP: Erzhäusle, Aalen-Wasseralfingen
Jg. 42 Hofherrnweiler-Unterrombach
Dienstag, 15.30 Uhr, geselliges Treffen, MTV-Heim, Aalen
Jg. 25 Aalen
Di, 4-Tages-Ausflug, Gläser mitbringen, Zustiege 7.45 Uhr bei Klärle, 7.50 Schättere, 7.55 Stadthalle, 8.05 ZOB. Wer fährt wo mit?
NABU-Gruppe Aalen
Dienstag, 19.30 Uhr, Gruppenabend mit Abendwanderung, (pünktlich erscheinen, festes Schuhwerk), Evang. Gemeindehaus, Aalen-Unterrombach
Verkehrs- u. Verschönerungsverein und ADFC OG Aalen
Samstag, 24.07. , Radtour Kult(o)ur nach Murrhardt ca. 53 km, Anmeldungen unter Tel. (07361) 2362, Aalen
Raum Ellwangen
St. Vitus
14.00 bis 16.00 Uhr, Seniorentanz, Jeningenheim, Ellwangen
Raum Bopfingen
Schwäbischer Albverein Bopfingen
9.00 Uhr, Walking-/Nordic-Walking-Treff für jedermann, TP: Osterholz-Parkplatz, Bopfingen
SV Kirchheim
19.00 Uhr, Inline-Treff, Info bei R. Egelhofer, Tel. (07362) 3711 oder I. Strobl, Tel. (09081) 87965, TP: Parkplatz ehem. Bädle Nördlingen, Kirchheim am Ries
Selbsthilfegruppen
Raum Aalen
Kreuzbund Aalen, Selbsthilfe u. Helfergemeinschaft für Suchtkranke u. Angehörige, www.aalen-kreuzbundgruppen.de
19.00 Uhr, Gruppe 7 Monika Maier, Sängerhalle, Aalen-Wasseralfingen
AA-Gruppe (Anonyme Alkoholiker)
20.00 Uhr, Meeting, Info Tel. (0151) 51283249 und (07366) 4218, Ostalb-Klinikum, Konferenzraum 1 EG, Aalen
ALANON-Gruppe Aalen
20.00 Uhr, Treffen, SHG für Freunde und Familienangehörige von Alkoholikern, Tel. (0151) 51283269, Ostalb-Klinikum, Konferenzraum 2 EG, Aalen
Raum Bopfingen
SHG Epilepsie Bopfingen
20.00 Uhr, Treffen, Betroffene und Interessierte herzlich eingeladen. Infos bei Thomas Bäuerle, Tel. 0151 58578974, Gaststätte Wilhelmshöhe, Bopfingen

Bäder
Aalen Freibad Hirschbach
9 bis 20.30 Uhr. Bei schlechtem Wetter Schließung 13 Uhr. Info unter Tel. (07361) 64275
Aalen Hallenbad
13 bis 16 Uhr, 10.15-11.15 Uhr Seniorengym., 10.30-13 Uhr Seniorenschw. Fitnessraum: 10 bis 21 Uhr. Sauna: 14 bis 21 Uhr Herren
Limes Thermen vom 28.6. bis 9.7. geschlossen
Abtsgmünd Hallenbad geschlossen
Bopfingen Hallenbad geschlossen
Ellwangen Wellenbad geschlossen
Neresheim-Kösingen Freibad
b. günstiger Witterung von 9 – 20 Uhr geöffnet
Nattheim Ramensteinbad 10 bis 21 Uhr
Neresheim Hallenbad geschlossen
Oberkochen Freizeitbad „aquafit“ geschlossen
Trochtelfingen Freibad
10 bis 20 Uhr, bei schlechterm Wetter von 10 bis 12 Uhr. Info unter Tel. 4822
Unterrombach Freibad
9 bis 20.30 Uhr. Bei schlechtem Wetter Schließung: 13 Uhr. Info Tel. (07361) 41400
Wasseralfingen Freibad Spiesel
9 bis 20.30 Uhr. Bei schlechtem Wetter Schließung: 13 Uhr. Info Tel. (07361) 75244
Westhausen Freibad
10 bis 19 Uhr (bei entsprechender Witterung). Kontaktzeiten bei schlechtem Wetter 10 bis 12 Uhr
Rat und Hilfe
Notruftelefone
Notarzt,
(lebensbedrohliche Notfälle) Telefon 112
Notfalldienstbezirk Schwäbisch Gmünd-Land, Notrufnummer (07171) 998812
Notruf Region Abtsgmünd und Umgebung, Telefon 0180 - 3963002
Notruf Region Essingen, Lauterburg,
Tel. (0180) 3963010.
Region Aalen Stadt, Tel. (0180) 3963000
Region Bopfingen, Riesbürg,
Tel. (0180) 3963005.
Region Ellwangen, Tel. (0180) 3963007.
Region Ellwangen-Land Crailsheim,
Tel. (0180) 3963012.
Region Ellwangen-Land Dinkelsbühl,
Wört, Stödtlen, Ellenberg, Fichtenau Tel. (0180) 3963013.
Region Kirchheim,
Unterschneidheim, Tel. (0180) 3963006.
Region Neresheim, Dischingen,
Tel. (0180) 3963009.
Region Oberkochen, Unterkochen,
Tel. (0180) 3963003
Region Vorderes Härtsfeld Ebnat/Waldhausen, Tel. (0180) 3963004
Region Wasseralfingen Hüttlingen,
Röthardt, Tel. (0180) 3963001
Zahnärztlicher Notfalldienst,
Telefon (0711) 7877788
Zentraler augenärztlicher Notdienst,
Tel. (0180) 50112098
Notfalldienste
Ellwanger Frauennotruf,
(07961) 969449 Montag: 9 – 11 Uhr, Donnerstag: 17 bis 19 Uhr, Freitag: 20 – 22 Uhr (zu anderen Zeiten ist die Mailbox geschaltet).
Frauen- und Kinderschutzeinrichtung (Frauenhaus), Tel. (07171) 2426
Sozialstation Abtsgmünd,
ambulante Pflege, Ergotherapie, Logopädie, Telefon (07366) 9633-0; Hospizdienst, Telefon (07366) 9633-0
Apotheken
Aalen Stern-Apotheke, Reichsstädter Str. 22 (8.30 bis 8.30 Uhr)
Ellwangen
Elch-Apotheke, Marienstr. 25 (8.30–8.30 Uhr)
Neresheim, Dischingen, Nattheim
Apotheke Nattheim (Mo-Fr 8.30-20 Uhr; Sa/So/Feiertage 8.30-12 Uhr und ab 18 Uhr bis Folgetag 8.30 Uhr)
Bopfingen, Unterschneidheim
Mohren-Apotheke, Schrannenstr. 10, Nördlingen (8 bis 8 Uhr); Ipf-Apotheke, Schmiedgasse 14 bis 20 Uhr geöffnet
Beratung
Bahnhofsmission Aalen,
Öffnungszeiten: Mo-Fr 7 bis 18.30 Uhr, Sa 7 bis 18 Uhr, Tel. (07361) 64373
Mieterverein Ostalbkreis,
Marktplatz 11, Aalen, Mietersprechstunde: Mo 10-12.30 Uhr
Telefon-Seelsorge,
Telefon (0800) 1110111 oder 1110222
Selbsthilfegruppen
Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung,
und Angehörigen-Betreuung an Wochenenden und in den Schulferien, Gruppen am Mo./Mi. und Fr. Einzelbetreuung auf Anfrage, Elterngruppen, Beratung, Kurzunterbringung, Offene Hilfen und Familienentlastender Dienst, Karl-Kopp-Str. 2, 73433 AA-Wasseralfingen, Tel. (07361) 780920
SHG starke Frauen nach Brustkrebs,
Treffen jeden 3. Mittwoch im Monat, Gemeindehaus Markuskirche, Aalen

Unterm Ipf geht’s wieder rund

Bopfingen. Nach einem heißen Freitag füllte sich der Sechtaplatz zwar zunächst etwas zögerlich, doch spätestens zum großen Brillantfeuerwerk gab es an diesem herrlichen Sommerabend fast kein Durchkommen mehr. Die einen saßen gemütlich in den Biergärten, andere feierten ausgelassen in den Festzelten.
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Die Jugend stürzte sich mit Begeisterung auf die neuen, spektakulären Fahrgeschäfte des großen Vergnügungsparks. „Take-off“ und „Dschungletrain“ standen hoch im Kurs, aber auch bei einer Fahrt mit dem nostalgischen Kettenkarussell verschafften sich die gutgelaunten Messbesucher eine willkommene Abkühlung. Treffpunkt der Jugendlichen war wie jedes Jahr der Autoscooter und die ganz unermüdlichen schreckten sogar vor der schweißtreibenden Fahrt mit der Schiffschaukel nicht zurück.
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Auch vom heißesten Julibeginn seit vielen Jahren ließen sich die Bopfinger am Samstagnachmittag den Spaß am großen Ipfmess-Festumzug nicht nehmen. Viele Zuschauer säumten den Weg der knapp 40 Gruppen durch die Innenstadt auf den Sechtaplatz.
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Zuvor sorgte die Stadtkapelle Bopfingen unter Leitung von Klaus-Peter Enßlin auf dem Marktplatz mit einem Standkonzert für beste Unterhaltung. Dazu schenkten die Bedienungen des Festzelts Papert Freibier aus, das allerdings wegen der extremen Hitze die meisten Gästen eher mit Vorsicht genossen.
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Ein dreifacher Salut markierte den Startschuss. Kurze Zeit später defilierten die ersten Gruppen mit den Bopfinger Markthändlern und Schaustellern an der Spitze vorbei am Marktplatz, wo vor der prächtigen Kulisse des neu renovierten Rathauses Bürgermeister Dr. Gunter Bühler und der Gemeinderat sowie die Ehrengäste, der Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter und seine Frau, und Landrat Klaus Pavel Aufstellung genommen hatten.
Viel Applaus gab’s für die Blaskapellen, ebenso wie für die zahlreichen originellen Ideen der Umzugsgruppen. Der GHV verteilte leckere Lebkuchenherzen.
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Mit einer Zeitreise ins Jahr 1960 warben die Gartenfreunde Oberdorf in stilechter Mode für ihr 50-jähriges Vereinsjubiläum und der Hahnenmüller-Biergarten feierte mit einem großen Festwagen sein 35-jähriges Ipfmessjubiläum.
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Ob auf dem Fahrrad, der Vespa, im Oldtimer oder per Pferdekutsche, mit zwei, drei oder vier Rädern, der Wahl der Fortbewegungsmittel waren beim Bopfinger Ipfmessumzug kaum Grenzen gesetzt, der Angelverein Kerkingen segelte gar per Schiff auf den Wogen der Begeisterung Richtung Ipfmesse.
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Dazu setzten die vielen Fußgruppen der Bopfinger Vereine mit den zahlreichen jungen Umzugsteilnehmern bunte Farbtupfer. Eine große Portion Brauchtum steuerten die Böhmerwald-Heimatgruppe, die Trachtengruppe Röttingen, die Schnoidamer Goißlschnalzer und die Gäste aus dem Schwarzwald vom Musik- und Trachtenverein Reichenbach bei. Für die historische Note sorgten der Ipfhaufen und die Flochberger Burgmannschaft.
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Nachmittags, zum WM-Viertelfinalspiel Deutschland gegen Argentinien war es dann merklich ruhiger in den Messgassen. Nur die beiden Festzelte waren sehr gut besucht. Dort verfolgten die Messbesucher den grandiosen Sieg des deutschen Teams. Danach strömten die Massen wieder über ihre Mess.
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Besucheransturm auch am Sonntag. Sehr gut besucht war der ökumenische Gottesdienst im Festzelt Papert, den die Pfarrer Waldemar Wrobel und Michael Rau zelebrierten.
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Danach ging es bis in die Nacht hinein an den Ständen, auf dem Vergnügungspark, in den Ausstellungszelten, einfach auf der ganzen Mess sehr lebhaft zu.

 Mehr Fotos und ein Video mit Mess-Impressionen gibt’s im Internet unter www.schwäpo.de.
Gabi Neumeyer, Martin Simon

Adelmannsfelden in Partylaune

Adelmannsfelden. Bürgermeister Edwin Hahn freute sich am Samstagnachmittag, dass die Bürger trotz der Fußball-WM zahlreich zur Eröffnung erschienen waren. Der Schultes lobte die Vereine und Institutionen, die das Straßenfest vorbereitet hatten. Zudem erinnerte er daran, dass just zum Straßenfest eine Abordnung aus der Partnergemeinde Bagnara di Romagna angereist ist. Die Landtagsabgeordnete Ulla Haußmann lobte das Miteinander in der Gemeinde.
Dr. Manfred Saller führte nachfolgend in die Ausstellung des verstorbenen Adelmannsfelder Künstlers und ehemaligen Schulleiters Fritz Scheu ein. Unter dem Titel „Heimat zwischen sanften Hügeln“ würden „selten schöne Gemälde aus Adelmannsfelden und der Umgebung“ gezeigt. Parallel zu dieser Ausstellung im Rathaus waren in der ehemaligen Sattlerei Bilder und Kalligrafien von Helmut Görner zu sehen.
Natürlich wurden die Besucher des Straßenfestes ausgiebig und bis in die späte Nacht hinein bewirtet. Die Adelmannfelder Vereine und Organisationen hatten hierzu die Hauptstraße auf beiden Seiten mit Verpflegungsständen bestückt. Je nach Laune konnten sich die Gäste bei der Feuerwehr und beim DRK, von den Landfrauen, vom Musikverein, Partnerschaftsverein Amicizia, Tennisclub, TSV und Förderverein Fußball, beim Obst- und Gartenbauverein, Motorradclub, Sängerbund und Reitverein verköstigen lassen.
Für die musikalische Unterhaltung war bestens gesorgt: Auf der Showbühne musizierten der Musikverein und die Jugendkapelle unter der Leitung von Herta Terschansky sowie die „Original Hüttmoser“ und die Big Band Ellenberg. Zudem traten der gemischte Chor des Sängerbund Eintracht, dessen Kinderchor und der Jugendchor „Young Voices“ auf.

Fünf junge Adelmannsfelder Bands rockten das Dorf
Das „Adelmannsfelder Rock City Open Air“ wurde gleich von fünf ortsansässigen Nachwuchsbands gestaltet. Nacheinander standen „Corrupted“, die „Kunstbanausen“, „Los Commandos“, „Motown Circus“ und „Stroker Ace“ auf der Bühne.
Die Kids und die HipHop-Gruppe des Schwäbischen Albvereins, die Tanz-AG der Grundschule und die Tanzgruppe des TSV begeisterten mit flotten Tänzen. Der Kindergarten zeigte ein Kasperletheater. Helmut Vogt fungierte zwei Tage lang als Moderator.
Aber auch die Gäste konnten sich sportlich betätigen. Kinder durften sich auf der Spielstraße des TSV austoben, Ponyreiten und die Kletterwand des BDS hochkraxeln. Für die Älteren organisierte die Jugend vom „Räumle“ ein Rasenmähertraktor-Geschicklichkeitsfahren. Die beiden Kirchengemeinden feierten am Sonntagmorgen einen ökumenischen Gottesdienst und waren mit Informationsständen präsent.
Das Straßenfest hatte auch einen karikativen Touch: Zugunsten der „Tour Ginko 2010“, einer Aktion für schwerkranke Kinder und deren Eltern, wurde ein „Kuhfladenlotto“ veranstaltet. Hierzu war eine Wiese am Ortseingang schachbrettartig in Quadrate eingeteilt worden; es galt vorauszusagen, auf welchem Feld eine Kuh ihre Notdurft verrichtet. Beim ersten der von Wolfgang Maier moderierten Durchgänge wurden zwei Vierbeiner in den Ring geschickt, beim zweiten gleich acht Kühe. Helga Schöller und Helga Hein tippten aufs richtige Feld. Die beiden dürfen im Rahmen der Sportwoche eine Ballonfahrt machen.
Der Kinderbetreuungsverein „Kaleidoskop“ schoss – ebenfalls zugunsten von „Ginko 2010“– von den Gästen lustige Fotos.

Rote Rosen für rüstige Siebziger

Schwäbisch Gmünd. „Für uns soll’s rote Rosen regnen“ hatten sich die Siebziger als Motto für das Fest und den Umzug gewählt. Und von denen gab es dann von den zahlreichen Zuschauern viele. Aber beileibe nicht nur rote, sondern auch viele gelbe und weiße, die dann allesamt dem Zug und den Altersgenossen ein besonderes Flair gaben. So zogen die Jubilare durch die Stadt und bekamen von vielen Seiten Glückwünsche. Und es gab auch so allerlei besondere Geschenke, etwa ein Schild mit einem Wandersmann für „Roland, den Gipfelstürmer“.
Am Sebaldplatz hatten die Siebziger nach dem Sektfrühstück Aufstellung genommen, um mit der Musik der Stadtkapelle unter der Leitung von Dietmar Spiller, der Kolpingkapelle unter Udo Penz und der Stadtjugendkapelle unter Norbert Bausback los zu marschieren. Am Johannisturm sangen die Siebziger mit Inbrunst das Aloislied, bevor es weiter zum Münster ging. Dort zogen sie unter dem machtvollen Klang der Band „Swabian Brass“ und der von Stefan Beck gespielten Orgel in die Kirche ein, wo sie Münsterpfarrer Robert Kloker begrüßte. In seiner Ansprache ging er auf deren Motto des Tages ein. Mit „Für uns soll’s rote Rosen regnen“ haben sie aufmunternde Worte gefunden, sagte Kloker. „Es ist ja gar nicht selbstverständlich, im Wohlstand, im Glück und zumal im Frieden leben zu dürfen.“ In ihrem Geburtsjahr 1940 habe die Welt ganz anders ausgeschaut, in Europa habe der Zweite Weltkrieg getobt. Was wirklicher Friede bedeute und was die Menschen dafür tun können, diesen Gedanken ging Pfarrer Kloker nach und zitierte Thomas von Kempen, der gesagt habe: „Bewahre erst Frieden und Ordnung in dir selbst, dann magst du auch Frieden und Ordnung in anderen herstellen“. Die Siebzigerfeier lade dazu ein, sich darüber persönlich Rechenschaft zu geben. Um auch im Blick auf das nahende Alter Frieden und Ordnung in sich selbst bewahren zu können, brauche es ein seelisches Gleichgewicht. Diesen wahren Frieden finde man im Glauben. Nach dem Gottesdienst formierte sich der Zug zum zweiten Mal, um durch Gmünd zu ziehen.
War der Samstag zwar der Höhepunkt der Feier, so hatte diese doch bereits am Donnerstagabend mit dem Eröffnungsgottesdienst in der evangelischen Augustinuskirche begonnen. Mit einer Ansprache von Pfarrer Matthias Plocher und der musikalischen Gestaltung durch den Liederkranz Heubach unter Konrad Sorg. Danach bereiteten sich die Jubilare beim Begrüßungsabend auf ihr Fest vor.

 Mehr Fotos in der Bildergalerie auf www.gmuender-tagespost.de.

Ein bezaubernder Festabend der eher leisen Töne

Zu einem Festabend der eher leisen Töne kamen am Samstag im Peter-Parler-Saal des Stadtgartens die Altersgenossinnen und Altersgenossen des Jahrgangs 1940 zusammen. Die Musik des Hildegard-Knef-Songs begleitete ihren Einzug, und den Refrain „Für uns soll’s rote Rosen regnen“ sangen alle mit. Altersgenossin Marion Groß begrüßte alle und besonders den Ersten Bürgermeister Dr. Joachim Bläse. Dieser wünschte sich, dass die Tradition der Altersgenossenfeste nicht aufhören möge, weil diese etwas Einmaliges sei. Für die Musik am Abend sorgte „Janas Tanzband“, die die Altersgenossen bei ihren Festen schon seit dem Vierziger begleitet. Ein schönes Programm hatten sich die Siebziger erdacht, und so gab es schon viel Beifall, als zunächst die Musical-Kids mit ihren bezaubernden Darbietungen des Musicals „Der Zauberer von Oz“ herzerfrischend durch den Saal wirbelten. Zauberer Rodina zauberte dann – dem Publikum nah – auf Schwäbisch, aber seine Tricks verriet er doch nicht. Viel Beifall heimste die moderne Tanzformation „C’est si bon“ aus dem Stuttgarter Raum ein, deren Darbietungen mit ansprechenden Lichteffekten untermalt wurden. Schließlich zeigten zwei Altersgenossinnen in einem Zwiegespräch, dass sie auch mit 70 eigentlich noch nicht als alt gelten wollen. Natürlich gab es auch immer wieder Tanzrunden – bis die Jubilare um Mitternacht alle drei Strophen des Aloisliedes mit Hingabe sangen. sien

Der Ministerpräsident feiert in Lauchheim

Lauchheim. Schöner hätte sich die Lauchheimer Bürgerwehr ihr Jubiläum zur 100-jährigen Neuuniformierung kaum ausmalen können. Am 19. März 1910 wurde die Bürgerwehr in Lauchheim reaktiviert. Zum ersten Mal seit 59 Jahren trat sie jetzt wieder als Ausrichter des Landestreffens aller Bürgerwehren und Stadtgarden in Württemberg und Hohenzollern auf.
Mit einem zweitägigen Programm rund um das am Sportplatz eingerichtete Festgelände lockte die Bürgerwehr viele Aktive und Besucher nach Lauchheim. Höhepunkt am Samstag war der Große Zapfenstreich, den die Lauchheimer gemeinsam mit dem Spielmannszug aus Crailsheim zelebrierten. Den Abend ausklingen lassen konnten die Besucher mit den Lauchheimer Stadtmusikanten.
Schon am Nachmittag sorgten – wie auch am Sonntag – die Spielmanns- und Musikzüge der Gastwehren im Festzelt für Unterhaltung. Der zweite Tag begann mit dem so genannten Tagwachschießen und einem Frühschoppen im Festzelt. Den eigentlich geplanten Feldgottesdienst mit Weihbischof Dr. Johannes Kreidler verlegten die Veranstalter wetterbedingt kurzerhand ebenfalls ins Zelt. Der Lauchheimer Stadthauptmann Peter Preissler lud alle Gastkommandanten außerdem zu einem standesgemäßen Empfang in den Rittersaal auf Schloss Kapfenburg.
Höhepunkt des Sonntags war der historische Jubiläumsfestumzug durch Bahnhof-, Gerlach-, Linden-, Haupt- und Gartenstraße. Insgesamt 39 Gruppen aus Württemberg und Hohenzollern präsentierten sich dabei in ihrer ganzen Pracht. Tolle Kostüme, edle Pferde, stolze Reiter – begleitet von wirbelndem Getrommel und feiner Marschmusik. Traditionsreiche Wehren, deren Wurzeln zum Teil bis ins frühe Mittelalter zurück reichen, zogen in knapp eineinhalb Stunden durch Lauchheims Straßen.
Neben Ministerpräsident Stefan Mappus, Landrat Klaus Pavel, dem Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter sowie den Landtagsabgeordneten Ulla Haußmann und Winfried Mack besuchte auch Friedrich Herzog von Württemberg, dessen Vater Carl als Schirmherr der Bürgerwehren fungiert, die Lauchheimer Parade.

Abtsgmünd feiert großes Jubiläum im Jahr 2011


Abtsgmünd. Die Aktionen würden an einem eigens dafür entwickelten Logo zu erkennen sein. Ab Januar könnten Sonderbriefmarken gekauft werden und im Mai solle dann das neue Heimatbuch erscheinen. Begleitend gebe es Lesungen, historische Rundgänge, Ausstellungen und Gespräche mit Zeitzeugen. Der Festausschuss habe auch beschlossen, das große Festwochenende mit Veranstaltungen rund um die Ortsmitte um einen Tag, also vom 8. bis zum 11. Juli zu verlängern. Walter Schittenhelm regte an, die Altersgruppe der 15- bis 25-Jährigen im Programm zu berücksichtigen.

Gemeinderat Abtsgmünd
Nur noch drei Kläranlagen
In Zukunft soll es in Abtsgmünd nur noch drei statt fünf dezentraler Kläranlagen geben. Der Gemeinderat beschloss, den Auftrag für die Planungen an das Büro IAT, Stuttgart, zu vergeben, das dem Technischen Ausschuss (wir berichteten) und nun auch dem Gemeinderat die Ergebnisse seines Strukturgutachtens präsentierte. Vorgesehen sei zunächst der Ausbau der Kläranlage Abtsgmünd. Danach soll die Kläranlage Fischhaus angebunden werden, in einem dritten Schritt die Kläranlage Pommertsweiler. Die Leitung von Pommertsweiler könnte dabei so dimensioniert werden, dass später auch Wilflingen und die Kleinkläranlagen von Pommertsweiler angeschlossen werden könnten. Den Nachbargemeinden Adelmannsfelden und Neuler soll ein Gespräch über einen möglichen Anschluss angeboten werden.

Gesplittete Abwassergebühr
Der Gemeinderat hat die Verwaltung beauftragt, die Vermessung der Abwassergebühren auf das gesplittete Verfahren umzustellen. Damit werden für Regenwasser, das über versiegelte Flächen in den Kanal fließt und für Schmutzwasser getrennte Gebühren erhoben. Grundlage ist ein im März ergangenes Urteil des Verwaltungsgerichtshofs, das zu einer gerechteren Gebührenberechnung führen soll. Bürgermeister Ruf zeigte sich nicht begeistert von der Neuerung. „Das kostet den Bürger nur Geld“, meinte er im Hinblick auf das aufwendige Berechnungsverfahren. Die Flächenerhebung der Grundstücke werde durch eine Befliegung des Geländes erfolgen. rb

Gemeinderat Abtsgmünd

Nur noch drei Kläranlagen
In Zukunft soll es in Abtsgmünd nur noch drei statt fünf dezentraler Kläranlagen geben. Der Gemeinderat beschloss, den Auftrag für die Planungen an das Büro IAT, Stuttgart, zu vergeben, das dem Technischen Ausschuss (wir berichteten) und nun auch dem Gemeinderat die Ergebnisse seines Strukturgutachtens präsentierte. Vorgesehen sei zunächst der Ausbau der Kläranlage Abtsgmünd. Danach soll die Kläranlage Fischhaus angebunden werden, in einem dritten Schritt die Kläranlage Pommertsweiler. Die Leitung von Pommertsweiler könnte dabei so dimensioniert werden, dass später auch Wilflingen und die Kleinkläranlagen von Pommertsweiler angeschlossen werden könnten. Den Nachbargemeinden Adelmannsfelden und Neuler soll ein Gespräch über einen möglichen Anschluss angeboten werden.

Gesplittete Abwassergebühr
Der Gemeinderat hat die Verwaltung beauftragt, die Vermessung der Abwassergebühren auf das gesplittete Verfahren umzustellen. Damit werden für Regenwasser, das über versiegelte Flächen in den Kanal fließt und für Schmutzwasser getrennte Gebühren erhoben. Grundlage ist ein im März ergangenes Urteil des Verwaltungsgerichtshofs, das zu einer gerechteren Gebührenberechnung führen soll. Bürgermeister Ruf zeigte sich nicht begeistert von der Neuerung. „Das kostet den Bürger nur Geld“, meinte er im Hinblick auf das aufwendige Berechnungsverfahren. Die Flächenerhebung der Grundstücke werde durch eine Befliegung des Geländes erfolgen. rb

Waghalsiges Spiel mit dem Feuer

Hüttlingen. „Die Country-Fans kommen aus ganz Süddeutschland“, sagt die zweite Vorsitzende des Liederkranzes Hüttlingen, Angela Deibert. Viele Stammgäste aber auch „Neue“ sind zur detailverliebt-dekorierten Reuthof-Scheune gekommen, auch die „Railroad Line Dancer“ aus Schechingen sind dabei. Dieses Mal zeigen sie nicht nur was sie können, sondern geben die getanzten Bewegungsformation in einer Art Workshop weiter. Jessica Baumann lehrt Damen wie Herren gleichermaßen Auszüge aus dem Line Dance und frischt auch zu später Stunde das Erlernte unermüdlich auf. Die passende Musik kommt von den Silverados, die zum ersten Mal das Country-Gefühl nach Hüttlingen bringen. Sie schmettern Welthits wie „Ring of fire“ oder Songs der unvergessenen Bellamy Brothers. Immer stets darauf bedacht, die Leute zum Mitmachen und die Stimmung zum Überkochen zu bringen. Gerne gehen die rund 400 Besucher auf diese Anforderung ein, wenn auch „Big Boss“ Harry und seine Musikerkollegen Roman, Udo und Chris teilweise auf die Bänke steigen müssen. Die laue Sommernacht unter „Stars & Strips“, die unter dem Scheunendach Western-Atmosphäre verbreitet und der authentische Western-Saloon für „harte Drinks“ tun ihr Übriges. Auch das Tipi des Indianer-Club-Sioux-Oglala Ellwangen e.V. steigert das Western-Style-Flair auf dem Reuthof. Nach Einbruch der Dunkelheit erwartet die Gäste eine „heiße“ Überraschung. Die drei „Feuerspieler“ Jürgen und Aron Laux sowie Tommy Bäuerle „entflammen“ mit einer feurigen Showeinlage. Die Hobbykünstler jonglieren mit brennenden Fackeln, spucken Feuer und bändigen die brennende Fackel mit dem Mund.
Am Sonntag schloss sich das Sommerfest des Liederkranzes mit Mittagstisch an. Danach gaben die Kinderchöre unter Chorleiterin Claudia Boy-Bittner Kostproben ihres Repertoires. Alle Kinder konnten im Anschluss einen kleinen Preis beim Kinder-Triathlon einheimsen. Mit Kaffee und Kuchen sowie reichhaltigem Abendessen klang das Fest aus.
Sandra Fischer

Neu: Stadtgarten-Runde

Noch nicht an allen Gmünder Schulen, aber offensichtlich an vielen wurden die Info samt Anmeldekarten für den im Rahmen des Alb-Marathons (23. Oktober) neu ins Leben gerufenen Schüler- & Jugend-Umicore-Lauf verteilt. Die ersten Fruendeskreise formieren sich bereits, die sich gemeinsam darauf vorbereiten wollen. Grundsätzlich ist es nicht notwendig, eine Gruppe zu bilden. Jeder läuft für sich. Die und der Schnellste dürfen sich mit dem Titel des Gmünder Jugendmeisters schmücken.

Zusammen mit den 10er-Läufern
Die DJK Gmünd hat für die Schüler und Jugendlichen des Jahrgangs 2000 und älter eine Strecke ausgetüftelt, die reizvoll ist. Gestartet wird am Samstag, 23. Oktober um 12 Uhr zusammen mit den Läufern des 10-km-Umicore-Laufes an der Johanneskirche mitten auf dem Gmünder Marktplatz. Über die Fußgängerzone Bocksgasse geht es hinaus in den Gmünder Stadtgarten, wo die Schüler und Jugendlichen beim Rokkokoschlösschen eine Schleife laufen und über die Bocksgasse wieder ans Ziel zurückkehren werden. „Das hat was“, freut sich auch Gmünds Sportbürgermeister Joachim Bläse, der die Macher der DJK Gmünd ausdrücklich für diese Streckenführung lobte. Den Schulleitern und Sportlehrern, die momentan noch nicht dazu gekommen sind, die Infokarten unter ihren Schülern zu verteilen, bittet er, dies trotz allem Klassenarbeits- und Zeugnisstress nicht zu vergessen. „Schließlich kann der eine oder andere die Ferien schon einmal dafür nutzen, um sich darauf vorzubereiten.“
Wer - von den dann sicherlich älteren Jugendlichen – sich schon an die 10-Kilomterstrecke wagen möchte, der, so Bläse, sei gerne dazu eingeladen.
Seit vergangener Woche bietet die Gmünder DJK für die 10-, 25- und 50-Kilometerstrecken des Alb-Marathon-Angebots spezielle Trainingsabende an, in denen die Läuferinnen und Läufer unter der Anleitung von ausgebildeten und erfahrenen Übungsleitern auf entsprechenden Abschnitten der jeweiligen Originalstrecken Schritt für Schritt hingeführt werden zu einem Gmünder Landschaftslauferlebnis, das Jahr für Jahr Läuferinnen und Läufer aus ganz Europa in die Stauferstadt zieht. Der Sparkassen-Alb-Marathon bildet in jedem Jahr das Finale im Europacup der Ultramarathons und zählt zu den schönsten Landschaftsläufen Europas.
Immer donnerstag treffen sich die Trainingswilligen um 18.30 Uhr am Haupteingang der Gmünder Großsportalle in der Katharinenstraße. Je nach angestrebter Strecke dauert das Training zwischen ein und drei Stunden.
Während sich Evelin Bäcker (B-Lizenztrainerin Ausdauersport) und Erich Wenzel (Lauftreffleiter) den Zehn-Kilometerläufern annehmen, trainieren Uli Fischer und Ekkehard Jobst mit den 25- und 50-Kilometer-Läufern.
Wenzel: „Besonders ansprechen möchten wir mit unserem Trainingsangebot auch Damen und Herren, die das Laufen vielleicht schon fast wieder ‘verlernt’ haben und ‘neu lernen’ wollen.“
Ein Trainingsangebot gibt’s übrigens auch für die Walker, Nordic Walker und sportlichen Wanderer. Auch sie dürfen in diesem Jahr eine neue – 18 Kilometer – lange Strecke testen. Das Training ist jeweils dienstags ab 9 Uhr. Treffpunkt ist beim Musikerheim am Weg zu Hölltal.

 Weitere Infos gibt es im Internet unter „www.albmarathon.de“ oder einfach reingehen unter „www.gmuender-tagespost.de“ und über den Button „Ostalb-Laufcup 2010“ und dabei gleich mehr erfahren zur neuen Laufcup-Serie, die die GMÜNDER TAGESPOST und die SCHWÄBISCHE POST präsentieren.

Täglicher Umgang mit Schöpfung

Mutlangen. Wohin zuerst? Das war am Sonntag für manche Familien die Frage, als sie das Gelände des Biohofs Fauser in Mutlangen betraten. Rechts vom Eingang präsentierten sich neue Landwirtschaftsmaschinen, davor zogen alte Schlepper die Blicke auf sich. Dahinter gab’s an vielen Ständen Informationen zu landwirtschaftlichen Themen. Bereits von der Ferne lockten die Klänge des Musikvereins zum geselligen Beisammensein, und der Duft köstlichen Wildschweinbratens umschmeichelte die Nase. Klar, dass die Schweine in ihrem Außenstall magnetische Wirkung auf den Nachwuchs hatten, und sich wieder andere Kinder am liebsten sofort in den großen Sandkasten setzen wollten, um sich als Nachwuchsbäcker zu betätigen. Kurz, das Programm, das die Landjugend für den Tag des offenen Hofes auf die Beine gestellt hatte, hielt für jeden Geschmack etwas bereit. Da war es denn kein Wunder, dass bereits beim morgendlichen Gottesdienst mit Diakon Peter Paul Pischel die vielen Bänke vollbesetzt waren. Der Diakon erinnerte daran, dass vor allem die Landwirte jeden Tag den Umgang mit der Schöpfung haben. „Der Herrgott hat durch seine Schöpfung die Rohware geliefert. Der Landwirt kümmert sich darum“, stellte auch der Chef des Bauernverbands, Anton Weber, fest. Bereits vor ihm hatten CDU-Bundestagsabgeordneter Norbert Barthle, Staatssekretär Dr. Stefan Scheffold und Dr. Hans Börner vom Landwirtschaftsamt der Arbeit der Landwirte Respekt gezollt.
Bäuerin Rita Fauser konnte sich bei ihrer Betriebsführung über mangelndes Interesse nicht beklagen. Stets hatte sie eine kleine Menschentraube hinter sich. Dabei konnten die Gäste viel über den Alltag auf einem Biohof mit Kühen und Schweinen sowie einem großen Hofladen erfahren. Derweil kümmerte sich Gatte Josef Fauser um das Wildschwein am Spieß – „wir machen aktiv was gegen die Wildschweinplage“. Bereits seit 5 Uhr in der Früh befand sich dieses über dem Feuer. „Halt wie bei Asterix“, witzelte Fauser.
Viele fleißige Hände sorgten für die Bewirtung der zahlreichen Gäste, die den ganzen Tag über auf den Hof strömten. Gut gelaunt wurde da beim vom Musikverein gespielten Ständchen für Geburtstagskind Vinzent Brenner mitgesungen. Als Verdauungsspaziergang eignete sich das Schlendern entlang der rund 30 Oldtimer-Traktoren, und spätestens beim Geschicklichkeitsparcours für Traktoren am Nachmittag war die Stimmung grandios. Andere wiederum nutzten den möglichen Rundgang durch den Stall, oder blickten Motorsägen-Künstlern beim Schaffen von Skulpturen über die Schulter.

Mit WM-Traktor-Korso
Fauser-Spross Felix hisste am Nachmittag an seinem Schlepper die Deutschlandfahne und forderte Freunde mit ihren Schleppern zum Weltermeisterschafts-Traktorkorso durch Mutlangen auf. Die ließen sich nicht lange bitten. Da hätte sich die Nationalelf bestimmt erstaunt die Augen gerieben. „Die Stimmung ist klasse, und wir sind der Familie Fauser sehr dankbar, dass wir den Tag des offenen Hofes hier ausrichten konnten“, freute sich Landjugendchef Alexander Wörner. Er und seine Mitglieder zeigten am Sonntag beeindruckend, wie die Landjugend Schwäbisch Gmünd anpacken kann.

Buntes Programm beim Durlanger Dorffest

Den Sieg der deutschen Nationalelf nach dem WM-Spiel bejubeln, den Hip-Hop-Mädels beim Auftritt zuschauen (im Bild), Kuhmelken, Maßkrugstemmen, jede Menge Musik und Köstlichkeiten – und obendrein herrliches Sommerwetter. Da konnte beim 9. Durlanger Dorffest, organisiert vom FC, nichts mehr schief gehen. Die Stimmung war entsprechend. (Foto: Laible)

5015 – die Hotline zu Gott

Bopfingen. „Wir sind im Halbfinale“, begrüßte der katholische Pfarrer Waldemar Wrobel die „Schäfchen“ – und erntete Applaus. Den Einstieg nutzte er, um darüber zu sprechen, dass das Leben aus Gewinnen und Verlieren besteht. Die „Gewinner“, die also, denen es gut geht, ermahnte er denen zu helfen, die der Hilfe bedürfen. „Schweigen ist falsch, wenn es um Unrecht geht. Was zählt ist, die Dinge zu verändern“, sagte Wrobel.
Einen famosen Einstieg in seine Predigt hat sich der evangelische Pfarrer Michael Rau einfallen lassen, klingelte da doch lautstark sein Handy und er ließ sich scheinbar unterbrechen. „Vom Telefon lassen wir uns unterbrechen, das Telefon hat immer Vorrang. Unsere Angst, etwas zu verpassen, sitzt tief“, machte Rau klar. Statt seine Geschäfte und Sorgen zu vergessen, beispielsweise auf der Ipfmess, trage jeder alles per Handy in der Hosentasche mit sich rum. Bemerkenswert sei dabei, dass es den Menschen schwer falle, sich von den Nachrichten Gottes unterbrechen zu lassen. „Gott hat unzählig viele verschiedene Klingeltöne, sein Vibrationsalarm kann erdbebengleich sein“, sagte Rau. „Gottes Anrufe haben es in sich. Das ist kein Smalltalk, darin geht es um Existenzielles“, fuhr er fort und betonte: „Gott hat nicht aufgelegt. Er ist bei uns.“
Drahtlose Kommunikation sei für Christen nichts Neues, was anderes wäre denn ein Gebet. „Gottes hat eine Nummer. 5015. Psalm 50, Vers 15 lautet: ‘Rufe mich an in der Not’, erinnerte Rau und er ermunterte dazu, mit Gott im Gespräch zu bleiben.
Musikalisch sehr schön begleitet hat die Gruppe Shalom den Gottesdienst. Und eine schöne Nachricht hatten die Geistlichen zum Schluss noch. Im nächsten Jahr, zur 200. Ipfmess werden der katholische Bischof Johannes Kreidler und der evangelische Bischof Frank Otfried July den ökumenischen Gottesdienst im Festzelt halten. „Da sind wir beiden dann allenfalls Ministranten“, witzelte Wrobel und wünschte wie Rau allen noch schöne Ipfmesstage.

Schwergewicht überm Rosenstein

Heubach. Fotos werden gezückt, sämtliche Augen richten sich gen Himmel. Schon das Motorengeräusch lässt aufhorchen. Mit der russischen Antonov AN-2, dem weltgrößten Doppeldecker, fand ein echtes Schwergewicht den Weg nach Heubach und wurde zur Hauptattraktion des Flugplatzfestes. Mit ihren 5,5 Tonnen kommt die Antonov dicht an die Obergrenze der in Heubach erlaubten Maschinen. Geschaffen für unwegsames Gelände und für kurze Pisten, erhebt sich der blau-gelbe Doppeldecker mit seinen 1000 PS schon nach 400 Metern in die Lüfte. Mit dabei: einige Heubacher, die sich diesen Höhepunkt nicht entgehen lassen konnten, Heubach und den Rosenstein mal von oben zu betrachten.
Tosenden Applaus der am Sonntag immer zahlreicher werdenden Besucher gab es auch bei den Vorführungen in der Kategorie Modellflug. Robin Trumpp, derzeit die Nummer 3 im Motor-Modellkunstflug, demonstrierte Loopings, Drehungen und Schrauben zielsicher mit seinem 40-PS-Doppeldecker „Ultimate“. Vor allem ein Rückenkunstflug des Nationalmannschaftspiloten, gerade mal 20 Zentimeter über dem Boden, begeisterte das Publikum. Sein Vater Ewald Trumpp, deutscher Meister im Kunstflug 2003, setzte in seiner Vorführung eher auf Geschwindigkeit und jagte sein Jet- Modell mit richtigem Stahltriebwerk durch den Heubacher Himmel. Bis zu 450 Stundenkilometer sind bei seiner „Ultra Bandit“ drin. Spektakuläre Flugmanöver gab es von Wolfgang Dallach, Vize-Weltmeister im Motorkunstflug, in seiner selbst gebauten Diabolo mit einem Tragwerk komplett aus Holz. Lautlos, dafür aber mit roten Sprühdosen versehen, glitt ein Segelflugzeug durch die Lüfte und hinterließ bei seinen Loopings kurzlebige Herzen am Himmel. Eine Ahnung wie mühsam Segelflug vor Jahrzehnten war, bekamen die Besucher bei der SG 38, einem nachgebauten Oldtimer aus den Anfangszeiten der Segelfliegerei. Das archaische Flugobjekt ohne Cockpit wurde in Gemeinschaftsarbeit von vier Vereinen nachgebaut. Das Vorbild aus dem Jahr 1938 musste noch von zehn Männern gezogen werden, am Sonntag reichte eine Winde für den Start. Trotzdem schwebte der hölzerne Hingucker schon nach wenigen Minuten wieder Richtung Landebahn. Am Sonntagmittag jagte eine Attraktion die andere, bis zu Genickschmerzen konnten die Besucher in den Himmel schauen, ohne dass es langweilig wurde. Dabei hatten die beiden Heubacher Flugsportvereine Aeroclub und Fliegergruppe in diesem Jahr mit einigen Widrigkeiten zu kämpfen. Am Samstag hielten Fußball und Hitze die Besucher fern, am Sonntag musste das Programm ständig den tief liegenden Wolken angepasst werden. „Nicht ganz optimal“ lief deshalb das diesjährige Flugplatzfest für Bruno Staib, Vorsitzender der Fliegergruppe Heubach. Für ihn und die insgesamt 200 Mitglieder der beiden Vereine sei das Flugplatzfest ein „Nullgeschäft“ und ein immenser Aufwand mit „sehr restriktiven Vorschriften und hohen Auflagen in Sachen Sicherheit“. Mit Begeisterung ist er dennoch seit Jahren dabei, nicht zuletzt aufgrund seines persönlichen Highlights: ein Formationsflug mit drei tschechischen Zlin-Maschinen.

Spritziger Wettbewerb mit historischem Handdruck und aktueller Muskelkraft

Motiviert durch den Viertelfinal-Erfolg der deutschen Nationalelf in Südafrika trafen sich in der sommerlichen Hitze des Samstagabends mehrere Mannschaften am Dewanger Feuerwehrhaus, um sich beim mittlerweile vierten Dewanger Handdruckspritzen-Wettbewerb zu messen. Im Mittelpunkt stand dabei erneut die historische Handdruckspritze Dewangens aus dem Jahre 1928. Mit dieser historischen Handdruckspritze galt es nun, in den Wettbewerb zu treten. In traditioneller Weise wird dabei von den Mannen einer Mannschaft so viel Wasser wie möglich mit geballter Muskelkraft gefördert. Wer am meisten Wasser durch die Pumpe jagt, gewinnt den Wettbewerb. Gewertet wird von der Jury nur die Wassermenge, die innerhalb von drei Minuten gepumpt wurde. Durch das Programm des Spritzenfests führte in bewährter und humorvoller Weise der Moderator Oliver Schrimpf. (Foto: opo)

Schnipp Schnapp




In der rechten Zeichnung stecken 5 Fehler. Wer findet sie?
Erlebnis Erde: Die Schöne und der Hai
In ihrer Wahlheimat Kapstadt in Südafrika kommt die Schauspielerin Wolke Hegenbarth ständig mit den Problemen der Haie, der ungeheuren Reduzierung ihres Bestands, in Berührung. Sie setzt sich gegen das Aussterben der Haie ein. ARD, 20.15 Uhr (45 Minuten)
2+Leif
Moderation: Thomas Leif. Allein mehr als zwei Millionen der Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland stammen aus türkischen Familien. Karrieren wie die von Mesut Özil sind dabei die absolute Ausnahme: Während der erfolgreiche Fußball-Profi als eines der Aushängeschilder der deutschen Fußball-Nationalelf gefeiert wird, bleiben die meisten Türken in Deutschland unter sich. SWR, 23 Uhr (30 Minuten)

Arbeiten bis ins Grab - Wenn die Rente nicht reicht
Immer mehr Menschen arbeiten weit über das 70. Lebensjahr hinaus.„Das Niveau der gesetzlichen Rente wird in den nächsten Jahrzehnten so stark absacken, dass es für ein auskömmliches Leben im Alter nicht mehr reichen wird“, so der aktuelle Rentenbericht. Der Film „Arbeiten bis ins Grab“ stellt Menschen vor, die bis ins hohe Alter Geld verdienen. 3sat, 20.15 Uhr (45 Minuten)

Traditionelles Gartenfest der Kolpingfamilie

Spiel und Spaß, gutes Essen und Geselligkeit – das alles stand auch in diesem Jahr bei Gartenfest der Kolpingfamilie bei der Kolpinghütte am Albuch im Vordergrund. Mit Frühschoppen und Weißwurstfrühstück starteten die Besucher in den Tag. Mit von der Partie waren auch die „Aalener Stadtmusikanten“. Als das Wetter dann am Nachmittag wieder mitmachte, ging es mit Kaffee und Kuchen weiter. Und auch die Kinder hatten reichlich Gelegenheit, sich im großen Garten mit Spielplatz beim Kinderprogramm zu vergnügen. Zudem gab es wieder eine Tombola, deren Erlös einem sozialen Zweck zugutekommt. (Text: dot/Foto: opo)

Lions-Club würdigt „Hilfe zur Selbsthilfe“

Eine Spende von 750 Euro übergab der Lions-Club Schwäbisch Gmünd - Aalen - Ellwangen der Aktion „Freunde schaffen Freude“. Zusammengekommen war der Betrag im Rahmen der feierlichen Amtsübergabe des neuen Präsidenten Reiner Moll (r.). Zusammen mit Hans-Peter Schwarz (l.) überreichte Moll die Spende an Inge Grein-Feil von „Freunde schaffen Freude“.
Nachdem das Jahresmotto des Lions-Club „Hilfe zur Selbsthilfe“ lautete, fördere die Spende diesen Ansatz bei der Aktion „Freunde schaffen Freude“ in idealer Weise, so die Begründung. (Foto: opo)
Der Spaß geht weiter: Bei subtropischen Temperaturen war auch auf dem Ellwanger Marktplatz nach dem klaren 4:0-Sieg gegen Argentinien kollektives Jubeln angesagt. Auch die Fangruppen vor den ins Freie gestellten Fernsehern zahlreicher Kneipen und Bistros waren bei jedem Tor nicht mehr auf den Stühlen zu halten. Nach Abpfiff wurde auf dem Marktplatz und mit dem unvermeidlichen Autokorso bis zum nächsten Spiel abends um 20.30 Uhr gefeiert. Nicht um als Spielverderber aufzutreten, sondern aus Sicherheitsgründen hatte die Polizei die Fußgängerzone abgesperrt. (sab/Foto: Freimuth)

Spende fürs Tierheim

Gerhard Kaim (links) nahm als stellvertretender Vorsitzender des Tierschutzvereins Ostalbkreis eine 500-Euro-Spende aus den Händen von Gunter Holley, Vorsitzender der Audi-Typ-43-Interessengemeinschaft, entgegen. Das Geld ist der Erlös aus dem Luftballonwettbewerb beim kürzlichen Auditreffen in Heubach. Die Kreissparkasse Ostalb rundete den Betrag großzügig auf. Das Geld wird in dringende Investitionen am Tierheim gesteckt, informierten Andrea Klotzbücher (rechts) und Martina Kaasen. (Foto: jan)

Historischen Fehler korrigiert

Mögglingen. Gemeinsam mit Pfarrer Gerhard Zoller und Domkapitular Dr. Detlef Stäps zelebriert Pfarrer Hans Peter Bischoff den Festgottesdienst. Zuvor begrüßt er alle Gäste, darunter den Architekten Peter Krebs, Bürgermeister Ottmar Schweizer, ebenfalls Kurt Beck, den zweiten Vorsitzenden der Evangelischen Kirchengemeinden, sowie die Handwerker und vielen ehrenamtlichen Helfer, die dazu beigetragen hatten, den „Kostenrahmen niedrig zu halten“. Die 1956/57 errichtete Kirche verleugne nicht ihre Prägung durch die 50er Jahre, stellt Domkapitular Stäps fest. Vor allem seien aber Pläne, die beim Bau der Kirche zugrunde lagen, nun wieder umgesetzt worden. Der bekannte Bildhauer der so genannten „geometrischen Abstraktion“, Otto Herbert Hajek, war einst mit der Ausgestaltung der Kirche beauftragt. Wesentliche Elemente der Kirche wie Altar, Ambo, Tabernakel und Taufstein stammen von ihm. Seine schematischen Darstellungen vor allem auf dem Marienaltar schienen seiner Zeit nicht als Andachtsbild geeignet zu sein. Daher wurde der Altar damals wieder abgebaut. Nun hat die Kirchengemeinde die Chance ergriffen, im Zuge der Neugestaltung Hajeks Marienaltar wieder an ihren ursprünglichen Ort zurück zu holen. „Wir korrigieren einen historischen Fehler. Eine historische Wunde wird geschlossen“, so Stäps. Neu ist die übergroße Christusfigur, Hajeks „Auferstehender“, der die Blicke der Gemeinde im Altarraum auf sich zieht. Diese zentrale Christusfigur ist eine Dauerleihgabe der Sparda-Bank.
Die liturgischen Orte innerhalb der Kirche werden durch helle Wandscheiben hervorgehoben, die bunten Mosaikfenster wirken durch die weißen Wände lichter und frischer. Ebenfalls das Foyer der Kirche wurde größer und mit offenem Turmdurchgang gestaltet.
Den Klangraum der Kirche verdeutlichte Christian Eberhard nochmals mit seinem brillanten Trompetenspiel am Ende des Gottesdienstes. Etliche Mögglinger besuchten anschließend im Andachtsraum die Fotoausstellung zur Renovierung der Kirche mit Bildern beginnend beim Architektenwettbewerb 2007 über solche zu den Außenarbeiten, Boden und Elektroarbeiten bis hin zum letzten Schliff für die Kirche. Ein Patroziniums- und Einweihungsfest in und um das Gemeindezentrum schloss sich dem Gottesdienst an.

Frische und Vielfalt bei der Straße der Gärtner

Bunt und frisch – so mögen auch Hanna, Caroline und Nina (von links) Gurke, Karotte, Paprika und Banane. Beim Präsentationstag der Gärtnerbetriebe an der Lauter zwischen Mögglingen und Lautern sahen die Drei und die vielen weiteren Besucher, wo das Obst und das Gemüse herkommen. Mit Beeren, Salat und Gemüse in allen Varianten, genauso mit Blumen, Sträuchern und Bäumen präsentierten die Gärtnereibetriebe die neue Straße der Gärtner. (Foto: Laible)

Schweizer Bitterbonbon


Aalen-Wasseralfingen. Einige Bänke im überdachten Innenhof des Wasseralfinger Schlosses blieben leer. Reto Müller brachte mit seinem Programm „Best of CabaReto“ die Gäste zum Schmunzeln. Mit seinem humoristisch erzählten Lebenslauf, mit dem Auszug aus „Hotel Mama“ – die Ablösung von zu Hause würde ja oft in der Pubertät beginnen, wenn die Eltern ein bisschen komisch werden – und der Beziehung zu seiner ersten eigenen Freundin parodiert er sich selbt. In Schweizer Dialekt, den er als eine Art Halskrankheit bezeichnet. Mit seiner Persiflage auf das Verstehen anderer Menschen wollte er seinem Publikum nahe bringen, wie das Verstehen zu verstehen ist, doch das Verständnis der Zuhörer hielt sich in Grenzen. Vielleicht lag es am Dialekt. In die Pause entließ er die Gäste mit noch weniger Humor – „Ich lass Euch jetzt mal in Ruhe.“
Diese Einladung hat, im Gegensatz zu seiner Wortkunst, keinen mehr auf den Bänken gehalten. Den Urlaub am Meer und den Besuch in einer Tanzschule setzte er mit viel Gestik und Mimik in Szene. Tangotänzer und in die Jahre gekommene Discogänger stellte der Wortkünstler sehr charakteristisch dar. Mit seinen Sportlerparodien entlockte er den Zuhörern immerhin ein paar spontane Lacher. Mit seinen Chansons schilderte er auf nette, Weise den Alltag und das Leben.
Sabrina Baumann, ausgebildete Musikerin, begleitete Müller mit dem Akkordeon und mit der Deutschlandhymne berührte sie viele im Publikum am Tag des großen Sieges der deutschen Elf. Und während es für diese Jungs Lobeshymnen gibt, muss sich Reto Müller – zu mindestens an diesem Abend – mit einem leisen Applaus zufriedengeben. Eine Zugabe genügte den Gästen. sus

Audi-Typ-43-IG spendet 500 Euro für Tiere

Gerhard Kaim (l.), stellvertretender Vorsitzender des Tierschutzvereins Ostalbkreis, freute sich jetzt über eine 500-Euro-Spende aus den Händen von Gunter Holley, Vorsitzender der Audi-Typ-43-Interessengemeinschaft. Der Betrag ist der Erlös aus dem Luftballonwettbewerb beim jüngsten Auditreffen in Heubach. Die Kreissparkasse Ostalb hatte den Betrag großzügig aufgerundet. „Das Geld wird in dringende Investitionen am Tierheim gesteckt“, informierten Andrea Klotzbücher (r.) und Martina Kaasen. (Foto: jan)

„Don Quichote“ im Aalener Rathaus

Aalen. Schon der Titel „Don Quichote oder die Reise zum Süsspol“ macht neugierig. Clown August erscheint zuerst auf der Bühne – rote Nase, zwei Haarzöpfe, und ein blau geblümtes Kleid mit weißer Dirndlschürze machen den Clown perfekt. „Eins, zwei, drei, September“, rufen die Kinder. September hat nämlich Bohnen in den Ohren, sogar ganze Bohnendosen, meint Clown August. Clown September trägt einen roten Umhang und eine schwarze Hochwasserhose. Nach einigen Verständnisschwierigkeiten kann September August überzeugen, dass er Don Quichote ist und August den Knappen Sancho Pancho spielen muss. Jetzt beginnt die Reise zum Süsspol. Die Zuschauer werden selber zu Schauspielern. Sie stellen Eisberge und sogar das Meer dar. September ist auf der Suche nach seiner Dulcinea. Nach einem gefährlichen Drachenkampf und einer abenteuerlichen Bootsfahrt kommen die beiden schließlich am Süsspol an. Dort erkennt der Eisprinz, dass Clown August seine wahre Liebe ist. Jetzt gibt es einen langen Kuss. Zum Schluss stehen die Clowns noch an der Tür und verabschieden die Theatergäste persönlich. Bereits vor der Aufführung waren Scharen von Kindern ins Rathaus gekommen, um sich die farbenprächtigen Köder-Bilder anzusehen.
Brigitte Seibold führte kindgerecht durch die Ausstellung.

Nicht nur Fußball ist wichtig

Die acht- bis 15-jährigen Fußballer können sich in Essingen, Ebnat oder Kerkingen, in Wört oder Hofherrnweiler austoben. Mittlerweile ist die MDH-Fußballschule zum größten Anbieter von Fußballcamps im Ostalbkreis gewachsen. Lizenzierte, pädagogisch geschulte Trainer vermitteln den Nachwuchskickern neben dem fußballerischen Rüstzeug auch Lern- und Konzentrationstechniken für die Schule. Nähere Informationen zu den Camps und zur Anmeldung gibt es unter www.mdh-sport.de oder telefonisch unter 07361/5731758.

KSF freut sich über sportliche Erfolge

Ellwangen. Es wurden auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Ehrungen vorgenommen. Beim Pokalkegeln holte sich in diesem Jahr den 1. Platz. Christian Nagler, 2. Platz Manfred Stegmaier, 3. Platz Susanne Stengel. Je einen Wanderpokal und Erinnerungspokal bekamen folgende Clubmeister: gemischte Mannschaft Petra Rathgeb mit 415 Holz; 1. Herrenmannschaft Manfred Boy mit 863 Holz; 2. Herrenmannschaft Heinz Wild mit 415 Holz und für die 3. Herrenmannschaft Jürgen Jäger mit 398 Holz.
Zudem wurden für Trainingsfleiß bei den Herren mit 5900 Kugeln Ralf Gackstatter und bei den Damen mit 3400 Kugeln Regina Eberle geehrt.
Für zehn Jahre aktive Mitgliedschaft wurden Markus Glanz und Stefan Weidner, für zehn Jahre passive Mitgliedschaft Daniela Riehl und für 25 Jahre passive Mitgliedschaft Ralf Bellan geehrt
Der Verein besteht inzwischen aus 34 aktiven (drei Herrenmannschaften, eine gemischte Mannschaft) und 28 passiven Keglern, und wächst weiter. Nachdem die Vorstandsmitglieder ihre Berichte vorgetragen hatte, ging es weiter zu den Wahlen:
2. Vorsitzende Susanne Stengel, Schriftführerin Elke Voss, Herrensportwart Christian Nagler und zwei Kassenprüfer Regina Eberle und Jürgen Jäger.

Netzwerk nützt Lymphpatienten

Ellwangen/Aalen/Dinkelsbühl. Eingeladen hatten zu der Veranstaltung Dr. Susanne Doh-Frey, Hautärztin und Phlebologin aus Ellwangen, sowie Dr. Johannes Puff, Chirurg aus Dinkelsbühl und Dr. Ulrike Holzer, Allgemeinärztin aus Aalen. Alle drei sind zertifiziert in der Lymphologie und haben viel mit Patienten zu tun, die an Lymphödemen leiden.
Um die Versorgung der Lymphpatienten zu optimieren und eine Verzahnung der Arbeitsgruppen zu erreichen, ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Arzt, Physiotherapeut (Lymphtherapeut), Sanitätshaus und Apotheke von Vorteil. Daher ist eine Netzwerkgründung mit regelmäßigen Treffen und Fortbildungen, Austausch untereinander sowie Vorstellung schwieriger Fälle im Sinne der Patienten sinnvoll.
Bei dem Ellwanger Treffen stellten sich zunächst die Ärzte vor, erklärten, wie sie zur Lymphologie kamen und was sie sich von einem Netzwerk erhoffen. Oliver Gültig von Lymphologic (ein Weiterbildungsunternehmen im Bereich Lymphologie für Physiotherapeuten und Ärzte) stellte die Seite der Physiotherapeuten dar und versuchte, in seinem Vortrag die Notwendigkeit der Zusammenarbeit näher zu erläutern. Eine qualitative Arbeit sei von allen Teilnehmenden notwendig, daher sei eine regelmäßige Fortbildung und Austausch untereinander notwendig.
Die komplexe physikalische Entstauungstherapie (KPE) erfordere viel Zeit und Aufwand der Therapeuten. Zu Zeiten der stetigen finanziellen Streichungen im Gesundheitssystem sei es aber oft schwer für eine Physiotherapiepraxis, die lange und intensive Zeit, die für eine Behandlung investiert werden muss, auch aufzubringen.
Auch der Arzt bekommt durch Verordnungen der vielen Lymphdrainagen oft Regresse mit den Kassen und muss stets begründen, warum der Patient immer noch Behandlung benötigt. Daher ist eine Dokumentation des Therapieverlaufs, Zusammenarbeit des Arztes, Therapeuten und Kompressionsbestrumpfers sowie des Patienten Ziel eines solchen Lymphnetzwerkes.
Ein weiteres Treffen wird in drei Monaten stattfinden.

Zentrale Forderungen sind erfüllt

Ellwangen. Der Katholische Frauenbund Ellwangen darf mit Stolz auf seine 90jährige Geschichte zurück blicken.
Bereits 1903 hatten weitschauende Frauen den Zentralverband in Köln gegründet. Ihre zentralen Forderungen: Soziale Sicherung der Frau, Zugang zu allen Bildungseinrichtungen sowie das aktive und passive Wahlrecht sind heute erfüllt.
Die Ideen der Kölner Gründerinnen führten zur Gründung von zahlreichen Zweigvereinen, so auch in Ellwangen.
Elisabeth Gräfin Adelmann ergriff hierzu die Initiative und berief mit Unterstützung des damaligen Dekans Staudenmaier am 10. Mai 1920 eine Gründungsversammlung in die Turnhalle ein. Den Vortrag erhielt Berta Stehle vom Sekretariat in Stuttgart. Ihre Ausführungen über Aufgaben und Ziele des Katholischen Frauenbundes fanden solchen Anklang, dass sich auf Anhieb 189 Frauen als Mitglied einschreiben ließen.
Mit viel Energie und hohem persönlichen Einsatz haben engagierte Vorsitzende und Stellvertreterinnen die Geschicke des Zweigvereins geleitet und widmeten sich den Aufgaben des Bundes: Bildung und Informationen in allen Bereichen des fraulichen Lebens, religiöse Vertiefung und caritative Arbeit.
Die erste Vorsitzende war Frau Karg, Stellvertreterin Philomena Walter. Ihnen folgten als Vorsitzende Berta Baumgärtner von 1922 bis 1927 und Frau Schabel von 1927 bis 1940. Nach der Zwangspause während des Dritten Reiches wurde der Ellwanger Zweigverein 1946 von Maria Widmannn und Irma Gräfin Adelmann wiedergegründet. In der Nachkriegszeit standen die Linderung der großen und vielfältigen Not im Vordergrund, so die Betreuung von Kriegerwitwen, Frauen von Kriegsgefangenen und Flüchtlingen.
Dieser Dienst am Nächsten nahm neben dem allgemeinen Bildungsangebot einen breiten Raum ein. Die „Ära“ Widmann ging von 1946 bis 1957, dann folgten Lotte Mayer und A.-E. Kiefer von 1957 bis 1977; Edith Baumann, Liselotte Kloker und Thea Zeiler von 1977 – 1992 sowie Annelies Benirschke und Thea Zeiler bis 2000.

Jubiläum und Bundesfest
Seit 2001 leitet ein Team mit Ute Abele, Annelies Benirschke, Irmgard Kopp, Edeltraud Spindler, Thea Zeiler den Zweigverein unterstützt von neun Beisitzerinnen. Das umfangreiche, breitgefächerte Veranstaltungsprogramm umfasst damals wie heute Vorträge zu religiösen, sozial- und gesellschaftspolitischen Themen, Wallfahrten, ökumenische Zusammenarbeit zum Beispiel bei der Weltgebetstagsvorbereitung und vieles mehr.
Durch Schulungskurse in Altenbetreuung und hauswirtschaftliche Vorbereitungslehrgänge, durchgeführt durch die Hausfrauenvereinigung im Katholischen Frauenbund, konnten zahlreiche Frauen zu einem beruflichen Abschluss gelangen.
Weitere Angebote sind seit fast 30 Jahren der Gymnastikkurs unter Leitung von Margarete Deters, ferner der Singkreis mit Margarethe Eiberger und Gedächtnistraining mit Ute Abele.
Zusammen mit dem Jubiläum feiert der Zweigverein am Freitag, 9. Juli, das Bundesfest, das bundesweit am 2. Juli gefeiert wurde.

 Hinweis: Für den Festtag am 9. Juli ist folgendes Programm vorgesehen: Um 17.30 Uhr Statio im Kreuzgang bei der Hauskapelle im Mutterhaus der St.-Anna-Schwestern, um 18 Uhr Festgottesdienst mit Geistlichem Beirat Pfarrer Windisch, ab 19 Uhr Festakt im Saal. Im Mittelpunkt steht der Festvortrag von Diözesanvorsitzender Annette Ruck zum Thema: „Generationen – einander in den Blick nehmen“. Abschließend Imbiss in froher, geselliger Runde.

„Die beste Mannschaft des Turniers“

Herr Scharinger, ist die deutsche Mannschaft jetzt Turnierfavorit bei der WM?
Scharinger: Wenn eine Mannschaft in der K.o.-Runde mit 4:1 und 4:0 gewinnt und dabei einen Turnierfavoriten wie Argentinien so herspielt, dann ist man zum Favoriten auf den Titel aufgestiegen, ganz klar. Die deutsche Mannschaft hat in Südafrika ein Ausrufezeichen gesetzt, das ist 20 Meter hoch.
Das hat keiner erwartet, oder?
Für mich ist das eine große Überraschung, dass wir die beste Mannschaft im Turnier sind, und damit meine ich nicht die Ergebnisse im Achtel- und Viertelfinale, sondern die Art und Weise wie die Mannschaft spielt. Die Ballstafetten, die guten Laufwege, das gute Timing der Pässe, die vielen Chancen, die kreiert wurden – das war einfach zum mit der Zunge schnalzen.
Gibt’s Spieler, die man aus der Mannschaft noch herausheben kann?
Die Mannschaft ist natürlich stark als Kollektiv, aber was Schweinsteiger in der Schaltzentrale des deutschen Spiels leistet, das hätte ich ihm nicht zugetraut. Er spielt den Ball genau im richtigen Moment an den richtigen Ort, er spielt vertikal, auch mal nach hinten wenn Ruhe gefragt ist, setzt taktische Fouls ein und ist damit in der Summe der große Taktgeber dieser Mannschaft.
Wie groß ist der Anteil des Bundestrainers am Erfolg?
Ich bin sportlich zu weit weg, um das genau beurteilen zu können. Aber er hat sichtbar einen Draht zu den Jungs, das ist das Wichtigste. Außerdem sind die deutschen Spieler auf den Punkt topfit, auch das ist eine Leistung. Und dann hat Löw eine gute Mischung, da sind die inzwischen erfahrenen Spieler wie Schweinsteiger und Podolski, dazu die Newcomer wie Müller und Özil. Damit hat das Team sogar den Ausfall von Michael Ballack kompensiert.
Die WM der Superstars – siehe Messi, Rooney, Kaka – ist es sowieso nicht.
Ich bin selber ein Fan von Leuten wie Lionel Messi, aber eine WM gewinnt ein Star in der Regel nicht alleine ohne die anderen zehn hinter sich.
Die WM ist auch eine Leistungsschau des Weltfußballs – wie viele Spiele haben Sie bisher gesehen?
Ich schaue mir, wenn’s geht, alle Spiele an, ich habe, glaube ich, nur zwei bisher verpasst. Ich mache es gleichermaßen als Fußballfan wie als Trainer mit analytischem Auge, man sieht vieles interessante. Ich schaue mir die internationale Entwicklung an, von der man ein paar Nummern kleiner auch etwas lernen kann. Den Anspruch sollte ja jede Berufsgruppe haben, dass man sich weiterentwickeln will.
Wobei das Niveau in der Vorrunde nicht immer das einer EMist.
Das stimmt schon, da fiel es mir manchmal schwer mich zum Zuschauen zu motivieren. Aber es waren auch unterhaltsame Spiele dabei. Wobei: Angesichts der Vuvuzela-Dauerbeschallung habe ich schon mal den Ton weggeschaltet.
Stimmen Sie zu, dass der Stil des Fußballs immer internationaler wird und die nationalen Eigenheiten sich verlieren?
Da ist etwas dran, bei dieser WM standen viele Mannschaften sehr tief, haben einen Abwehrblock vor dem 16er aufgestellt. Was zum Beispiel beim 1:0 der Schweiz gegen Spanien zum Erfolg geführt hat.
Nach den Fehlentscheidungen dieser WM – braucht der Fußball mehr technische Hilfsmittel, etwa damit Tore in Zukunft auch wirklich Tore sind?
Ich finde, dass Günter Netzer recht hat: Man sollte den Fußball nicht zu sehr technisieren, Fußball ist nicht immer perfekt, und Fehlentscheidungen gehören dazu. Mal angenommen, es hätte nie den Mythos Wembley-Tor gegeben . . . Vielleicht genügt es bei einer WM einfach, wenn der Schiedsrichter XY von den Fidschi-Inseln deshalb bei der WM pfeift, weil er ein richtig guter ist und nicht nur, weil er von den Fidschi-Inseln kommt, die auch irgendwie beteiligt werden sollen. Zusammengefasst sehe ich es so: Der Chip im Ball, um bei Toren Klarheit zu gewinnen, ist sicher sinnvoll, aber dass wie beim Eishockey bei vielen Entscheidungen die Uhr angehalten wird, um die Zeitlupe anzuschauen, da wäre ich nicht dafür.

Polizeibericht

Vier Schwerverletzte
Bopfingen-Trochtelfingen. Selbstständig aus ihrem Unfallfahrzeug befreien konnten sich jene vier schwer verletzten Insassen, die am Samstagmorgen gegen 3 Uhr auf der B 29 kurz vor Trochtelfingen über die Leitplanke katapultiert waren. Sie waren von Bopfingen in Richtung Nördlingen unterwegs, als ihr Fahrzeug in einer Linkskurve zunächst gegen den rechten Bordstein prallte und dadurch ins Schleudern kam. Das Auto katapultierte über die Leitplanke, überschlug sich im Getreidefeld und blieb neben der Sechta auf der Seite liegen. Der Sachschaden beträgt rund 10 000 Euro. Beim Fahrer wurde wegen des Verdachts auf Alkohol Blut entnommen und er musste erstmal seinen Führerschein abgeben.

Unheilvoller Hunger auf Erdbeeren
Essingen. Der Heißhunger auf Erdbeeren eines 70-jährigen Autofahrers blieb nicht ohne Folgen. Er war auf der B 29 unterwegs, als er bei Hermannsfeld ein Hinweisschild auf eine Erdbeerplantage entdeckte. Davon magisch angezogen, hielt er auf der B 29 an, setzte den Blinker und wollte verbotswidrig nach links abbiegen. Als er die durchgezogenen Linie bemerkte, fuhr er wieder an. Dabei prallte eine nachfolgende 48-jährige Autofahrerin in sein Fahrzeug. Ihr Auto wurde auf die Gegenfahrbahn geschleudert, wo es zu einem weiteren Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Wagen kam. Die 48-jährige Autofahrerin kam mit leichten Verletzungen davon. An zwei Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden.

Acht Kilometer Stau
Heidenheim. Ein Gesamtschaden von rund 25 000 Euro und ein Stau von acht Kilometern waren am Freitag die Folge eines geplatzten Reifens auf der A 7 in Höhe von Großkuchen in Fahrtrichtung Würzburg. Ein Autoheck war ausgebrochen, so dass der Fahrer quer über beide Fahrstreifen in die Mittelschutzplanken schleuderte. Der 44-jährige Fahrer blieb unverletzt. Erst zwei Stunden nach dem Unfall hatte sich der Stau vollständig aufgelöst.

Nötigung und Beleidigung
Aalen-Ebnat. Weil ihm der Überholvorgang eines Autos zu lang dauerte, wechselte am Freitag ein 49-jähriger Cabrio-Fahrer auf der A 7 in Richtung Kempten unmittelbar vor diesem auf die Überholspur, um selbst einen Laster zu überholen. Nur durch eine Vollbremsung konnte der ebenfalls 49-jährige Autofahrer einen Schaden für sich, die Ehefrau und die drei Kinder abwenden. Zum Dank zeigte ihnen der Cabrio-Fahrer den ausgestreckten Mittelfinger. Wie die Polizei mitteilt, erwartet den Cabrio-Fahrer nun ein Strafverfahren wegen Nötigung, Straßenverkehrsgefährdung und Beleidigung.

Opferstock herausgerissen
Aalen-Fachsenfeld. Vermutlich im Laufe des Freitagnachmittags haben Unbekannte in der evangelischen Kirche Fachsenfeld den Opferstock aus der Wand herausgerissen und komplett gestohlen. Wie die Polizei mitteilt, steht die Schadenshöhe noch nicht fest. Hinweise an das Polizeirevier Aalen.

Komplexer Kosmos des Darms

Aalen. Jeder Mensch trägt die unglaubliche Zahl von 100 Billionen Keimen im Darm. „Das ist mehr als das Zehnfache unserer menschlichen Körperzellen und mehr als jemals Menschen auf der Erde gelebt haben“, führte Professor Dr. Gerhard Kleber seine Zuhörer auf anschauliche Weise in den komplexen Kosmos des Verdauungskanals ein. Doch kenne man längst noch nicht alle der auf etwa 500 bis 1000 geschätzten Arten von Bakterien im Darm, betonte der Gastroenterologe.
Die wissenschaftliche Medizin sei spät auf das Thema aufgesprungen und beschäftige sich erst seit zehn Jahren intensiv mit entsprechenden Studien. Wissenschaftlich untersucht worden sei dabei der schon länger vermutete Einfluss von Pro- und Präbiotika auf die Darmflora. Probiotika seien Mikroorganismen, hauptsächlich Milchsäure- und Bifidobakterien, die mit der Nahrung in den Darm gelangten, sich dort ansiedelten und einen günstigen Effekt auf die Gesundheit haben. In großer Zahl seien sie im Joghurt vorhanden, dessen gesundheitsfördernde Wirkung Isaac Carasso in Bulgarien herausgefunden, und daraufhin vor 90 Jahren mit der industriellen Produktion des „Gesundheitsmittels“ begonnen habe.
„Als Präbiotika“, erklärte der Mediziner, „bezeichnet man unverdauliche Nahrungsbestandteile, die von den Darmbakterien als eine Art Futter aufgenommen werden. Eine intakte Darmflora habe viele positive Wirkungen auf den Körper, erläuterte Professor Dr. Kleber. Sie verhindere Entzündungen und die Ausbreitung von Krankheitserregern im Körper, sie rege die Verdauung an, sorge für die Synthese der Vitamine B und K, unterstütze die Verstoffwechselung von Eiweiß und Gallensäure. Außerdem könne sie Einfluss auf die Beweglichkeit, das Schmerzempfinden und Hauterkrankungen wie Neurodermitis haben.

Durchfall bei Flora-Störungen
„Ist die Darmflora gestört, beispielsweise durch infektiöse Keime in Nahrungsmitteln oder durch eine Antibiotika-Unverträglichkeit, kommt es zu Durchfallerkrankungen“, erläuterte Kleber. Ein Symptom, unter dem auch Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmkrankheiten, wie Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa litten, während sich das „Reizdarmsyndrom“ häufig lediglich mit Bauchschmerzen und Völlegefühl äußere.
Die klinische Wirksamkeit von Probiotika bei chronischen Erkrankungen sei nachgewiesen. „Doch wir haben erst das Halbfinale erreicht“, resümierte Professor Dr. Kleber am Ende seines Vortrags den Stand der Forschungen.

Besser als bei der Heim-WM

Die Verkaufszahlen der Deutschland-Artikel sind sogar noch besser als bei der Fußball-Weltmeisterschaft im eigenen Land. „Die Nachfrage ist riesengroß. Besonders die schwarzen Trikots der deutschen Nationalmannschaft sind sehr beliebt“, erklärt Thomas Reck, Einkaufsleiter vom Intersport-Profi-Markt. Als Sponsor des Welttrainer-Gewinnspiels der Schwäbischen Post freut er sich über die zumeist starken Auftritte der deutschen Mannschaft.

„Ich bin erstaunt“
Enttäuscht ist er jedoch von dem Ausscheiden des Weltmeisters und Vizeweltmeisters. „Italien und Frankreich konnten nicht überzeugen. Ich bin schon erstaunt, dass solche Mannschaften die Gruppenphase nicht überstehen“, sagt Reck. Auch das frühe Aus der afrikanischen Teams ist für den Sportartikel-Fachmann überraschend. In Deutschland dagegen ist die Euphorie groß: Sein Profi-Markt kann bisher sehr positive Verkaufszahlen während der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika vermelden: „Momentan verkaufen wir sogar mehr als bei der WM in Deutschland“, so Reck.
Beim Welttrainer-Gewinnspiel stellt Intersport Profi-Markt Preise im Wert von 3000 Euro für die Sieger. „Wir machen bei solchen Aktionen immer sehr gerne mit“, erklärt Reck.

Ulmer geben Vollgas

Das Vorspiel zum eigentlichen Hauptevent des Neunheimer Sportfestes war schon kurios, wer glaubte Ex-Profi Fredi Bobic kam nur zum zuschauen, der lag falsch. Bei den Alten Herren der SF Eggenrot war der 38-Jährige wie in alten Zeiten mit der Nummer neun auf dem Rücken bestimmt im Sturm zu finden. Gegen den Fanclub des FC Bayern München aus Hofherrnweiler erzielte Bobic drei Treffer und machte somit den 3:2-Sieg für die Sportfreunde perfekt.
Doch dann das eigentliche Highlight des Turniertages. Regionalligist SSV Ulm gegen des SV Pfahlheim. Auszurichten hatten die mit den roten Trikots spielenden Pfahlheimer gegen die mit dem kompletten Kader angereisten Donaustädter wenig, dennoch zogen sie sich mit gutem Einsatz annehmbar aus der Affäre. Dass die Ulmer nicht zum Schönwetter-Fußball nach Neunheim gereist waren, merkte man schnell. „Wir sind her gekommen um Vollgas zu geben, wir versuchen in jedem Spiel das bestmögliche Resultat zu erzielen, egal gegen wen“, sagte SSVler Yannik Keller. Schönen Kombinationsfußball und offensives Flankenspiel erwartete die 600 Zuschauer auch in Halbzeit zwei gegen die Heimmannschaft des VfL Neunheim.
Ebenso wie Halbzeit eins endete die zweite Hälfte mit 6:0, doch das Ergebnis spielte bei Duell David gegen Goliath wohl sowieso nur eine nebensächliche Rolle. „Wir organisierten das Sportfest um dem VfL Neunheim beim Bau des neuen Sportplatzes und Vereinsheimes zu helfen und der SV Pfahlheim braucht auch dringend ein neues Sportheim“, so die dritte Vorsitzende des VfL, Anita Kraus. Bobics alter Freund und Organisator des Turniers, Harald Schips, will vor allem den Zusammenhalt des Dreiecks Neunheim-Eggenrot-Pfahlheim stärken: „Ich sehe die Sportvereine als Motor für eine funktionierende Gesellschaft, wir müssen die Kooperation aufrechterhalten und stärken.“
Zur zusätzlichen Stärkung des Dreiecks trug dann noch Stargast Fredi Bobic bei, der selbst lange Zeit Bestandteil eines solchen war: Das magische Dreieck um Bobic, Elber und Balakov.
SV: Ponuta, Frosch, Rieger, Grimmeisen, Sekter, Böhm, Feil, Ilg, Abele, Groll, Gloning, Egetenmaier, Desinger, Baumann.
VfL: Berr, Markus Schmiedt, Moninger, Baier, Martin Schmiedt, Deininger, Dettinger, Kwasnik, Maile, Fuchs, Wagner, Berg, Schmid, Jashari, Nagler.

Drei Tore gegen Bayern

Herr Bobic, im Moment ist die deutsche Nationalmannschaft in einer Form wie selten zuvor, was man erst in den Spielen gegen England (4:1) und Argentinien (4:0) bewies, was ist der Löw-Elf noch im Turnier zuzutrauen?
Man muss nun auf jeden Fall schauen diese super Form weiter zu stabilisieren. Der nächste Gegner heißt Spanien, gegen die man erst vor zwei Jahren bei der EM verlor. Der Europameister hat eine starke Mannschaft, in der Form wie gegen England und Argentinien sollte aber viel für die Deutschen drin sein.
Die Deutschen geben ihre Ziele am Kap der guten Hoffnung immer noch sehr verhalten gegenüber außen an, sollte man nun schon vom Ziel „Titel“ reden?
Ich denke wenn man im Halbfinale steht und bislang so stark gespielt hat, will man auf jeden Fall den Titel holen, gar keine Frage. Keiner will um Platz drei spielen, denn im Endeffekt interessiert das dann auch niemanden mehr.
Wer ist denn für Sie bisher der Spieler der WM?
Also auf jeden Fall muss man Bastian Schweinsteiger erwähnen, er hat ein super Turnier bisher gespielt. Aber auf der anderen Seite steht auch Wesley Sneijder bei den Niederländern. Beide haben bisher sehr gut gespielt und vor allem für das Team gekämpft. Ihr Einsatz für die Mannschaft ist ganz hoch einzustufen.
Andere Frage: Horst Heldt hat nun endgültig seinen Dienst beim VfB Stuttgart quittiert und geht nach Gelsenkirchen zum FC Schalke 04. Sie werden momentan als Favorit für seine Nachfolge gehandelt, wird die Rückkehr von Fredi Bobic zum VfB in der Rolle des Managers sein?
Momentan bin ich ja im Job festangestellt und habe einen Vertrag, insofern kommt dieses Interesse für mich leicht überraschend. Das Interesse seitens des VfB Stuttgart ist sicherlich schön, doch darüber möchte ich im Moment nicht nachdenken und auch aus Solidarität zu meinem jetzigen Arbeitgeber nichts sagen. Wie gesagt im Moment habe ich eine Beschäftigung.
Sie waren nun schon öfters in Neunheim , was stellt für Sie diese besondere Bindung dar?
Also in erster Linie habe ich die Region hier durch meinen Freund Harald Schips kennengelernt, der mich hier schon oft eingeladen hat. Nicht nur in Neunheim, auch in Ellwangen und hier überall in der Region war ich schon. Inzwischen kenne ich hier schon alles auswendig. Ich finde es hier einfach toll, die Leute sind immer gut gelaunt und herzlich, das Essen schmeckt gut, ich komme immer gerne hierher.
Sie haben sogar selbst mitgespielt, bei der AH-Mannschaft der Sportfreunde Eggenrot. Wie kam es dazu?
Ich wurde von den Sportfreunden gefragt und hab sofort zugesagt. Es macht mir Spaß. Außerdem ging es gegen die Bayern (Fanclub des FC Bayern München aus Hofherrnweiler – Anm. d. Red.) und gegen die wollte ich natürlich gewinnen.
Letztendlich ist dies Ihnen mit einem 3:2-Sieg und drei erzielten Toren auch gelungen, zufrieden?
Ja.

Fast 2000 Meldungen

Es gab mehrere Premieren. Zum einen bekam die Veranstaltung eine gehörige Aufwertung durch die zum ersten Mal integrierte elektronische Zeitmessung. Noch nie war die Beteiligung der jungen Akteure und Talente so groß, zum ersten Mal starteten der MTV Aalen und der SC Delphin in einer Startgemeinschaft bei diesem großen Schwimmfest und, last not least, stellte man mit 440 Schwimmerinnen und Schwimmern aus insgesamt 23 Vereinen einen neuen Teilnehmerrekord auf. Eine Aufwertung bekam das Schwimmfest durch eine hervorragende Resonanz der großen Schwimmvereine. So bilanzierte man zum Beispiel vom SSV Ulm 60 Teilnehmer und aus Schwäbisch Gmünd und Heidenheim jeweils fast 50. Die SSG Aalen stellte mit 94 Teilnehmern das zahlenmäßig stärkste Team. Eine qualitativ hochwertige Truppe mit aussichtsreichen Talenten stellten die Gäste aus Aalens Partnerstadt Tatabanya. Die Ungarn sorgten vor allem in den jüngeren Jahrgängen über 100 Meter und 200 Meter für Furore. Exemplarisch sei der souveräne Doppelsieg von Dorottya Meszner und Reka Bicskei (Jg. 97) auf der 200 Meter Freistil-Strecke genannt. Eine hoch spannende Angelegenheit war das Rennen über 200 Meter Freistil (Jg. 95, männlich), das Patrick Gschwendtner in 2:26,37 Sekunden vor Michael Strobel (beide SSG Aalen) in 2:27,24 Sekunden für sich entschied.
Ein Wimperschlag-Finale gab es über 50 Meter Freistil (Jg. 2000), als Carolin Morassi in 37,58 Sekunden um zwei Hundertstel vor Julia Schleißheimer von der SSG Heidenheim gewann. In zahlreichen Altersklassen dominierten die Ungarn auf den Kurzstrecken. Wie zu hören war, trainieren die Schwimmerinnen und Schwimmer bis zu achtmal pro Woche.
Eine Augenweide waren die Staffelwettbewerbe über 4 x 100 Meter. Bei den Frauen war der Sieg den Gästen aus Tatabanya in 4:32,79 Minuten vor St. Ghislain und der SSG Heidenheim nicht zu nehmen. Eine überzeugende Leistung boten bei den Männern Christian Marzi, Maximilian Berndt, Stefan Schiele und Muharem Ljatifi von der SSG Aalen mit einem sicheren Sieg in 4:10,26 Minuten vor dem über fünf Sekunden zurück liegenden Barracuda Club aus Belgien. Über 50 Meter Rücken (Jg. 98) setzte sich Freya Wenske von der SSG Aalen in 37,86 Sekunden vor Friederike Hoyer (TSG Abtsmünd) in 38,34 Sekunden durch.

Vereinsspiegel
Vor allem am zweiten Wettkampftag brillierten die Gastgeber mit ihrer Startgemeinschaft durch zahlreiche erste Plätze und erstklassige Platzierungen, wie der Blick auf den Vereinsspiegel unterstreicht. Insgesamt 39 erste Plätze sprechen eine deutliche Sprache hinsichtlich der qualitativ hochwertigen Nachwuchsarbeit. Gleich sechsmal auf dem obersten Treppchen stand Johannes Gärtner (Jg. 91), jeweils vier Siege heimsten Maximilian Berndt und Fabian Hofmann (beide Jg. 95) und Regina Gärtner (Jg. 88) ein. Über drei Siege konnte sich Carolin Morassi (Jg. 2000) freuen. Dreimal ganz oben stand auch Lorenz Hafner (Jg. 96) von der TSG Abtsgmünd.

E-Junioren der TSG Hofherrnweiler top

Am Freitag wurde mit den B- und A-Jugendlichen gestartet. Hier scheuten auch die B-Junioren Kicker von Nürnberg nicht die weite Anreise nach Ellwangen. Bei der B-Jugend setzte sich SV Jagstzell/Rindelbach vor TB Johannis 88 Nürnberg und FC/DJK Ellwangen I durch. Das A-Jugend Turnier gewann die Mannschaft vom FC/DJK Ellwangen I vor der zweiten Mannschaft und dem TSV Oberkochen. Am Samstag fanden am Vormittag zwei F-Jugend- und am Nachmittag zwei E-Jugend-Turniere statt. Bei den F I Mannschaften setzte sich der TSV Ellwangen vor dem TSV Hüttlingen durch und bei den jüngeren F-Junioren konnte sich der TSV Westhausen vor dem FC/DJK Ellwangen und SV Ebnat behaupten. Bei den E I Junioren belegte die Mannschaft von der TSG Hofherrnweiler vor dem FC/DJK Ellwangen den ersten Platz und knapp dahinter Viktoria Wasseralfingen. Bei den E II Junioren gab es folgende Platzierungen: 1. SV Ebnat, 2. TSG Hofherrnweiler II, 3. TSG Hofherrweiler I.
Am Sonntag kamen die C-, D- und Bambini-Mannschaften zum Einsatz. Bei der C-Jugend waren acht Mannschaften im Einsatz und spielten um die Pokale, hier kamen auf die ersten vier Plätze der TSV Oberkochen, FC Langenburg, FC/DJK Ellwangen, FC Schechingen.
Bei den D-Jugendlichen waren zwölf Teams gekommen, wo mit dem TSV Neuweiler die Mannschaften den weitesten Anfahrtsweg aus dem Schwarzwald hatte. Hier sah man interessante Spiele und viele Tore. Und es setzte sich am Ende das Juniorteam Aalen im Elfmeterschießen gegen die Spvgg Möggelsdorf 2000 durch, Platz drei ging an SG Jagstzell/Rindelbach und Platz vier an SG Gründelhardt.
Am Nachmittag spielten noch sechs Bambini-Mannschaften gegen einander. Toll wie die Kleinsten aller Fußballer schon mit dem Ball umgehen können. Hier teilten sich Viktoria Wassralfingen, TSV Adelmannsfelden, FC/DJK Ellwangen I und II und der TSV Ellwangen I und II die Pokale untereinander auf.
Es wurden wie jedes Jahr an jedem Turniertag auch ein Satz Trikot verlost. Folgende Mannschaften dürfen sich auf einen Satz Trikot freuen: TSV Oberkochen, SV Pfahlheim und SV Jagstzell.

Wüstenschiff erobert Kloster

Lorch. Das machen wir künftig einmal im Jahr“, sagte Organisator Gunter Pelz überzeugt. Vor allem am Sonntag, als kein Fußballspiel und keine Hitze den Nachmittag dominierten, strömten die Besucher zum Erlebnismarkt „Naturnah“. Ihnen wurde vor allem viel Abwechslung geboten, denn neben den zahlreichen Verkaufsständen mit Naturprodukten gab es jede Menge Mitmachaktionen. Diese wurden vor allem vom Nachwuchs begeistert angenommen. So schwang sich manches Kind auf den Rücken eines Kamels und eroberte so das Gelände auf dem schaukelnden Wüstenschiff. Der Anblick war so ungewöhnlich, dass viele Besucher sofort ihre Kameras zückten und das Spektakel fotografierten.
Auf einem pfiffigen Parcours konnten Besucher einen Lama- und einen Alpaka-Führerschein machen, der beeindruckenden Geschicklichkeit von Greifvögeln bei den Schauen von Gunter und Erik Pelz zusehen oder beispielsweise das breite kulinarische Angebot in Anspruch nehmen. „Am Samstag konnten wir leider keine Flugschauen durchführen. Es war zu heiß“, bedauerte Gunter Pelz. Er machte aber gerade dadurch klar, dass Tierschutz bei ihm und seinem Sohn großgeschrieben wird. Auch die Hundevorführungen fanden nur am Sonntag statt – aus dem gleichen Grund. Um so beeindruckender zeigte sich dafür am Sonntag beispielsweise, wie gehorsam die sechs agierenden Vierbeiner der Mitglieder des Vereins der Hundefreunde Lorch sich bei Agilityvorführungen und auf dem Parcours präsentierten. Gut eine halbe Stunde dauerten die Vorführungen unter der Leitung von Ausbilderin Andrea Wilfer.

Eulenstempel war begehrt
Mucksmäuschenstill verfolgten viele Kinder die Abenteuer von Michael Endes „Traumfresserchen“, das mit Marionetten vorgeführt wurde. Dabei fiel auf, dass einige Kinder einen Eintrittstempel in Form der Eule auf dem Handrücken hatte, obwohl für Kinder der Markt kostenlos war. Grund: Der Stempel war als Tattoo begehrt. Und die Erwachsenen bekamen ihn ja auch.
Nach dem Stillsitzen im Theater gab es für den Nachwuchs wieder jede Menge Gelegenheit, sich die Beine zu vertreten. Etwa im Wildkräutergarten am Kloster oder auf dem Gelände neben dem Römerturm, wo sich die sanftmütigen Alpakas über viele Streicheleinheiten freuten. Andere Besucher betätigten sich lieber beim Filzen oder beobachteten die rund 2500 Bienen in ihrem Stock – hinter Glas. Klar, dass Imker Gerhard Kasper gern die Fragen der Gäste beantwortete.
Kunsthandwerker bereicherten den Markt mit kreativen Skulpturen. Und kulinarische Köstlichkeiten, zubereitet unter anderem von Biobauern, kitzelten den Gaumen. Den ganzen Tag über konnte man sich dort aufhalten, ohne dass es an Abwechslung mangelte. Am Sonntag war auch nichts davon zu merken, dass in der Nacht vorher ein eineinhalb stündiger Regenguss manchem Stand arg zugesetzt hatte. „Profis wissen sich zu helfen“, sagte Organisator Pelz und zuckte mit den Schultern. Bereits am Sonntagvormittag waren keine Spuren des Unwetters mehr zu sehen.

 Die nächste Großveranstaltung ist der Staufermarkt am 18 und 19. September.

Blasmusik harmoniert mit Rockmusik

Iggingen. Kann eine Blaskapelle auch Rockmusik spielen? Ja, sie kann, das stand am Samstagabend fest. Zusammen mit der Rockband Amplified spielten die rund 50 Musiker der Igginger Musikkapelle auf der Bühne am Marktplatz und meisterten die Herausforderung des einmaligen Projektes mit Bravour. Ob „We will rock you“ oder „Music“ von John Miles – die Bühne wurde so richtig gerockt, und das Publikum war begeistert. Der Fußballsieg trug zur guten Stimmung bei, im Mittelpunkt standen aber an diesem Abend eindeutig die Musikkapelle des GMV Cäcilia Iggingen und die Musiker von Amplified.
Seit Februar wurde regelmäßig geprobt, die Vorbereitungen begannen aber schon lange vorher, um dieses besondere Projekt auf die Beine zu stellen. Die Überlegung, am Jubiläumswochenende den jungen und älteren Zuschauern gleichermaßen was zu bieten, ist aufgegangen. Eine besondere Überraschung kündigte Bürgermeister Klemens Stöckle bereits zu Beginn des Konzertes an. Mit einem tollen Feuerwerk über dem Igginger Rathaus wurde noch ein i-Tüpfelchen gesetzt.
Experiment geglückt – Blasmusik und Rockmusik passt hervorragend zusammen. Mit dem Konzert hat die Musikkapelle bewiesen, wie vielseitig Blasmusik sein kann. Seit 60 Jahren wird im GMV Cäcilia Iggingen Musik gespielt. Bekannt ist die Musikkapelle auch über die Orts- und Kreisgrenzen hinaus. Groß geschrieben wird im Verein die Jugendausbildung. Nachwuchssorgen gibt es also nicht. Die jungen Musiker kommen bei der großen Bandbreite des Repertoires voll auf ihre Kosten, wie sich spätestens am Samstag zeigte. Im dritten Teil des Open-Airs setzten Amplified noch eins drauf. „Fight for your right to party“, dazu musste Sänger Dominic die vielen Fans nicht zweimal bitten. Bis spät in die Nacht gab es auf der Bühne von den Ärzten bis AC/DC Rockmusik vom Feinsten – und selbst das Gewitter hielt sich bis zum Ende zurück.
Unter dem Motto „Blasmusiktag“ ging das Fest am Sonntag weiter mit Musik und Gelegenheit, sich auszutauschen.

Aalen-Waldhausen stark

Die Kinder zeigten tolle und spannende Matches, wobei durch den Gruppenmodus jedes Kind mindestens zwei bis drei Spiele hatte. Folgende 14 Vereine (von 176 Bezirksvereinen) meldeten ihre jüngsten Nachwuchsspieler für die Meisterschaften an: TC Aalen, TC GW Albershausen, TC Bopfingen, 1.FC Donzdorf, TSV Essingen, TC Ebnat, TA TSG Gingen, HSB Heidenheim, TC Lauchheim, TC Schorndorf, TSG Schneitheim, TC W Waldhausen, TC Waldstetten, und der TC Urbach.
Der erfolgreichste Verein war der TCW Aalen-Waldhausen, der mit Felicia Drabek und Claudius Eiberger gleich zwei Sieger stellen konnte.
Die Ergebnisse: Junioren U 10, Halbfinale: Gersdorf, Alexander (TC Schorndorf) – Schray, Manuel (TC Urbach) 4:0/4:2; Kurz, Tobias (TC Ebnat) – Schäfer, Niklas (TC Albershausen) 4:0/4:0; Finale: Gersdorf - Kurz 4:1/5:3, Platz drei: Schray – Schäfer 4:1/4:0. Junioren U 9, Halbfinale: Eiberger, Claudiusm (TCW Waldhausen) – Eiberger, Leon-Joel (TCW Waldhausen) 4:0/4:2; Henning, Oskar (TA TSG Giengen) – Maile, Daniel (TC Lauchheim) 2:4/4:1/5:4; Finale: Eiberger – Henning 4:0/4:0. Juniorinnen U 10, Halbfinale: Drabek, Felicia (TCW Waldhausen) – Häberle, Pauline (TC Albershausen) 4:1/4:0; Knaeb, Jessica (Heidenheimer SB) – Hedrich, Jessica (TC GW Albershausen) 4:0/4:0; Finale: Drabek – Knaeb 5:4/4:2; Platz drei: Häberle – Hedrich 4:2/4:2. Juniorinnen U 9 Halbfinale: Krieg, Elsa (TC Aalen) – Dimitroff, Linda (TC Schorndorf) 4:1/4:2; Schmölz, Maja (TC Aalen) – Kurz, Sarah (TC Ebnat) 4:2/5:3; Finale: Krieg – Schmölz 4:0/4:1.

Siegesserie führt zur Meisterschaft

Den Jungs, geführt vom Trainerteam um Michael Focke, gelang das Meisterstück: Ungeschlagen und mit den am meisten erzielten Treffern gelang der Aufstieg in die Bezirksklasse. Die Mannschaft, bestehend aus Spielern der Vereine aller drei Teilorte der Gemeinde Abtsgmünd (TSG Abtsgmünd, FV Hohenstadt und TSV Untergröningen) bot in seinen Partien modernen, schnellen Fußball und ließ auf dem Weg zur Meisterschaft nie Zweifel an ihrer Qualität und dem absoluten Siegeswillen.
Nun steht ein Umbruch bevor: Einige Leistungsträger werden die Mannschaft in Richtung Aktive der Heimatvereine beziehungsweise zu anderen A-Jugend-Teams verlassen.

Karten zu verlosen

Wegen der WM-Halbfinalpartie Deutschland-Spanien (20.30 Uhr) beginnt das Turnier bereits um 16.45 Uhr. Umrahmt wird die Veranstaltung von einem großen Sommerfest. Nach der Siegerehrung wird das mit Spannung erwartete WM-Halbfinale der Löw-Elf im Festzelt auf der Ostplattform live auf Großbildleinwand übertragen.
Zuvor allerdings warten auf die Besucher spannende Partien in der Scholz-Arena. Nachdem mit dem erfolgreichsten griechischen Club Olympiakos Piräus bereits alles in trockenen Tüchern schien, kam doch die Absage. Der neue Coach Ewald Lienen entschied sich gegen eine Teilnahme. VfR-Geschäftsführer Guido Walter holte mit Zweitligist TSV 1860 München einen mehr als adäquaten Ersatz. Internationales Flair bringt Sturm Graz in die Scholz-Arena. Das Team von Coach Franco Foda und Sportmanager Oliver Kreuzer holte zwei Mal den österreichischen Meistertitel und nahm drei Mal an der Champions League teil. Die beiden Drittliga-Konkurrenten Kickers Offenbach und Gastgeber VfR Aalen komplettieren das Teilnehmerfeld.
Für das Turnier verlosen wir ein Kontingent Karten, die unter denjenigen per Los vergeben werden, die heute zwischen 11 und 11.15 Uhr unter Tel. 07361/594-712 anrufen.
Der Eintritt kostet fünf Euro, Rentner und Jugendliche bis 17 Jahre haben freien Eintritt. Die Westtribüne bleibt am Mittwoch geschlossen.
Spielplan (Spielzeit 45 Minuten): 16.45 Uhr: Offenbach – SK Puntigamer Sturm Graz. 17.35 Uhr: VfR Aalen – TSV 1860 München. 18.25 Uhr: Spiel um Platz 3. 19.15 Uhr: Finale.

Lechleiter trifft

Das einzige Tor in einem schwachen Spiel, bei dem der bayerische Gastgeber mit Mann und Maus verteidigte, machte VfR-Stürmer Robert Lechleiter in der ersten Spielhälfte.
VfR-Trainer Rainer Scharinger testete zwei komplette Formationen, nur Torwart Marcel Wehr spielte 90 Minuten durch, die Feldspieler durften je 45 Minuten spielen. „Es war nicht befriedigend, aber solche Spiele muss man in dieser frühen Phase der Vorbereitung tolerieren“, sagt Rainer Scharinger nach dem Spiel.
Aufstellung VfR, Erste Halbzeit: Marcel Wehr – Joe Mensah, Fabian Trettenbach, Benjamin Barg, Tim Bauer, Andreas Schön, Elia Soriano, Robert Lechleiter, Dominik Bentele, Oliver Wild, Thomas Brechler.
Aufstellung VfR, Zweite Halbzeit: Marcel Wehr – Thomas Scheuring, Kevin Thonhofer, Andreas Hofmann, Enrico Valentini, Ralf Kettemann, Yannick Kakoko, Marco Grüttner, Rufus Froschauer, Jürger Mössmer, Lukas Foelsch.

Bronze für LG Rems-Welland

Aufgrund der großen Teilnehmerzahl wurden zwei Zeitendläufe gestartet. Das Team der LG Rems-Welland musste im ersten Zeitendlauf an den Start gehen. Dieter Becker brachte sein Team als Startläufer in eine gute Ausgangsposition. Er übergab an zweiter Stelle liegend den Staffelstab an Rainer Kolb. Kolb festigte diesen Platz gegenüber seiner Konkurrenz von der Startgemeinschaft Niederrhein. Wilhelm Beyerle lief ein couragiertes Rennen. Nach 200m lief er auf den vor ihm laufenden Konkurrenten auf. In einem starken Finish konnte er einen kleinen Vorsprung herauslaufen. Schlussläufer Rainer Strehle sicherte den Essingern in 3:48, 52 min den Sieg in diesem Zeitlauf. Nach knappen vier Minuten war die Freude bei allen groß, der dritte Platz gegen eine starke Konkurrenz aus den Startgemeinschaften von der Pfalz, Niederrhein, Niedersachsen, Burgdorf-Helstorf und Köllertal war gesichert und jeder konnte eine Bronzemedaille mitnehmen.

Schwergewicht überm Rosenstein

Heubach. Fotos werden gezückt, sämtliche Augen richten sich gen Himmel. Schon das Motorengeräusch lässt aufhorchen. Mit der russischen Antonov AN-2, dem weltgrößten Doppeldecker, fand ein echtes Schwergewicht den Weg nach Heubach und wurde zur Hauptattraktion des Flugplatzfestes. Mit ihren 5,5 Tonnen kommt die Antonov dicht an die Obergrenze der in Heubach erlaubten Maschinen. Geschaffen für unwegsames Gelände und für kurze Pisten, erhebt sich der blau-gelbe Doppeldecker mit seinen 1000 PS schon nach 400 Metern in die Lüfte. Mit dabei: einige Heubacher, die sich diesen Höhepunkt nicht entgehen lassen konnten, Heubach und den Rosenstein mal von oben zu betrachten.
Tosenden Applaus der am Sonntag immer zahlreicher werdenden Besucher gab es auch bei den Vorführungen in der Kategorie Modellflug. Robin Trumpp, derzeit die Nummer 3 im Motor-Modellkunstflug, demonstrierte Loopings, Drehungen und Schrauben zielsicher mit seinem 40-PS-Doppeldecker „Ultimate“. Vor allem ein Rückenkunstflug des Nationalmannschaftspiloten, gerade mal 20 Zentimeter über dem Boden, begeisterte das Publikum. Sein Vater Ewald Trumpp, deutscher Meister im Kunstflug 2003, setzte in seiner Vorführung eher auf Geschwindigkeit und jagte sein Jet- Modell mit richtigem Stahltriebwerk durch den Heubacher Himmel. Bis zu 450 Stundenkilometer sind bei seiner „Ultra Bandit“ drin. Spektakuläre Flugmanöver gab es von Wolfgang Dallach, Vize-Weltmeister im Motorkunstflug, in seiner selbst gebauten Diabolo mit einem Tragwerk komplett aus Holz. Lautlos, dafür aber mit roten Sprühdosen versehen, glitt ein Segelflugzeug durch die Lüfte und hinterließ bei seinen Loopings kurzlebige Herzen am Himmel. Eine Ahnung wie mühsam Segelflug vor Jahrzehnten war, bekamen die Besucher bei der SG 38, einem nachgebauten Oldtimer aus den Anfangszeiten der Segelfliegerei. Das archaische Flugobjekt ohne Cockpit wurde in Gemeinschaftsarbeit von vier Vereinen nachgebaut. Das Vorbild aus dem Jahr 1938 musste noch von zehn Männern gezogen werden, am Sonntag reichte eine Winde für den Start. Trotzdem schwebte der hölzerne Hingucker schon nach wenigen Minuten wieder Richtung Landebahn.
Am Sonntagmittag jagte eine Attraktion die andere, bis zu Genickschmerzen konnten die Besucher in den Himmel schauen, ohne dass es langweilig wurde. Dabei hatten die beiden Heubacher Flugsportvereine Aeroclub und Fliegergruppe beim Fest in diesem Jahr mit einigen Widrigkeiten zu kämpfen. Am Samstag hielten Fußball und Hitze die Besucher fern, am Sonntag musste das Programm ständig den tief hängenden Wolken angepasst werden. „Nicht ganz optimal“ lief deshalb das diesjährige Flugplatzfest für Bruno Staib, Vorsitzender der Fliegergruppe Heubach. Für ihn und die insgesamt 200 Mitglieder der beiden Vereine sei das Flugplatzfest ein „Nullgeschäft“ und ein immenser Aufwand mit „sehr restriktiven Vorschriften und hohen Auflagen in Sachen Sicherheit“. Mit Begeisterung ist er dennoch seit Jahren dabei, nicht zuletzt aufgrund seines persönlichen Highlights: ein Formationsflug mit drei tschechischen Zlin-Maschinen.

Frische und Vielfalt

Bunt und frisch – so mögen auch Hanna, Caroline und Nina (von links) Gurke, Karotte, Paprika und Banane. Beim Präsentationstag der Gärtnerbetriebe an der Lauter zwischen Mögglingen und Lautern sahen die drei und die vielen weiteren Besucher, wo das Obst und das Gemüse herkommen. Mit Beeren, Salat, Gemüse, Blumen, Sträuchern und Bäumen in allen Varianten präsentierten die Gärtnereibetriebe die neue Straße der Gärtner. (Foto: Laible)

Bürgerwehren treffen sich in Lauchheim

Lauchheim. Zum ersten Mal seit 1951 fand das Landestreffen der historischen Bürgerwehren und Stadtgarden an diesem Wochenende wieder in Lauchheim statt. Mehr als 2500 Uniformierte, dreißig Musik- und Spielmannszüge und 150 Berittene tummelten sich auf dem Festgelände am Sportplatz und in den Straßen der Deutschordensstadt.
Erster Höhepunkt der Festlichkeiten war der Große Zapfenstreich am Samstagabend (unser Bild).
Mehr dazu finden Sie in dieser Ausgabe auf Seite 21. (Foto: hag)

Marcel Brestel siegt

Ingrid Reichl aus Gmünd spielte hervorragendes Golf und sicherte sich mit 26 Bruttopunkten den Sieg in der Damen-Wertung. Marcel Brestel aus Breitenfürst lieferte sich mit Ingrid Reichls Mann Rudi einen bei 28 Grad im wahrsten Sinne des Wortes heißen Kampf. Mit zwei Bruttopunkten mehr auf der Scorekarte konnte Marcel Brestel am Ende dieses spannende Match für sich entscheiden und gewann die Bruttowertung der Herren mit 33 Punkten vor Rudi Reichl (Gmünd, 31 Bruttopunkte).
Heiß und knapp her ging es auch in der Nettoklasse A. Hier holte sich Dr. Claus Dieter Lang aus Leutenbach mit hervorragenden 40 Nettopunkten den Sieg vor Hans-Peter Holder aus Fellbach, dem 39 Nettopunkte gelangen. Der dritte Platz ging mit 38 Nettopunkten an Gerhard Schweizer aus Waiblingen.
Thomas Frank (Korb) heißt der Sieger der Nettoklasse B. Er setzte sich mit 42 Punkten gegen Alfred Hirschner (Schorndorf, 40 Netto) und Oliver Kost (Esslingen, 39 Netto) durch. Mit 45 Punkten spielte Gerd Huter (Kaisersbach) das beste Nettoergebnis aller Teilnehmer und gewann damit die Nettoklasse C vor Wolfgang Hermann (Auenwald), der 43 Nettopunkte erspielte. Platz drei dieser Klasse holte sich mit 39 Nettopunkten Sylvia Bosch aus Remshalden. Die Zusatzwertung Longest Drive holten sich die beiden Bruttosieger Ingrid Reichl (190m) und Marcel Brestel mit 274m. Den Ball am nächsten an die Fahne von Loch 16 spielten Martina Deeß (Welzheim) mit 14,80m und Hans- Peter Holder mit 1,65m.
SCHWÄBISCH GMÜND
Charlotte Lischke, Rübezahlweg 12, zum 93. Geburtstag
Anton Trost, Leinweg 11, Lindach, zum 77. Geburtstag
Bärbel Koch, Osterlängstraße 47, Lindach, zum 77. Geburtstag
Johann Winter, Brühlweg 17, Hirschmühle, zum 74. Geburtstag
Salih Gören, Buchstraße 65, zum 71. Geburtstag
Hans Fezer, Paradiesstraße 25, zum 71. Geburtstag
Waltraud Hinderberger, Weilerstraße 97, Bettringen, zum 70. Geburtstag

GSCHWEND
Hermann Etzel, Rotenhar, zum 87. Geburtstag
Otto Wahl, Hundsberg, zum 85. Geburtstag

ALFDORF
Claus Glensk, Haubenwasenhof 1, Pfahlbronn, zum 85. Geburtstag

HEUCHLINGEN
Euphemia Pfeifer, Brackwanger Straße 62, zum 74. Geburtstag

TÄFERROT
Edeltraud Eisele, Lindacher Straße 50, Täferrot

WALDSTETTEN
Dietrich Prochnow, Talstraße 5/1, Wißgoldingen, zum 73. Geburtstag
Erich Polomski, Wolfsgasse 38, zum 70. Geburtstag.

Koordinationstraining ein Muss

Seit zehn Jahren ist er fester Bestandteil der Gaukinderturnfeste für die Kleinsten. Die speziell ausgebildeten Kampfrichter bewerten eine ausgeklügelte Mischung von koordinativen und konditionalen Fähigkeiten der Kinder, die ebenso trainiert werden müssen wie das Gerätturnen selbst.
Im Alter vom fünften und sechsten Lebensjahr bis zum Beginn der Pubertät können in altersabhängigen Abschnitten (sensiblen Phasen) die fundamentalen koordinativen Fähigkeiten und konditionellen Fähigkeite besonders auch über vorhandene Fertigkeiten optimal ausgebildet werden. Dieses vorhandene Konzept macht sich die SG Bettringen mit seiner Trainerin und Physiotherapeutin mit Zusatzausbildung in der Pädiatrie, Christiane Hermann aus Lorch, zu nutze. Seit einem Jahr trainiert sie die Bettringer Nachwuchsturner und bereitet sie auf das Gerätturnen vor. Das Ziel des Trainings gipfelt nun am 18. Juli im Wettkampf am Gaukinderturnfest in Bettringen.
Der Wettkampf des Kitu-Cups besteht aus acht Übungen, die absolviert werden müssen: Wendesprint, Wendespringen, Zonenweitwurf, Ausdauerlauf, Hängen, Balancieren, Rhythmus und Stützen. Es werden keine „Einzelsieger“ herausgehoben, sondern die Kinder werden in Gruppen von etwa gleich leistungsfähigen Kindern eingeordnet.

Landesmeisterin im Boogie Woogie

Anders als bei den Turnierpaaren der anderen Tanzabteilungen können beim Boogie Woogie einzelne Tänzerinnen Startkarten beantragen und mit Partnern aus anderen Vereinen den Wettkampf bestreiten. So kam es, dass die Paarung Straßdorf/Friedrichshafen Landesmeister wurde, denn Gabrijelas Tanzpartner Alexander Frank stammt aus dem RRC (Rock’n’Roll Club) Friedrichshafen. Dass die Trainingsgestaltung bei diesen Entfernungen nicht einfach ist, braucht man nicht zu erwähnen. Doch wer den Boogie Woogie „lebt“, nimmt jede Strapaze auf sich. Und Petticoats Gabrijela ist so ein Exemplar, denn sie selber sagt von sich: „Ich bin diesem Tanz mit Leib, Seele und Herz hoffnungslos und vermutlich auch unbefristet verfallen.“ Vor 18 Jahren hat sie mit Standard-Latein Tanzen angefangen und der Jive war einer ihrer Lieblingstänze. Im Jahre 2003 hat sie dann den Boogie Woogie kennengelernt und hatte bis Ende 2008 einen erfahrenen Tanzpartner und somit einen Personaltrainer.
Petticoat Vorsitzende Elke Peischl freut sich ganz besonders über den ersten Titel im Boogie Woogie Tanz und teilt in der Zwischenzeit als Ex-Weltmeisterin im Rock’n’Roll durchaus die Meinung ihrer Landesmeisterin: „Am Boogie ist besonders, dass sich auch die Dame sehr stark und frei im Tanz entfalten kann. Ich liebe die immer fröhliche Musik und die vielen Ausdrucksweisen. Von langsam bis schnell, von sanft bis hart, von elegant bis wild. Der Tanz lädt zum Toben und Träumen ein. Man kann Kind oder Lady, frech oder schüchtern, Clown oder Boss sein – der legitimierte Spielplatz für Erwachsene schlechthin.“

Gmünd fällt zurück

Die Situation ist komfortabel: Die Gmünder Herren haben gute Chancen, direkt den Wiederaufstieg zu schaffen. Der TV ist die einzige Mannschaft ohne Minuspunkt, der Zweite und der Dritte, TK Ulm und TC Hechingen II, haben je ein Spiel verloren. Das war die Ausgangssituation vor dem Spiel der Gmünder Herren gegen Ulm. Nach der 2:7-Niederlage ist der TV Gmünd nun auf Platz zwei gerutscht, die Ulmer springen auf den ersten Rang in der Verbandsklasse. Der Aufstieg ist jedoch immer noch möglich. Bei den Gmünder Tennisdamen geht es nach der 3:6-Niederlage gegen Weiß-Rot Stuttgart darum, den Klassenerhalt in der Oberliga zu realisieren. jh

Von schweren Betonteilen befreit

Ein Unfall mit einem Gabelstapler, der Betonteile geladen hat. Es gilt, drei Verletzte zu befreien. Mit Presslufthebewerkzeugen zeigt die Jugend des Technischen Hilfswerks (THW) Schwäbisch Gmünd bei einer Schauübung vor staunenden Zuschauern, wie dies geht. Zudem bekamen die Besucher des THW-Hocks am Wochenende viele Informationen zu den Fahrzeugen und Einsatzfeldern des Hilfswerks. Obendrein gab es bei Gegrilltem und kühlen Getränken Gelegenheit, gemütlich zusammen zu sitzen. (Foto: Laible)

„Die beste Mannschaft des Turniers“

Herr Scharinger, ist die deutsche Mannschaft jetzt Turnierfavorit bei der WM?
Scharinger: Wenn eine Mannschaft in der K.o.-Runde mit 4:1 und 4:0 gewinnt und dabei einen Turnierfavoriten wie Argentinien so herspielt, dann ist man zum Favoriten auf den Titel aufgestiegen, ganz klar. Die deutsche Mannschaft hat in Südafrika ein Ausrufezeichen gesetzt, das ist 20 Meter hoch.
Das hat keiner erwartet, oder?
Für mich ist das eine große Überraschung, dass wir die beste Mannschaft im Turnier sind, und damit meine ich nicht die Ergebnisse im Achtel- und Viertelfinale, sondern die Art und Weise wie die Mannschaft spielt. Die Ballstafetten, die guten Laufwege, das gute Timing der Pässe, die vielen Chancen, die kreiert wurden – das war einfach zum mit der Zunge schnalzen.
Gibt’s Spieler, die man aus der Mannschaft noch herausheben kann?
Die Mannschaft ist natürlich stark als Kollektiv, aber was Schweinsteiger in der Schaltzentrale des deutschen Spiels leistet, das hätte ich ihm nicht zugetraut. Er spielt den Ball genau im richtigen Moment an den richtigen Ort, er spielt vertikal, auch mal nach hinten wenn Ruhe gefragt ist, setzt taktische Fouls ein und ist damit in der Summe der große Taktgeber dieser Mannschaft.
Wie groß ist der Anteil des Bundestrainers am Erfolg?
Ich bin sportlich zu weit weg, um das genau beurteilen zu können. Aber er hat sichtbar einen Draht zu den Jungs, das ist das Wichtigste. Außerdem sind die deutschen Spieler auf den Punkt topfit, auch das ist eine Leistung. Und dann hat Löw eine gute Mischung, da sind die inzwischen erfahrenen Spieler wie Schweinsteiger und Podolski, dazu die Newcomer wie Müller und Özil. Damit hat das Team sogar den Ausfall von Michael Ballack kompensiert.
Die WM der Superstars – siehe Messi, Rooney, Kaka – ist es sowieso nicht.
Ich bin selber ein Fan von Leuten wie Lionel Messi, aber eine WM gewinnt ein Star in der Regel nicht alleine ohne die anderen zehn hinter sich.
Die WM ist auch eine Leistungsschau des Weltfußballs – wie viele Spiele haben Sie bisher gesehen?
Ich schaue mir, wenn’s geht, alle Spiele an, ich habe, glaube ich, nur zwei bisher verpasst. Ich mache es gleichermaßen als Fußballfan wie als Trainer mit analytischem Auge, man sieht vieles interessante. Ich schaue mir die internationale Entwicklung an, von der man ein paar Nummern kleiner auch etwas lernen kann. Den Anspruch sollte ja jede Berufsgruppe haben, dass man sich weiterentwickeln will.
Wobei das Niveau in der Vorrunde nicht immer das einer EMist.
Das stimmt schon, da fiel es mir manchmal schwer mich zum Zuschauen zu motivieren. Aber es waren auch unterhaltsame Spiele dabei. Wobei: Angesichts der Vuvuzela-Dauerbeschallung habe ich schon mal den Ton weggeschaltet.
Stimmen Sie zu, dass der Stil des Fußballs immer internationaler wird und die nationalen Eigenheiten sich verlieren?
Da ist etwas dran, bei dieser WM standen viele Mannschaften sehr tief, haben einen Abwehrblock vor dem 16er aufgestellt. Was zum Beispiel beim 1:0 der Schweiz gegen Spanien zum Erfolg geführt hat.
Nach den Fehlentscheidungen dieser WM – braucht der Fußball mehr technische Hilfsmittel, etwa damit Tore in Zukunft auch wirklich Tore sind?
Ich finde, dass Günter Netzer recht hat: Man sollte den Fußball nicht zu sehr technisieren, Fußball ist nicht immer perfekt, und Fehlentscheidungen gehören dazu. Mal angenommen, es hätte nie den Mythos Wembley-Tor gegeben . . . Vielleicht genügt es bei einer WM einfach, wenn der Schiedsrichter XY von den Fidschi-Inseln deshalb bei der WM pfeift, weil er ein richtig guter ist und nicht nur, weil er von den Fidschi-Inseln kommt, die auch irgendwie beteiligt werden sollen. Zusammengefasst sehe ich es so: Der Chip im Ball, um bei Toren Klarheit zu gewinnen, ist sicher sinnvoll, aber dass wie beim Eishockey bei vielen Entscheidungen die Uhr angehalten wird, um die Zeitlupe anzuschauen, da wäre ich nicht dafür.

C-Junioren des TSGV Waldstetten sind Meister

Die C-Junioren der TSGV Waldstetten haben das Entscheidungsspiel um die Bezirksmeister gegen den 1. FC Heidenheim II mit 1:0 gewonnen. Der entscheidende Treffer fiel Mitte der zweiten Halbzeit durch Luca Nestola. Folgende Spieler waren im Einsatz: Hinter Reihe von links: Trainer Werner Kienhöfer, Co-Trainer Mario Babac, Achim Schmid, Sebastian Feucht, Mario Rosenfelder, Elias Baier, Lukas Stegmaier, Robin Pflieger, Falco Adam, Co-Trainer Helmut Pfeifer. Vordere Reihe von links: Luca Nestola, Steffen Kienhöfer, Fabian Frey, Denis Babac, Fabian Schneider, Selina Bühler, Robin Englert, Jasin Gürtler, Patrick Pfeifer. Es fehlen auf dem Bild: Nico Uhl, Denis Nuding und Max Kleibl.

Karten zu verlosen

Wegen der WM-Halbfinalpartie Deutschland-Spanien (20.30 Uhr) beginnt das Turnier bereits um 16.45 Uhr. Umrahmt wird die Veranstaltung von einem großen Sommerfest. Nach der Siegerehrung wird das mit Spannung erwartete WM-Halbfinale der Löw-Elf im Festzelt auf der Ostplattform live auf Großbildleinwand übertragen.
Zuvor allerdings warten auf die Besucher spannende Partien in der Scholz-Arena. Nachdem mit dem erfolgreichsten griechischen Club Olympiakos Piräus bereits alles in trockenen Tüchern schien, kam doch die Absage. Der neue Coach Ewald Lienen entschied sich gegen eine Teilnahme. VfR-Geschäftsführer Guido Walter holte mit Zweitligist TSV 1860 München einen mehr als adäquaten Ersatz. Internationales Flair bringt Sturm Graz in die Scholz-Arena. Das Team von Coach Franco Foda und Sportmanager Oliver Kreuzer holte zwei Mal den österreichischen Meistertitel und nahm drei Mal an der Champions League teil. Die beiden Drittliga-Konkurrenten Kickers Offenbach und Gastgeber VfR Aalen komplettieren das Teilnehmerfeld.
Für das Turnier verlosen wir ein Kontingent Karten, die unter denjenigen per Los vergeben werden, die heute zwischen 11 und 11.15 Uhr unter Tel. 07171/6001-712 anrufen.

 Spielplan des Turniers (Spielzeit 45 Minuten): 16.45 Uhr: Offenbach – SK Puntigamer Sturm Graz. 17.35 Uhr: VfR Aalen – TSV 1860 München. 18.25 Uhr: Spiel um Platz 3. 19.15 Uhr: Finale.

Ein Treffpunkt für alle

Schwäbisch Gmünd. Selbst Stadtteilkoordinator Bernhard Bormann wusste bei der offiziellen Eröffnung nicht, wo er anfangen sollte: Im Unipark kündete ein Stand neben dem anderen von dem Engagement der vielen Gruppierungen mit unterschiedlichem Migrationshintergrund. Dass die kulturellen und religiösen Unterschiede das gemeinsame Feiern bereichern können, bewies die multireligiöse Feier um 11 Uhr. Der Imam der muslimischen Gemeinde, der von Emin Cakmak übersetzt wurde, Dorothe Zembrot. Gemeindeassistentin der Seelsorgeeinheit Mitte, sowie Pfarrerin Dr. Viola Schrenk gestalteten jeweils mit Elementen aus der eigenen Liturgie die Feier. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von dem multikulturellen Frauen-Chor „Coral Alegria“.
Zum Mittagessen zeigte sich die Oststadt selbstbewusst, indem sie mit ihrem Oststadtburger den US-amerikanischen Ketten, die in der Weststadt angesiedelt sind, Konkurrenz machten. Der Vorteil: Mit einem Euro war er für alle erschwinglich. Auch mit Kaffee und Kuchen und türkischen Spezialitäten war für das leibliche Wohl gesorgt.
Gestärkt wurde dann das Nachmittagsprogramm in Angriff genommen. Überall konnten sich die Besucher, insbesondere die kleinen Gäste, sportlich betätigen: Riesen-Kettcars düsten durch die Gegend, überall wurde Ball gespielt und ein Tischfußball und vieles mehr standen zur Verfügung. Das Spielfeld allerdings gehörte an diesem Nachmittag den Mädchen: Sozialraumkoordinatorin Heidi Macho hatte ein Fußball-Derby organisiert, bei dem die Mädchen des Jugendtreffs und des Stadtteilzentrums Ost aufeinander trafen. Angepfiffen wurde das Spiel von Oberbürgermeister Richard Arnold mit einer Vuvuzela. Dieser hatte zuvor allen gedankt, die mit ihrem Programm zum Gelingen des Festes beitrugen, allen voran dem „Tausendsassa“ Bormann. Den Unipark, einst Kaserne des deutschen Militärs, dann der amerikanischen Besatzer, dann Unigelände, das heute schulisch und kulturell genutzt wird, bezeichnete Arnold als richtigen Ort, an dem sich die Vielfalt verschiedener Kulturen und Persönlichkeiten treffen kann. Erstmals beim Stadtteilfest dabei war das Esperanza, das Graffitisprühen auf Pappkartons anbot und Oleg, der die Sportart Gorodki vorstellte, ein altes russiches Wurfspiel, das er in Gmünd etablieren möchte.

Swing-Cocktail im Prediger

Schwäbisch Gmünd. Ulrich Hieber leitete das Akkordeonorchester, und Dieter Ziesel hatte viele der gespielten Titel für das Orchester arrangiert. Passend zum Programm wurde eine lockere Clubatmosphäre bei kühlen Getränken und leckeren Bissen geboten. Schwungvoll begann das Konzert, als es hieß „Gilbert O’Sullivan in Concert“ in bester Bigbandmanier mit Melodien, die man alle schon einmal gehört hat. Das überaus jazzig vorgetragene „Sweet Georgia Brown“ folgte. Als Gesangssolist war dann Michael Schaumann an der Reihe, der in Gmünd als Sänger beim Kolping-Musiktheater bestens bekannt ist. Er wandelte stimmgewaltig auf den Spuren von „Mack the Knife“ und dem Haifisch mit den Zähnen aus der Dreigroschenoper von Kurt Weill. Das gelang ihm bestens, und es gab viel Beifall. „Gentle on my mind“, auch ein Evergreen, leitete über zu Dieter Goal, der in der Jazzszene immer noch seine Fans für sein Spiel auf der Chromonika, der edlen Schwester der Mundharmonika, hat. Rhythmisch gekonnt zeigte Goal wieder einmal, dass sein Instrument seinen Platz im Jazz hat. Das Orchester spielte dann ein Melodienpotpouri von Elton John. Die Melodie des „Song for Guy“ hat Dieter Ziesel für das Konzert arrangiert, wobei er dabei auch den stimmungsvollen Part fürs Klavier am Keyboard spielte. Da war viel Beifall angesagt. Gefühlvoll erklang danach das „La Mer“, dem sich Generationen von Interpreten mit Hingabe und Erfolg widmeten. Michael Schaumann brauchte sich hinter all denen nicht zu verstecken. Zusammen mit dem Akkordeonorchester gelang ihm eine zu viel Applaus verführende Interpretation. Bevor er dann noch für weitere Gesangsbeiträge viel Beifall bekam, war aber wieder Dieter Goal mit seiner Jazz-Chromonika und „You are my sunshine“ an der Reihe, das sicherlich eines seiner Paradestücke ist. Auch das Orchester erfreute in diesem rundum gelungenen Konzert noch mit vielen schönen Melodien. So gab es ein niveauvolles Musizieren mit viel Rhythmus und Schwung und viel Beifall – nicht nur zum Schluss.

Seltener Blick auf Gmünd

Schwäbisch Gmünd. „Wir waren nicht sicher, ob wir nach dem vorliegenden Wetterbericht das Fest wirklich veranstalten sollten“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Gmünder CDU, Tim Bückner, „aber wir wurden äußerst positiv überrascht“. Viele Gmünder waren trotz des tropischen Wetters zum Sankt Salvator gewandert. Und genossen dort gegrillte Köstlichkeiten sowie Kaffee und selbstgebackene Kuchen der CDU-Frauen. Die Temperatur war tropisch warm, die feuchte Luft diesig – und dennoch lohnte sich der Weg über die Kirche hinaus auf die Höhen des Pfarrgartens. Frisch gemäht präsentierte sich dieser den Besuchern. Tische und Bänke waren über das ganze Areal verteilt. Von dort oben ist der Blick auf Gmünd noch umfassender als von der etwas tiefer gelegenen Kirche aus. Trotz eingeschränkter Sicht im milchig überhauchten Talkessel breitete sich Schwäbisch Gmünds Schönheit vor den Festbesuchern in ihrem vollen Umfang aus.
Erweitert wurde das Fest um einen ökumenischen Gottesdienst, gemeinsam abgehalten von Münsterpfarrer Robert Kloker und Dekan Immanuel Nau. Von der Gmünder Kolpingkapelle mit ihrem Dirigent Udo Penz musikalisch begleitet, schallten Lieder wie „Allein Gott in der Höh sei Ehr“ und „Großer Gott, wir loben dich“ vom Salvator ins Tal. Die meisten Festbesucher nahmen diese Gelegenheit zum gemeinsamen Lob des „Salvator mundi“ – Erlöser der Welt – und zum Gebet wahr. Vor dem Gottesdienst und auch danach spielte die Kolpingkapelle für die Gäste im Pfarrgarten.

Sanierung dringend nötig
Dass der Salvator dringend saniert und renoviert werden muss, konnten die Besucher beim Aufstieg feststellen. Viele der Stationen der Leiden Christi müssen restauriert werden, besonders die figürlichen Darstellungen in den Reliefs der Kreuzwegstationen sind dringend vor dem Verfall zu schützen. Zu sehr nagen Zahn der Zeit und Umweltbedingungen an den jahrhundertealten barocken Figuren. Der finanzielle Erlös des Festes wird diese notwendigen Arbeiten mit ermöglichen.

Landesstandarte übergeben

Lauchheim. Bürgermeister Werner Kowarsch freute sich, neben dem Landeskommandanten auch Regierungsvizepräsident im Ruhestand, Dr. Horst Rapp, vom Freundeskreis der historischen Bürgerwehren, Bürgermilizen und Stadtgarden in Baden-Württemberg begrüßen zu können.
Nach dem festlichen Einmarsch der Uniformierten – unter Trommelwirbeln, Paukenschlägen und Musik – vom an der Alamannenhalle eingerichteten Feldlager über den Hettelsberger Weg zum Sportplatz wurde dort der Große Zapfenstreich aufgeführt.
Ausführlich erläuterte Kowarsch den Besuchern dessen Bedeutung und Geschichte. „Ruhe soll einkehren. Etwas geht zu Ende“, sagte er und ging auch auf die einzelnen Titel ein, die der Spielmannszug aus Crailsheim und die Bürgerwehr Lauchheim anschließend zum Besten gaben – vom „Egerländer Marsch“ über den „Großen Zapfenstreich“ bis zur deutschen Nationalhymne, die Besucher und Uniformierte lauthals mitsangen.
„Helm ab zum Gebet“, lautete das Kommando an die Wehren zum Titel „Ich bete an die Macht der Liebe“. In einer feierlichen Zeremonie übergaben die Hohenzollern-Kürassiere Sigmaringen die württembergisch-hohenzollerische Landesstandarte an die Lauchheimer Bürgerwehr. Mit den Worten „Landeskommandant, ich melde Ihnen: Großer Zapfenstreich beendet“ läutete der Hauptmann der Lauchheimer Wehr, Peter Preissler, den Abmarsch der Gruppen ein. buc

15 Gründe aufzustehen

Einen Mathekurztest hinter sich bringen V einen neuen Bundespräsidenten haben V Notenabgabe, aber trotzdem noch zwei Klausuren V Schwarz-Rot-Gold-Fahnen schwenken V sich aufs WM-Finale freuen V sich auf neue Kinofilme freuen V die Abizeitung lesen V Kurs-Endwahl V die amerikanische Unabhängigkeit nachfeiern V letzte Mathearbeit für dieses Schuljahr V Fahrstunde haben V hoffentlich nicht vergessen, sich mit Sonnencreme einzuölen V bunte Kleidungsstücke kaufen V sich im spanischen Internetchat anmelden V noch 3,5 Wochen Schule haben.
© Schwäbische Post 03.07.2010 03:18
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