Leserbeiträge

Zu "Anwohner sollen Raser aufhalten"

Als ehemaliger Triumphstädtler kenne ich die Problematik an der Langertstrasse sehr gut. Fast zwanzig Jahre habe ich diese Strasse befahren. Auch als der Belag noch schlechter war, hat sich kaum jemand an die erlaubte Höchstgeschwindigkeit gehalten. Die Querungshilfen jetzt sind ja gut gemeint, aber bringen nicht viel zur Verkehrsberuhigung. Zeitweise werden davor und danach Autos so geparkt, das der Verkehr nicht mehr zwischen Querungshilfe und parkendem Fahrzeug vorbei kommt. Sozusagen eine Steigerung der Verkehrsberuhigung. Dieses hat zur Folge das die Querungshilfe dann umfahren wird. Trotz Gegenverkehr, wie schon selbst erlebt. Man stelle sich diese Situation im Winter bei nicht geräumter Strasse vor. Aber im Grunde ist das nicht wirklich das Problem. Das Problem liegt vielmehr wieder eimmal bei der Stadt, die sich nicht im Stande fühlt etwas zu tun. Gezielt aufgestellte Hindernisse in Fahrtrichtung Stadt wären da schon eine Kostengünstige Möglichkeit. Selbst ein Zebrastreifen an den Querungshilfen könnte die Situation entschärfen. In diesem Artikel ist die Stadt sehr bemüht aufzuzählen was nicht möglich ist und die Nachteile baulicher Mittel zu erwähnen. Kein Vorschlag der die Situation ändern könnte kommt Seitens der Stadt. Ein Stationärer Blitzer bringt wohl was in einer Tempo-30-Zone. Wenn Herr Fehrenbacher hier aussagt, das eine Tempo-30-Zone nicht mögllich wäre weil dann eine rechts vor links Regelung den Bus ausbremsen würde, sollte Herr Fehrenbacher erst einmal eine Busbefahrung unternehmen. Er würde dann feststellen, das es gar keine Srasse gibt, die von rechts nach links geregelt werden müßte wenn der Bus die Langertstrasse hinunterfährt. Schlechte Ortskenntnisse, Herr Fehrenbacher.

Es kann nicht von den Anwohnern verlangt werden mit ihren Autos den Verkehr zu bremsen. Das ist Sache der Stadt. Muss es denn erst einen tödlichen Verkehrsunfall in der Langertstrasse geben wie einst in der Burgstallstrasse, damit die Stadt in welcher Form auch immer reagiert?

Und als Anwohner der Marienstrasse muß ich den Anwohnern der Langertstrasse sagen, das Kritik die an Herrn Fehrenbacher oder an das Ordnungsamt herangetragen wird, im Sand zerrint. Selbst Begehungen in der Marienstrasse und Anhörungen im Rathaus führten zu keiner befriedigenden Lösung der Probleme hier. Man bekommt den Eindruck, das die verantwortlichen Stellen so manche Probleme lieber aussitzen möchten als sie zu beseitigen. Ist ja auch bequemer.........    

© Helmut Schmähl 11.09.2009 21:42
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